Einschlaftrainingsplan (hat Wunder gewirkt)

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von briska 10.08.07 - 14:55 Uhr

Hallo,

also wenn ich so lese, haben viele das Problem, das ich hatte.
Auch ich wollte unsere Maus wieder in Ihrem Bett niederlegen.
So hab ich einen Trainingsplan von einer netten Zwillingsmama übernommen, der bei uns Wunder gewirkt hat.

ALSO:
Man legt sein Kind ins Bett, gibt Schnulli (nat. nur bei jenen, die Schnulli nehmen), sagt gute Nacht, streichelt über den Kopf, Bussi, und geht aus dem Zimmer.
Wahrscheinlich ein Gebrüll!! Oder?
Ok, alle 2 Minuten geht man hinein und wiederholt diesen Vorgang (Hinlegen, Bussi, Kopf streicheln, Gute Nacht . . .).
Beim nächsten Mal (ob Nachmittag oder Abend ist ganz egal) geht man dann schon alle 3 Minuten rein, dann alle 4, dann alle 5 etc.

Bei uns hat es beim ersten Mal 45 Minuten gedauert, ich dachte, ich muß sterben, so leid hat sie mir getan. Aber nach 3 Tagen hat das voll funktioniert, ab und zu noch, dass ich vielleicht alles in allem 10 Minuten brauche!!! Aber 6 Monaten wissen dieser Zwerge ja ganz genau, was sie wolln und bekommmen und testen aus . . . . also wer es schafft, es zahlt sich wirklich aus!!! Seitdem hab ich endlich wieder was von meinem Abend und auch am Nachmittag 2 Stunden für mich!!!

Alles Liebe Nadine

Beitrag von sonne_1975 10.08.07 - 15:12 Uhr

Bist du jetzt auch noch stolz darauf, dass du deinem Kind, was dich ja "nur austricksen wollte" jetzt gezeigt hast, dass auf Mama kein Verlass ist?:-[
Sie haben kein Zeitgefühl und dass du nach 2 Minuten reingegangen bist, ist ihr wie eine Ewigkeit vorgekommen.

Dein Kind möchte ich nicht sein, es tut mir total leid. Jetzt hat es resigniert und aufgegeben und du bist noch stolz darauf und empfiehlst es weiter.

Gruss. Alla und Juri, 15 Monate, der nie so gequält wird

Beitrag von briska 10.08.07 - 15:15 Uhr

Ich habe mein Kind nicht alleine gelassen, ich bin immer wieder zu Ihr hinein. Immer wieder! Hätte sie Panik, würde Sie jetzt nicht so brav schlafen gehn! Sie lächelt mich sogar noch beim Niederlegen an!!!
Ich hab mir gedacht, dass ich meine gute Erfahrung, die ich damit gemacht habe, weitergebe, weil es viele verzweifelte Mamis gibt!
Möchte dazu sagen, dass dieser Trainingsplan von einer Psychologin kommt und auch in diese Buch "jedes Kind kann schlafen" ist dies genauso beschrieben.

Mein Kind bekommt viel Liebe, schmußt sehr viel mit mir und wurde noch nicht gequält!!!!

Beitrag von mama03 10.08.07 - 15:18 Uhr

#pro#pro#pro#pro

Beitrag von dawn79 10.08.07 - 20:33 Uhr

Dass dieses Training funktioniert ist klar. Aber sie hat dadurch nichts gelernt. Denn etwas zu lernen ist ein sehr komplexer Vorgang, zu verstehen noch schwieriger. Du hast mit dem Training erreicht, dass Dein Baby so funktioniert wie Du es gerne hast, nicht mehr und nicht weniger. Denn es hat ja nicht die Wahl oder hast Du ihr das Programm vorher beschrieben und sie hat gesagt, ok, so wirds gemacht?
Ich finde es einfach unfair, denn später kannst Du es Dir nicht mehr leisten, Dein Kind einfach ins Zimmer einzuschließen und "schreien" zu lassen. Dann bist Du gezwungen, eine Lösung MIT dem Kind zusammen zu finden. Warum nicht im Babyalter damit anfangen?! Das hat für mich was mit gegenseitigem Respekt zu tun. Dieses Programm, wie Du es gemacht hast, beweißt nur, dass Konditionierung funktioniert, der alte Herr Pawlow würde sich freuen... Ob Dein Baby sich darüber freut oder ob es einfach hinnimmt, was ihm übrig bleibt, das ist die Frage. Denn wehren konnte es sich nicht, so viel steht fest... Der Versuch war da, aber nach 3 Tagen gibt man eben mal auf, nutzt ja nix...

