Andauernd Angina!!

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von piamami 09.08.07 - 10:40 Uhr

Hallo Ihr Lieben!

Vielleicht kann mir ja jemand von Euch einen Tipp geben, da mir im Forum Gesundheit und Medizien anscheinend niemand antworten konnte... :( Ich bin nämlich echt verzweifelt...#heul

Mein jüngster Sohn ist im Mai gerade 3 Jahre alt geworden und hat andauernd Streptokokken Angina. Er hat alleine in den ersten 6 Monaten diesen Jahres schon 6 Mal Antibiotika bekommen. Seine Zähne fangen schon an ganz braun zu werden...

Er ist so unglaublich arm. vor allem schwellen seine Mandeln dann immer so extrem an, dass er kaum mehr Luft bekommt und seinen Speichel nicht mal mehr schlucken kann. Ich sehe den einzigen Ausweg in einer Mandel OP, aber ich hab solche angst davor diesen Schritt zu machen, weil er ja noch sooo klein ist und eine Mandel OP in diesem Alter ja nun wirklich nicht ganz ohne ist...

Hat vielleicht jemand von Euch einen Tipp?

Vielen Dank, #danke
Alles Liebe, #liebdrueck
Pia

Beitrag von danni64 09.08.07 - 10:55 Uhr

Hallo Pia,

ich kenne das Problem von meinem Grossen. Er hatte das damals auch immer und er lebte eine Zeitlang fast nur von Antibiotika,was ihm natürlich nicht gut tat.

Ein Heilpraktiker kam mir dann einen tollen Tipp. Mache doch mal Halswickel. Google mal und gebe Halswickel ein,dann bekommst du viele tolle Tipps. Meinem Grossen hat es geholfen,zudem habe ich immer ansteigende Fussbäder gemacht,die auch ganz einfach sind und die Kinder lieben diese Fussbäder irgendwann. Auch danach kannst du googlen. Wenn du genauere Tipps dazu möchtest,melde dich über meine VK,denn hier würde es den Rahmen sprengen.

Ich würde ihm nicht die Mandeln rausnehmen lassen und zwar aus 2 Gründen.

1. Sind sie sehr wichtig,dass sie die Keime und Bakterien auffangen und sie somit nicht auf die Bronchien oder Lungen geraten.

2. Ist das Problem damit nicht gelöst.

Mein Grosser hat seine Mandeln auch noch und sie sind heute topfit und er hat keinen Ärger mehr.

Wasser hat eine echt grosse Heilkraft,was viele heute leider nicht mehr wissen und anwenden :-(.

Lg und gute Besserung für deinen Jungen.

Beitrag von piamami 10.08.07 - 09:39 Uhr

Liebe Danni64!

Vielen lieben Dank für Deine Tipps! Irgendwie tut es gut zu wissen, dass ich nicht ganz alleine damit bin und es anderen auch so gegangen ist bzw. geht...

Das einzige Problem ist nur, dass mein kleiner Prinz mir nie vorher sagt, wenn er Halsschmerzen hat und er immer über Nacht dann unglaublich hinauf fiebert und nur noch schreit... (er ist gerade erst 3 Jahre alt geworden und kann sich noch nicht so richtig ausdrücken - denke ich...) Dh. im Grunde ist dann schon alles zuspäht, weil die Mandeln ohne Entzündung schon riesig sind und wenn sie dann auch noch anschwellen, dann bekommt er keine Luft mehr...#schock

Aber ich werd mir Deine Tipps zu Herzen nehmen und hoffen, dass wir es damit hinbekommen...

Alles Liebe,#liebdrueck#blume
Pia


Beitrag von danni64 10.08.07 - 10:18 Uhr

Hallo Pia,

mit dem ansteigenden Fussbad kannst du das Immunsystem deines Kindes stärken. Die Halswickel wirken abschwellend und bringen deinem Kind sofort erleichterung.

Ich habe mir ein Buch gekauft, wo viele Tipps drin sind,wie man sein Kind auf natürliche Weise helfen kann.

Es heisst : Kinder natürlich heilen!!! Gibt es in jedem Buchladen und hat viele tolle Ideen,wie man seinem Kind ohne Chemie helfen kann.Es kostet 9,95 Euro und ist sein Geld wert. Diese ganzen Medis machen unsere Kinder mehr krank,als dass sie helfen. Ich habe schon immer viel auf Naturheilkunde gemacht und man ist damit Erfolgreicher. Es ist Zeitaufwendig,aber es lohnt sich,wenn die Kleinen damit weniger krank werden.

