Nächtliches Umziehen in Mamas und Papas Bett - habt Ihr Tipps???

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von ponterosa 08.08.07 - 14:19 Uhr

Hallo an Euch da draußen!

Wir schlagen uns jetzt schon seit 2 Monaten damit rum, daß meine Tochter (3 1/2) fast jede Nacht so gegen 2:00 Uhr wach wird und mit ins Elterbett möchte.
Alles hat damit angefangen, daß sie das Gitter von ihrem Bett nun gar nicht mehr wollte (vorher das normale Schlupfloch) und da wir bis dahin auch kaum Probleme mit ihrem Schlaf hatten, entfernten wir das Schutzgitter dann auch. Von da an wurde sie nun nachts hin und wieder mal wach und kam entweder von alleine in unser Zimmer getrappelt oder rief nach Mama, damit ich sie zu uns mitnahm. Wir dachten, ach daß ist mal wieder so eine Phase! Aber diese hält leider noch an bzw. verstärkte sich. Schlecht träumen tut sie dabei aber nicht. Sie wird halt nur so wach!
Ich habe mich auch nachts schon an ihr Bett gesetzt und ihr erklärt, daß mein Schlaf nicht so gut ist, wenn nicht jeder in seinem eigenen Bett schläft . Bin dann auch nach fünf Minuten wieder in mein Bett, aber dann geht alles wieder von vorne los und endet mit lautem Geschrei oder Mitnahme ins Elternbett. Habe auch schon im Zimmer meiner Tochter genächtigt, aber egal ob in meinem Bett oder vor ihrem Bett, meine Nächte sind momentan nicht erholsam und ich bin gerädert, zumal ich nicht immer direkt wieder einschlafen kann.
Kennt Ihr das auch und hat jemand Rat für mich?

Würde mich sehr über Tipps freuen.

Herzlichst eure Rosa

Beitrag von dore1977 08.08.07 - 14:24 Uhr


Hallo,

einen Tipp habe ich nicht wirklich, allerdings würde ich daraus auch kein Drama machen.
Laß doch Deine Tochter einfach in Deinem Bett schlafen und geh in ihr Zimmer.
Ich finde es total normal das meine Tochter ab und an Nacht s rüberkommt um bei uns zu schlafen. Uns stört es nicht und wen doch gehe ich auf s Sofa oder in ihr Bett.

liebe Grüße dore

Beitrag von sternenzauber24 08.08.07 - 14:30 Uhr

Hallo Rosa,

wir hatten das auch diese " Phasen" , und ich kann Dir da jetzt so auch keinen Tipp geben, außer wieder konsequent zurück ins Bett bringen vielleicht. Wovon ich aber nicht wirklich viel halte, wir haben unseren Sohn auch viel in der Mitte gehabt, oder ich ging ins Zimmer. Die geräderten Nächte waren mir egal, dafür bin ich doch Mama ;-). Er schläft heute völlig Problemlos in seinem Bett im Zimmer. Ich würde kein großes Drama machen. Die werden doch zu schnell groß, also ich habe die Nähe sehr genossen :-)

LG, Julia

Beitrag von kiki290976 08.08.07 - 14:35 Uhr

Hallo Rosa

ich schließe mich den Vorschreiberinnen an. Es ist bestimmt nur eine Phase. Gut, die kann ggf auch mal über Monate andauern. Mika hatte die Phase auch in dem Alter. Er wurde wach, weil er aufs Klo musste und wollte danach unbedingt mit in unser Bett. Wir haben ihn auch gelassen. Und auf einmal muss er nachts nun schon seit Wochen nicht aufs Klo bzw. wenn doch, geht er einfach ohne was zu sagen, wieder in sein Bett.

Wenn Du nicht schlafen kannst wenn sie bei Euch ist, hol Deiner Tochter ein großes Bett, da kannst Du Dich ja ggf. dann reinlegen.
Finde ich persönlich nichts schlimmes dabei.

