große angst um meine tochter

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Beitrag von wishes 10.08.07 - 08:22 Uhr

hallo ihr lieben. ich hoffe nicht, dass ihr denkt:"die hattse doch nich alle"
aber ich hab so ne angst, dass ihr was passiert.
jetzt nicht, dass sie sich weh tut oder so.
es ist wohl ehr mein problem als ihres.
es geht darum, dass ich sie kaum aus den augen lasse.
sie schläft nachts immernoch bei uns im schlafzimmer.
ich hatte immer gesagt, dass so bald sie durchschläft, im kizi bleibt. aber ich kann nicht. ich bekomme richtige angstzustände.
ich hab angst, dass jemand nachts in ihr zimmer schleicht und ihr was antut. hab auch nur das fenster auf, wenn sie nicht da drin ist. wenn wir unterwegs sind, dann nur da, wo nicht so viele leute sind. wir wollten mal auf ein stadtfest. da war es so voll, da hab ich mich schon am kinderwagen festgekrallt.
mal ganz ehrlich, das is doch nicht normal. oder?
sie ist mein ein und alles. mein absoluter sonnenschein. ich würd es nie verkraften, wenn ihr was passieren würde.
ich hatte ja auch schonmal überlegt, mich ärztlich beraten zu lassen. aber die halten mich doch auch für verrückt.
darum versuch ich es hier. vielleicht kennt das jemand von euch und kann mir sagen wie ich damit umgehen soll.
ich will doch nicht so enden, dass ich immer hinter meinem kind hinterher renne, auch wenn sie schon älter ist. wenn ich dran denke, dass sie dann in dem alter ist, dass sie auf dem spielplatz will....
man hört und liest so viel in den medien.
bitte helft mir

jenny+lisa-michelle 3 monate

Beitrag von dotterblume1483 10.08.07 - 08:51 Uhr

Guten Morgen Jenny,

also das du sie nicht mehr alles hast, das denk ich jetzt nicht!
Aber du solltest doch zu deinem Arzt gehen und in mal darauf ansprechen, denn "normal" ist das nicht(sagst du ja auch selber)!
Ich denke vielleicht das dir so eine Art Angsttherapie gut tun würde, ohne das die anderen denke du seist verrückt!
Ich hatte auch mal eine Therapie auch wegen Angst und mit hat sie geholfen.
In erster Linie machst du das ja für dich und für dein Kind und nicht für jemand anderen;-)

Überlegs dir einfach mal:-)

Hoffe konnte dir helfen?

Lg Maria

Beitrag von wishes 10.08.07 - 09:28 Uhr

das is es ja, ich will für mein kind nur das beste. und manchmal denke ich, keiner kann so gut auf sie achten wie ich.
ich will mir ja helfen lassen und meine angstzustände in den griff bekommen.
zu was für nem arzt geht man denn am besten?

Beitrag von dotterblume1483 10.08.07 - 09:33 Uhr

also ich bin zu meinem Hausarzt gegangen und der hat mir dann ne Überweisung gegeben und dann hat die Krankenkasse eine Therapie genemiegt von 25 Stunden.

Red am besten mal mit deinem Arzt darüber!

Kopf hoch wird schon werden;-)

Lg Maria

Beitrag von joky75 10.08.07 - 08:59 Uhr

Hallo Jenny,

ich musste gerade schmunzeln, als ich das gelesen habe. Mir geht es nämlich ähnlich! Bei mir ist es allerdings die Angst vor dem plötzlichen Kindstod! Ich weiß auch, dass man sich da nicht verrückt machen soll. Ich habe aber ständig Angst, dass sie nicht mehr lebt. Gestern nachmittag hat sie DREI Stunden am Stück geschlafen. Vormittags und nachmittags natürlich auch noch mal eine Stunde!! Ich habe zwischendurch immer nachgeschaut ob sie noch atmet. So langsam fängt sie auch an nachts durchzuschlafen. Ich war heute morgen um 6 Uhr total erschrocken, dass es schon so spät war und sie sich noch nicht gemeldet hat. Da war mein erster Weg ins Kinderzimmer! Wir sollten aufpassen, dass wir uns nicht zu sehr verrückt machen!! Das tut uns nicht gut - und den Kleinen Mäusen auch nicht!!