Glaub mir,ich habe auch ein paar harte Jahre hinter mir,mit meinem Benjamin und seitdem ich nicht mehr so viel zum Doc laufe und viel aus dem Buch mache,ist mein Junge nicht mehr so oft krank. Das lohnt sich echt und bei meinem Grossen hatte ich damals auch sehr viel Erfolg damit. Die Naturheilmedizin kann mehr erreichen,als man denkt. Das Immunsystem stärkt sich,denn der Körper lernt,seine Selbstheilungskräfte zu aktivieren und das ist echt wichtig.

Mehr als Tipps,kann man nicht geben,probiere es mal aus und du wirst überrascht sein ;-).

LG Danni !!!

Beitrag von danni64 10.08.07 - 10:54 Uhr

Ach ja,noch ein erste Hilfe Tipp.

Gehe in den Supermarkt, kaufe Bussi-Eis, bekommt man in flüssiger Form. Das frierst du Zuhause ein.Wenn dein Junge wieder mit Fieber und dicken Mandeln aufwacht,dann gebe ihm eins,nicht gerade ein weisses,also in Zitro-Geschmack,sondern in Kola oder Waldmeister,also braun oder grün. Die Kälte lässt die Mandeln abschwillen, das Eis tötet die Bakterien und er bekommt Flüssigkeit gegen das Fieber. Zudem lieben Kinder alle Eis ;-).

Damit habe ich meiner Kleinen letzte Mal auch geholfen. Am nächsten Tag war alles wieder weg. Sie durfte an dem Tag soviel Eis essen,wie sie mochte ;-). Solche Ausnahmen darf man ja mal machen. Zudem gab es an dem Tag viel kühles zu Essen. Joghurt und all solche Dinge. Ich hatte als Kind auch immer mit den Mandeln und Eis tut dann echt gut.

LG Danni !!!

Beitrag von freydis 09.08.07 - 10:57 Uhr

hallo pia,

warst du schon mal beim heilpraktiker mit ihm?
bei so chronischen sachen hilft ein homöopath meist besser als ständige antibiotikagabe die das immunsystem immer mehr schädigt.

das ist meine meinung und erfahrung ;-)

wenn du dem nicht ganz abgeneigt bist würde ich es an deiner stelle mal versuchen.

vg und gute besserung,
freydis

Beitrag von jules0815 09.08.07 - 12:03 Uhr

Hi,

wa sagt denn der Kinderarzt dazu? Denn normal ist das nicht, gerade dieses häufige Antibiotika gegebe, was das Immunsystem noch mehr schwächt und der Körper auch irgendwann resistent gegen wird.

Mein Kleiner (fast 4) hat seine Mandeln heraus bekommen und die Polypen. Er hat seitdem keine Probleme mehr, die ständigen Mittelohrentzündungen sind auch weg.

Ich war vorher auch beim Homöopathen und empfand es als Schalatanerei und außerdem wollte ich meinen Sohn nicht mit Alkohol zupumpem (in jeder verschriebenen Medizin war so viel wie bei nem guten Schnaps). Wickel um Hals und Fußbäder haben ebenfalls nichts gebracht, kein Hausmittel! Jetzt gehts ihm gut und er war seit 6 Monaten nicht krank, nicht mal ein Schnupfen -toitoitoi-.

LG Jule

Beitrag von piamami 10.08.07 - 09:47 Uhr

Hallo Jule!

Danke für deine Antwort!#danke

Tja, der Kinderarzt meint nur, dass eben manche Kinder andauernd Angina haben... Er verschreibt Ihm immer nur Antibiotika. er hat Ihm letzte Woche gerade wieder eine RICHTIGE Bombe verschrieben und gemeint, wenn es mit diesem Antibiotika nicht für immer weggeht, dann werden wir die nächste Angina zwar behandeln, danach aber gleich operieren. Auf meine Frage, ob das denn dann die Lösung sei, oder ob die Bakterien einfach weiter runter rutschen hat er gemeint, dass man das leider nicht genau sagen kann.. #heul

Oh... ja, die Mittelohrentzündungen kommen dann im Herbst bis zum Frühling auch noch dazu.... + Bronchitis...#heul#heul:-[


Ich wünsche Dir und Deinem Sohnemann alles Liebe und vor allem, dass er weiterhin gesund bleibt!!

