Eigenheimfinazierung ohne Eigenkapital- unmöglich?

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von selini73 10.08.07 - 10:42 Uhr

Hallo!

Vielleicht könnt Ihr uns zu diesem Thema ein paar hilfreiche Infos/Tipps geben:

Wir träumen davon, aber es erscheint uns fast utopisch, denn wir haben kein Eigenkapital. Wir hoffen dafür täglich auf ein Lotto-Gewinn!;-) Aber es müsste doch auch anders realisierbar sein!
Mein Mann verdient zwar nicht schlecht, aber nur soviel, dass wir am Monatsende nichts zurücklegen können. Wir leben eigentlich ziemlich sparsam, aber auch in einer ziemlich teuren Stadt mit hohen Mieten ect. Ich fange bald wieder an zu arbeiten, aber auch nur halbtags, weil die beiden Kids noch so klein sind.....

Und jetzt zu den Fragen:


Kann man heutzutage sein Eigenheim auch ohne Eigenkapital finazieren? Wie habt ihr das gemacht?

Habt ihr geerbt? Oder eurer Erbe vorher ausgezahlt bekommen?

Gibt es Förderungen für ("mittellose" Familien?)


Hoffe sehr auf zahlreiche Antworten/ Erfahrungsberichte!:-)

Lieben Gruß!


Beitrag von dore1977 10.08.07 - 10:55 Uhr

Moin,



ja wir haben ohne Eigenkapital finanziert. Die Vorraussetzung ist das Euer Einkommen hoch genug ist. Wir haben einen Finanzmarkler (ich hoffe das ist die richtige Bezeichnung für seinen Job) eingeschaltet der hat für uns mit verschiedenen Banken verhandelt.

Nein wir haben nicht geerbt und auch nicht s ausbezahlt bekommen.

Soweit ich weis gibt es keine Förderrung mehr seit die Eigenheimzulage weggefallen ist.

Bei der Diba auf der Seite gibt es einen Rechner wo Du Dir ausrechnen lassen kannst was Du an Geld von einer Bank bekommen würdest. Zumindest teoretisch #;-) aber als erster Anhaltspunkt finde ich es nicht schlecht.

liebe Grüße dore

Beitrag von selini73 10.08.07 - 11:05 Uhr

vielen Dank für Deine schnelle Antwort!

:-)

Beitrag von bert 10.08.07 - 11:17 Uhr

Hallo,

schau bitte mal hier:

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=28&tid=1022679

Beitrag von ungeheuerlich 10.08.07 - 11:40 Uhr

Hallo,

klar kannst Du ohne EK finanzieren und sogar über 100%.

Es kommt nur darauf an was ihr mon. zur Verfügung habt und um welche Summe und Objekt es sich handelt.

LG

Kerstin

Beitrag von selini73 10.08.07 - 11:45 Uhr

danke für Eure Antworten!

Uns würde auch interessieren, wie andere an ihr EK kommen? Lässt man sich zum Beispiel das Erbe (also Eltern haben z.B. ein Haus und überschreiben es...) schon vorher auszahlen? Irgendwann steht das Erbe ja an. Wir haben noch nicht mit denen über solche Möglichkeiten gesprochen...

Beitrag von jsteinba 10.08.07 - 12:20 Uhr

wir sind durch die ganz klassische Art an Eigenkapital gekommen - sparen. Aufs Erbe spekuliere ich nicht - das Geld, Haus usw. gehört meinen Eltern und die sind frei damit zu machen was sie wollen und wenn meine Kinder mich nach Erbe frühzeitig ausbezahlen lassen fragen würde, würde ich schon schlucken....
Denn das Erbe steht irgendwann an... wieso vielleicht wollen meine Eltern ja noch eine große Weltreise machen oder sie werden irgendwann bettlägrig und wollen sich von dem Geld was ihnen gehört eine vernünftige Pflege finanzieren oder oder oder...

Gruß Julia

Beitrag von dore1977 10.08.07 - 15:04 Uhr


Hallo,

ich kann mich Dir voll und ganz anschließen meine Eltern sollen was von ihrem Geld haben und nicht mein Haus bezahlen #:-) und ausserdem werden die soweiso mindestens 150 :-P

dore

Beitrag von selini73 10.08.07 - 16:36 Uhr

stimmt schon!!!

Danke für alle Eure Antworten!

