Wie geht es den die Vollzeitarbeitenden Mamas?

Archiv des urbia-Forums Kleinkind.

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von babydream82 10.08.07 - 12:47 Uhr

Hallo,
ich würde gerne nächstes Jahr wenn meine Tochter 2 Jahre alt ist eine neue Ausbildung machen. Dann müßte meine Tochter vormittags in die Kita und nachmittags zu meiner Mutter. Würde gerne im Büro arbeiten wo man dann evtl. so gegen 16.30 Uhr Feierabend hat. Denke wenn man die Zeit dann intensiv mit dem Kind nutzt ist das okay. Bin echt in so einem Konflikt ob ich dann eine schlechte Mutter bin wenn ich wieder Vollzeit arbeiten kann.
Darum würde ich mich um Erfahrungsberichte freuen wie es euch damit so geht.
Liebe Grüße

Beitrag von freydis 10.08.07 - 12:55 Uhr

hallo,

ich gehe wieder arbeiten seit johanna 7 monate alt ist. erst halbtags, dann 30 std./woche und jetzt seit längerem wieder ganztags.

kurz und bündig: uns gehts gut dabei :-D

johanna ist in ihrer kita glücklich und ich kann beruhigt arbeiten.

wichtig ist halt, dass ihr euch für die eingewöhnungsphase viel zeit nehmt. klär das mit der zukünftigen kita ab. bei uns hat es 4 wochen gedauert (vor arbeitsbeginn)

vg,
freydis

Beitrag von inajk 10.08.07 - 13:03 Uhr

So ein Quatsch, schlechte Mutter! Findest du dann alle Schwedinnen, Franzoesinnen, Niederlaenderinnen etc schlechte Muetter? Mach dir da mal keine Sorgen drum. Es geht um Qualitaet, nicht um Quantitaet. Ich hab bei vielen Vollzeitmuettern den Eindruck, dass sie latent dauernd angenervt sind, eben weil sie die Kleinen IMMER um sich haben. Ich freue mich immer total wenn ich meine Suesse nach einem langen Arbeitstag wieder sehe. Ich arbeite nicht ganz Vollzeit, 4 Tage, aber an denen bin ich dann auch von 8-19h unterwegs. Den Mittwoch hab ich mit meiner Kleinen. Dienstag hat sie mit Papa, Wochenende alle zusammen. Die uebrigen 3 Tage geht sie in die Krippe.
Das laeuft prima so. Wir haben alle eine gute Balance zwischen Arbeit und Familie (und moeglichst auch noch etwas eigener freier Zeit :-)).
LG
Ina

Beitrag von yvonnchen80 10.08.07 - 13:45 Uhr

hallo,

lass dir nicht so einen quatsch einreden...
ich war nach dem mutterschutz nur ein paar vereinzelte stunden arbeiten. als heidi 1 jahr alt war, ging sie dann in die krippe und ich geh 30 stunden oder mehr (flexible arbeitszeit) arbeiten. meiner kurzen gefällt es gut in der krippe. morgens bevor wir los machen flitzt sie zum bett holt ihren teddy und dann ab. sie ist ca von 8 bis 15 uhr dort, betreuungszeit haben wir aber bis 17 uhr falls es mal mein mann mit seinen schichten oder ich nicht eher schaffen. dann ist einer von uns beiden immer mit ihr zusammen und wir haben viel mehr kraft um mit ihr dinge zu unternehmen. ich merke selber das man die zeit so viel intensiver mit ihr nutzt als wenn ich zb 2 wochen mit ihr zuhause bin.
es ist genau wie in einer beziehung, der bekommt es meißtens auch nicht gut wenn sich beide partner den ganzen tag auf den keks gehen.
als positiver nebeneffekt, lernt meine süße dort auch unheimlich viel.

lg yvonne und heidi die gleich von mir abgeholt wird...

Beitrag von angelika1911 10.08.07 - 14:45 Uhr

Hallo,

ich gehe vollzeit arbeiten, seit dem unser Kleiner 8 Wochen alt ist, da ich Hauptverdienerin bin und mein Männe arbeitet auch Vollzeit. Hinzu kommt dass ich in einer Führungsposition bin.
Es ist zwar verdammt anstrengend, aber es schadet uns nicht. Ich bin eine völligst zufriedene Mami und mein Kleiner hat als Hauptbezugsperson nicht nur Mami und Papi und er freut sich jeden Morgen auf die Omi.

Ich muss sagen, dass der Anfang sehr hart für mich war und immer noch ist (gerade wenn ich länger arbeiten muss). Dafür bin ich ansonsten am WE und abends immer für unseren Spatz da und beschäftige mich mit ihm.


LG Angelika (die bestimmt gleich wieder von vielen Urbianerinnen gesteinigt wird, da sie vollzeit arbeitet)

Beitrag von lenia76 10.08.07 - 15:00 Uhr

hallo julia,

ich gehe seit februar wieder voll arbeiten, und paul mein sohn seitdem in die krippe, er war da 13 monate alt. gerne hätte ich einen job mit nur 6 stunden gehabt, aber überhaupt einen job zufinden als grafiker in mv ist wie in 6 im lotto. und nun arbeite ich also jeden tag 8 stunden plus fahrtweg jeweils eine halbe stunde. paul bringe ich 6.45 uhr in dir krippe und papa holt ihn 16.45 uhr wieder ab. das heißt er ist 10 stunden da. ich habe morgens 30 minuten bis 1h zeit mit ihm, kommt drauf an, ob er mit mir zusammen aufwacht oder ich ihn wecken muss. und abends haben wir noch 1,5 h stunden zeit zusammen, nicht viel, weil ja gemeinsam essen und waschen auch noch dabei ist. das wirkliche familienleben gibt es dann am wochenende. ich hab ein gutes gefühl in der krippe, das haben wir schon oft gesehen, als wir paul früher abgeholt haben und er einfach nicht mit nach hause wollte, er ist aber auch gerne mit anderen kindern zusammen.

ein schlechtes gewissen bekommt man aber wenn das kind krank ist, zumindest ist es bei mir so. ich als mutter habe 10 tage und der vater normalerweise auch, wenn du alleinerziehend bist hats du 20 tage die du zuhause bleiben kannst, wenn dein kind krank ist. wie das in der ausbildung genau ist weiß ich nicht. mir zieht der arbeitgeber das geld vom lohn ab, und ich bekomme es später von der krankenkasse wieder. die 20 tage sind bei einem kleinkind aber schnell aufgebraucht. es sind die ganz üblichen beschwerden fieber beim zahnen, erkältung usw. und dann kommen noch die krankheiten dazu die paul durch die kinder in der kita bekommen hat, rota-viren, bindehautentzündung, angina usw. papa ist auch schon mit ihm zuhause geblieben, meine tage sind halt schon längst aufgebraucht, ich hab schon urlaub deswegen genommen. werde mich versuchen krankschreiben zulassen, wenn paul das nächste mal krank ist. aber man fährt mit einem unguten gefühl auf arbet, wenn man nicht bei seinem kranken kind sein kann.

ups, ist viel text geworden.


gruß kathrin