Grüße

Kerstin mit Mika (3 3/4) und Colin (27,5 Mo)

Beitrag von julyana2000 08.08.07 - 14:38 Uhr

Hallo Rosa


Mein Mann und ich haben das selbe durchgemacht.
Es fing bei meiner Tochter an sie war auch 3 und jede nacht kam sie ins Bett und wollte da weiterschlafen.
Wir haben dann 10 min gewartet und sie wieder ins Kinderzimmer gebracht.
Es war bei ihr eine Phase. Dann fing mein Sohn an, als er 3 war ging es nicht anders und wie bei meiner Tochter haben wir etwas gewartet und dann wieder ins Bettchen. Es ging etwa 3 Wochen bei beiden und dann war wieder Ruhe.
Nun ist meine Tochter 5 1/2 und mein Sohn 4 und die Phase hat wieder begonnen aber jetzt mit 2 Kindern #schwitz
Erst kommt meine Tochter und paar min später mein Sohn ich verstehe nicht wieso beide um die selbe Uhrzeit aufstehen denn jeder hat ein eigenes Zimmer.
Was solls diese Phase vergeht( hoffentlich) schnell und dann können wir endlich Nachts wieder durchschlafen.

LG

Beitrag von ekieh1977 08.08.07 - 14:40 Uhr

Hallo Rosa!

Habe leider keinen richtigen Tipp für dich, aber das gleiche Problem...Jonas (*22.02.04) kommt jede Nacht in unser Bett getapst und das schon seit er selber aus seinem Bett raus kommt. Aber ich finde das generell nicht so schlimm und kann zum Glück trotzdem gut schlafen.

Klar haben wir schon mal eher halbherzige Versuche gestartet das ganze zu unterbinden oder auf den frühen Morgen zu verlegen, aber irgendwie ist dann für uns alle die Nacht im Eimer, da Jonas sich nicht so einfach überzeugen läßt und er dann rumkreischt etc. Also schlafen wir lieber etwas enger zusammen, aber wir schlafen jedenfalls :-).

Ich denke ja immer, irgendwann will er bestimmt nicht mehr in Mamas Bett schlafen (spätestens mit 16 oder so :-p) und so genießen wir einfach die Kuschelzeit noch ein wenig.

Ich denke, wenn man die Kinder wirklich aus dem Bett raus haen möchte geht das wahrscheinlich nur mit unerbittlicher Konsequenz. Aber ob es das Wert ist?

LG
Heike mit Jonas und Mila (die noch gerne in ihrem Bett schläft)

Beitrag von 2.monster 08.08.07 - 16:03 Uhr

ich hab meinem Sohn letzten Sommer erklärt, dass er erst kommen darf, wenn die Sonne aufgegangen ist - dadurch wurden meine Nächte immer länger (bis Dezember..)
Mein Sohn schläft seitdem manchmal die ganze Nacht in seinem Bett über Wochen - dann kommt er doch lieber zu mir. Ich höre ihn nicht, er stört mich nicht und er kuschelt sich einfach an mich. Ich genieße es...

Beitrag von amorvincitomnia 08.08.07 - 20:01 Uhr

Ich würde die Gitter wieder dranmachen, bis sich das gelegt hat. Ich würde es ihr erklären und sagen, dass sie ihr eigenes Bett hat und dort schlafen soll. Klappt es, dass sie drüben bleibt, baut ihr die Gitter ganz ab. Unser Sohn darf schon mal bei uns schlafen, wenn er krank ist, aber das sind Ausnahmen, das weiß er auch. Dass er mir den Tag versaut, weil ich nicht schlafen kann, weil er rumwühlt, geht nicht. Schließlich muss ich arbeiten!

Beitrag von nat77 08.08.07 - 20:36 Uhr

Hallo Rosa.

Das muß dann wohl am Alter liegen. Denn unsere Kleine(*26.03.2004) ruft uns auch pünktlich um 2Uhr und möchte dann zu uns. Mein Sohn (mittlerweile 6) hat das auch in dem Alter gemacht und es ging ganz alleine weg.
Wir gehen dann nochmal Pipi machen und dann kuscheln wir uns in mein Bett. Manchmal wenn ich nachts merke das sie brummelt, gehe ich zu ihr und mummel sie schön in ihre Decke ein. So fühlt sie sich auch geborgen und glaubt vielleicht bei mir gekuschelt zu sein. Ich weiß es nicht. Aber solange unsere Kleinen noch zu uns kuscheln kommen solltn wir das genießen, find ich. Denn die Kleinkindzeit geht so schnll vorbei.

