Warum dem AG bei SS nicht gleich Bescheid sagen

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von ottilie2006 09.08.07 - 13:16 Uhr

Hallo! Ich weiß schon dass es bis zum 3 Monat noch eher riskanter ist (Abgang) aber warum soll man denn den DG nicht informieren wenn man sobald man schwanger ist Kündigungsschutz hat. Sollte man das Kind verlieren (bevor man es dem AG gesagt hat) was natürlich sehr schlimm ist wird man ja in Krankenstand gehen müssen, wahrscheinlich auch in die Klinik und dann kann sich der AG ja eh alles weitere denken. Sehe ich das falsch? Danke und schöne Grüße.#kratz

Beitrag von elaleinchen 09.08.07 - 13:18 Uhr

ich habs meinem AG auch sofort gesagt, war da in der 5.ssw!!
da bin ich kein risiko eingegangen, weil ich vorher immer sehr schwer körperlich arbeiten musste.

Beitrag von bina20 09.08.07 - 13:20 Uhr

huhu

Klar is ein abgang schlimm aber warum geht man in kranken stand oder vielleicht in die klinik.Aber wen man zb ne ausscharbung hat dann is das ein eingriff wo du nach ich glaube vier stunden wieder nach hause gehst und dann kann man nächsten tag theoretisch wieder arbeiten,was warscheinlich keiner macht,aber daran kann er sich das ja nich denken.Auf der krankmeldung für den AG steht ja nich drauf warum du krank bist oder warst.

Es kommt auch drauf an in welcher banche du bist,ich habe es bei meinem sohn gleich als ich es wusste gesagt weil ich immer schwer tragen musste meist unter 20kg war da nich viel und dadurch habe ich es gleich gesagt.

glg bina mit jeremy und kjara

Beitrag von yvonnechen72 09.08.07 - 13:24 Uhr

Hallo,
also, ich war nach meiner FG 1 Woche krank geschrieben.Meine FÄ hätte mich auch noch länger krank geschrieben.

LG Yvonne 36.SSW

Beitrag von bina20 09.08.07 - 14:07 Uhr

huhu

aber war es wegen der FG an sich oder eher weil man nach so einem erlebniss total fertig is??

Ich sage ja nich das es leuto so machen ich wollte eigendlich nur sagen das der AG es auf jedenfall nich rausbekommt wenn man es ihm nich sagt


glg bina

Beitrag von yvonnechen72 09.08.07 - 13:21 Uhr

Hallo,
also, ich habe meinen AG bei allen meinen drei SS direkt informiert und bin auch immer gut damit gefahren.Ich muss dazu sagen, dass ich in der Pflege arbeite und daher auch schwer heben muss und das wollte ich vermeiden.

LG Yvonne 36.SSW

Beitrag von miau2 09.08.07 - 13:44 Uhr

Hi,
es macht Sinn, bis nach dem 3. Monat zu warten - Ausnahme ist, wenn Du in einem Job arbeitest, der die Schwangerschaft gefährden könnte. Dann ist es natürlich sinnvoll, den AG sofort zu informieren, denn wie soll selbst der netteste AG eine Schwangere schützen, wenn er nichts von der Schwangerschaft weiß.

Thema Kündigungsschutz: Selbst wenn Du innerhalb von 2 Wochen nach der Kündigung den AG von einer zum Zeitpunkt der Kündigung bestehenden Schwangerschaft informierst besteht rückwirkend der Kündigungsschutz. Es entstehen also keine Nachteile bei einer Kündigung, wenn man den AG noch nicht informiert hat.

Thema Krank sein: ich war bei FG eine Woche krankgeschrieben. Als AN bin ich nicht verpflichtet, den AG darüber zu informieren, warum ich krank bin. Habe ich auch nicht. Auf Nachfrage habe ich über eine informierte, liebe Kollegin das Gerücht Grippe verbreiten lassen...nachgefragt hat dann keiner mehr. Ob der Chef was geahnt hat? Keine Ahnung.

Der Grund für das Verschweigen und der Sinn desselben ist ganz einfach: wenn man die Schwangerschaft mitteilt, dann teilt man ja quasi den Kinderwunsch mit. Und wenn es dann schiefgeht, was leider in den ersten drei Monaten öfter passiert, als uns lieb ist, weiß der Chef ganz genau, dass Frau XY Kinder will. Und damit eher früher als später vermutlich wieder schwanger wird...und eine Schwangerschaft bringt nun einmal für den AG einige Nachteile, angefangen bei finanziellen, bis zu organisatorischen Problemen. Das, was für die Frauen die großen Vorteile aus dem Mutterschutzgesetz sind sind für Arbeitgeber nun mal gewaltige Nachteile.

Und jetzt rate mal...wenn es einen Grund/Vorwand gäbe, eine Frau, von der bekannt ist, dass sie eher früher als später das Unternehmen vor einige Probleme stellen wird, loszuwerden - wie nett muss der Chef sein, um diese Chance nicht zu nutzen? Sicher, es gibt so nette Chefs. Nur weiß man das i.d.R. nicht vorher.

Und genau das ist der Sinn, warum man besser bis nach dem dritten Monat wartet. Ausnahme siehe oben.

Abgesehen davon: nur wenig bleibt in Betrieben geheim, wenn es erst mal im Chefbüro offen war. Sekretärinnen, die heimlichen Herrscher ;-). Und ich habe es auch deshalb verschwiegen, weil ich einfach im schlimmsten Fall nicht alle naselang auf die Fehlgeburt angesprochen werden wollte. Denn wie man mit betroffenen Frauen umgehen sollte, weiß eigentlich keiner. Von blöden Kommentaren, die man in dem Moment garantiert nicht gebrauchen kann, über übertriebenes Mitleide dürfte alles dabei sein. Und das wollte ich mir ersparen - und ich habe es nicht bereut. Erst, als ich mit Mäxchen "erfolgreich" schwanger war, habe ich irgendwann die Vorgeschichte erzählt. Nur in meiner Abteilung, weil ich anfangs super nervös und ängstlich war, und so haben es die Kollegen besser verstanden. Sauer war keiner ;-).

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von sonnepur 09.08.07 - 13:50 Uhr

Hi Ottilie!

Also ich habe es meinem AG auch in der 6. SSW erzählt.

Gruß
Sonnepur #katze

Beitrag von cowflat 09.08.07 - 14:04 Uhr

Ich sehe keine Veranlassung, meinem Chef eher Bescheid zu geben, wie meinen Eltern und Schwiegereltern. Wir warten bei allen bis Ende 3. Monat.
Ich habe einen ruhigen Bürojob und bin keinen körperlich anstrengenden Arbeiten ausgesetzt. Desweiteren geht es mir echt gut, habe wenig Beschwerden. Also muss auch er auf die freudige Überraschung noch bißl warten ;-).

Beitrag von alex2401 09.08.07 - 14:22 Uhr

Also bei mir weis es ausser meinem Mann auch niemand. Werde warten bis zur 12 Woche. (Da hat die liebe Sekräterin Urlaub......... und mein Chef muß alleine klarkommen)