Beitrag von ayshe 11.08.07 - 12:47 Uhr

ist ja auch ein scheiß buch.


du weißt anscheinend nichts über die geistige entwicklung des gehirns und die funktionsweise solcher methoden.
RESIGNATION, mehr nicht.
du hast seinen willen zum einfordern der grundbedürfnisse gebrochen, mehr nicht.

Information über Prof. Ferber:
Der im Ratgeber "Jedes Kind kann schlafen lernen" aufgeführte Behandlungsplan beruht auf einer Methode, die Prof. Ferber, Leiter eines Kinderschlafzentrums in Boston, USA, Mitte der 80ziger Jahre entwickelt hat.
Dabei betonte er:
1. Zum Zeitpunkt der Anwendung des Plans muss das Kind mindestens 1 Jahr alt sein
und
2. dieser Plan ist für Eltern entwickelt worden, die am Rand der Erschöpfung stehen, als Notbremse sozusagen, um die Kinder vor elterlicher Gewaltanwendung zu schützen.

Inzwischen ist Prof. Ferber ein Befürworter des Familienbettes. Im New York Magazine gab Prof. Ferber 1998 ein Interview. Hier ein Auszug daraus:
Ferber sagte: "Ich wünschte, ich hätte nie diese Sätze geschrieben." Ferber führte fort, dass das gemeinsame Schlafen von Eltern und Kindern im Familienbett eine gute Alternative sei zur herkömmlichen Schlafgewohnheit in getrennten Betten und Zimmern. Eltern müssten nur klar ihren Weg gehen. Ferber sagte auch, er wäre sehr traurig darüber, dass Eltern seine Methode als Rechtfertigung benutzten, um ihre Kinder schreien und schreien zu lassen. Er sagte, Leute wären zu ihm gekommen und hätten erklärt, sie wendeten seine Methode bereits über Wochen an und es wäre nicht besser geworden. Andere erzählten, sie würden ihr Kind eine Stunde und länger schreien lassen. Ferber sagte, dass er der Meinung sei, dies wäre brutal und sein Behandlungsplan passe NICHT für jede Familie. Es gehöre sehr viel mehr zur Vorgehensweise, als nur 5-10-5 Minuten "kontrolliertem" Schreienlassens.

http://www.ferbern.de/


Erfahrungen
http://www.continuum-concept.net/familienbett/ferber_moni.html

http://home.qualimedic.de/~birgit.gutsche/ferbern3.htm

http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/mebboard.php3?step=1&range=20&action=showMessage&message_id=21045&forum=155

http://www.rund-ums-baby.de/nachdergeburt/mebboard.php3?step=0&range=20&action=showMessage&message_id=35557&forum=110

http://www.rund-ums-baby.de/stillberatung/mebboard.php3?step=0&range=20&action=showMessage&message_id=3370&forum=129

http://www.ferbern.de/index.php?page=experience&m=8


Seabrook
http://www.continuum-concept.de/ferberkompl.htm

http://www.rabeneltern.org/schlafen/wissen/schlafen-rab-jedeskind.shtml

http://www.rabeneltern.org/schlafen/wissen/schlafen-freddy-jedeskind.shtml

http://www.das-kind-muss-ins-bett.de/hints_kastmor.html

http://www.trostreich.de/Service/Rezension/Rezension2/rezension2.html

http://www.attachment-parenting.de/baby/zusammen_schlafen.htm


Expertenantworten

Biggi Welter und die Kunst, sein Kind schlafen zu lassen...
http://www.rund-ums-baby.de/stillberatung/mebboard.php3?step=1&range=20&action=showMessage&message_id=56060&forum=129
http://home.qualimedic.de/~birgit.gutsche/ferbern2.htm

Gehirnentwicklung
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Fachbeitrag/a_Kindheitsforschung/s_763.html
http://www.familienhandbuch.de/cmain/f_Fachbeitrag/a_Kindheitsforschung/s_2338.html

zum "schaden durch schreienlassen":
hier ein text, übersetzt aus "The No-Cry Sleep Solution". da ist auch der text von jean liedloff dabei, die beschreibt, wie sich ein so allein gelassenes wesen fühlt.