LG!!!:-)

Beitrag von meaculpa 10.08.07 - 15:37 Uhr

Hallo,
auch wir kommen durch die "jeden Cent vorm Ausgeben umdrehen" an unser Eigenkapital :-) Ich habe zwar nie wirklich viel verdient, aber ein kleiner BAusparvertrag etc. war immer drin. z. B. gibt man 50 Euro im MOnat eh leicht aus - da kann ich das Geld dann auch gleich mal am Monatsanfang zur Seite packen :-)
Wenn Du einer Teilzeitbeschäftigung nachgehst, dann könnt Ihr die doch vollständig zur Seite legen?! Damit müßtet Ihr relativ schnell zu Eigenkapital kommen. Ein Haus ist wirklich schön, aber man muß eben auch vorher und auch während des Abzahlens viel und oft zurückstecken. :-( Muß man abwägen, ob einem das wert ist.
Meine Eltern hätte ich nicht gefragt, ob sie mir mein Erbe auszahlen könnten *räusper* ich hätte gar nicht gewußt, wie ich das anfangen sollte und wäre mir auch sehr schäbig dabei vorgekommen #gruebel
Mit einer Finanzierung über 80% wäre ich echt vorsichtig. Natürlich gibt es bei entsprechendem Einkommen Banken, die das finanzieren, aber meist ist der Zinssatz ungünstig und Euer Einkommen muß schon relativ hoch sein. Die Sparmaßnahmen sind im übrigen gute "Lehrjahre" - Ihr werdet Euch die ersten JAhre nach dem Hausbau eh einschränken müssen.

Viel Erfolg,

Mea

Beitrag von christa32 10.08.07 - 21:07 Uhr

Bausparversicherungen, Lebensversicherung, Ausbildungsversicherung usw.........
Es gibt genug Möglichkeiten.

Beitrag von liesschen_1980 10.08.07 - 22:41 Uhr

Hallo,
wir, bzw. mein Mann haben geerbt.
Allerdings "unschön" durch den Tod seiner über alles geliebten Oma.
Ich selbst würde es mich ehrlich gesagt auch nicht wagen auf mein Erbe zu spekulieren und von meinen Eltern zu verlangen, mir das auszuzahlen oder mir das Haus zu überschreiben/schenken etc.
wenn so etwas nicht von selbst kommt, würde ich niemals auf die Idee kommen nachzufragen!! Meine/Deine/... Eltern haben ihr Eigentum ja sicherlich auch für ihre eigene Altersvorsorge und zahlen evtl. auch sogar heute noch daran ab.
LG Anne

Beitrag von stepmaus 10.08.07 - 12:22 Uhr

Hallo!

Wenn Ihr jetzt schon am Monatsende nichts zurücklegen könnt, wäre ich vorsichtig mit einem Eigenheim. Was macht Ihr denn später, wenn mal Reparaturen oder einfach normale Wartungen, wie bei der Heizung anfallen? Jetzt bezahlt das der Vermieter (evtl. mit einer Kostenbeteiligung eurerseits), aber dann müsst Ihr alles bezahlen. Ihr müsst auf jeden Fall eine monatliche Rücklage für so etwas einplanen und die könnte man jetzt ja schon mal versuchen anzusparen, vielleicht über fünf Jahre und schon habt Ihr auch schon ein Teil EK für die Kosten wie Notar, Grunderwerbssteuer etc, worauf die Banken nämlich normalerweise Wert legen, das zumindest dafür EK verwendet wird.
Es gibt natürlich 100% Finanzierungen, aber das lassen sich die Banken dann auch gut bezahlen beim Zinssatz. Und lasst Euch bitte nicht von den 10 Jahresverträgen mit nur 1% Tilgung blenden, die einem gerne vorgaukeln, dass Bauen ja nicht teurer als die Miete ist. Was ist in 10 Jahren, wenn Ihr umschulden müsst? Mit 1 % ist fast nichts getilgt und Ihr müsst dann im Zweifel zu einem höheren Zinssatz neu abschließen.
Gerade im Moment stehen so viele fast neue Häuser zur Zwangsversteigerung, die gebaut wurden, als vor ein paar Jahren die Eigenheimzulage halbiert wurde und viele noch schnell gebaut haben, um diese Förderung mitzunehmen. Und ich bin mir sicher, dass in zwei oder drei Jahren noch so eine Welle an Notverkäufen kommen wird aus der Zeit der Abschaffung der Eigenheimzulage.

