Wo kann man Versicherungen prüfen lassen?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von st.michael 09.08.07 - 07:18 Uhr

So nach Sichtung der Finanzen und der Versicherungen hab ich festgestellt, das wir gemeinsam für Rentenvorsorge (bisher nur für ihn), Hausrat, Haftpflicht, Unfall (beide und Kind), LV, Krankenvers. und nur das was akut notwendig ist, also keine Vorsorge für die Zukunft/Bausparen oder ähnliches........Wir zahlen dafür schon 180e für uns 3!#schock Finde das sehr viel, wobei wir schon günstige Versicherungen haben. (Debeka)
bzw meine Versicherung bei der Merkur werde ich abstossen und mich andersweitig umguken.
Hab da noch nicht mal meine Berufsunfähigkeitsvers. drin, da die auf Grund der Situation (ALG2) stillgelegt ist, aber 180e jeden Monat tut richtig weh und doppelt weils ohne Vorsorge Rente / Sparen ist.............Da ich im Versicherungsdschungel wirklich schlecht durchsteige, überlege ich wo man da Hilfe kriegen kann, damit man gut aber nicht völlig überversichert ist........#kratz
Wäre ja bereit dafür auch etwas zu zahlen, aber da muss irgendwas passieren, wie viel sollen wir denn dann mit Vorsorge zahlen....... 300e#schock

Beitrag von nina001 09.08.07 - 07:20 Uhr

kannst du nochmal genau aufgliedern wofür die 180 euro sind? den hausrat wird doch z.b. jährlich bez. um nicht den ratenzuschlag zu bekommen.
grüße

Beitrag von st.michael 09.08.07 - 07:26 Uhr

Zahlen alles monatlich.........

R&V Rentengeschichte 25e (ist über die Bank für Männe, Riester?)
Sind 3 Leute in der Versicherung

KV 7,05
LV 10
LV 15,06
Unfall 13,04
Haftpflicht 7.09
Sachvers 6,03

KV 3,19
LV 30
UV 2,71

Meine Vers.
KV 17,13
LV 25,96
UV 18,53

Beitrag von nina001 09.08.07 - 07:43 Uhr

die KV ist warscheinlich eine zusatzversicherung? für Zahn und Stationär?
bei der unfall werden sich die prämien nicht wirklich nach unten schieben lassen, da diese immer altersabhängig sind. HV im jahr gesehen ist auch nicht so teuer. ist dies auch eine familien-HV? was habt ihr den für eine sachversicherung?
bei der LV ist es ja eh schon ein sehr geringer betrag. da wird der auszahl bzw. die erlebensfallsumme nicht so hoch sein, oder? bei euch beiden. die füs kind ist als ausbildungsversicherung gedacht?
ich finde nicht das das wirklich viel ist. was möchtest du den davon weglassen?
die HV ist meiner meinung nach sehr wichtig. evtl. sollte auch noch eine RS abgeschlossen werden, dass gibt es oft als paket für 100 euro im jahr.
grüße
nina

Beitrag von st.michael 09.08.07 - 07:56 Uhr

Ne weglassen geht nicht, Beiträge runter geht auch nicht, sind schon veringert. Dachte das wir ev zu viel versichert sind .

Was ist eine RS?
Ja KV ist Zusatz....
FamilienHV? Also die Hausrat ist für uns alle, sind nicht verheiratet, aber da wir in einem Haushalt leben.

Das Problem ist das wir derzeit absolut nicht das Geld haben um zig 100e zu zahlen, mussten daher die Beiträge schon senken :-(
180e im Monat ist schon krass, muss ja sein, das weiß ich, aber es ist nicht mal was für die Vorsorge bei :-(
Aber noch mehr geht nicht, haben nicht mal mehr 80e im Monat für irgendwas übrig. Von den 1400e bleiben nach Abzug aller Fixkosten keine 80e über für Bekleidung und was halt so anliegt.............#kratz

Beitrag von nina001 09.08.07 - 12:06 Uhr

RS ist ne rechtsschutzversicherung.
aber zuviel ist es auf jeden fall nicht. ihr habt eine grundabsicherung. aber noch mehr sparen ist da schon fast nicht drinn.
guck doch mal bei Loyas oder MLP auf der homepage. das sind relativ unabhängige finanzberater. vielleicht da mal noch ein beratungstermin vereinbaren. die können dann die unterlagen sichten und evtl. auch was umstellen.
grüße

Beitrag von pete1323 09.08.07 - 16:13 Uhr

Hallo nina001!

Diesen Rat kann ich nicht teilen, da ich viele Menschen kenne, die bei diesen (oder ähnlichen) Unternehmen arbeiten/gearbeitet haben. Entsprechend weiß ich auch, wie die arbeiten.
Auf diese Menschen sollte man sich m. E. nicht verlassen, denn dann ist man meistens gleiches.


gruß pete

Beitrag von miau2 09.08.07 - 09:50 Uhr

Hi,
ihr habt doch Vorsorge drin. Immerhin etwas (mindestens der oberste Punkt, evtl. auch die LV, ist nicht so ganz klar, ob das eine kapitalbildende oder Risiko-LV ist - für Risiko-LVs wären die Beiträge sehr hoch, wie hoch ist denn da der Schutz?). Bausparen ist eine schöne Sache, aber nicht lebensnotwendig.