SCHREIENLASSEN

Es hört sich so einfach an: Einige Nächte schreien lassen, und dein Baby wird die ganze Nacht schlafen – jede Nacht. Wenn es nur so einfach wäre! Meine Recherchen haben ergeben, dass nur sehr wenige Eltern einen so einfachen Erfolg erleben. Viele müssen wochenlang jede Nacht mit stundenlangem Weinen (dies gilt oftmals für Baby und Eltern), fertig werden. Manche Babys schreien so sehr, dass sie sich übergeben müssen. Einige Eltern stellen fest, dass das nächtlichen Weinen das Verhalten des Kindes am Tag beeinflusst – es wird anhänglich und durcheinander. Viele bemerken, dass jede Art von Rückschlag (Zahnen, Krankheit, Ausfall eines Nickerchens, Urlaub) ihr Kind erneut zum nächtlichen Aufwachen bringt, und sie ihr Kind wieder und wieder schreien lassen müssen. Viele wenn nicht alle Eltern, die auf das Schreienlassen zurückgreifen, glauben aber, dies sei der einzige Weg, ihr Baby zum Durchschlafen zu bewegen.

Was Experten über die beiderseitige Qual des Schreienlassens sagen
(...) Dr. Paul M. Fleiss und Frederick Hodges in Sweet Dreams (Lowell House, 2000) sagen folgendes über solche Trainingsprogramme für Babys:
Babys und kleine Kinder sind eher emotionale als rationale Wesen. ein Kind kann nicht begreifen, warum Sie seine Rufe nach Hilfe ignorieren. Nicht auf die Schreie Ihres Babys zu reagieren, auch mit der besten Absicht, bedeutet, dass sich Ihr Kind im Stich gelassen fühlt. Babys haben biologische Bedürfnisse, die „Schlafexperten“ entweder ignorieren oder verleugnen. Es stimmt, dass ein Baby, dessen Bedürfnisse ignoriert werden, letzten Endes wieder einschlafen wird, aber das Problem, dass das Aufwachen eigentlich hervorgerufen hatte, bleibt ungelöst. Auch wenn die Eltern nachgesehen haben, um sicher zu gehen, dass das Kind nicht krank ist oder an sonstigem körperlichen Unbehagen leidet, wird der eigentliche emotionale Stress beim Baby bestehen bleiben, wenn sie mit ihm nicht auf eine mitfühlende Weise umgehen, es beruhigen oder stillen, bis es wieder einschläft.
Die vernünftigste und anteilnehmendste Herangehensweise ist ein sofortiges Reagieren auf das Weinen Ihres Kindes. Vergessen Sie nicht, Sie sind die Eltern. Und Ihrem Kind Sicherheit zu geben ist eine der erfreulichsten Aufgaben der Elternschaft. Es ist ein schönes Gefühl zu wissen, das Sie alleine die Macht haben, das Leben Ihres Babys aufzuhellen und Angst und Schmerz von ihm fernzuhalten.

Kate Allison Granju schreibt in Attachement Parenting (Pocket Books, 1999):
Babys sind Menschen, extrem hilflose, verwundbare, abhängige Menschen. Ihr Baby verlässt sich auf Ihre liebevolle Fürsorge. Wenn es weint, signalisiert es – auf die einzige Art, die es kennt – dass es Sie braucht. Sie wissen, wie es sich anfühlt, vor Angst oder Verzweiflung zu weinen. Es fühlt sich schrecklich an. Und für ein Baby ist es nicht anders. Wenn Ihr Baby weint – aus welchem Grund auch immer – erfährt es körperliche Veränderungen. Sein Blutdruck erhöht sich, seine Muskeln erhalten eine erhöhte Spannung, Stresshormone überfluten seinen kleinen Körper. (...)