Wir haben auch erst verhältnismäßig spät gebaut (mein Mann war da schon 40 Jahre alt), aber wir konnten bis dahin immer wieder Geld sparen (keine Reisen gemacht, sparsam gelebt usw.) und hatten so eine gute Grundlage für den Hausbau und sind in 22 Jahren schuldenfrei ohne eine zu hohe monatliche Belastung. Ach ja und wir haben immer nur mit dem Gehalt meines Mannes gerechnet, weil ich zwecks Kinderplanung ja nicht wusste, wann ich wieder was dazu verdienen kann.

Ansonsten konnten wir uns den Hausbau aber auch dann nur leisten, weil wir ziemlich weit auf das Land gezogen sind, wo die Grundstückspreise noch erschwinglich sind.

So sehr ich den Wunsch nach einem Haus verstehen kann, würde ich es trotzdem lieber einmal mehr überdenken und vielleicht mal eine Tabelle aufstellen mit den jetzigen Kosten pro Monat (Miete, Nebenkosten, alle Versicherungen, Fahrtkosten, Hobbies, "Haushaltsgeld" usw.) und denen einen Hauses (zusätzliche Versicherungen wie Wohngebäude, evtl. höhere Hausratsversicherung, Rücklage für Reparaturen!, höhere Fahrtkosten durch längere Wege nicht vergessen).

Tut mir leid, dass ich nicht zu denen gehöre, die sagen dass alles kein Problem ist, aber es ist immerhin eine Entscheidung, die ein Lebenstraum ist, aber auch schnell zum Alptraum werden kann.

LG stepmaus

Beitrag von selini73 10.08.07 - 12:48 Uhr

Recht hast Du! Danke für Deine lange und ausführliche Antwort!

LG !

Beitrag von bina20 10.08.07 - 14:06 Uhr

huhu

Wir haben uns auch gerade mit einer hausbau firma in verbindung gesetzt und die verhandlungen mit den banken laufen noch.

wir haben kein eigenkapital und sogar noch einen kleinen kredit den wir bezahlen müssen eine förderung gibt es zb. für solaranlagen,aber auch so,man bekommt kein geld irgendwo her das is einfach eine bank die einen teil von der kredit summe übernimmt und du hast einen geringeren zinssazt.

nur da gibt es auch wieder kriterien in die man passen muss nur von deinem erzählen könnte das bei euch auch klappen.

ich drück euch die daumen

glg bina mit jeremy und kjara

Beitrag von sarah722510 10.08.07 - 15:09 Uhr

Hallo,
erkundige dich hier mal http://www.allkauf-ausbauhaus.de/

Beitrag von marionundluca 12.08.07 - 10:34 Uhr

Hallo

gerade dort würde ich mich nicht!!!! erkundigen.

Unser Berater hat den Finanzierungsplan für die Bank aufgestellt und der passte am Ende leider überhaupt nicht.

Wir haben wirklich keine teure Ausstattung etc. genommen, hatten Eigenkapital und ein eigenes Grundstück und trotzdem sind wir nicht hingekommen. Dank Eltern mussten wir nicht nachfinanzieren.

Der Berater hat uns übrigens auch Firmen empfohlen für den Ausbau. Ergebnis: Mängel ohne Ende, Ärger etc.

Fazit: Allkauf Haus nur wenn man selber Kenne hat oder einen Architekten zur Hand hat.

Da fällt mir noch ein. Die reden gerne von Optionsverträgen, d.h. Ihre Aktionen sind nur für einen bestimmten Zeitrahmen gültig und danach angeblich nicht mehr. Die Berater möchten das man dann einen Optionsvertrag abschliesst, ohne Risiken. VORSICHT!!!! Da kann ich Storries erzählen.

Aber es gint auch was Gutes bei Allkauf:

Die Häuser sind wirklich schön. Sind super gedämmt und man spart somit eine Menge Strom/ Gas. Kamin kann man gleich weglassen, da das Haus dann zu warm ist.

LG Marion




Beitrag von sparrow1967 10.08.07 - 20:07 Uhr

Erkundige dich einfach mal bei deiner Sparkasse - aber nicht nur bei einer, sondern bei verschiedenen. Sparkasse ist nicht gleich Sparkasse.

sparrow