Wünsche Dir viel Kraft!
LG
Nadine und Finja *18.03.2007

Beitrag von wishes 10.08.07 - 09:26 Uhr

meine maus schläft ja generell viel. daher kenne ich das nicht anders.
gestern hab ich sie um 11 ins bett gelegt und grad ebend is sie wach geworden.
ne richtige kleine schlafmaus.

guck mal hier....
http://www.clipfish.de/player.php?videoid=NjM2NTg3fDEwNDQyNTM%3D

http://www.baby-o-meter.de/babypage.php?id=lisa-michelle

lg

Beitrag von kleine1102 10.08.07 - 09:28 Uhr

Hallo Jenny!

Lass' Dich mal #liebdrueck! Ich denke überhaupt nicht, dass Du "verrückt" bist! Es ist völlig normal, dass man sich als Eltern Sorgen um sein Kind macht und Angst hat, dass ihm etwas Schlimmes geschehen könnte #schock #schwitz- NIEMAND würde das ertragen!

Bei Dir ist es aber so, dass Du schon den GEDANKEN daran nicht ertragen kannst- und das schränkt Dich und Deine Familie im Alltag ganz schön ein (siehe das Bsp. mit dem Stadtfest). Ausserdem ist es für Dich belastend, Dich mit diesen Sorgen zu quälen- und das spürt auch die Kleine :-(. Deshalb solltest Du Dir auf jeden Fall ärztlichen Rat holen- das ist keine Schande und niemand wird Dich dort für verrückt halten!!! Ärzte sind dafür da, einem zu helfen, egal ob bei Halsweh, Rückenschmerzen oder eben Angst!

Ganz lieben Gruß für Dich #sonne von

Kathrin & #baby Lina Emilia (9 Monate alt), die auch noch im Schlafzimmer von Papa & Mama schläft ;-)

Beitrag von zwieback1983 10.08.07 - 09:45 Uhr

Sie ist erst 3monate, lass sie odh bei euch schlafen.
Unsere große schläft bei sich ein und kommt nach lust und laune zu uns und schläft da weiter
fast täglich sie wird 3.
Ja UND?? mama und Papa schlafen auch in einem zimmer7bett und wollen nicht alleine in einem zimmer liegen.

Selber schuld wer geht auch mit kiwa aufs stadtfest.
obwohl ich sehr locker bin würde ich das nie machen.
da wirste ja bescheuert weil du immer gucken musst
ob einer mit kippe da steht und ausversehen den kiwa trifft .
nene

ich denke es ist normal
wenn auch extrem
aber das ganze ist noch neu für euch
mama und kind haben oft ne enge bindung
überleg mal 9monate in deinem bauch
immer ganz nah bei dir, du hast immer gespürt was los ist
und jetzt ist sie weg...

versuch doch mal dir ein Tragetuch zu besorgen
Storchenwiege oder hoppediz sind gut und günstig
so kannst du sie immer ganz nah bei dir haben auc wenn viele menschen da sin.
und keiener kann an sie ran, weil er erst an dir vorbei muss.
egal wo du/ihr entscheidet wieviel ihr preis gebt
ansonsten kind im tuch verstecken und nähe genießen.

und einfach mit deiner tochter wachsen

lg

Beitrag von raleigh 10.08.07 - 09:49 Uhr

Eine gewisse Entspannung würde dir gut tun, den regelrechte Angstzustände sollst du nicht haben.

Aber mit 3 Monaten musst du dein Kind nicht aus Selbstständigkeit trimmen. Es ist nicht falsch die Baby- und Kleinkindzeit zu genießen und große Nähe aufzubauen. Das tut den Kindern meistens sehr gut. Nur erdrücken darf die Nähe nicht und du musst auch loslassen können, wenn dein Kind die nächste Entwicklungsstufe erreicht.

