was nach dem elterngeld??

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von bellalona 09.08.07 - 21:55 Uhr

Hallo,

ich wollte mal fragen wie das ist wenn das jahr in dem man elterngeld bezieht rum ist. Bekommt man dohc noch irgendein Geld für sein Kind?
Den früher bekam man ja bundeserziehungsgeld die ersten 2 jahre und dann Landesgeld.
Ich frage weil meine Freundin ist alleinerziehend mit einem Kind und hat mich dies gefragt was sie den dann machen müsse ob sie nach dem Jahr dann nur von dem Arbeitslosengeld und Kindergeld leben müsse oder ob sie noch andere möglcihkeiten dann hat, da sie die ersten drei Jahre ja zuhause ist für ihren kleinen.

Leider kenne ich mich da nicht so aus da ich nach dann wieder halbtags arbeiten gehe von daher danke für eure aufklärung.

Beitrag von curleysue1981 09.08.07 - 22:02 Uhr

Hallo!

Landeserziehungsgeld gibt es nur in einigen Bundesländern, oder nur 2?? Das weiß ich nicht genau. Wenn das Jahr um ist gibt es nur diese Möglichkeiten:

1. Wieder arbeiten gehen
2. Arbeitlos melden und mit Glück 1 Jahr arbeitslosengeld 1 beziehen und evtl. vermittelt werden zzgl. Kindergeld leben. Nach dem Jahr Arbeitslosengeld würde es dann Hartz IV geben

Ansonsten sieht es eher düster aus.

Viele Grüße
Kerstin mit Rieke

Beitrag von emmy06 09.08.07 - 22:03 Uhr

Hallo....

sie hat die Möglichkeit das Elterngeld auf 24 Monate zu verteilen, bekommt dann jeweils die Hälfte.

Danach gibt es dann nur noch das Kindergeld, in manchen Bundesländern noch das Landeserziehungsgeld.
3 Jahre zu Hause zu bleiben ist Luxus, den man sich entweder leisten kann oder nicht.


LG Yvonne 25.SSW

Beitrag von juliafranziska 09.08.07 - 22:08 Uhr

Hallo,

tja, drei Jahre zu Hause bleiben zu können, muss man sich leisten können.

Nach dem Elterngeld gibt es (bis auf die einzelnen Bundesländern mit Landeserziehungsgeld) nichts mehr extra.
Da bleibt nur noch Alg II (Arbeitslosengeld I gibt es nur, wenn man Anspruch drauf hat und dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht), Kindergeld und Kindsunterhalt (wobei ja beides auf das Alg II voll angrechnet wird).

Aber sie könnte sich den Luxus des Zuhause-Bleibens vom Kindsvater finanzieren lassen, der ist eh bis zum 3. Lebensjahr des Kindes unterhaltspflichtig.

Im Übrigen geht das nicht nur Alleinerziehenden so - auch viele Mütter in Partnerschaften müssen wieder früher anfangen zu arbeiten, um etwas zur Familienkasse beizusteuern.

In diesem Sinne,
juliafranziska

P.S.
Viele Grüße an Deine Freundin, aber ich habe z.B. auch schon meine Kleine für August 2008 bei allen Krippen/Krabbelgruppen auf die Warteliste setzen lassen (dann ist sie 14 Monate), damit ich beruflich wieder einsteigen kann.
Zum einem möchte ich uns was bieten können und das geht mit Alg II nun mal so nicht und zum anderen möchte ich nicht, dass meine Tochter, wenn sie gefragt wird, was Mama macht, "Nichts" antwortet - und je länger man aus dem Job raus ist, um so größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass das die Antwort ist.

Beitrag von bleathel 10.08.07 - 09:42 Uhr

Hi,

Landeserziehungsgeld gibt es in BaWü, Bayern, Thüringen und Sachsen.

Allerdings sind die Sätze z.B. in Bayern für Geburten ab 01.01.2007 um 50 Euro pro Monat gesenkt worden. Dafür werden die Einkommensgrenzen ab 01.01.2009 angehoben (was ja aber in dem Fall eh egal wäre, aber für uns z.B. ist das blöd, da das 2. Baby 2008 kommen soll, gibts dann wieder kein Lerzg.)
In Bayern ist jetzt auch ein Betreuungsgeld von 150 Euro im Monat die ersten 2 Jahre in der Debatte, wenn man keine Kinderkrippen nutzt , aber wann das eingeführt wird, kann man noch nicht sagen .

gruss
Julia

Beitrag von bellalona 10.08.07 - 10:09 Uhr

Ja das Problem ist das sie in einem kleineren ort wohnt und kein führerschein hat daher wird es wohl schwer mit einer Kindergruppe.

Ihre Eltern sind auch beide am Arbeiten. Mh oje dann wird ihr wohl nix anderes übrig bleiben als arbeitslos zu sein auser ich überlege mal gemeinsam mit ihr das ich vieleicht zeit finde ihre kleine IN ein kindergruppe zu fahren, den sonst hat sie ja 300 euro weniger wie soll sie das den schaffen.

Ich danke aber für eure infos liebe grüße

Beitrag von rudi333 10.08.07 - 11:36 Uhr

Arbeitslos heißt aber auch vermittelbar!

Wenn das nicht möglich ist, gibt es nur die Möglichkeit ALGII, da kann sie auf die Erziehungszeit pochen.