100 € als Geschenk??

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Forum: Hochzeit

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Beitrag von theda 09.08.07 - 19:41 Uhr

Hallo meine Lieben,

sicher wurde die Frage, wie hoch oder groß ein Geschenk ausfallen soll schon oft gestellt, dennoch stell ich sie nochmal.
Wir sind am Samstag zu einer standesamtliches Trauung von einem Bekannten eingeladen. Es soll mit einem anderen Pärchen ein Gemeinschaftsgeschenk geschenkt werden, wobei das andere Pärchen gleichzeitig auch der Trauzeuge ist.
Als wir dann auf die Höhe des Geschenken zu sprechen kamen meinte das andere Pärchen pro Paar 100€.#schock Mein Freund und ich sind uns eigentlich einig, dass das für eine standesamtliche Trauung viel zu viel ist, zumal es ein ( für mich"sehr entfernter ") Bekannter ist und kein Familienmitglied!
Wie seht Ihr das? Bin ich zu geizig, oder sind 100€ echt zuviel?
Oder wie hoch soll ein Geld-Geschenk ausfallen?


DANKE

Beitrag von 69bine 09.08.07 - 19:46 Uhr

Ganz einfach, sag dem anderen Paar, dass ihr soviel nicht bereit seid zu bezahlen.. Und begründe es so, dass ihr eucch halt nicht soooo nahe steht. Sicher, für den Trauzeugen ist das was ganz anderes und eigentlich schon fast üblich, dass der bissel tiefer in die Tasche greift. Wenn die halt nicht einsichtig sind, dann macht was für euch allein.
Bei uns sagt man pro Person ca. 30 bis 40 Euro, in etwa also soviel wie für's Essen.
Wir haben total unterschiedliche Beträge geschenkt bekommen. Ich hab es nicht aufgeschrieben, oder weiter drauf geachtet, weil das jeder selbst wissen muss. Manchen geht es finanziell halt auch einfach nich sooo gut.


lg bine

Beitrag von danihappy 09.08.07 - 19:49 Uhr

Hallo.
Also ich bin der Meinung man sollte immer so viel geben wie man schätzungweise für das Brautpaar kostet. Je nach dem, Pompöse Hochzeit, bzw pompöses essen oder normal bis schlicht und dann je nach bekanntheitsgrad so einen Mittelweg finden.
Das er als Treuzeuge etwas mehr gibt und ihr als Bekannte etwas weniger fände ich absolut in ordnung. Vielleicht könnt ihr ja mit ihm mal nochmal reden.

lg

Beitrag von anyca 10.08.07 - 09:18 Uhr

Dann hätte mein Bruder teurere Geschenke verdient als ich weil er und seine Frau besser verdienen und teurer heiraten, wärend wir sehr sparsam waren?#kratz Na toll!

Ich schenke nach meinem Geldbeutel und dem Grad der Bekanntheit mit dem Brautpaar, nicht danach wie vornehm die Hochzeit ist! Was "die Gäste das Brautpaar kosten" ist ja das Problem des Brautpaars, nicht das der Gäste!

Beitrag von rosastrampler 09.08.07 - 20:34 Uhr

Hm, beim Standesamt haben wir von den meisten Gästen "nur" einen Blumenstrauß bekommen, weil wir auch nicht gefeiert haben.

Zur kirchlichen Hochzeit mit Saal/Essen/Band ist das was anderes...
Da sind 40-50 Euro pro Person schon Durchschnitt, denke ich...

Beitrag von wantababy 09.08.07 - 20:44 Uhr

Hallo
Also wenn ihr anschliessend auf ein Essen eingeladen seid, würde ich schon sagen, daß 100 € angebracht sind! 2 Personen Essen und Getränk, da kommt man locker auf 100 Euro.

LG
Bridget

Beitrag von geelinde 09.08.07 - 21:12 Uhr

Also: ich mag ja mit meiner Meinung aus dem Rahmen fallen, aber wir haben noch nie 100 Euro für eine Hochzeit ausgelegt. Könnten wir auch gar nicht, bei uns bleibt am Ende des Monats nämlich kaum Geld übrig (Außerdem ist bisher für uns auch immer noch eine lange Anfahrt und Übernachtung dazu gekommen...).

Die Rechnung, soviel zu geben, wie man als Gast kostet, ist ja ganz nett, aber das geht auch nicht immer. Und mal andersrum: ich habe auf meiner Hochzeit sicher nicht erwartet, dass sich die Gäste finanziell selbst tragen! Ich habe eingeladen, weil ich mit diesen Leuten meine Freude an diesem Tag teilen wollte, nicht, weil ich Geld sammeln wollte. Die Geschenke haben wir nicht in unsere finanzielle Planung einbezogen.

Kurz und gut: Gebt, was Ihr könnt und möchtet und damit basta. Außergewöhnlich verpackt macht das noch mehr Spaß und kaum einer wird sich über die Summe mokieren (und wenn, ignorieren!)

Viele Grüße,
Gerlinde

Beitrag von sunny-jamaica 10.08.07 - 08:56 Uhr

Kommt natürlich wirklich darauf an, wie gut ihr das Brautpaar kennt oder ob Ihr anschließend noch zum Essen eingeladen seid, aber ich finde 100,00 Euro für zwei Personen schon angemessen. Wenn es aber gerade finanziell bei Euch knapp ist, wird Euch sicher keiner schief anschauen, wenn Ihr weniger gebt. Wie schon gesagt wurde, ist eine nette Verpackung ja auch Teil des Geschenks. #blume

Beitrag von cowflat 10.08.07 - 11:13 Uhr

Bei uns ist es üblich, zur Hochzeit mit Feier 80 EUR/ Paar zu schenken, gebietsweise auch 100 EUR.

Wenn also ´ne Band dabei ist und grosses Essen mit Mitternachtsbüffet ... ok. Sonst finde ich 100 EUR zuviel.

Beitrag von kaptainkaracho 10.08.07 - 13:13 Uhr

Hallöchen

Also wir heiraten am 31.08.07 und wir erwarten von unseren Freunden grakeine Geschenke

Dafür haben wir sie ja auch nicht eingeladen! ;-)
Sondern um mit uns zu feten

Im September sind wir auch auf eine Hochzeit eingeladen und wir werden da auch ca. 80€-100€ als Paar geben

Ich finde das ist angemessen, da man für diesen Betrag ja auch immerhin Isst und Trinkt ;-)

Sollte es "nur" eine Standesamtliche Trauung sein mit kleinem Umtrunk und das wars würde ich auch nur ne Kleinigkeit schenken. Aber sollte es "nur" ne standesamtliche Trauung mit anschließender Feier sein handhabe ich das so wie als wäre es ne kirchliche Trauung mit Feier.

Nur weil es standesamtlich ist muss es daher nicht schlecht sein (liest sich so als wäre es was negatives)

Gruß Alexa *die auch "nur" standesamtlich aber im Schloss heiratet*

Beitrag von iris.s 10.08.07 - 18:57 Uhr

Hallo!

Ich schenke immer mit meinem Freund zusammen 50 Euro. Wenns Familienmitglieder sind, würd ich auch mehr zahlen. Aber bei Bekannten nicht.

Lg
Iris

PS: Bei uns haben die Bekannten, die an der Tafel saßen auch 50/Paar geschenkt...

Beitrag von ichbinsdochnur 11.08.07 - 14:53 Uhr

Hallo,
und wenn es Freund sind???
lg