Doofe Frage - Unterhalt zahlen?

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von raquel77 09.08.07 - 09:25 Uhr

Hallo!

Hab mal eine doofe Frage:

Die Frau ist berufstätig und der Mann macht den Haushalt (hat also kein Einkommen)
Jetzt verlässt die Frau den Mann, und sie nimmt das Kind mit.

Muss sie dann Unterhalt an den Mann zahlen?

LG
Sonja

Beitrag von schwalliwalli 09.08.07 - 09:27 Uhr

Natürlich muss sie unterhalt zahlen genau wie jeder mann unterhalt zahlen müsste....oder meinst du weil weiblich gibt es das nicht?

der unterhalt ist eben nur begrenzt und nicht auf ewig!

Beitrag von raquel77 09.08.07 - 09:52 Uhr

Nein, ich meine nicht wegen weiblich und männlich, sondern weil SIE ja das Kind mitnimmt und deswegen schon mehr ausgeben muss als er...

Beitrag von schwalliwalli 09.08.07 - 10:05 Uhr

weshalb nimmt sie das kind mit wenn er sich bisher darum gekümmert hat? das wird nicht so einfach funktionieren. abegesehen davon muss er für das kind in dem fall zahlen und sie für ihn..........

Beitrag von raquel77 09.08.07 - 11:03 Uhr

Die Trennung läuft auch, weil er u.a. nicht mehr in der Lage ist, sich um das Kind zu kümmern. Er ist depressiv. Er hat sich um das Kind gekümmert, weil er arbeitslos war/ist.

Beitrag von schwalliwalli 09.08.07 - 11:21 Uhr

gegen drepressivität hilft eine therapie und waru er sich bisher ums kind gekümmert hat ist absolut nebensächlich! fakt ist er hat sich gekümmert und da wird deine freundin noch viel spass haben!

Beitrag von raquel77 09.08.07 - 11:23 Uhr

Ja nu - du hast mich gefragt, warum er sich ums Kind kümmert.

Beitrag von maeuschen06 09.08.07 - 10:07 Uhr

Hallo,

Ehegattenunterhalt muss sie grundsätzlich zahlen. Er müsste dann Unterhalt für das Kind bezahlen, was er aber nicht kann, wenn er nicht arbeitet. Insofern muss sie Unterhalt zahlen (Ausnahme, ihr verbleibt nicht mehr das Existenzminimum).

Allerdings sehe ich ein großes Problem, wenn sie arbeitet, kann sie nicht das Kind versorgen und er müsste sich eine Arbeit suchen. Das macht doch keinen Sinn.

Ist er denn damit einverstanden, dass sie das Kind mitnimmt? Wenn nicht, bekommt er sehr schnell das Kind zurück.

lg

Beitrag von raquel77 09.08.07 - 11:05 Uhr

Hallo,

er ist ja nicht in Elternzeit sondern arbeitslos. Deswegen ist er zuhause. Ich glaube jetzt nicht unbedingt, dass er um das Sorgerecht kämpfen wird, weil er arbeitslos und depressiv ist. Außerdem sagt das Kind immer, wenn die Familie zusammen unterwegs ist: "Papa bleibt hier."

LG
Sonja

Beitrag von manavgat 09.08.07 - 10:45 Uhr

Ich frage mich, warum sie das Kind mitnimmt, wenn er es vorher versorgt hat. Da würde ich einen Anwalt fragen.

Ist das Kind bei der Mutter besser aufgehoben, dann muss sie u. Umständen solange Unterhalt für den Mann zahlen, bis er einen Job hat. Und er muss nachweisen, dass er aktiv einen sucht. Ein Recht auf Hausmann(-oder frau)sein gibt es nicht.

Gruß

Manavgat