Frage zu Anwaltskosten

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von sandy_lion 09.08.07 - 10:44 Uhr

Hallo,

ich bekomme zwar Unterhaltsvorschuss vom JA, war aber jetzt dennoch mal beim Anwalt, da der KV sich eigentlich schriftlich verpflichtet hatte 199€ im Monat zu bezahlen..(Das ich nicht Beides zusammen haben kann ist ja klar, aber es sind immerhin 70€ im Monat)

Da habe ich mich jetzt mal beim Anwalt beraten lassen (Gespräch ging vielleicht ne viertel Stunde) und er hat nen Brief an den KV aufgesetzt, dass er sein Einkommen der letzten 12 Monate offenlegen soll..

Den Brief bekam ich als Kopie zur Kenntnissnahme und gleichzeitig ne Rechnung über 150€, was der Anwalt als Vorschuss haben wollte.

Ich finde das ja ganzschön happig, zumal ich ja nicht mal weiss, ob bei der ganzen Sache überhaupt was rumkommt.. Sind solche Preise normal?

Habe ich eine Chance, das Geld irgendwann zurückzuerhalten und wenn ja, wie? Steuererklärung? Beim KV einklagen?

Achso, zum KV besteht kein Kontakt, weil er es nicht will, er ignoriert sein Kind auch.

Danke und VG

Sandy

Beitrag von sandy_lion 09.08.07 - 10:44 Uhr

Oh sorry, falsche Rubrik, das sollte eigentlich zu alleinerziehend..

Sorry!

Beitrag von elea 09.08.07 - 10:57 Uhr

hallo,

bei uns ist es ähnlich - der kv zahlt bisher noch gar nicht.
er hat für 2 monate den vorschuss zurückgezahlt.

ich habe mir beim ja eine beistandschaft eingerichtet, d.h. mir wurde zwar alles aus der hand genommen, was den unterhalt angeht,aber ich bekomme meinen vorschuss regelmässig und was den regulären unterhalt anghet,da kümmert sich die dame vom jugendamt darum.
wir haben nur das problem,das der kv in österreich lebt und auch österreicher ist, deshalb arbeiten die behörden mühlen dementsprechend langsamer.

laura ist jetzt über 10 monate alt und ich hab noch keine kohle vom kv gesehen.

lg

alexandra

Beitrag von sandy_lion 09.08.07 - 20:50 Uhr

Danke!

LG

Beitrag von matata 09.08.07 - 11:34 Uhr

wenn dein einkommen sehr niedrig ist , kannst du beim amtsgericht einen beratungshilfeschein beantragen, dann kostet dich der anwalt einmalig 10 euro den rest bezahlt dann der staat.... die übernehmen auch eventuelle prozesskosten....

ich musste das wegen einem unfall machen und jetzt geht alles seinen gang.....

lg und viel erfolg

matata

Beitrag von sandy_lion 09.08.07 - 20:56 Uhr

Danke!

LG

Sandy

Beitrag von kruemlschen 09.08.07 - 11:35 Uhr

Hallo Sandy,

150€ Vorschuss für ein Unterhaltsverfahren sind nicht normal, es ist sogar ausgesprochen günstig (zumindest bei uns).
Am besten Du beantragst Gerichtskostenbeihilfe.
Hat Dir der Anwalt denn gesagt was am Ende ungefähr an Kosten auf Dich zukommen? Und hat er Dich nicht auf die Möglichkeit der Gerichtskostenbeihilfe hingewiesen?

Ob das Verfahren positiv oder negativ für Dich ausfällt ist für Deine Kosten logischerweise nicht entscheidend, der Anwalt muss schließlich dafür arbeiten.

LG Krüml

Beitrag von sandy_lion 09.08.07 - 20:53 Uhr

Hallöchen,

als ich den Anwalt nach Prozesskosten-beihilfe, bzw Gerichtskostenbeihilfe gefragt habe, meinte er, dass wir ja noch garnicht vor Gericht sind, also ich weiss nicht.. ich vermute fast, diese 150€ waren nur für das Beratungsgespräch und den Schriftverkehr..

Ich habe ihn aber darum gebeten, mir nochmal eine deteillierte Rechnung zu schicken..

LG

sandy

Beitrag von matata 09.08.07 - 22:04 Uhr

aber auch das musst du nicht zahlen, musste ich doch auch nicht desvvegen heißt das ja beratungshilfeschein... kommt es zur verhandlung vvird noch mal gerichtskostenbeihilfe beantragt... es sei denn dein einkommen is zu hoch

Beitrag von kruemlschen 10.08.07 - 10:05 Uhr

Hallo Sandy,

das ist schon richtig, aber trotzdem gibt es möglichkeiten, damit Dir die Kosten erstattet werden. Sowas sollte Dir ein guter Anwalt eigentlich mitteilen.
Geh doch mal zum amt und hol Dir einen Beratungsschein, wie die Anderen User auch schon gesagt haben.

LG Krüml

Beitrag von cinderella2008 09.08.07 - 12:45 Uhr

Verstehe ich Dich richtig und der Unterhalt ist für das Kind und nicht für Dich?

Dann vertritt doch der Anwalt eigentlich Dein Kind und nicht Dich. So war es jedenfalls bei mir. Allerdings war mein Sohn damals schon 18. Wir mussten vom Amtsgericht einen Schein holen (weiß leider nicht mehr, wie der konkret heißt) und daraufhin mussten wir die Anwältin in der Unterhaltsangelegenheit für ihn nicht bezahlen.

Beitrag von sandy_lion 09.08.07 - 20:55 Uhr

Hallo!

Der Unterhalt ist für mein Kind..Ihr stehen ja 199€ im Monat vom KV zu und bekommen tu ich 127,-€ vom Jugendamt.. das grosse Ding bei der Sache ist.. Der Herr KV hat sich noch beim Jugendamt gross dazu verpflichtet (mit seiner Unterschrift) diesen Betrag von 199,-€ auch zu zahlen

LG

Sandy

Beitrag von cinderella2008 10.08.07 - 08:44 Uhr

Also, meiner Meinung nach dürfte Dich der Anwalt in diesem Fall nichts kosten, da er ja die Interessen des Kindes vertritt und dieses kein Einkommen hat.