Beschäftigungsverbot und Wochenendzuschläge

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von yvonnechen72 09.08.07 - 15:51 Uhr

Hallo,

ich bin normalerweiser im Schwangerschaftsforum, aber jetzt hab ich mal eine finanzielle Frage.Ich arbeite in der Pflege und befinde mich seit Januar im Beschäftigungsverbot.Jetzt heißt es ja, dass man während des Beschäftigungsverbotes das durchschnittliche Gehalt der letzten 3 Monate vor dem Beschäftigungsverbot.Jetzt zu meiner Frage: zählen zu diesem Durchschnitt auch Sonn- und Feiertagszuschläge oder nur das normale Grundgehalt?
Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.

LG Yvonne 36.SSW

Beitrag von rudi333 09.08.07 - 15:55 Uhr

Ja, es zählt alles dazu.

Beitrag von plattfuss 09.08.07 - 16:01 Uhr

nein, die zählen nicht dazu.

ich hatte mal das selbe Problem wie Du bei der Berechnung meines Krankengeldes.

Die KV kassieren zwar ihre Beiträge vom tatsächlichen Bruttogehalt, berechnen aber das Krankengeld nur nach dem Grundgehalt ohne Zulagen.

Ist ne Sauerei.

scully

Beitrag von haebia 09.08.07 - 16:23 Uhr

Hallo,

ich glaube mich zu erinnern, dass das nicht dazuzählt (als ich mal für 3 Wochen Krankengeld bekommen habe).

Gruß,
Bianca

Beitrag von emmy06 09.08.07 - 16:29 Uhr

Hallo....

bin leider auch seit der 16.SSW im BV und es zählt nicht dazu... Genausowenig wie Du Anspruch auf Urlaubsgeld oder Weihnachtsgeld hast....

LG Yvonne 25.SSW

Beitrag von zwiebelchen1977 09.08.07 - 17:09 Uhr

Hallo

Aslo soweit ich das weiss, bekommt man die Zulagen und auch due Sonderzahlungen während eines BV. Habe das auch und Urlaubsgeld bekommen. Es dürfen ja keine Nachteile entstehen. Genauso wie das Elterngeld berechnet wird. Wenn mann Schwangerschaftsbedingt länger krank ist, zählen die Monate vor der SS.

Bianca

Beitrag von rudi333 09.08.07 - 16:30 Uhr

Während eines allgemeinen oder individuellen Beschäftigungsverbotes vor, während oder nach der Schutzfrist muss die Arbeitnehmerin keine finanziellen Einbußen befürchten. Sie erhält von ihrem Arbeitgeber mindestens ihren bisherigen Lohn, der dem durchschnittlichen Verdienst der letzten 13 Wochen oder der letzten drei Monate entspricht, in denen die Frau abgabenpflichtig gearbeitet hat. Auch wenn der Arbeitgeber der werdenden Mutter wegen eines Verbotes einen anderen (zumutbaren) Arbeitsplatz zuweist, darf er deshalb ihren Lohn nicht kürzen.



Meine Frau hat damals sämtliche Zulagen wie in den Vormonaten bekommen. Hab grad nochmal nachgesehen. Ist sicher ein Unterschied, ob der AG zahlt (6 Wochen) oder die KK.

Beitrag von emmy06 09.08.07 - 16:33 Uhr

Danke Dir.... da werde ich doch heut Abend mal meine Abrechnungen durschauen und evtl. meinen Ag mal anschreiben.... ;-)
Im BV kommt das Geld von AG, der holt es sich dann von der KK wieder übers U2 Umlageverfahren... :-)

Ich danke Dir Rudi :-)


LG Yvonne

Beitrag von yvonnechen72 09.08.07 - 18:57 Uhr

#danke für eure Antworten!
Was Rudi da schreibt, klingt ja recht gut.Ich werd mich morgen mal bei meiner KK schlau machen und dann mit meinem AG in Verbindung setzen.
Gäbe ja dann 'ne schöne Nachzahlung für die letzten sieben Monate!#freu

LG Yvonne