Dr. William Sears (...) warnt in Nighttime Parenting (Plume, 1999), sogar vorm Schreienlassen:
Eltern, lasst mich euch warnen. Schwere Probleme in der Kindererziehung haben keine einfachen Lösungen. Kinder sind zu wertvoll und ihre Bedürfnisse zu wichtig, als dass sie zu Opfern billiger und oberflächlicher Ratschläge werden dürften.

Wie fühlt sich ein Baby, das man schreien lässt?
Niemand weiß wirklich, wie sich das Schreienlassen tatsächlich auf ein Baby auswirkt. Man kann es schließlich nicht zweimal aufziehen und sich den Unterschied ansehen. Und niemand weiß wirklich, wie sich ein Baby letztlich fühlt, wenn man es weinen lässt. Jean Liedloff präsentiert jedoch eine sehr wahrscheinliche Sichtweise in Ihrem Buch Auf der Suche nach dem verlorenen Glück (Addison-Wesley, 1977). Hier beschreibt sie das Aufwachen eine Babys mitten in der Nacht:

Er wacht auf in dem sinnlosen Schrecken der Stille, der Bewegungslosigkeit. Er schreit. Sein kleiner Körper brennt von Kopf bis Fuß vor Bedürfnis, Verlangen, unaufschiebbarer Ungeduld. Er schnappt nach Luft und schreit, bis sein Kopf nur noch ein einziges Pochen ist. Er schreit, bis seine Brust schmerzt, bis sein Hals wund ist. Er kann den Schmerz nicht mehr ertragen und sein Schluchzen lässt nach und klingt ab. Er lauscht. Er öffnet und schließt seine Fäustchen. Er rollt seinen Kopf hin und her. Nichts hilft. Es ist unerträglich. Er beginnt wieder zu weinen, doch es ist zu viel für seinen überanstrengten Hals; bald hört er auf. Er rudert mit den Ärmchen, und tritt mit seinen Beinchen. Er hört auf, leidend, unfähig zu denken. Er lauscht. Dann schläft er wieder ein.

Lösungsmöglichkeiten
Wer sein Baby dazu bewegen möchte, nachts durchzuschlafen, für den gibt es andere, liebevollere Möglichkeiten als das Schreienlassen. Durch das Erkennen, Analysieren und Bewerten der Schlafmuster des eigenen Babys können diese sanft beeinflusst und in die gewünschten Bahnen gelenkt werden. Wie das geht, steht z.B. in dem Buch The No-Cry Sleep Solution von Elizabeth Pantley, einer Elternberaterin und Mutter von vier Kindern. Hier werden verschiedene Schlaflösungen, aus denen man die für sich passenden herauspicken kann, vorgestellt, und ein tränenfreier maßgeschneiderter Schlafplan wird erstellt.


Dr. Posth
http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/mebboard.php3?step=0&range=20&action=showMessage&message_id=30095&forum=155

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http://www.rund-ums-baby.de/entwicklung/mebboard.php3?step=2&range=20&action=showMessage&message_id=10241&forum=155

Beitrag von katile 11.08.07 - 14:40 Uhr

cool,dass du dir so viel mühe gibst und die ganzen links hier einstellst.hoffe nur,dass es von den richtigen gelesen und verstanden wird :-)
aber es lässt hoffen,denn der autor dieses buches hat wohl selbst schon erkannt,was er da für ne grütze zu papier gebracht hat.

Beitrag von ayshe 11.08.07 - 22:57 Uhr

ja, hat er erkannt #huepf

und ansonsten denke ich, daß die, die es am nötigsten haben, dies wohl eher NICHt lesen (wollen) #heul


aber auch der KINDERSCHUTZBUND ist absolut dagegen, ist ja auch kein wunder ;-) :

Kinderschutz gegen ferbern bzw. jkksl
Da wir's ja letztens von der Neuauflage des "Schlaflern-Buchs" hatten, hab ich mal beim Kinderschutzbund nachgefragt, was die davon eigentlich halten.

