was kostet einreiten?

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von aw1000 08.08.07 - 14:12 Uhr

mein pony wurde bereits einmal eingeritten, lief sogar im schulbetrieb mit

aber dann muss irgendetwas bei meiner reitbeteiligung passiert sein, denn sobald jemand aufstieg, ist er durchgegangen

wir haben es mehrfach versucht

saß man dann aber nach dem durchgehen im sattel, lief er superlieb und brav mit

tierärztlich war alles ok (rücken etc), auch der sattel passte

meine RB hat den kontakt abgebrochen und jegliche kontaktversuche wurden blockiert ihrerseits, ich weiß also nicht, wass passiert ist

ich habe ihn jetzt seit januar nicht mehr reiten lassen, mache nur bodenarbeit mit ihm

nächstes jahr möchte ich ihn nochmals komplett neu einreiten lassen, dann aber professionell, damit wir nichts "versauen", denn ich denke, wenn dann wieder irgendetwas passieren sollte, werden wir ihn nicht mehr reiten können

was würde das kosten?

kommen die reitlehrer zu uns oder muss ich ihn abgeben?

habe hier keine reithalle zur verfügung

ich wohne in der nähe von münster

bitte schreibt mir eure erfahrungen; danke

Beitrag von budges... 08.08.07 - 14:31 Uhr

wenn ich ads lese weiß ich was ich vermisse


:-(


ich hab mich früher viel um solche pferde gekümmert...


also ich würde es selbst machen.


wenn es sich reiten läst, leigt der fehler denke ich wie du sagtst beim aufsteigen.

da kann viel passiert sein... sattel ist nach unten gerutscht, pferd bekam panik, im wald und das pferd ist am hang gerutscht etc




klappt das satteln? ich würde erst mal nur das satteln üben

drauf und wieder runter


dann führen mit sattel


dann longieren mit sattel


dann gewicht in den steigbügel stemmen

also mal mit der hand und reindrücken und gut ist



dann mal einen fuß rein und wieder raus


fuß rein und hochstemmen aber nicht aufsteigen

dann bein drüber, sitzen und wieder absteigen.

länger sitzen bleiben

dann dich führen lassen!

dann an der longe

dann alleine





je nach dem wo es probleme macht, diese phasen intensiv üben.


wenn du magst und noch mehr wissen willst kannst du mich mal per vk anschreiben oder du gibst ihn in einen reitstall doer suchst dir jemand der zu dir kommt

Beitrag von foldigu 10.08.07 - 00:23 Uhr

lach ...
ja genau das hätte ich auch geschrieben. So hab ich es bei allen "Problem" Pferden gemacht...und hat immer funktionert.
Man braucht eben viel Geduld und Verständnis.

Gruß Anna

Beitrag von budges... 10.08.07 - 10:46 Uhr

ja, ich hab jetzt einfach mal aufgelistet nach welchem schema ich vorgehen würde, aber da ich ja nicht weiß wo genau das problem liegt würde es dann evtl doch ein wenig anders arbeiten, bzw einige teile ausführlicher, andere kürzer, das zeigt sich beim arbeiten.


viele halter sind zu ungeduldig, schwingen sich drauf und warten was passiert, binden es dabei fest und und und.


sowas macht ein pferd kaputt.

ich hab schon einige solcher pferde gehabt und es ist oft gar nicht so schwer das hinzubiegen, wenn man zeit und geduld hat. klar gibt es auch hartnäckige fälle, aber meist geht es ohne große probleme und die besitzer sind total überrascht#augen


da sollen sie lieber das geld sparen und sich nen neuen sattel kazufen oder so.

ich hab es auch umsonst gemacht, mir hats spaß gemacht und die besitzer hatten wieder ein brauchbares pferd;-)


aber wenn ich das lese, weiß ich was ich vermisse#schmoll

Beitrag von dore1977 08.08.07 - 14:43 Uhr


Moin,

als ich SS wurde habe ich mein rohes Pferd in Beritt gegeben. Eigendlich wollte ich sie selbst einreiten aber ich musste meinem Mann versprechen keine Experimente mit Baby im Bauch zu machen.

Also haben wir sie zu Helga Hommel gebracht. Den Westernreitern unter Euch wird das vielleicht etwas sagen.

Helga hat großartige Arbeit geleistet und der "Spaß" hat 500E im Monat gekostet.

Ich denke Du wirst es auch billiger bekommen.

liebe Grüße dore

Beitrag von aw1000 08.08.07 - 18:25 Uhr

danke für eure antworten

wie viele monate dauerte das denn?

momentan festige ich das vertrauen von ihm in mich, sattel ihn zwischenzeitlich und gehe viel spazieren. er hört absolut auf mich, lässt sich in die nüstern pusten, läuft hinter mir her, aber bleibt stehen, sobald ich stehen bleibe. ich trainiere jetzt, dass er beim longieren auf die wörter hört, nicht auf die hilfen, da ich auch später gerne im westernstil reiten möchte, habe ihn allerdings bislang english reiten lassen

musste das pferd denn dann auf diese westernranch bleiben oder wie lief das ab?

Beitrag von equus1977 08.08.07 - 19:30 Uhr

Wie lange es genau dauert kann man nicht sagen, kommt darauf an wie schnell das Pferd lernt. Geritten ist er ja bereits, man muß nur noch die Unart abgewöhnen, das geht dann natürlich schneller als das normale Einreiten.

Grundsätzlich ist es sinnvoll, das Pferd zur Korrektur/Beritt wegzugeben, besonders wenn ihr keine Halle habt. Kontinuierliches Training - also täglich - ist wichtig.
Du kannst dich auch umhören, manche Bereiter kommen auch an den Stall. Haupsache ist, ihr bleibt am Ball - dann kann man es auch zu Hause machen. Aber regelmässig...nur 1,2 oder 3 mal die Woche macht da nicht viel Sinn.

LG

Beitrag von dore1977 08.08.07 - 20:16 Uhr

Hallo,

bei uns war es so das Püppi bei Helga auf dem Hof geblieben ist. Sie wurde dort täglich an machen Tagen auch zwei mal gearbeitet.
Sie war dort 4 Monate.
Sie war so gesehen nicht ganz roh, ich konnte sie sattel, longieren sie hörte auf stimmkomandos usw.....

liebe Grüße dore

Beitrag von meyka 09.08.07 - 00:06 Uhr

Hört sich eher nach einem Korrekturpferd an....

Ich nehme sowohl Beritt- wie auch Korrekturpferde zu mir.

Kosten:
- monatliche Pauschale für Box/ Misten und Futter: 500 Euro

- monatliche Pauschale für Ausbildung/ Korrektur (5X die Woche Arbeit mit dem Pferd für ca. 1 Stunde): 1000 Euro

Dauer: Zwischen 6 Wochen und 4 Monaten- je nach Lernverhalten und Möglichkeiten des Pferdes....

Beitrag von aw1000 10.08.07 - 14:26 Uhr

puh, 1500 euro im monat, das ist mir momentan zu teuer :-(

es ist nur ein freizeitpferd und gehört eigentlich dem tierschutzverein

aber trotzdem danke für die antwort