LG Nat

Beitrag von ponterosa 08.08.07 - 21:41 Uhr

Hallo Nat und auch Ihr anderen Mamas,

leider kenn' ich mich nicht so gut hier aus, daß ich Euch allen eine Sammelantwort geben kann, aber hiermit DANKE für Eure Antworten!!!

Es ist schon mal viel wert, daß man mit seinem "Problemchen" nicht alleine da steht...
...da geht es einem schon vieeeeeeeeel besser ;-)

... und ich glaube, ich teile meine Matratze nun ohne schlechtes Gewissen weiter mit meinem kleinen "Breitling" - auch wenn ich morgens hin und wieder hundemüde meinen Wecker verwünsche.

Habt alle einen schönen Abend bzw. eine gute Nacht,

herzlichst Rosa

Beitrag von paula2201 09.08.07 - 07:46 Uhr

Hallo,
ich will mich auch noch hintenanstellen.
Bei meinem Sohn ist es genauso, seit er alleine aus seinem Gitterbettchen aussteigen konnte (seit fast einem Jahr).
Alle Versuche ihn wieder zurück zubringen, brachten nichts.
Leider konnten wir sehr schlecht schlafen, weil mein Sohn die ganze Länge und Breite unseres Bettes für sich genutzt hat. Also hab ich ihm eine Matratze geholt und die neben mein Bett gelegt. Wenn er jetzt nachts kommt, legt er sich auf seine Matratze.
Manchmal wird er um 5 nochmal wach und krabbelt in mein Bett, aber das ist dann schön, noch kuscheln...

Lg
Cindy + Felix (fast 3 Jahre) + Nele (13 Monate)

Beitrag von sonic1976 09.08.07 - 10:55 Uhr

Hallo,

weil hier viele schreiben, das wäre nur so eine Phase... Ich weiß ja nicht wie lange - allgemein gesehen - Phasen andauern, aber bei uns dauert die Phase "ich will bei meinen Eltern schlafen" bereits 2 Jahre 10 Monate und 9 Tage. D. h. übersetzt seit sie geboren ist. Eine Woche lang hat sie in ihrem kurzen Leben nachts im eigenen Bett verbracht und plötzlich wachte sie jede Nacht auf, rief uns oder weinte und wir haben sie geholt. Ich habe den Versuch unternommen, nach rumtragen und/oder singen, sie wieder in ihr Bett zu kriegen, habe es aber aufgegeben, weil ich lieber etwas schlechter schlafe, als stundenlang und immer wieder auf sein zu müssen.
Ich warte also noch sehnsüchtig auf den Tag, an dem sie erstens versteht, dass es besser ist im eigenen Bett zu schlafen und zweitens, dass sie vielleicht einfach nicht mehr so aufwacht, dass sie nicht mehr einschlafen will/kann.
Ich sage dann immer, spätestens, wenn sie ihren ersten richtigen Freund hat, bleibt sie in ihrem Bett. Vielleicht haben wir ja dann "nur" noch ca. 12 Jahre "Quetschbett" vor uns...
LG
sonic mit Maike (*1.10.2004)

Beitrag von blair1304 09.08.07 - 11:10 Uhr

Hi,

bei uns gehts auch schon gute 2 1/2 Jahre so. Einschlafen kann Finn in seinem Bett und dann wacht er nachts auf und weint. Ich hol ihn in unser Bett und dann wird weitergeschlafen ohne Probleme. Ich finds nicht schlimm, ist weniger mühsam und wir bekommen alle unseren Schlaf.

Klar - wir haben alle Methoden versucht ihn zum alleine-Schlafen zu bringen - gebracht hats nix.

Solange keiner von uns damit unglücklich ist, wird es auch so bleiben. Anscheinend braucht Finn das noch (ist ja auch den ganzen Tag im KiGa).

Alles Gute,

Kathrin mit Finn Gabriel *15.11.2004