Risiko-Lebensversicherung...

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Beitrag von dani2608 09.08.07 - 12:24 Uhr

hallo... :-)
wir haben da ein kleines problem... mein lebensgefährte möchte gerne ein risiko-lebensversicherung abschließen... wir haben das auch schon bei einigen versicherungen versucht:-(... allerdings wollen die in seinem fall einen horrenden risiko-zuschuß haben... teilweise von 50 euro und mehr#schock...
er hat leider morbus-addison#schmoll. das ist zwar eine chronische aber nicht unbedingt lebensbedrohliche erkrankung wie beispielsweise krebs etc.
kennt vielleicht jemand eine versicherung die keine gesundheitsprüfung durchführt???

vielen #danke

lg
dani

Beitrag von cinderella2008 09.08.07 - 12:28 Uhr

Ich habe eine RV bei der HUK-Coburg. Eigentlich wollten die auch eine Gesundheitsprüfung, da aber meine Ärztin dafür ein horrendes Honorar verlangt hat, hat mich die HUK-Coburg letztlich ohne Gesundheitsprüfung versichert.

ABER: Man muss trotzdem einen Fragebogen ausfüllen und Auskünfte zur Gesundheit erteilen. Ich denke, wenn man da wissentlich etwas weglässt oder Falschangaben macht, dann wird es im Versicherungsfall große Probleme geben.

Beitrag von dani2608 09.08.07 - 12:35 Uhr

hallo...:-D

vielen lieben dank für deine fixe antwort.#freu.. wir hatten nicht vor das zu verschweigen... ich versteh halt nicht warum die da so hinlangen müssen... also werden wir weitersuchen müßen und versuchen die versicherung mit dem geringsten zuschlag zu finden... #schmoll

Beitrag von kopfsalat 09.08.07 - 12:37 Uhr

Du kannst davon ausgehen: Wenn du JETZT eine Versicherung findest, die keine Prüfung verlangt , wird sie es spätestens bei Auszahlung verlangen/überprüfen. Sollte da irgendwas nicht angegeben worden sein, obwohl bekannt, so werden die NICHT zahlen.

LG
Salat

Beitrag von andrea_right_back 09.08.07 - 12:46 Uhr

das ist schlichtweg falsch.

Beitrag von sparrow1967 09.08.07 - 13:52 Uhr

#augen
WO steht das?

Beitrag von kruemlschen 09.08.07 - 13:09 Uhr

Hallo Dani,

bei einer Risikolebensversicherung ist es zwar nicht unbedingt immer üblich eine ärztliche Gesundheitsprüfung durchführen zu müssen, aber Du musst auf jeden Fall in einem Fragebogen Angaben zu bereits bestehenden Krankheiten, Erbkrankheiten, etc. machen.
Wenn Du hier falsche Angaben machst, ist das Versicherungsbetrug und in der Regel wird das auch auffliegen. Denn wie schon Salat gesagt hat, wird bei Ausschüttung der Versicherung (im Todesfall) die Ursache geprüft. Spätestens jetzt wird bekannt werden dass eine Krankheit bei Abschluss vorlag die wissentlich verschwiegen wurde.
D.h. Du bekommst 1. kein Geld und 2. noch eine fette Anzeige.

Ihr werdet um den Risikozuschuss nicht herumkommen.

LG Krüml

Beitrag von dani2608 09.08.07 - 13:22 Uhr

hallo,
lieben dank für eure antworten.:-D.. ich hab festgestellt, das ich mich vielleicht etwas ungünstig ausgedrückt hab#hicks... wir wollen der versicherung die krankheit ja nicht verschweigen, das wir die angeben müssen ist uns ja klar... aber vielleicht gibt es ja eine versicherung die evtl. auf diese risikozuschläge verzichtet weil eben keine lebensbedrohliche krankheit sondern "nur" eine chronische erkrankung vorliegt#gruebel... eine versicherung die da vielleicht mehr differenziert als andere... bei einigen hab ich das gefühl das sie alle chronischen krankheiten über einen kamm scheert... und das ist meiner meinung nach nicht ganz richtig...

Beitrag von miau2 09.08.07 - 13:54 Uhr

Hi,
eine RLV ohne Gesundheitsprüfung mittels Fragebogen wirst Du nicht finden, zumindest nicht zu realistischen Beiträgen. Die Gesundheitsprüfung durch einen Arzt ist eher ungewöhnlich.

Sind die 50 Euro auf das Jahr aufgeschlagen oder pro Monat? Pro Jahr wäre das doch noch im Rahmen, je nachdem, was ihr versichern wollt.

Die Erkrankung von deinem Lebensgefährten ist zwar nicht lebensgefährlich, kann aber wohl bestimmte andere Dinge (Operationen) komplizieren. Oder er entscheidet aus irgendeinem Grund, seine Medis nicht mehr nehmen zu wollen, auch das kann dann lebensgefährlich werden. Und genau das Risiko wollen die Versicherungen sich bezahlen lassen.

Fair finde ich das auch nicht, ich hatte eine der harmlosestens Krebsarten überhaupt, bin seit 3 Jahren tumorfrei und selbst eine Neuerkrankung würde dank Kontrollen über einen eindeutigen Tumormarker schnell entdeckt werden und wäre vermutlich sogar ohne OP therapierbar - und trotzdem werde ich keine Lebens- oder Berufsunfähigkeitsversicherungen mehr zu vernünftigen Konditionen abschließen können. Ich bin nur froh, dass ich das alles schon vorher abgeschlossen hatte.

