Weiß nicht in welches Forum das passt, sorry...

Archiv des urbia-Forums Trauer & Trost.

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Forum: Trauer & Trost

Fehlgeburt, Tod eines geliebten Menschen, Angst, nicht enden wollende Trauer um ein Sternenkind: Leider stehen wir nicht immer auf der sonnigen Seite des Lebens, diese Erfahrung muss jeder von uns machen. Oft hilft es, mit anderen darüber zu sprechen...

Beitrag von sunny1000 10.08.07 - 15:37 Uhr

Also, wie gesagt, ich bin mir nicht sicher ob ich hier richtig bin, aber ich versuche es mal, also kurz zu meniner Geschichte:

Ich lebe seit dem 3. Lebensjahr bei meiner Mom, meine Eltern liessen sich damals scheiden, ich hatte aber immer mehr oder weniger guten Kontakt zu meinm Papa, im Jahr 2002, versuchte ich ihn 2-3Wochen lang zu erreichen, vergebens, dann am 3.2.02 erfuhr ich durch meine Oma(also seine Mutter, bei der er auch lebte, also die hatten ein großes Haus mit sep. Wohnung) das mein Vater am 2.2.02 gestorben war(eigtl erfuhr ich es durch meine Mom und sie wiederum von meiner Oma), sie sagte das er schon länger im Krankenhaus lag und er dann gestorben sei, (mir hatte keiner was gesagt und auch meine Oma wusste das ich in diesen zeitraum versucht habe ihn zu erreichen), also konnte ich ihn noch nichtmal besuchen:-(
Nun zu meiner eigentlichen Frage, es wird seither ein großes Geheimnis um die Todesursache gemacht, nur meine Oma kennt die genaue Ursache und sagt es keinem, es heißt immernur das die Nieren wohl versagt haben, da ich mittlerweile selbst ein Beruf erlerne der viel mit Medizin zu tun hat, weiß ich das Nieren nicht einfach so innerhalb von 2 Wochen versagen. Ich war 16 als mein Vater starb und dachte das ich da eh keine Akteneinsicht habe, nun bin ich aber 22 und überlege seit langem ob ich da irgendwie ein Recht drauf habe? ich habe mittlerweile auch selbst ein Kind und falls es sich um etwas vererbares hanfelt, würde ich es ja gerne wissen.
Kennt sich da jemand von euch mit aus?
Ich war seit dem Tod nur bei der Beerdigung am Grab, ich halte das nicht aus, kennt das auch jemand? Das ist das erste mal das ich darüber schreibe, kann es sein das man so etwas nach 5 Jahre immernoch nicht verarbeitet hat?
Hoffe auf ein paar Antworten und bedanke mich im vorraus,
Liebe Grüße

Beitrag von netti912 10.08.07 - 17:01 Uhr

Hallo Sunny.

Also ersteinmal mein herzliches Beileid ...

Du sagtest, du weißt, dass die Nieren nach 2 Wochen nicht einfach so versagen können, das stimmt soweit auch, aber es kann mit ganz einfachen, plausiblen Gründen zusammenhängen.
Ich habe meinen Vater mit 15 verloren, er starb innerhalb von 4 Tagen an mutliplem Organversagen. Er war alkoholkrank und hatte sich eine Blutvergiftung zugezogen, die das auslöste ( war danach auch ein langer Gerichtskampf mit den Ärzten, den meine Mutter erst Anfang dieses Jahres gewann ) .
Also einfach so werden die Nieren auch nicht aufgehört haben zu arbeiten ...

Zu deiner eigentlichen Frage : Ich weiß nicht, ob du ein Recht darauf hast, die ärztlichen Akten einzusehen, aber normalerweise müsste die genaue Todesursache in seinem Totenschein stehen, das im Familienstammbuch ist ... Wenn deine Eltern geschieden waren, wird deine Oma diesen Schein haben ...
Was sagt sie denn, wenn du sie darauf ansprichst ? Habt ihr ein gutes Verhältnis ? Es kann ja auch sein, dass sie den Tod nicht verkraftet, kenn das von meinen und da gibt es dann viele Dinge, über die man mit denen nicht sprechen kann :-P

Naja, hoffe, dir wenigstens etwas geholfen zu haben ,
LG, Nathalie

Beitrag von netti912 10.08.07 - 17:18 Uhr

Hab dir eine falsche Info gegeben :-[

Die Todesursache steht zwar im Totenschein, aber der muss abgegeben werden :-P
Ins Stammbuch kommt der Totenbrief, aber da steht die Ursache nicht drauf :-(

Sorry ...