Heute kam folgende Antwort:

Sehr geehrte Frau XY,

einen schönen Dank für Ihre Email.


Wir kennen das Buch, "Jedes Kind kann schlafen lernen". Es gibt eine ganze Reihe in der Serie: "Jedes Kind kann ... lernen". Diesen Büchern steht eher ein verhaltenstheoretisch orientiertes Erziehungsmodell des Konditionierens zu Grunde.

Wir im Kinderschutzbund empfehlen diese Bücher nicht. Weder die Haltung noch das Menschenbild, noch die Tipps, die in diesen Büchern zu finden sind, entsprechen der Haltung, die wir im Kinderschutzbund und in unseren Elternkursen, "Starke Eltern - Starke Kinder®" haben.

Für uns ist eine Anleitung zur Erziehung, die die Bindung und Beziehung zwischen Kindern und Eltern stärkt, die die Kompetenzen der Eltern und Kinder heraus zu finden hilft und die auf Klärung der eigenen Werte- und Erziehungszielvorstellungen setzt, wichtig. Bei uns kommt es auf die Achtung von Bedürfnissen und Gefühlen von Kindern an, aber später auch, wenn Kinder größer sind, sollen Eltern sich auch nicht bloß ohne Ende für die Kinder aufopfern müssen.

Weiterhin sind bei uns wichtig: der sensible aber auch humorvolle Umgang und klare Kommunikation miteinander, gegenseitiger Respekt, Zuneigung, Anerkennung, Vertrauen und Annahme. Wir unterstützen Eltern bei der Suche nach den Wegen Konflikte und Probleme zu lösen, die die unterschiedlichen Bedürfnisse und Werte möglichst berücksichtigt.

Auch die Kinderrechte spielen bei uns in den Elternkursen eine wichtige Rolle.

Ein genaueres Bild über unsere Haltung und Inhalte in den Elternkursen gibt Ihnen, wenn Sie möchten, der von Paula Honkanen-Schoberth geschriebene Elternratgeber:

"Starke Kinder brauchen starke Eltern", erschienen in der Urania Verlag, für 12.90 €. Sie ist auch die Mitautorin der Elternkurskonzeption, Familientherapeutin und langjährige Mitarbeiterin im Kinderschutzbund.

Elternkurse werden inzwischen in vielen Orten, bei unterschiedlichen Trägern angeboten, die Kinderschutzbund-Ortsvereine vor Ort sind in der Regel informiert, wo die Kurse laufen.

Und nun möchten wir Ihnen und Ihrem Baby alles Liebe und Gute wünschen, achten Sie auf die positiven Seiten ihres Kindes, und auf die in Ihnen selbst, dies würde Ihnen auch das Motto des ersten Kursabends empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen
Beata Hoffmann
Fachreferentin

Beitrag von putpa 10.08.07 - 15:18 Uhr

Na na na, so böse angreifen brauchst du sie ja auch nicht, oder? Dann will ich mal hören, wie du das machst. Ich bin gerade genauso ratlos wie manche andere, denn meine Kleine ist nun auch 10,5 MOnate alt und wil tagsüber nur mit nuckeln an der Brust einschlafen. Aber ich hab ehrlich gesagt keine Lust, das noch ewig so zu machen. Vorallem weil sie sich abends ja problemlos hinlegen lässt. Und wenn man einen Tipp hier kriegt, ist es einem ja schließlich immer noch selbst überlassen, ob man das dann so macht oder nicht, oder? Wir sind ja alle alt genug, um das zu entscheiden?

Gruß
Petra

Beitrag von mama03 10.08.07 - 15:19 Uhr

#pro#pro#pro#pro#pro

Beitrag von mama03 10.08.07 - 15:20 Uhr

Mich kotzt so eine arrogante Art wie Deine total an!!!

Ich bin aber lieber zu meinem Kind als Du!!! Bähhh!!!

Echt Kindergarten!!!