Helfen kann ich Dir leider nicht...versucht es weiter, vielleicht ist eine Bestätigung vom Arzt darüber, dass es eigentlich keine lebensbedrohende Krankheit ist hilfreich #gruebel.

Viele Grüße und viel Erfolg,
Miau2

Beitrag von cinderella2008 09.08.07 - 14:16 Uhr

<Die Gesundheitsprüfung durch einen Arzt ist eher ungewöhnlich. >

Also ich hatte Schwierigkeiten, eine Versicherung zu finden, die den Vertrag ohne Gesundheitsprüfung durch den Arzt abgeschlossen hat. Die HUK hat das auch erst - wohl aus Kulanz - getan, nachdem ich von einem Vertragsabschluss aufgrund der hohen Gebühren für den Arzt Abstand nehmen wollte.

Beitrag von miau2 09.08.07 - 15:38 Uhr

Hm,
wir haben hier ein Vertragsangebot, wo "lediglich" die normalen Gesundheitsfragen abgefragt werden.

Bei keiner meiner Versicherungen, egal, ob Kapital-LV, BU oder Krankenzusatz-V. musste ich jemals vor Vertragsabschluß einen Gesundheitscheck vom Arzt nachweisen #gruebel. Nur als es dann mal zum Versicherungsfall kam, musste mein Arzt bestätigen, dass die Erkrankung eindeutig erst nach Vertragsabschluß festgestellt wurde.

Offenbar handeln die das alle anders. Oder gibt es Vorerkrankungen, die vielleicht für die Versicherung interessant sind und die Du bei den Gesundheitsfragen angegeben hattest?

Beitrag von aggie69 09.08.07 - 14:26 Uhr

Warum soll es eine Risiko-Lebensversicherung sein? Man zahlt ständig ein und wenn nix passiert, ist das Geld einfach weg.
Bei einer normalen Lebensversicherung bekommt man am Ende der Laufzeit wenigstens eine Kapitalzahlung. Vielleicht sind die bei normalen Lebensversicherungen auch nicht so genau mit Krankheiten, da die Laufzeit absehbar ist? Fragt doch mal bei Eurer Bank. Bekannterweise sind die immer ganz geil auf solche Abschlüsse.

Beitrag von andrea_right_back 09.08.07 - 14:35 Uhr

die sind genau deshalb "so geil" auf die abschlüsse weil die banken da am meissten dran verdienen ;-) man kriegt bei einer standart-kapital-LV oft nicht mal mehr das raus was man eingezahlt hat!!!!!und desweiteren sind die um einiges teurer , und du zahlst die ersten 5 jahre meisst erstmal die gebühren ab...

Am besten sind immer noch die Risiko-LV´s (weil sie das risiko absichern und nicht viel kosten) oder eben Fondsgebundene LV´s weil die auch was bringen...am besten einfach mal googeln, es gibt ja schon versicherungsvergleiche zu hauf auf dem markt...

es kommt immer darauf an was man will, will man geld ansparen sollte man etwas risikofreudiger sein, will man abgesichert sein sollte man das notwendigste absichern, eben mit einer Risikoleben...



gruß

andrea

Beitrag von cinderella2008 09.08.07 - 14:38 Uhr

Aber eine Kapitallebensversicherung lohnt sich doch erst, wenn man auch eine relativ hohe Summe einzahlt. Das muss man sich leisten können.

Ich zahle für meine Risikolebensversicherung nur etwas über 5 Euro im Monat.

Beitrag von parzifal 09.08.07 - 14:41 Uhr

"Warum soll es eine Risiko-Lebensversicherung sein? Man zahlt ständig ein und wenn nix passiert, ist das Geld einfach weg. "

Wer so fragt hat den Sinn von Versicherungen nicht verstanden.

Nach dieser Logik wäre es bei Bestehen einer Krankenversicherung doch bestimmt toll eine Herztransplantation zu benötigen, da man dann für sein gezahltes Geld das Maximum herausholt.

Wenn man Geld ansparen will, kann man dies günstiger mit anderen Anlagen als einer Kapitallebensversicherung machen.


Beitrag von miau2 09.08.07 - 15:46 Uhr

Weil eine RLV die einzige Möglichkeit ist, für vertretbare Beiträge, die sich die meisten noch irgendwie leisten können, den schlimmsten Fall - den Tod des Versorgers - mit einer Summe, die hoch genug ist, um was bringen zu können, abzusichern.

Wir haben hier ein Angebot liegen, dass uns - für die Zukunft nicht garantierte da z.T. durch Überschussanteile so niedrige - 117 Euro im Jahr für 100.000 Vers. Summe (bei 20 Jahren Laufzeit) kosten würde. Das schafft für den Betrag nun mal keine andere, kapitalbildende LV.

Die Risiko-LV ist ja genau deshalb so "billig", weil der Versicherungsfall zum Glück nur sehr selten ist. Die kapitalbildenden LVs sind deshalb so teuer, weil die Versicherungsgesellschaft auf jeden Fall auszahlen muss - entweder zum Ende der Laufzeit oder beim Todesfall.

Es geht hierbei nicht ums ansparen. Es geht um die Absicherung der Hinterbliebenen im schlimmsten Fall. Fürs Ansparen sollte man ernsthaft prüfen, ob da eine Lebensversicherung (noch) geeignet ist.

Viele Grüße
Miau2