13 Monate - Weitsichtigkeit - Was meint ihr?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von sannilein 08.08.07 - 20:26 Uhr

Hallo ihr Lieben!

Zunächst möchten wir im Kleinkindforum "Hallo" sagen!:-D
#torte
Aber zu meiner Frage: Ich war heute mit Emma (13 Montate) auf Anraten unseres KA beim Augenarzt, da mein Mann und ich beide Brillenträger sind. Die Augenärztin hat bei Emma eine überdurchschnittlich hohe Weitsichtigkeit festgestellt. In drei Monaten sollen wir zur Kontrolle wiederkommen. Wenn sich bis dahin nichts verbessert hat, soll Emma eine Brille verschrieben bekommen.
Was sagt ihr zu dem Thema "Brille" in dem Alter.

Ich habe bis jetzt bei Emma noch nicht feststellen können, dass sie schlecht sieht (ok, bin auch kein Augenarzt).

Was mich auch grübeln lässt, ist die Tatsache, dass drei von unseren vier Krabbelgruppenkindern weitsichtig sein sollen - alle drei sind privatversichert - Zufall? Ich will niemandem etwas unterstellen, aber bei manchen Ärzten frage ich mich auch bei mir, ob die Behandlung notwendig ist oder nur wegen "privat" gemacht wird.#gruebel

Danke für eure Erfahrungen und Tipps!#blume

Liebe Grüße

Sandra und Emma (*06.07.06)

Beitrag von nuckelspucker 08.08.07 - 20:30 Uhr

huhu,

ich würd da mal ne zweitmeinung einholen.

übrigens kann man fehlsichtigkeit beim eigenen kind leicht übersehen. unerkannt bzw. zu spät erkannt kann das zu großen schäden an den augen führen.

also nicht auf die leichte schulter nehmen, anderen arzt fragen.

was gabs denn für untersuchungen?

claudia

Beitrag von sannilein 08.08.07 - 20:57 Uhr

Hallo Claudia!

Die Augenärztin hat nahc diesen Pupillen-erweiternden Augentropfen verschiedene Messungen mit Licht und Linsen vorgenommen.

Das mit der zweiten Meinung ist eine gute Idee!
Ich wollte sowieso unseren Augenoptiker, der uns sehr kompetent erscheint und unsere Brillen schon häufig besser angepasst hat, als die Untersuchungen der Augenärzte es ergeben haben, mal fragen, was er meint.

Ich denke auch, wenn eien Fehlsichtigkeit vorliegt, ist es natürlich das beste diese sofort zu korrigieren.

Danke für deine Antwort!

Einen schönen Abend!

Sandra

Beitrag von babybauchnr2 08.08.07 - 21:06 Uhr

Hallo Sandra,

also eine 2. Meinung wäre mir an deiner Stelle auch sehr wichtig!
Ist das denn ein spezieller Kinderaugenarzt?

Bei uns z.B. gibt es nur 2 ganz normal Augenärzte und die Kleine von meiner Cousine bekommt jetzt mit 15 Monaten auch eine Brille, aber die müssen vorher nochmal in die Kinderklinik, in der alles genau bemessen wird!!!

Bei uns ist es mit dem HNO ähnlich, der richtige HNO hier konnte bei meiner Kleinen keine Diagnose stellen, dann sind wir zur Kontrolle in die Kinderklinik. Die konnten viel mehr und bessere Tests machen und sind auch spezifiziert auf Kinder!

LG Nadine

Beitrag von schnueffelheinz 08.08.07 - 21:22 Uhr

Hallöle,
ich war auch mit Max beim Augenarzt weil wir beide Brillenträger sind.
Habe auch die Tropfen verschrieben bekommen um die Pupillen zu weiten.
Ich werde es allerdings nicht tun.Mein Optiker hat mir davon abgeraten denn Fehlsichtigkeit ist nicht angeboren oder vererbt.
Bei diesem Test soll wohl immer das Ergebnis Brille herauskommen.
Mach Dich nicht verrückt wenn Du auch nicht das Gefühl hast,daß etwas nicht stimmt.
Mal sehen,was dein Optiker sagt.
Schönen Abend
Daniela und Max(25.03.06)

Beitrag von a79 08.08.07 - 21:37 Uhr

Hallo dAniela,

das stimmt so nicht! Eine Fehlsichtigkeit kann sehr wohl familiär gehäuft vorkommen und auch schon angeboren sein!
Bei den Tropfen kommen zwar fast immer geringe Werte raus - aber kein Augenarzt würde den gleich verordnen, da gibt es schon klare Richtlinien! Wenn ein Kind ne halbe Dioptrin weit- oder kurzsichtig ist, gerade in dem Alter, würde man nicht gleich ne Brille verordnen sondern in einem Jahr nochmal kontrollieren, ob sich was verändert hat...und mit kleinem Kind würde ich nie zum Optiker gehen, der kann doch mit Kleinkindern noch gar nix anfangen!

LG

Andrea

Beitrag von a79 08.08.07 - 21:34 Uhr

Hallo Sandra,
ich arbeite selbst bei einem Augenarzt und kann dir sagen, dass tatsächlich viele Kinder weitsichtig sind...meistens aber so gering, dass keine Brille nötig ist. Eine überdurchschnittlich hohe Weitsichtigkeit beginnt m.E. bei einer Brillenstärke über drei Dioptrien. Des weiteren kann es nötig sein, auch bei Weitsichtigkeiten unter drei Dioptrien eine Brille zu verschreiben, wenn a) sie nur auf einem Auge besteht oder auf einem Auge deutlich höher als auf dem anderen (=Anisometropie, kann zu einseitiger Sehschwäche führen) oder b) ein Schielen besteht, welches evtl. durch den Brillenausgleich gebessert werden kann (akkommodatives SChielen).

Ist denn bei deiner Tochter auch getropft worden?
Wenn nicht, lass dir keine Brille aufschreiben, ohne dass diese Untersuchung (objektive Refraktionsbestimmung unter Atropin oder in Cycloplegie) durchgeführt wurde, da nur dann genaue Brillenwerte bestimmt werden können!

Ich habe in der Praxis viele Kinder in diesem Alter, die schon eine Brille tragen und bestens damit zurecht kommen.
Leider kann man als Elternteil oft gar nicht bemerken, dass eine Weitsichtigkeit besteht, da bei dieser ein Scharf sehen durchaus möglich ist, nur dass das Kind sich dazu sehr anstrengen muss (es muss die Linse im Auge krümmen, um etwas auch schon in weiter Ferne scharf zu stellen - in der Nähe noch viel mehr), so dass sich Phasen von unscharf sehen, wenn etwas nicht so interessant ist mit Phasen von scharf sehen abwechseln können...würdest du das für dein Kind wollen?

LG

Andrea + Jonathan (16 monate alt)