Pia

Beitrag von freydis 09.08.07 - 13:30 Uhr

hallo pia,

hab noch einiges zu deinem thema gefunden.

vg,
freydis

http://www.dgmh.org/textarchiv_files/3f83531e02f448dfe75f9af3e57f7254-0.html
http://www.vitanet.de/homoeopathie/foren?action=dispTopic&forumId=10431445427442314&topicId=/117836343111375124
http://www.aerztezeitung.de/docs/1998/03/11/046a1701.asp

! Angina natürlich behandeln
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1. Gurgeln: Salbei hat eine antientzündliche und Schmerz lindernde Wirkung.
Zur Lokalbehandlung mit Salbei genügt ein Tee. Als Fertigpräparate stehen
z. B. Salbei Curarina®, Salvysat Bürger® oder Salus-Salbei-Tropfen® zur Verfügung.
Es kommen auch Kapuzinerkresse, Echinacea (z. B. Ortitruw®, Echinacin
®) oder Arnika infrage, dieses wirkt antientzündlich und leicht antibakteriell.
Selbst Gurgeln mit Salzwasser hat diese Wirkungen und hilft daher ebenfalls.
2. Wärme: Günstig sind Wärmebestrahlungen des Mundes und des Rachens: 10
Minuten pro Tag vor der Rotlichtlampe (50 bis 100 cm vor dem Hals). Der
Wärmereiz führt zu einer kurzen Verstärkung der Entzündung, damit diese dann besser abheilen kann.
3. Halswickel: Ein Leinentuch als Innentuch, ein kleines Frottiertuch als Zwischentuch, ein Woll-Schal als Außentuch, eine Schüssel kaltes Leitungswasser
– das ist alles, was man braucht. Das Innentuch nass machen, gut auswringen und möglichst faltenlos anlegen, dabei den Bereich der Halswirbelsäule frei lassen. Darüber das trockene Zwischentuch und den Woll-Schal um den Hals wickeln und das Ende feststecken. Bettruhe einhalten! Bei akuter Entzündung
abnehmen, sobald der Wickel sich erwärmt. Bei einem chronischen Prozess kann ein solcher Halswickel auch über Nacht angelegt bleiben. Nach der Abnahme gut nachtrocknen, ein trockenes Halstuch umlegen und noch eine Weile im Warmen bleiben.
4. Homöopathie: Das individuell passende Mittel hängt insbesondere von der
Farbe der Mandeln, vom Belag und den Beschwerden des Patienten ab:
• Bei der hochroten Angina beginnt man mit Belladonna D30 (3 x 5 Globuli im
Abstand von 12 Stunden).
• Bei eitriger Angina wird dann die Behandlung mit Mercurius solubilis D12 (3
x 1 Tbl. tgl.) fortgesetzt.
• Bei einer viralen Angina ist die Schleimhaut im Regelfall eher dunkelrot, hier
kommt Phytolacca D6 (3 x 1 Tbl. tgl.) in Betracht.
• Sind die Mandeln blaßrot und will der Patient unbedingt kalt trinken, kommt
Apis mellifica D6 (3 x 5 Globuli tgl.) in Frage.
• Bei einer Angina mit weißen Stippchen wird Hepar sulfuris D6 (3 x 1 Tbl.
tgl.) verabreicht.
• Zieht die Angina von links nach rechts oder tritt nur links auf, wird Lachesis
D12 (3 x 5 Globuli tgl.) verabreicht.
Auch bei chronischen Verläufen sind klassische Verfahren wie Homöopathie, Phytotherapie, Akupunktur und Neuraltherapie Erfolg versprechend. Sie gehören allerdings in die Hand eines erfahrenen Arztes oder Heilpraktikers.
Jedenfalls
ist die Mandelentfernung – vor 20 Jahren noch der häufigste operative Eingriff – selten indiziert; auch das weiß mittlerweile selbst die Schulmedizin.

Quelle: www.naturheilbund.de/images/literatur/Naturarzt-Newsletter.pdf

Beitrag von piamami 10.08.07 - 10:01 Uhr

Liebe Freydis!#liebdrueck


Vielen lieben Dank für die Mühe, die Du Dir gemacht hast!! Das ist echt total nett von Dir! #blume#danke

Gurgeln mit Salbeitee hätten wir schon mal versucht, aber da ist er einfach noch zu klein dazu, das versteh er noch nicht... #freu

Die Rotlichtlampe ist eine gute Idee!! werde sie mir gleich mal parat stellen und Globulis besorgen! (die liebt er eh heiß, weil sie so schön süß sind... ;-)

Hm... meine Schwiegermutter wollt mich auch schon zu einer Heilpraktikerin schicken, aber in Österreich ist das nicht so einfach, weil es meistens nur Scharlatane sind, da es bei uns ja eigentlich nicht erlaubt ist...
Diese Heilpraktikerin hat damals bei meiner Schwiegermutter einen ziemlich hohen Eisenmangel übersehen und sie wäre fast an einem Herzinfarkt gestorben #kratz#schock. Seitdem stehe ich Ihr ein bisserl skeptisch gegenüber... und eine andere kenn ich leider nicht bei uns...