Bei einer kapitalbildenden, die nicht als Todesfallschutz gedacht ist, kann man i.d.R. die Beitragszahlung für kurz oder länger aussetzen. Reduziert natürlich die Zahlung am Ende, wie es mit dem Todesfallschutz in der Zeit aussieht weiß ich nicht.

Bei einer Risiko-LV, die allein dem Todesfallschutz dient, ist das eher nicht empfehlenswert.

Überlegt Euch das so rum: was sind - abgesehen vom Wunsch, für die Zukunft Geld zu sparen - die größten Risiken?

Ganz oben stehen Tod bzw. Verdienstausfall des Versorgers (abzusichern am besten durch eine Risiko-LV und Berufsunfähigkeitsversicherung) und Haftpflichtschäden. Die können einen in den Ruin treiben.

Dann kommt die Hausratversicherung - würde Euch ein Totalverlust finanziell ruinieren?

Wofür sind die KVs - braucht ihr die wirklich? Krankenhauszusatzversicherungen sind mehr und mehr überflüssig, i.d.R. versichert man das Zweibettzimmer, das immer mehr KHs als Standard für jeden anbieten, und die Chefarztbehandlung kann man vernachlässigen - unterschreibt man doch bei Aufnaheme, auch von den Vertretern des Chefs behandelt werden zu dürfen, dass sind dann die gleichen Ärzte die jeden behandeln. Und spannende Fälle lassen sich auch die Chefs selten entgehen, ich bin in der Schwangerschaft in mehreren Abteilungen auch von den Chefs begutachtet worden.

Zahnzusatzversicherungen sind sinnvoll, wenn das Geld da ist. Wenn es nicht da ist, würde ich die kündigen. Und jeden Monat so viel Geld wie irgendwie übrig ist anlegen, so, dass es zur Verfügung steht - Tagesgeldkonto z.B.

Deine UV finde ich recht teuer, ich zahle - bei jährlicher Zahlung - knapp die Hälfte.

Ihr solltet Euch überlegen, ob Ihr nicht die eine oder andere Versicherung auf jährlich umstellen könnt, auch wenn das dann erst mal eine hohe Belastung ist. Dadurch lässt sich eine Menge sparen, denn für monatliche Zahlweise kassieren die kräftig Aufschläge.

Was ich nicht verstehe: ihr habt einige Positionen drin, die ich ganz eindeutig als Vorsorge ansehen würde. Oder habt ihr 4 verschiedene Risikolebensversicherungen? Also habt ihr da doch schon einiges - nur halt leider recht unflexibel.

Sucht Euch einen guten Berater, ob es nicht vielleicht Sinn macht, eine der Lebensversicherungen stillzulegen (Beiträge aussetzen) oder zu verkaufen (nicht kündigen!), und das Geld anders, flexibler anzulegen. Vielleicht hättet ihr da mehr von. Einige kapitalbildende LVs bieten auch an, die Beiträge für 2 Jahre auf 10% zu reduzieren, natürlich mit Auswirkungen auf die Endsumme, aber der Todesfallschutz bleibt erhalten. Fragen lohnt sich, wenn es sich um einen vorübergehenden Engpass handelt.

Wie sieht es mit vermögenswirksamen Leistungen aus? Hätte Dein Mann da evtl. Anspruch drauf - viele Arbeitnehmer wissen gar nicht, dass ihr Arbeitgeber so was zahlen würde, und die Arbeitgeber posaunen das auch eher selten laut heraus. Das Geld könnte man prima anlegen, allerdings müsste es versteuert werden, was zunächst das monatliche Einkommen etwas senkt. Ich weiß nicht, wie es wäre, wenn dieses Geld für eine Direktversicherung verwendet wird...normalerweise müsste Einkommen, was dafür verwendet wird, nicht versteuert werden.

Fragen lohnt auf jeden Fall.

Wenn ihr Euch entscheidet, eine kapitalbildende LV stillzulegen, wäre vielleicht auch Entgeldumwandlung als Altersvorsorge eine gute Alternative. Hätte (noch) Vorteile bei den Sozialversicherungsabgaben, und (vermutlich dauerhaft) steuerliche Vorteile.

"Zu viel" finde ich das eigentlich nicht. Außer vielleicht den Beitrag für Deine UV, wobei ich natürlich nicht weiß, ob Du als Hobby Freeclimbing angegeben hast ;-) - das wäre natürlich ein Grund für so hohe Beiträge. Und vielleicht die Zusatz-KV, nach dem Motto "nice to have", aber nicht wirklich nötig. Und vielleicht kann man noch über die Verteilung nachdenken.

Natürlich kannst Du jederzeit bei der bekannten großen Firma mit 3 Buchstaben alles prüfen lassen, und auch wenn jetzt gerne laut geschrien wird: es gibt keinen Zwang für dich, was bei denen zu unterschreiben, aber wenn Deine Beiträge jetzt zu hoch sind, steht die Chance ganz gut, dass die billigere Varianten finden. Verlieren kannst Du evtl. die (ich glaube) 50 Euro, die die Vertreter von denen für die Beratung kassieren können - dafür haben die eine große Palette Versicherungen im Angebot.

Ansonsten kannst Du natürlich jede einzelne Versicherung im Internet vergleichen, viele - allerdings auch nicht kostenlose - Vergleiche findest du bei Finanztest.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von st.michael 13.08.07 - 09:18 Uhr

Herzlichen Dank für eure Antworten und gerade für Deine, Miau2, sehr ausführliche........#blume

Wir haben heute abend unseren Versicherungsmann da und dann werden mal ein paar Sachen abgeklappert!

#freu