Verzweifelt!!!

Archiv des urbia-Forums Ungeplant schwanger.

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Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von was nur tun??? 10.08.07 - 10:18 Uhr

Wie soll ich anfangen?
Ich habe gestern erfahren das ich schwanger bin, vollkommen ungeplant. Noch ganz am anfang. Nun eine kurze Erklärung. Mein Mann und ich haben bereits 2 Kinder im alter von 5 und 3 Jahren. Wir betreiben einen Landwirtschaftlichen Betrieb mit 50 Milchkühen. Meine Schwiegermutter ist plötzlich im Februar verstorben. Sie versorgte immer die Kinder, wenn wir melken fuhren. Das hat jetzt mein Schwiegervater (70 Jahre) übernommen und nach anfänglichen Schwierigkeiten klappt das jetzt ganz gut.
Und gestern dann diese Hiobsbotschaft. Ich weiss echt nicht wie das in Zukunft funktionieren soll, mit der ganzen Arbeit. Ich könnte es aber nicht Abtreiben lassen. Mein Mann hat bedenken das wir das schaffen. Seine aussage:" Wenn alles perfekt verläuft, könnte es klappen. Wenn aber nur ein bisschen schiefläuft bleibt irgendetwas auf der Strecke und wenn es die Kinder sind." Ich habe ihm gesagt das ich eine Abtreibung nicht überstehen werde und er antwortet darauf das er nicht weiss ob er es mit einem dritten Kind schafft. Er macht sich seine Sache auch nicht leicht (wenn sich das jetzt so anhören sollte).
Was soll ich nur tun? Von meinen Eltern kann ich auch keine unterstützung erwarten udn mein Schwiegervater ist nicht in der Lage sich noch um ein drittes zu kümmern.
Es kann doch nicht sein das wir daran scheitern. Ich will mich nicht von meinem Mann trennen. Wie machen andere Paare das denn? Vielleicht ist hier jemand der mir rat geben kann.

Beitrag von blue_eyes_06 10.08.07 - 10:28 Uhr

Hallo...
Also die Freundin meiner Mutter hatte mal ein ähnliches Problem wie Du! Die hatten auch Landwirtschaft und wirklich gar keinen der denen Helfen konnte. Die hatten ein Kind was zu der Zeit als sie erfahren hat das sie wieder schwanger ist 4 war! Sie war dann mit drillingen schwanger. Sie hat sich dann überall informiert und ne Haushaltshilfe und ne Berteuerin bekommen. Ich weiß jetzt nicht ganz genau wie man das angeht aber es gibt ja genügend Beratungsstellen die Dir bestimmt helfen können!
Lass den Kopf nicht hängen, ich denke auch das Du Dich nicht von Deinem Mann trennen musst oder sowas, das war für ihn wahrscheinlich genau so ein Schock wie für Dich, gib ihm etwas zeit das zu verarbeiten und sich mit dem Gedanken anzufreunden das es bald noch ein Baby gibt, ich denk der fängt sich schon wieder!
Ich hoffe ich konnte Dir etwas helfen! Kopf hoch, das wird schon alles werden!
LG Eva

Beitrag von kikihei 10.08.07 - 11:24 Uhr

Liebe....

lasst den Kopf nicht hängen, ich bin sicher ihr findet einen Weg, zumal ich das Gefühl habe, dass Ihr beide wirklich danach sucht und schon das finde ich toll.
Ich weiß von einem Mitarbeiter, dass er auch eine Haushaltshilfe bekommen hat, bis die Kinder aus dem Gröbsten raus waren.
Ich weiß nicht genau, wo man sich da erkundigen kann, aber gibt es nicht so Familienzentren oder die Caritas, die einem dabei helfen können.
Naja, ich bin sicher, die helfen Euch gerne.

Ich wünsche Euch beiden von #herzlich alles, alles Gute, ganz viel Kraft und dass alles zum Schluss gut wird. :-)

Alles Liebe, Kirsten

Beitrag von silusch 10.08.07 - 14:34 Uhr

Hallo,

ihr schafft das schon.