1000 Dank #blume noch mal und alles Liebe,
Pia







Beitrag von poldilein 09.08.07 - 20:11 Uhr

Hallo Pia!
Unser Großer (bald 7) war auch so ein Kandidat. Er hatte die ganze Kindergartenzeit ständig eitrige Mandeln.....wir waren auch soweit uns zu überlegen, ob wir Sie nicht rausnehmen lassen sollten.
Aber seit er 6 J. war, ungefähr, hörte es auf. Wenn er jetzt Halsschmerzen hat, können wir es immer sofort mit einem warmen Halswickel abfangen. (Ein Tuch mit lauwarmen Wasser tränken, darüber noch ein trockenes Tuch-es wirkt immer, das bekam meine Mutter früher immer,hätte nie gedacht, dass das was bringt)
Ich denke, der Kinderarzt kann das am besten einschätzen, ob sie rausmüssen oder nicht. Denn wenn er keine Luft bekommt, ist das ja auch nicht schön. Sind die Mandeln im gesunden Zustand denn auch eher groß? Bei unserem Sohn ist das so.

Wenn Kinder oft Antibiotikum bekommen, kann man, wenn sie wieder fit sind, das Immunsysthem aufbauen, da gibt es was in der Apotheke, frag da mal nach. Bei uns hatte er mal mehrere Monate hintereinander eitrige Mandeln gehabt....

Alles Gute! Poldilein

Beitrag von piamami 10.08.07 - 10:09 Uhr

Hallo Poldilein!

Vielen herzlichen Dank auch an dich für Deine Antwort. Ich war echt schon frustriert, weil mir im Gesundheit und Medizin Forum niemand geantwortet hat! #kratz

Ja, bei meinem Sohn sind die Mandeln auch im Normalzustand riesig, Sie berühren sich fast und wenn sie dann auch noch anschwellen, dann kann man sich ja vorstellen, dass der arme kleine Prinz kaum mehr atmen kann...#schmoll

Also das mit den Halswickeln muss ich jetzt wirklich auch mal ausprobieren. Das einige Problem dabei ist nur, dass er nicht sagt, wenn die Halsschmerzen anfangen sondern er immer über Nacht total hoch fiebert und dann auch nicht mehr zu schreien aufhört und seinen Speichel nicht mehr schlucken kann #heul. Das ist für uns immer das einzige Zeichen, dass es wieder losgeht...

Wir schauen gerade, dass wir sein Immunsystem mit den Schüsslersalzen wieder aufbauen, aber vielleicht frag ich in der Apotheke wirklich noch nach, ob es da noch zusätzlich etwas gibt.

#danke noch ein Mal,
Alles Liebe,
pia

Beitrag von poldilein 10.08.07 - 12:52 Uhr

Hallo Pia!
Ja genau, unser Sohn hat auch nie Bescheid gesagt, wenn die Halsschmerzen anfingen. Das haben wir auch immer erst beim Fiebern gewußt. Dann wußten wir auch immer erst Bescheid. Ich denke, wenn Sie älter sind, können sie schon im Anfangsstadion Bescheid geben, und man kann es abfangen.

Viel Erfolg noch für Euch!
Liebe Grüße, Poldilein

Beitrag von janamausi 10.08.07 - 23:11 Uhr

Hallo!

Ich hatte das als Kind auch ständig und der Kinderarzt hat meine Mutter immer vertröstet, das hört irgendwann auf. Und so war es damals auch. Urplötzlich (mit ca. 5 Jahren) war es weg und seitdem hatte ich nie mehr Probleme und bin froh, meine Mandeln noch zu haben.

Hast Du schon mal was von einer Bakterienkur gehört? Meine Tochter war die ersten Jahre auch oft krank und mußte Antibiotika nehmen. Daraufhin hat mein Kinderarzt uns eine Bakterienkur empfohlen (Symbio Flor 1) und die hat super geholfen, seitdem ist meine Kleine so gut wie überhaupt nicht mehr krank #freu

Bakterienkur aus dem Grund, weil Antibiotika die Darmflora angreift und eine gesunde Darmflora wichtig ist, für ein gutes Immunsystem. Eine Bakterienkur baut die Darmflora wieder auf. Es ist zwar wissenschaftlich nicht bewiesen, dass eine Bakterienkur hilft (deswegen übernehmen auch die Krankenkassen die Kosten nicht), aber bei uns hat es wirklich super geholfen und ich hab auch mittlerweile schon von mehreren Leuten gehört/gelesen (auch hier im Forum), dass es bei denen ihren Kindern super geholfen hat.

LG janamausi