:-[:-[:-[

Beitrag von ayshe 11.08.07 - 12:49 Uhr

manche nehmen eben rücksicht auf ihr kind.


und du findest es wirklich toll,
wenn ein kind erstmal allein im zimmer rumschreien muß,
dann kommt die mutter, tut so, als sie für das kind da,
aber haut ja doch wieder ab.
totale verarschung ist das.


informiere dich mal über die geistigen entwicklungen und entwicklungstsände in dem alter.
VLLT würdest du dann mehr verstehen.

Beitrag von carmen7119 10.08.07 - 17:29 Uhr

wieder so eine ganz schlaue#augen

Beitrag von ayshe 11.08.07 - 12:44 Uhr

ja, manche unterscheiden nichtmal zwischen bewußtem handeln und instinktivem bedürfnis,
traurig, traurig.

Beitrag von anyca 10.08.07 - 15:33 Uhr

Das kann man auch sanfter machen. Wir haben momentan eh noch kein eigenes Kinderzimmer und packen die Kleine (die bislang mit Körperkontakt eingeschlafen ist) ins Bett, bleiben aber im Zimmer. Klar mault sie, aber wir sagen ihr immer mal wieder "ich bin da, es ist alles in Ordnung, Du kannst ganz ruhig einschlafen" etc. etc. Und sie akzeptiert das auch zunehmend.

Rausgehen und brüllen lassen wäre für mich wirklich nur der letzte Notnagel, nicht das Patentrezept!

Beitrag von jessen 10.08.07 - 15:36 Uhr

Hallo,

also ich werde es mal versuchen mit diesem Trainingsplan. Mein Kleiner (knapp 10 Monate) schläft nämlich abends nur beim Stillen ein... Mittags stille ich nun nicht mehr, aber da ist auch immer ein Riesengeschrei. Einschlafen klappt da auch nur auf dem Arm und nach einem Tobsuchtsanfall. Wenn ich ihn wach hinlege, hört es sich an, als wenn er sich die Kehle aus dem Leib brüllt...
Ich versuche es einfach mal, bin dankbar für jeden Denkanstoß!

Liebe Grüße von der Ostsee
Maren

Beitrag von liz 10.08.07 - 23:10 Uhr

hallo maren!

mach das bitte nicht. ich weiß, es ist nervenaufreibend. ich weiß das. wir haben das auch durch. und ich musste dominik niemals schreien lassen. er hat nur auf meinem arm geschlafen. abends nur schaukeln in meinen armen. das ging von selbst vorbei.

dein baby muss ja nun erst mal lernen ohne die brust einzuschlafen. hilf ihm dabei. lass ihn nicht allein. und vor allem nicht schreien.

lg liz

Beitrag von ayshe 11.08.07 - 12:50 Uhr

sage deinem kind schon mal mein beileid

Beitrag von julianstantchen 10.08.07 - 16:14 Uhr

Das ist die ach so bekannte und unbeliebte Ferber-Methode. Nachzulesen im Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen".

Beitrag von bincky112 10.08.07 - 20:52 Uhr

#schockHallo Briska!

Also ich stimme dir voll und ganz zu!!Es hat bei uns auch sehr gut funktioniert und -OH MEIN GOTT- mein Kind hat keinen Schaden davon getragen und lacht mich immernoch von ganzem Herzen an!!!#freu Das is totaler Blödsinn was die anderen schreiben...als wenn Babys erst mit einem Jahr denken können oder erst dann ihr Gehirn bekommen!!!Sie wissen sehr wohl wie sie ihren Willen bekommen,z.b. raus genommen zu werden obwohl es zeit zu schlafen ist!Ich kenne das von meinem Sohn!Todmüde aber meint nich schlafen zu müssen, da hat die Methode gewirkt!MAN KANN KINDERN AUCH JETZT SCHON WAS BEIBRINGEN!!!!!So, das musste mal gesagt werden, auch wenn hier wahrscheinlich die meisten nich meiner Meinung sind!!

Beitrag von dawn79 10.08.07 - 21:39 Uhr

Natürlich können Babys in dem Alter schon sehr viel und sie verstehen auch sehr viel. Aber sie haben nun mal keine Objektpermanenz, da sind sich die Entwicklungspsychologen ausnahmsweise mal einig. Auch was das "Herbeiphantasieren" von Objekten oder Personen angeht (d.h. sich die Mutter vorstellen, wenn sie nicht anwesend ist) wurde bei Babys frühestens mit 5 Monaten beobachtet, allerdings glauben die nur für wenige Sekunden an die Weiterexistenz. Mit 9 Monaten ist es schon etwa eine Minute, danach steigt es ganz langsam, bis etwa mit 18 Monaten die Objektpermanenz erreicht ist.

