ER wird seine KInder nicht mehr bekommen!! Das war's!!

Archiv des urbia-Forums Allein erziehend.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von desama 10.08.07 - 10:20 Uhr

Hallo, ich nochmal...

Mein zweites Problem heute!!

Ich bin neu verheiratet seit 3 Jahren und meine zwei kleinen (10) und (8) sind von meinem Ex.
Der die Kids auch hin und wieder mal zu sich holt. Jetzt hat dieser zum xten mal eine neue Partnerschaft und seitdem ( weil die Frau auch Kinder hat) holt er sich seine Kids wieder regelmäßiger alle 14 Tage. Also bis jetzt, waren es 3x.

Meine Kinder sind tot unglücklich bei ihm. Sie werden so kurz gehalten und spüren das sie nicht unbedingt erwünscht sind bei ihm und ihr. Müssen immer zu nur raus auf den Hof ob ihnen grad danach ist oder nicht.Er fängt auch an den Kindern mal einen Schlag zu verpassen wenn sie nicht gleich beim ersten mal auf ihn oder sie hören:-[
Das hat mich schon arg stutzig gemacht. Und ich habe dringend um ein Gespräch gebeten. Aber er reagiert dann auf Handy nicht!
Gestern kam er kurz rum, und ich bat ihn um ein klärendes Gespräch. Er meinte , wenn er den Kids zig mal was sagt, reicht es ihm irgendwann und dann...
Sorry, kann die Einstellung nicht akzeptieren. Bin aber sachlich und ruhig geblieben und bat ihn, sich an den Tisch zu setzen und gemeinsam mit ihm und den Kindern nach einer Lösung zu suchen um es allen Beteidigten in Zukunft die Wochenenden etwas erträglicher zu machen.
Dann kam gleich von ihm der Satz: Mach hinne, muß nach Hause duschen.
#kratzAlso, ein bisschen mehr anteilnahme an Familiengesprächen mit seinen Kinder hätte ich schon erwartet. Aber er saß nur da und schaute ständig auf die Uhr.

Ich mein der Mann sieht seine Kinder nun doch nur alles 14 Tage und da noch nicht mal ganze 24 Stunden. Kann man sich da nicht etwas mehr Mühe und Geduld aufbringen?
Er sieht es aber nicht ein, sich von seinen Kindern ankeifen zu lassen, sich mit ihnen zu beschäftigen, gemeinsame Unternehmungen wahrzunehmen ( müssen ja nicht ständig Dinge sein die Geld kosten) Es gibt da so viel möglichkeiten.
Und wieder rede ich. Und rede, und rede...
Ich habe noch nie eins meiner Kinder geschlagen. Ich rede immer nur, vllt schon zu viel. Aber weh hab ich ihnen noch nie getan. Und er wagt es sich als WE Papa ihnen einen Klaps zu verpassen?
Jetzt ist Feierabend!! Er läßt nicht mit sich reden. Und an gemeinsamen Papa- Kind Diskussionen hat er auch keine Lust dran teil zu nehmen. Die Kids haben ihm gestern gesagt, sie kämen nicht mehr zu ihm, ER sieht das als Erpressung?? Nur weil die Kids versuchen ihre wünsche durch zu setzen??

Also, das war jetzt für mich. Die Kinder gehen nicht mehr zu ihm. Wenn er wirklich das Bedürfnis nach ihnen haben sollte( was ich nicht glaube) dann kann er sich telefonisch melden und mit den Kids nen Termin ausmachen wo ich bei bin. Das Vertrauen und seine Glaubwürdigkeit muß er sich erst wieder verdienen.

Danke auch hier wieder fürs lesen. Es hilft so ungemein manche Dinge einfach nur aufzuschreiben....

LG C

Beitrag von pupsismum 10.08.07 - 10:32 Uhr

Grundsätzlich gebe ich dir insofern Recht, als das er seine Kinder nicht zu hauen/schlagen hat. Das ist wirklich nicht in Ordnung. Aber...

>>Er sieht es aber nicht ein, sich von seinen Kindern ankeifen zu lassen,<<

Das finde ich völlig in Ordnung, ich lasse mich von meinen Kindern auch nicht ankeifen. Wenn du das für dich akzeptierst, ist das dein Ding, das kannst du aber nicht jedem anderen aufdrücken.

Und man muss mit seinen Kindern auch nicht alles und jedes bis ins letzte Detail ausdiskutieren. Im Gegenteil, Kinder müssen auch lernen, dass manche Entscheidungen von den Eltern allein getroffen werden und sie diese zu akzeptieren haben. Das ist Teil der Erziehung, der einfach daher rührt, dass Kinder nunmal keine Erwachsenen sind und nicht jede Konsequenz abschätzen können. Logisch... sind ja noch Kinder, ohne die Erfahrungen und das Wissen eines Erwachsenen.

