Milchallergie

Archiv des urbia-Forums Gesundheit & Medizin.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Gesundheit & Medizin

Hier könnt ihr Fragen stellen zu allen Themen rund um Gesundheit, Vorbeugung, Kinderkrankheiten, Hausmittel und Naturheilmittel. Beachtet dabei bitte, dass medizinische Empfehlungen von interessierten Laien nicht den Gang zum Arzt ersetzen können.

Beitrag von frosti1977 10.08.07 - 07:49 Uhr

Hallo,

mein Sohn Luis scheint eine Milchallergie zu haben. Wer hat Erfahrungen damit? Und was gebt ihr eurem Kind zu essen?

Lg

Françoise

Beitrag von stern76 10.08.07 - 09:34 Uhr

Hallo,

schau mal bei www.Libase.de rein.

Da gibt es viele Infos dazu. Wenn du die Vermutung hast, dann geh mit ihm zum Arzt.

LG Anne
die eine Laktoseinteroleranz hat

Beitrag von frosti1977 10.08.07 - 12:19 Uhr

Hallo Anne,

danke für die Info. Wir kommen gerade vom Arzt. Aber er hat nur gesagt, wir sollen Milch meiden. Wofür meinst du, wir sollen hin?

Françoise

Beitrag von stern76 10.08.07 - 12:20 Uhr

Hallo,

was hat der Arzt genau gesagt. Ausser Milch vermeiden.

LG Anne

Beitrag von stern76 10.08.07 - 12:40 Uhr

Hallo,

da ich gerade von dir keine Infos bekomme. Versuche ich das jetzt mal.

Da ich nicht weiß, was der Arzt gesagt hat. Und wie alt dein Kind ist.

Schau mal bei Libase rein. Was ich dir schon genannt habe. Es kann sein, das dein Arzt es jetzt austesten will. Wie es deinem Kind geht, bevor er was anders macht an Untersuchungen.

Milchprodukte: Joghurt, Milch, Pudding praktisch alles was mit Milch verarbeitet wurde. Milchzucker besteht nicht nur aus Milchprodukte. Es steckt in Süßigkeiten, Backwaren und Fertiggerichte. Auch in Medikamente. Daher ist es ratsam, dein Arzt nochmal zu fragen. Ob er auch auf sowas verzichten soll oder nur auf Milchprodukte.

Ich bin zwei Jahre mit fast täglichen Durchfall rumgelaufen. Erst hieß es, ich hätte ein Reizdarm. Dann bin ich zum Gastroenterologen gegangen. Ich mußte praktisch mir die Überweisung erzwingen, da mein Hausarzt meinte. Es wäre nicht nötig. Der FA hat mir dann es bestätitgt, schon bevor er meine Ergebnisse hatte. Durch einen Atemtest, wurde es bei mir betätitgt.

LG Anne

Beitrag von frosti1977 10.08.07 - 14:43 Uhr

Der Arzt hat mir tatsächlich nichts weiter gesagt. Luis ist 15 Monate alt. Bei ihm äußert sich die Allergie über die Haut. Ist dann also eine Milcheiweißallergie, wenn ich's richtig kapiert habe (siehe Antwort von Steffi).

LG

Françoise

Beitrag von stehvieh 10.08.07 - 18:11 Uhr

Ja, das wird es dann vermutlich am ehesten sein. Aber auch darüber findest du bei LI-Base Informationen.

Übrigens solltest du dann bei ihm auch nicht auf Soja-Produkte ausweichen, denn die Struktur von Soja- und Milch-Eiweiß ist sehr ähnlich, er könnte daher wahrscheinlich auch auf Soja allergisch reagieren.

Beitrag von stehvieh 10.08.07 - 12:59 Uhr

Hallo!

Erstmal, der Link zu LI-Base, den du schon bekommen hast, ist Gold wert, da erfährst du alles Wichtige.

Zweitens, man muss unterscheiden zwischen Milcheiweißallergie und Laktoseintoleranz. Das erste ist eine echte Allergie und zwar gegen das Milcheiweiß, die Symptome sind typisch allergisch eher Haut, Atemwege... Das zweite ist keine echte Allergie, sondern eine Unverträglichkeit. Dem Betroffenen fehlt das Enzym Laktase, das den Milchzucker (Laktose) aufspaltet, dafür gibt's verschiedene Gründe. Manche haben auch nur sehr wenig Laktase und kommen dann noch mit kleinen Mengen Milchzucker zurecht. Die Symptome sind dann eher im Magen-Darm-Bereich, besonders Blähungen, Durchfall, Magenschmerzen, Übelkeit, aber durchaus auch Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen.

Ich bin betroffen von Laktoseintoleranz, meine Töchter (3 und 1 Jahr) auch. Damit kann man wohl von allen Unverträglichkeiten oder Allergien am besten leben, man muss nur lernen, wo das Zeug überall drin ist (Fixprodukte ganz häufig, panierte Sachen...) und Alternativen finden.

LG
Steffi