Will nur mal kurz was erzählen. Meine Großeltern hatten früher einen Betrieb mit 62 Milchkühen. Sie hat 11 Kinder geboren, davon 7 in den 50er Jahren. Sie haben es auch geschafft.

Holt euch eine Hilfe für den Hof oder Haushalt!

Viel Glück und LG Silke

Beitrag von carrymarry 10.08.07 - 21:20 Uhr

naja ich bin so ein landwirtschafts kind. Meine Eltern hatte gar keine unterstützung von großeltern, da sind wir(also ich und meine schwester, 11monate älter) immer einfach mit in stall gekommen. im kinderwagen. ich weiss jetzt auch nicht ganz direkt wo euer problem liegt, überlegt mal wieviele familien früher n haufen kinder hatten und auch landwirtschaft, die haben das auch geschafft, ich kann mir sehr gut vorstellen dass das mit einem kind funktionert. kann doch auch mal im maxi cosi mit auf den traktor.

LG Gudrun

Beitrag von carrymarry 10.08.07 - 21:26 Uhr

Nachtrag: ich kenne auch sehr viele bauernfamilien mit so 3 oder 4 kindern und das funktioniert gut.
Ich weiss jetzt nicht sicher, ob es das bei euch in der region auch gibt, aber mein vater ist Landwirtschaftlicher Betriebshelfer, ist angestellt beim katholischen Landvolk. Die sind dafür da, dass sie den hof schmeißen, wenn z.B. der Bauer krank ist, das wird von der Krankenkasse bezahlt. sie haben auch weibliche, sogen. "Dorfhelferinnen" die dann den haushalt und auch den hof schmeisen, wenn die Frau mal krank ist, oder vorallem auch frisch geboren hat, wird auch von der Krankenkasse bezahlt, natürlich ist das "nur" eine lösung für die anfangszeit, wenn du länger so eine haushaltshilfe möchtest musst du halt selber blechen.

LG Gudrun

P.S.: www.landvolk.de

Beitrag von karbolmaeuschen 10.08.07 - 21:34 Uhr

Hallihallo!

Habt ihr schon mal über ein Au Pair nachgedacht?
Das sind Mädchen, die zwischen 18 und 24 Jahren alt sind. Sie verfügen über Grundkenntnisse der deutschen Sprache, verfügen über Grundkenntnisse, Erfahrungen und etwas Geschick in hauswirtschaftlichen Tätigkeiten und in der Kinderbetreuung.

Die Mithilfe bei der Gastfamilie beträgt 30 Wochenstunden (max. 5-6 Stunden am Tag).

Als Gegenleistung für die Mithilfe bekommt das Au Pair von der Gastfamilie:

* Freie Unterkunft in einem eigenen beheizbaren ausreichend möblierten Zimmer (verschließbare Tür, Fenster mit Tageslicht, Mindestgröße 8 qm) im Haus, in der Wohnung oder im Wohnhaus der Familie. Die Mitbenutzung von ausreichenden sanitären Einrichtungen der Gastfamilie muss gewährleistet werden.
* Freie Verpflegung
* Ein Taschengeld in Höhe von mind. 260 Euro für deine Mithilfe (30 Wochenstunden)
* Eine Fahrkarte für die Fahrt zur Sprachschule oder die Möglichkeit, ein Auto zu benutzen.
* Die Gastfamilie versichert das Au Pair gegen Krankheit und Unfall (diese Versicherung übernimmt nur Kosten für akut auftretende, aber nicht für chronische Krankheiten).
* Sollte in Deutschland eine amtsärztliche Untersuchung nötig sein, übernimmt die Gastfamilie alle damit entstanden Kosten. Z.B wenn das Au Pair in einem Restaurant in der Küche mitarbeitet.
* Die Gastfamilie übernimmt alle Kosten, die mit der Anmeldung und Visumsverlängerung in Deutschland entstehen.

Schau mal auf:
http://www.multikultur.info/

Gruß Silke
exam. Krankenschwester,

Ps: meine Arbeitskollegin hat 2 Kinder und ein Au Pair, und kann damit super im Schichtdienst arbeiten!