er möchte, dass sie seinen namen annimmt...

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von anita_kids 10.08.07 - 08:58 Uhr

gestern hat der vater meiner kleinsten tochter auf dem JA die vaterschaft anerkannt (ist zwar noch nicht rechtskräftig, weil ja erst der prozess durch muss, aber ist ja egal), sobald dann alles auf dem gericht geklärt ist, möchte er auch mit sorgerecht...kein thema, kann er bekommen, es ist ja auch sein kind, aber er meinte dann gestern, dass er gern möchte, dass sie auch seinen namen bekommt #schock theoretisch spricht ja nicht allzuviel dagegen, aber er hat sich das jahr (heut wird die kleine ein jahr) nicht wirklich um sie gekümmert, wenn er mal geld bringt, dann immer, wenn sie schläft etc.
ich hab ihm gesagt, dass ich drüber nachdenke, und auch mal mit meinem mann drüber rede, aber der hält nicht erst viel davon, dass er einen teil sorgerecht bekommt (eben, weil er sich nicht wirklich kümmert), da hab ich das mit dem namen gleich mal weggelassen #hicks
ich finde es auch ziemlich unfamiliär, wenn ein kind einen anderen nachnamen hat, als der komplette rest der familie. ich kann aber auch die gedanken des vaters der kleinen verstehen, er möchte eben, dass der name vielleicht doch mal weiter geführt wird etc (meistens heiraten mädchen ja eh, und nehmen da den namen des mannes an) #augen...er meinte aber auch, wir lassen es erstmal so, und lassen sie dann später selber entscheiden...geht das denn? oder muss ich das wissen, sobald das vor gericht durch ist??



lg anita mit darline *10.11.01, jasmin *18.05.03, laura *19.04.05 und sophie *10.08.06

Beitrag von pupsismum 10.08.07 - 09:25 Uhr

Also in eurer Situation würde ich nichts ändern, weder am Sorgerecht, noch am Namen.

Du bist doch verheiratet und das Kind stammt aus einer anderen - zwischenzeitlichen Beziehung in einer Trennungsphase - gelle?

Das ist zu verwirrend für alle und ihr müsstet euch immer wieder neugierigen Fragen stellen. Aber ihr seid doch verheiratet, wieso heißt die Kleine so und und und. Ihr lebt in einer Familie, also heißt auch einfach wie eine Familie. Dadurch ist der leibliche KV ja nicht weniger Vater. Wäre ja auch nicht unbedingt anders, wenn ihr als nichtverheiratetes Paar zusammen leben würdet.

Und auch was das Sorgerecht anbelangt muss ich ehrlich sagen, ich würde es in eurer Situation nicht ändern. Klar würde ich ihn in Entscheidungen mit einbeziehen, aber ich finde so viel "Entscheidungsmacht" in eurer Situation, hm... was ist das richtige Wort... gefährlich? Vielleicht liege ich falsch, aber ich hätte immer Bedenken, dass eventuell das Kind und Entscheidungen um das Kind benutzt werden, um dir ein auszuwischen. Und vor allem, wenn er sich eh nicht regelmäßig und anständig kümmert, sehe ich keinen Sinn darin.

Aber gut, vielleicht tue ich ihm da Unrecht, ich kann jetzt ja nur aus deinen paar Zeilen schließen und entscheiden musst du es letztlich selber.

Ich würde allerdings weder das eine, noch das andere ändern.

Grüssle
p

Beitrag von schwalliwalli 10.08.07 - 09:25 Uhr

vergiss mal ganz schnell das gemeinsame sorgerecht und auch den namen..du hast sonst nur theater wenn er sich bisher nicht gekümmert hat....etwas anderes ist es wenn das paar zusammen ist und auch bleiben will, aber so????? never!!!

Beitrag von kuschelweich23 10.08.07 - 09:36 Uhr

Hi

Um Gotteswillen geb ihm nicht das halbe Sorgerecht. Du bist doch Verheiratet und nicht mit ihm zusammen. Du hast nachher nur Ärger. Stell dir mal nur vor du willst nen Konto eröffnen oder Umziehen...da brauchst du überall die Erlaubnis des anderen Elternteils..also Konto weiss ich nicht genau, aber Umziehen auf jeden Fall.

Ich an deiner Stelle würde beides sein lassen. Mein Sohn trägt den Nachnamen vom Vater und ich könnte mich Grün und Schwarz ärgern. Naja bzw hab ich das nun hab ich mich damit abgefunden.

Sei echt Vernünftig und lass es sein:-D

LG

Kuschel

Beitrag von anyca 10.08.07 - 09:39 Uhr

Auf gar keinen Fall! Der soll sich erst mal um seine Tochter kümmern, wenn er ein supertolles Verhältnis zu ihr aufgebaut hat kannst Du ihm immernoch Sorgerecht geben, aber so????

Und das mit dem Namen würde ich auch lassen, wenn das Kind bei Dir lebt.

Beitrag von thea21 10.08.07 - 09:55 Uhr

Hallo,

immer wenn ich lese, ohne vorheriges großartiges weiterdenken, das hier frauen, Menschen scheriben: UM GOTTES WILLEN, gib ihm BLOOOOOOOOOß nicht das Sorgerecht, da vergeht mir alles.

Es ist selbstverständlich das er erstmal zeigen muss dass es ihm ernst ist, das er sich um sein Kind kümmert und auch maßgeblich an der Erziehung mitwirkt.

Diese Bloß-Nicht-Haltung jedoch erschreckt mich dermaßen das ich mich frage: Hat denn ein Vater keinerlei Rechte?