Deine Sorgen um SIDS ist ok - es gibt einige Eltern, die sich davor fürchten. Dass du dein Kind mit 3 Monaten nicht ins Kinderzimmer ausquartierst ist ok. Wenn du dein Kind lieber in deiner Nähe hast, ist ok. Du musst ein Baby von 3 Monaten niemandem zum Babysitten überlassen, wenn du das noch nicht willst. Du musst auch nicht vor Freude im Kreis springen, wenn jemand dein Kind streicheln oder auf den Arm nehmen will. Du musst dich auch in Menschenaufläufen nicht wohl fühlen (nicht wenige Eltern tragen ihr Baby im Trubel lieber in Tuch oder Tragehilfe).

Das alles ist etwas, was du ohne schlechtes Gewissen tun kannst. Dein Kind ist für Freiheit noch viel zu jung.

Problematisch wird nur, wenn du Angstzustände hast.
Aber vielleicht kannst du denen schon entgegnen, wenn du zunächst mal deine Sichtweise anpasst und weißt: Babys brauchen und genießen die große Nähe sehr. Du darfst das genauso genießen. Du musst dich nicht schlecht fühlen, weil du "nicht loslassen kannst" in einem Alter, in dem Babys noch nicht losgelassen werden wollen.

Wenn du merkst, dass selbst eine entspanntere Sichtweise dir noch nicht hilft, dann wäre psychotherapeuthische Beratung sicher eine Hilfe und Erleichterung.

Beitrag von schnuffikatze 10.08.07 - 09:55 Uhr

Liebe Jenny,

ich denke du solltest dringend professionelle Hilfe bekommen. So, wie du die Situation beschreibst, würde ich denken, dass du ein Angstproblem hast und das würde ich nicht mehr als normal bezeichnen. Du könntest damit auch deinem Kind schaden.

Wenn du willst, schreib mir über die VK.

Liebe Grüße

Annett

Beitrag von wishes 10.08.07 - 10:07 Uhr

hallo annett!
würd dich ja gern über vk anschreiben, aber da is nichts hinterlegt. also keine adresse... oder bin ich blind???

Beitrag von schnuffikatze 11.08.07 - 19:55 Uhr

Oh entschuldige,

hab das gleich mal in Ordnung gebracht.

Liebe Grüße

Annett

Beitrag von fraukef 10.08.07 - 09:56 Uhr

Hi Jenny

sie kann jetzt noch bei euch schlafen - das ist kein Problem. Sie ist ja noch klein...

Aber - du musst lernen sie loszulassen. Sie wird älter. Wie du schon sagst - sie will irgendwann auf den Spielplatz, irgendwann muss sie zur schule gehen, und es wird auch das Alter kommen, wo sie das erste mal alleine zu Freunden gehen will oder alleine mit dem Rad in die Stadt / das Dorf fahren will. Dann musst du sie ziehen lassen, wenn Du Deine Ängste nicht auf sie übertragen willst.

Lass Dich ruhig ärztlich beraten - da ist nichts bei! Und wer soll dich für verrückt halten? Glaub mir - keiner wird dich für verrückt halten! Ich glaub das ist gar nicht so selten - Verlustängste grad wenns ums eigene Kind geht! Du wirst mit Sicherheit nicht die erste sein, die denen sowas erzählt ;-)

Aber lass dir helfen - ich denke das ist für dich und auch für deine Tochter ganz wichtig!

LG
Frauke

Beitrag von ex.animo 10.08.07 - 10:38 Uhr

Hallo.

Du bist keineswegs verrückt. Aber es hört sich für mich nach einer postnatalen Depression an. Solltest auf jeden Fall zum Arzt gehen.
Das ist nichts Schlimmes und kann noch nach Monaten auftreten. Wichtig ist das du zum Arzt gehst, er wird dir weiterhelfen. Du kannst du kannst dich auch an deinen Frauenarzt wenden!

Lieben Gruß,

ex.animo