Ich kann wirklich alle Mütter verstehen, die gestresst sind vom Babyschlaf, aber beschäftigt Euch bitte mit den Fakten und glaubt nicht nur einem Buch, dass sich nicht ausreichend mit Entwicklungspsychologie auseinandergesetzt hat, sondern vor allem eine schnelle Lösung anpreisen will.
Und bitte denkt auch nicht, dass diese Methode nicht schadet, nur weil sie funktioniert! So einen "Schaden" sieht man nicht sofort, sondern oft erst Jahre später. Aber darum geht es auch gar nicht.
Ich finde es einfach wichtig, dass man sich von Anfang an ernsthaft mit den Bedürfnissen des Babys auseinandersetzt. Und natürlich soll ein Baby wissen, wie es etwas erreicht und bekommt!! Daraus besteht die Welt, nur so kann man seine eigenen Wünsche äußern - das ist der erste Schritt - und sie später in Einklang mit anderen bringen. Dass ein Kind aber wirklich verstehen kann, was Deine Motive sind und warum Du es jetzt so und nicht anders haben möchtest, das hat es erst mit 4,5 Jahren verstanden!! Was nicht heißt, dass man sich vorher nicht durchsetzen darf, aber bitte in gegenseitigem Respekt und so, dass ALLE Beteiligten was zu sagen haben - auch die bzw. vor allem diejenigen, die bisher nur schreien können!! Ihr möchtet später auch mit Respekt behandelt werden, also setzt den Grundstein dazu bereits im Babyalter!

Lg von Dawn die sagen kann, dass sie was davon versteht!

Beitrag von katile 11.08.07 - 13:47 Uhr

Hast dann wohl ein sehr tolerantes kind,wenn es dich nach der tortour noch anstrahlt?!
oder aber es hat das buch "jedes kind kann verzeihen lernen,auch wenns um die eigenen eltern geht" gelesen...auch ne möglichkeit#schein
lg kati

Beitrag von ayshe 11.08.07 - 23:00 Uhr

natürlich lacht er dich an.

kinder sind absolut davon überzeugt,
daß ihre eltern ihnen wirklich nur gutes tun wollen,
selbst wenn sie ihnen so richtig übel wehtun, selbst schlagen, demütigen usw.
sie denken, sie hätten es verdient, sie müßten sich unbedingt schlecht fühlen usw.
letztlich kann es dazu führen, daß ein kind später eben immer noch diese unglück sucht, weil es zur sucht werden kann,


aber was rede ich, Du hats ja sicher auch all diese psychologenbücher gelsen, die solche dauerhaften (leider erst spät sichtbaren) auswirkungen zeigen...

Beitrag von julianstantchen 10.08.07 - 21:26 Uhr

Ich hab nicht gesagt, dass sie nicht wirkt #kratz

AUch wenn ich schon alle probiert hab und noch immer nichts wirkt #schein

Beitrag von hoeppy 10.08.07 - 22:50 Uhr

http://home.qualimedic.de/~birgit.gutsche/ferbern.htm
http://home.qualimedic.de/~birgit.gutsche/ferbern1.htm
http://home.qualimedic.de/~birgit.gutsche/ferbern2.htm
http://home.qualimedic.de/~birgit.gutsche/ferbern3.htm

http://www.continuum-concept.de/ferberkompl.htm

http://www.das-kind-muss-ins-bett.de/hints_kastmor.html

Hallo,

von dieser Methode war ich auch mal überzeugt, bis ich eines Besseren Belehrt wurde.

Übrigens- es zeigt sich nicht jetzt, ob Dein Kind einen Schaden davon getragen hat.

Ich verstehe nicht, wie man darauf noch stolz sein kann.


Gruß Mona

P.S. ich hoffe, die Links funktionieren

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