Gedanken an ein Leben alleine

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von *** 10.08.07 - 20:11 Uhr

Hallo zusammen!

Ich bin total durch den Wind. Mein Mann und ich hatten vor kuzem, ca 2 Wochen, einer der zahlreichen derben auseinandersetzungen, die schon seit langem immer wieder auftauchen. Dann meint er immer, dass es für ihn vielleicht besser gewesen wäre, mich nie geheiratet zu haben, und wie toll es doch wäre, wieder unverheiratet zu sein. dann würde es ihm finanziell auch besser gehen. er hat aber zwei kinder. eins aus früherer beziehung und wir haben ein gemeinsames. wir sind zudem schon seit 1998 zusammen und seit fast 3 jahren verheiratet. warum also würde es ihm dann besser gehen finanziell? eher nicht, oder?
aber all diese streitereien lassen mich nicht kalt und ich frage mich, wie lange ich noch genug liebe empfinden kann, wenn man sich immer gegenseiting so nieder macht. ich sehe in den auseinandersetzungen keinen sinn. die bräuchten nicht sein, wenn er nur mehr reden würde, aber wenn ich ihm das sage, macht er dicht.....ich denke manchmal es würde mir wieder richtig gut gehen, wenn ich alleine wäre mit meiner tochter, ne´m hund und einen schönen wohnung, das sind meine gedanken, die mich zur zeit "quälen", denn ich weiß, dass mich eine trennung viel kraft und eine menge tränen und schmerz kosten würde....#schmoll:-[

oh, habt ihr vielleicht einen guten ratschlag? sollte ich auf meinen bauch hören?

lg

Beitrag von powerranger 10.08.07 - 20:15 Uhr

Hunde die bellen beißen nicht .....

ich würde abwarten und schauen.....

ob du das kannst, ist eine andere Geschichte



Aufjedenfall wünsche ich dir alles Gute & Liebe #herzlich

Beitrag von x1x2x3 11.08.07 - 08:49 Uhr

Ich denke auch öfter daran wie es wäre, alleinerziehend zu sein. Denn ob mein Mann hier ist oder nicht, macht oftmals gar keinen Unterschied. Z.B. hat er seit einer Woche Urlaub und ich noch nicht einmal ausschalfen dürfen. *shit happens* Wenn ich allein wäre, müsste ich zwar auch aufstehen und dürfte nicht ausschlafen, aber ich müsste mich wenigstens nicht darüber aufregen. Den Schritt in Richtung Trennung, trau ich mich aber (noch) nicht. Mir gehts wohl noch zu gut.

Das mit dem Nichtreden... Da kann ich nen Lied von singen. Meiner redet auch nicht. Weder über Dinge die ihn stören, noch über alltägliches... In fast 7 JAhren hab ich es nicht geschafft ihn zum reden zu bringen. Ich schweige inzwischen auch öfter. Ob das, das Wahre ist, wage ich zu bezweifeln, aber ich reg mich dann jedenfalls nicht mehr so dolle auf.

Nen Tipp hab ich leider nicht für Dich, aber ne Leidensgenossin. Ob Dir das hilft??? Keine Ahnung, aber den Versuch war es wert.

Gruß
x1x2x3

Beitrag von lovley 11.08.07 - 15:26 Uhr

Schönen Nachmittag!

Wenn du mehr negative Dinge in deiner Beziehung aufzählen kannst als Positive, dann ist es Zeit nen Schlußstrich zu ziehen.

Ich rede jetzt gar nicht über deinen Mann, sondern nur über dich.
Wenn du ihm keinen Brennstoff lieferst, kann er nicht entflammen.

Lass es doch abprallen! Was lässt du dich von so einem kleinen Menschen so aufstacheln? Das sind seine Probleme. Lass sie nicht zu deinen werden.
Er muß selbst mit sich klar kommen. So ist das im Erwachsenenleben. Ende.

Keep cool, genieße die Zeit mit deinen Freunden, deiner Tochter.
Wenn du dich wohl fühlst und dir das nimmst was du brauchst, nimmst du eine Vorbildposition ein. Deinem Mann bleibt ja gar nichts über, als es dir nachzutun. Einer ausgeglichenen glücklichen Frau kann kein Mann an den Pelz rücken.

So und nun Kopf hoch und tu das was dich glücklich macht.
Alles Liebe
Elisabeth