Ich bin auch nichtmehr mit dem Papa zusammen, ABER für mich stand es außer Frage (und ich rede davon WENN sich ein Papa kümmert) ihm das geteilte Sorgerecht zu geben.

Es ist völlig egal ob sie neu verheiratet ist, der KV ist der VATER und das ist der Knackpunkt der Sache.

Er hat Pflichten, aber ebenso Rechte und nur weil Muttern denkt, dass sie am längeren Hebel sitzt oder ihm vielleicht eins reinwürgen will, weils mal nicht so gut läuft, oder sie mit dem KV Stress hat, ihm das Sorgerecht nicht zu geben, find ich sorry zum KOTZEN.

Ich hatte schon mehr als nur einmal richtig schlimm Stress mit dem Vater meiner Tochter, für mich stand aber IMMER außer Frage das das Stress zwischen UNS ist und nicht bezüglich der Tochter.

Die Kleine hat nämlich mit unseren Differenzen nichts zu tun.

Wie gesagt, ich rede davon das der Vater sich auch kümmert, und ehrlichgesagt sehe ich da kein Hinderniss ihm dann auch das halbe Sorgerecht zu geben.

Thea

Beitrag von pupsismum 10.08.07 - 09:59 Uhr

Nur so als Tipp am Rande... sie ist nicht NEU verheiratet! Die Situation hier ist also schon etwas spezieller.

Aber genau so, wie du zum Kotzen findest, wenn Frauen vom gemeinsamen Sorgerecht abraten, finde ich es zum Kotzen wenn Frauen wie du einfach mal pauschal andere aburteilen und nicht differenziert lesen und betrachten. #augen

Beitrag von thea21 10.08.07 - 10:10 Uhr

DAS tat ich.

Ich sagte das ich kein Hinderniss daran sehe, wenn sich ein Vater um seine Kinder kümmert, ihm auch das halbe Sorgerecht zu geben. Siehst du denn dARIN ein Problem?

Desweiteren, betraf DAS eher die Aussagen der Damen die generell schrieben (und das bezog ich auch etwas auf andere Beiträge in denen das leider viel zu häufig vorkommt) BLOß nicht...das find ich nämlich nicht wirklich toll, ehrlichgesagt.

Und sorry, das mit dem heiraten hab ich erst jetzt richtig geschnallt, tut mir leid.

Beitrag von pupsismum 10.08.07 - 10:15 Uhr

Nein, wenn beide Parteien vernünftig miteinander und mit dem Kind umgehen und sich verantwortungsbewusst kümmern, bin ich ein großer Befürworter des gemeinsamen Sorgerechts.

Aber in diesem speziellen Fall finde ich die Grundsituation sehr heikel und spreche mich deshalb dagegen aus. Aber wie ich schon schrieb... ich würde ihn schon in Entscheidungen mit einbeziehen, aber ihm halt keine "Entscheidungsgewalt" überlassen.

Als Beispiel: Allein schon finde ich sehr bedenklich, dass er tatsächlich möchte, wohl wissend um die familiäre Situation in der sein Kind aufwächst, dass sie trotzdem seinen Namen bekommt. Zum Wohle des Kindes ist das ganz sicher nicht, also was soll das von ihm?

Beitrag von thea21 10.08.07 - 10:18 Uhr

Ich hätte wohl differenzierter schreiben sollen das ich allgemein, auch andere Diskussionen um Sorgerechtsthemen, darüberm eine Meinung geäußert habe.

Ich bin nicht direkt auf die Diskussion eingegangen, was ich wohl besser hätte tun sollen, bzw anmerken sollen das ich noch etwas dazu scheribe, was manche Damen hier im Urbia von sich geben.

Zum Ausgangsthema stime ich dir vorbehaltlos zu, deshalb meine ich auch das der Vater des Kindes sich erstmal bewähren sollte.

Beitrag von pupsismum 10.08.07 - 10:20 Uhr

Ah jo... im Eifer des Gefechts kann das schon mal passieren. Aber lässt sich ja alles klären. ;-)

Grüssle
p

Beitrag von janamausi 10.08.07 - 16:30 Uhr

Hallo!

Ich kenne Deine Lebensgeschichte nicht, aber Du schreibst hier was von Prozeß, er kümmert sich nicht regelmäßig... Da würde ich dir vom gemeinsamen Sorgerecht abraten und schauen, wie sich alles weiter entwickelt.

Auch würde ich mir nicht Gedanken machen, ob Dein Ex will, dass sein Name weiter geführt wird etc., sondern was fürs Kind das Beste ist.

LG janamausi

Beitrag von lucie_neu 10.08.07 - 17:01 Uhr

Finger weg vom gemeinsamen Sorgerecht!

Umgangsrecht bekommt er auch so.

Das Kind bekommt den Nachnamen des Elternteils, bei dem es wohnt. Alles andere wäre totaler Blödsinn

Beitrag von lost_princess 10.08.07 - 21:14 Uhr

Hallo Anita!

Warum will er Sorgerecht für ein Kind um das er sich nur sporadisch kümmert? #kratz Würde ich mir gut überlegen. Damit könntest du dir in diesem Falle auch selber Steine in den Weg legen.

Mein Ex wollte auch, dass unsere Tochter seinen Nachnamen hat, aber ich finde das Kind sollte den Nachnamen des Elternteils haben, bei dem es lebt. Da gehen die Meinungen allerdings weit auseinander.

Das mit dem geimeinsamen Sorgerecht ist oft auch Killefizz, finde ich; ein Vater der sich kümmern möchte, kümmert sich - egal ob mit oder ohne Sorgerecht und man kann auch ohne geteiltes Sorgerecht den Vater gut miteinbeziehen.

Liebe Grüße
LP #blume