Und nicht jeder Wunsch eine Kindes muss und kann Erfüllung finden, auch das müssen Kinder lernen.

Zu dem Rest möchte ich eigentlich nichts weiter sagen, außer dir raten anstelle einfach das Besuchsrecht derart unterbinden zu wollen, wende dich lieber an das Jugendamt, bitte um Unterstützung und kläre mit denen und deinem Ex-Mann zusammen, wie zukünftig verfahren werden soll.

Gruß
p

Beitrag von desama 10.08.07 - 10:48 Uhr

>>Und man muss mit seinen Kindern auch nicht alles und jedes bis ins letzte Detail ausdiskutieren. Im Gegenteil, Kinder müssen auch lernen, dass manche Entscheidungen von den Eltern allein getroffen werden und sie diese zu akzeptieren haben. Das ist Teil der Erziehung, der einfach daher rührt, dass Kinder nunmal keine Erwachsenen sind und nicht jede Konsequenz abschätzen können. Logisch... sind ja noch Kinder, ohne die Erfahrungen und das Wissen eines Erwachsenen.<<

Ich wollte das nur so verständlich für alle Beteidigten rüberbringen. Habe auch gleichzeitig den Kids gesagt, das auch sie sich an Vorschriften und Regeln halten müssen.
Wollte mit dem Gespräch doch nur bewirken das evtl alle einen Schritt aufeinander zu gehen. Um die zukünftigen WE harmonischer werden zu lassen. Leider muß ich mit meinem Ex auch immer so sprechen wie mit den Kids, weil er sonst nicht versteht was ich meine.

>>Das finde ich völlig in Ordnung, ich lasse mich von meinen Kindern auch nicht ankeifen. Wenn du das für dich akzeptierst, ist das dein Ding, das kannst du aber nicht jedem anderen aufdrücken. <<

Aber da hilft schlagen auch nichts. Ich laß sie links liegen und reagiere erst dann wieder , wenn sie sich wieder beruhigt haben.

Beitrag von pupsismum 10.08.07 - 11:02 Uhr

Nö, deswegen habe ich ja auch gesagt... Hauen/Schlagen geht gar nicht, da hast du vollkommen Recht.

Nur kannst du halt nicht einfach sagen, du bekommst die Kids nicht mehr, damit kannst du dich in Teufels Küche bringen.

Also lieber die Unterstützung des Jugendamtes einholen, dann bist du auf der sicheren Seite und vielleicht lässt sich ja auf der Grundlage ein anständige Lösung für alle Beteiligten finden.

Beitrag von desama 10.08.07 - 11:15 Uhr

Ja, vielleicht ist die Überschrift doch etwas übetrieben.

Würde sie ihm ja auch gerne weiterbringen die Kinder.

Die sagen jetzt, weil sie grad mal sauer sind, das sie nicht mehr zu ihm wollen. Das ändert sich bei Kids aber ständig.

Ich werde jetzt bein JA einen Termin machen, und vllt können die uns ja zu einer Einigung weiter verhelfen...

Beitrag von manavgat 10.08.07 - 10:50 Uhr

Du hast Recht.

Aber:

mit Deiner Vorgehensweise wirst Du Dir sehr viele Schwierigkeiten einhandeln. Der dreht nachher den Spieß um und behauptet Du würdest sein Besuchsrecht torpedieren!

Geh zu einer guten Anwältin und lass ihm durch diese ein Schreiben zukommen, dass Du auf Grund dessen, dass die Kinder geschlagen werden, die Besuche aussetzt. Informiere darüber vorsichtshalber (per Kopie) das Jugendamt.

Gruß

Manavgat

Beitrag von desama 10.08.07 - 11:11 Uhr

Ja! Ich werde jetzt beim JA einen Termin machen und denen das so erzählen wie ich das mitbekomme.

Dann hätte ich gerne das er einen Termin bekommt und ihnen das so mitteilt wie er das mit bekommt.

Das ganze so kompliziert, weil zwischen uns irgendwie keine normale Einigung möglich ist.

Ich möchte meinen Kindern nicht den Papa entziehen weil ich da jetzt Lust zu habe, sondern weil ich spüre das da was nicht stimmt. Habe beiden erklärt das ihr Papa die gleichen Rechte hat wie ich. Und wenn der Papa möchte das diese zu ihm kommen , dann müssen die das. ( nehme mal an das es so ist)

Möchte mir ja " weiß Gott nicht" unnötigen Ärger einhandeln.

Es ist auch immer so, das ich ihn alle 14 Tage anrufe und frage wann er die Kinder abholt. Nicht ER!

Wollte jetzt einfach mal testen ( wenn ich mal nicht anrufe) wann und ob er sich überhaupt meldet.

Mir würde so ein WE mal ohne Kids gut tun, aber nur wenn ich weiß das es ihnen gut geht.
Das ganze hier hat nichts mit verletzten Eitelkeiten zu tun.