HELP !! Sie verweigert plötzlich den Mittagsbrei

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von noemi1 10.08.07 - 14:48 Uhr

Hallo ihr lieben,
meine Maus 8,5 Mon. hat immer sehr gerne ihre Mittagsgläschen gegessen. Nun seit 3 tagen verzieht sie plötzlich das Gesicht , würgt und spuckt alles wieder aus. Heute wars besonders schlimm. Habe sogar noch 2 andere Sorten ausprobiert weil ich dachte vielleicht schmeckt ihr das nicht. Aber nichts. Dann hab ich ihr Obstbrei gegeben, den sie gerne gegessen hat. Da ich Sorge hatte das sie nicht satt ist, hab ich ihr dann noch eine Milch gemacht.
Was kann das sein? Und was tun wenn das so weiter geht?
Wir können doch nicht wieder auf Milch umsteigen, das reicht doch nicht mehr aus.
Kennt ihr das? Wenn ja was habt ihr gemacht??#kratz
Ist das vielleicht nur eine Phase??
#danke für eure Antworten LG Petra mit Noemi*27.11.06

Beitrag von sunflower.1976 10.08.07 - 14:55 Uhr

Hallo!

Ganz ehrlich? Ich würde einfach Milch geben, wenn sie den brei nicht möchte.
Denn sonst merkt Deine Tochter ganz schnell, dass sie so lange das normale Essen verweigern muss, bis sie ihr Lieblingsessen bekommt...
Außerdem sollte Essen Spaß machen und nicht zum Kampf werden. Und das wird es, wenn Du mehrere Sorten Brei ausprobierst, Dir viele Gedanken machst usw.

Milch reicht auf jeden Fall!
Mein Sohn wollte z.B. 9,5 Monate bis auf wenige Häppchen Brei voll gestillt werden. Laut Ernährungsberaterin und auch KiA ist das völlig in Ordung.

Seit der Beikost-Einführung handele ich nach einer Regel (aus dem Buch "Mein Kind will nicht essen"):
Ich entscheide, was es wann zu essen gibt und André bestimmt, wie viel er davon möchte.

Zu der Zeit, als er noch Milch bekam, hieß das, er durfte so viel Brei essen, wie er wollte und bekam anschließend (oder auch statt dessen) Milch, solange und so viel er wollte.
So waren die Mahlzeiten sehr stressfrei.

Daher mein Tipp:
Bevor Du Dir - und damit Deiner Tochter - Stress wegend es Essens machst, gib ihr einfach Milch wenn sie keinen Brei möchte.

LG Silvia

Beitrag von mari75 10.08.07 - 17:04 Uhr

vielleicht will sie einfach nicht mehr dieses "Baby-Essen" sondern sie möchte mitessen mit den "Grossen", sprich Mama und Papa ??

Falls du z.b. vor ihr dein Mittagessen isst und sie sieht es, kann es sein dass sie nun auf den Trichter gekommen ist, dass sie das gleiche essen will wie Mama, und nicht diesen "doofen Babykram". Sie ist ja im 9. Lebensmonat und da kann das durchaus schon anfangen, habe ich jetzt von Freundinnen auch schon gehört.

War nur so mal ne Idee .... meine Kleine will z.b. seit Tagen keinen Abendbrei mehr mit 10 Mo. - dachte zuerst sie hat keinen Hunger abends, was komisch wäre, aber nein, sie will mit uns Brot und Butter etc. mitessen ! Da haut sie rein wie ne Grosse - ich versuchs jetzt noch paar Abende mit Brei, ansonsten wars das eben. Dann gibts abends Brot und dazu Milch aus dem Becher wenns klappt (sonst Fläschchen).

Unsere Babys werden eben gross ! #schmoll :-)


Grüsse
Mari

Beitrag von bibi4 12.08.07 - 21:30 Uhr

Hallöchen,

ich weiß noch als unser Großer plötzlich mittags nichts mehr mochte. Und das von unserem kleinem Vielfraß ! 5 Löffelchen war das höchste der gefühle. Erst dachte ich, dass er einfach nicht so viel Hunger hatte. So stellte ich um. Abends hat er ja seinen Riesenbrei gegessen, also Hunger. Ich gab mittags Brei , weil ich dachte, sei ja nicht so wichtig wie Gemüse. Und Abends dann Gemüse.Aber nichts. Abends das gleiche Spiel.
Kurzum. Ich habe dann einfach , um keinen Kampf daraus zu machen Mittags nur soviel gegeben wie eben so gerade angenommen wurde. Hat sich dann nach einiger Zeit gegeben. Weil ich ihn so akzeptiert habe.
Nur nicht unter Druck setzen.

Bibi