Schläft fast nur beim Stillen ein!

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie euer Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von crazydaisy 09.08.07 - 14:40 Uhr

Hallo nochmal,

ein anderes Thema ist bei uns, daß unser Sohn (6 Mon.) fast ausschließlich beim Stillen einschläft (Tagsüber auch mal beim Spazierenfahren oder beim Autofahren). Für mich ist das natürlich auch bequem.

Wir machen uns nun Sorgen, daß er sich so daran gewöhnt und ohne dann nicht schlafen kann.

Wer hat Erfahrung damit gemacht?

DANKE!

Beitrag von dawn79 09.08.07 - 16:12 Uhr

Das ist schon in Ordnung so, mein Sohn ist mit etwa 10 Monaten nicht mehr an der Brust eingeschlafen, also er hat noch getrunken, ist aber nicht mehr dabei eingeschlafen. Da hat es sich dann "abgekoppelt" und insofern war dann das Stillen und Schlafen gehen eh getrennt. Habe ich übrigens bei anderen auch so beobachtet, dass das Einschlafstillen eben irgendwann nicht mehr funktioniert. Auch weil das Saugen dann nicht mehr so anstrengend ist für die Kleinen und sie dadurch eben nicht mehr einschlafen. Und dann guckt man eben nach anderen Lösungen...

Beitrag von binchen80 09.08.07 - 20:18 Uhr

Kann ich nur bestätigen, es gibt leider soviele Theorien über Einschlafen und Schlafen von Babys und Kleinkindern. Viele Bücher versuchen uns in irgendwelche Muster zu drücken, dass ist unglaublich.

Höhr einfach auf deinen Bauch und genieß die Stillzeit, ist so schnell vorbei ;-)

Die Kinder bekommen früher oder später Ihren eigenen Rhytmus, man sollte sich nicht soviel Gedanken machen (hab ich leider viel zu lange gemacht...)

LG
Dina

Beitrag von crazydaisy 10.08.07 - 10:52 Uhr

Vielen Dank an Euch! Man macht sich einfach zu viele Gedanken und lesen sollte man am bestens gar nichts mehr....

Alles Gute für Euch!
Liebe Grüße
Barbara

Beitrag von littlealien 10.08.07 - 11:16 Uhr

Hallo,

also, daß es irgendwann von selbst aufhört, kann ich nicht bestätigen, jedenfalls bei uns bislang nicht.

Meine Tochter ist jetzt 1 Jahr alt geworden und schläft ausschließlich an der Brust ein (abgesehen natürlich von KiWa und Auto natürlich) ein, von selbst ist da kein Ende in Sicht.

Man kann es machen (war ja mit 6 Monaten auch wirklich die angenehmste Lösung), aber man sollte sich schon bewusst sein, daß es mit 9 oder 10 Monaten eh vorbei sein KANN, aber noch lange nicht muß. Ich habe hier auch schon von welchen gelesen, die haben sich mit 20 Monaten noch in den Schlaf stillen lassen.

Also, meine Meinung, es ist schon Gewohnheit, die Frage ist nur, wie schnell die Babys diese wieder aufgeben.

LittleAlien

Beitrag von jessen 10.08.07 - 15:57 Uhr

Hallo,

also bei mir ist es auch so. Abends schläft mein kleiner, 10 Monate, auch nur an dr Brust ein... Ich habe es schonmal eine Zeit lang probiert, ihn nach dem Stillen wieder wach zu machen und ihn dann wach hinzulegen. Aber dann ist er so aufgedreht, dass das garnict funktioniert. Ich hoffe auch sehr, dass sich das alles gibt, wenn die Zeit gekommen ist, ganz abzustillen. Das kann ja nicht ewig so weitergehen. Aber irgendwie scheue ich mich davor, weil ich ahne, dass das nicht ohne sein wird.

Mal gucken, wie es weitergeht!

Liebe Grüße
Maren

Beitrag von littlealien 11.08.07 - 10:45 Uhr

Hallo,

ich denke auch, daß das über kurz oder lang wohl einige traurige/anstrengende Abende geben wird.

Bei uns ist es allerdings so, daß sie sich manchmal gar nicht so ohne weiteres einfach in den Schlaf nuckelt. Ich halte sie dann einfach fest, auch wenn ihr das überhaupt nicht gefällt und wenn ich meine, sie hat genug geweint/protestiert, dann lege ich sie eben wieder an. Gestern habe ich dann einfach mal etwas länger gewartet und irgendwann (vielleicht so nach 5-10 Minuten) hatte ich ca. 8 Sekunden lang das Gefühl, sie schläft mir jetzt im Arm ein (wir beide haben gelegen). Ist/Wäre immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn sie nur neben mir gelegen hat und ich ihr die Brust verweigert habe (und sie nur gestreichelt habe) hat sie nämlich richtig verzweifelt geweint, und das konnte/wollte ich mir nicht anhören.

LittleAlien

Beitrag von raleigh 11.08.07 - 10:59 Uhr

Du hast recht, es ist Gewohnheit - und zwar eine sehr liebgewonnene. Komischerweise hört sich Gewohnheit immer an wie "schlechte Angewohnheit", wenn es um das Einschlafen von Kleinkindern und Babys geht.

Rauchen ist eine schlechte Angewohnheit.
Fluchen, fernsehen, essen aus Langeweile saind schlechte Angewohnheiten.

Einschlafstillen ist nichts anderes als ein Einschlafritual. Und ein sehr wirksames dazu. Komisch nur, dass viele Eltern eigntlich Einschlafrituale befürworten und herbeiführen wollen - allerdings selbstverständlich nur die, die ihnen auch bequem genug sind.

Was du bestätigen kannst, ist, dass Kinder nicht unbedingt mit 10 Monaten wieder aufs Einschlafstillen verzichten, nur weil Mama das lieb ist. Das mag so sein.

Aber was du noch nicht weißt, ist, ob dein Kind nicht vielleicht nächste Woche oder in 4 Monaten mit dem Einschlafstillen aufhört.

Meiner macht es übrigens ab und an noch ganz gerne. Aber er schläft immer seltener an der Brust ein. VOn 7 Tagen sind es vielleicht 3 an denen das klappt. Die anderen Tage schläft er so - allerdings auch nicht plangemäß.

Wer nicht mehr einschlafstillt, stellt schnell fest, dass Einschlafstillen äußerst bequem ist und eigentlich nur noch davon getoppt wird, dass das Kind quasi selber ins Bett geht.

Manchmal hilft es schon, wenn man die eigene Sichtweise und die Perspektive etwas geraderückt.