weiss nicht ob ich hier richtig bin...

Archiv des urbia-Forums Familienleben.

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von slange26 11.08.07 - 10:07 Uhr

...aber ich frag einfach mal.
mein freund hat schon eine tochter wo erauch immer unterhalt zahlt.
jetzt wollen wir heiraten und bekommen ein gemeinsames kind.
is es wirklich so das er dann weniger unterhalt für seine jetzige tochter zahlen muss,die er nie sieht.

ich hba das auch nur gehört und wollte es nur wissen ob das stimmt.
wenn nicht is auch nicht schlimm.

Beitrag von juliafranziska 11.08.07 - 10:42 Uhr

Hallo,

Ihr könnt den Unterhalt neu berechnen lassen, da er jetzt auch für Euer gemeinsames Kind und Dich (Du stehst allerdings an letzter Stelle) unterhaltspflichtig ist.
Soweit ich weiß, kann ein Anwalt aber auch das Jugendamt diese Neuberechnungen vornehmen.
Es ist aber nicht gesagt, dass sich etwas ändert - es kommt bei den Zahlungen ja auf seinen Verdienst an.
Sein Selbstbehalt liegt bei 890,-
Alles darüber wird aufgeteilt!

Und noch was sei anbemerkt: Ob er seine Tochter sieht oder nicht, hat nichts mit mehr oder weniger Unterhaltszahlungen zu tun.
Ich sage das, weil Du extra betont hast, dass er sie nie sieht.

In diesem Sinne,
juliafranziska

Beitrag von slange26 11.08.07 - 11:02 Uhr

ne wollte ich nicht betonen das er seine tochter nicht sieht.
wollte damit sagen das er jetzt auch voll unterhalt zahlt und sie nicht sieht.
werden wenn wir verheiratet sind einfach mal eim jugendamt anrufen und fragen,kostet jan ix und wenn er das gleiche zahlen muss auch egal.
wollte nur mal fragen weil ich das schon oft gehört habe.

Beitrag von klau_die 12.08.07 - 10:49 Uhr

Er wird nur weniger zahlen müssen, wenn durch die Ansprüche des neuen Kindes er nicht mehr in der Lage ist, den gesetzlichen Unterhalt zu zahlen!

Beitrag von christa32 11.08.07 - 13:52 Uhr

Hallo Juliafranziska !
Sein Selbstbehalt liegt nicht gleich bei 900 €, sondern steigt ja auch mit dem Einkommen. Wenn jemand zum Beispiel 4000-4400€ netto verdient bleibt ihm ein Eigenbehalt von 1650€ oder 2300 – 2500€ netto dann bleibt ihm 1200€. Ist ja auch klar wer einen höheren Job hat, hat meinst auch höhere Grundausgaben.

#herzlich Christa

Beitrag von juliafranziska 11.08.07 - 15:09 Uhr

Hallo,

hier verstehe ich die Info aber anders ...
http://www.scheidung-online.de/selbstbehalt.html
oder hier:
http://www.internetratgeber-recht.de/Familienrecht/frameset.htm?http://www.internetratgeber-recht.de/Familienrecht/Unterhalt/unterhalt_7.htm
oder hier:
http://www.treffpunkteltern.de/article.php?sid=381
oder auch hier:
http://www.familienrecht.damm-pp.de/Selbstbehalt.htm


"Ist ja auch klar wer einen höheren Job hat, hat meinst auch höhere Grundausgaben."
>>> Diese Kausalität ist m.E. NICHT gegeben - nur weil jemand mehr verdient, hat er noch lange nicht höhere Ausgaben.
Dieser jemand KÖNNTE sich mehr leisten, aber ob er es auch tut, steht auf einem anderen Blatt.

In diesem Sinne,
juliafranziska

Beitrag von christa32 11.08.07 - 15:43 Uhr

Sehe ich schon so.
Mein Mann könnte in seiner Stellung nicht in 100€ Anzügen von CA herumlaufen. Da würde er aber bald komisch angesehen.
Christa

Beitrag von juliafranziska 11.08.07 - 17:24 Uhr

Hallo,

sorry, jetzt muss ich aber lachen:
"Sehe ich schon so."
>>> Wie DU das siehst, dürfte Deutschen Gerichten und dem Gesetzgeber ziemlich egal sein und das:
"Mein Mann könnte in seiner Stellung nicht in 100€ Anzügen von CA herumlaufen." noch viel mehr.

Abgesehen davon ist das ein ziemlich bescheurtes Vorurteil über C&A, wo es inzwischen schon Maßkonfektion gibt.
Wenn jemand Stil und Ausstrahlung hat, dann ist er auch in C&A-Anzügen erfolgreich.
Und Brioni-Anzüge würden bei einer Unterhaltsberechnung garantiert nicht berücksichtigt.

Nichts für ungut, Deine Nachrednerin hat mir schon erklärt, was Du gemeint haben könntest.

In diesem Sinne,
juliafranziska

Beitrag von juliafranziska 11.08.07 - 20:52 Uhr

Hallo,

siehe:
http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=12&tid=1025203&pid=6588014

In diesem Sinne,
juliafranziska

Beitrag von petunia72 11.08.07 - 15:24 Uhr

Hallo juliafranziska,

das mit dem Selbstbehalt stimmt nicht so ganz.

Er muss beiden Kindern Unterhalt zahlen, wahrscheinlich nach Düsseldorfer Tabelle.
Der Selbstbehalt spielt nur eine Rolle, wenn er relativ wenig verdient und ihm nach Zahlung des Unterhaltes weniger als die genannten 890 Euro bleiben würden. Dieser Betrag muss ihm bleiben, alles darüber wird dann, wie Du schon gesagt hast auf beide Kinder, ja nach Alter aufgeteilt.

Aber es ist nicht so, dass automatisch alles über dem Selbstbehalt von 890 Euro auf die Kinder aufgeteilt wird. Stell Dir das mal bei einem Netooeinkommen von 4000 Euro vor...dann würde ja jedes Kind locker 1500 Euro Unterhalt bekommen, nene...

Außerdem werden bei Selbstbehalt einige Kosten, die der Arbeitende hat berücksichtigt, meist liegt der Selbstbehalt dadurch höher.

LG Tina

Beitrag von juliafranziska 11.08.07 - 17:18 Uhr

Hallo,

danke, so ist mir klarer, was die Vorrednerin meinte.

In diesem Sinne,
juliafranziska

Beitrag von petunia72 11.08.07 - 20:44 Uhr

Hallo,

ich bin mir nicht ganz sicher, ob unsere Vorrednerin es wirklich so gemeint hat.
Es gibt berufsbedingte Aufwendungen die geltend gemacht werden können, aber es bewegt sich nicht generell in dem finanziellen Rahmen, den sie genannt hat und ist keine fixe Größe. Außerdem sieht sicher kein Gericht ein, dass ein Kindsvater nicht in der Lage ist ordentlich sein Kind zu unterstützen, weil er aus beruflichen Gründen keine C&A-Anzüge tragen mag, sondern fürs vermeintliche Repräsentieren den Brioni braucht!

LG Tina

Beitrag von haebia 11.08.07 - 13:30 Uhr

Hallo,

habe ich ja noch nie gehört ... #kratz

Mein Mann hat auch eine Tochter auf Beziehung vor mir. Er sah sie lange garnicht, dann nur sporadisch und momentan auch wieder nicht.

Er muß von Anfang an gleich viel zahlen.
Und es hat sich auch nichts geändert als wir geheiratet und vor fast 3 J. selbst Nachwuchs bekamen.

Auf der anderen Seite steht dem Kind das Geld natürlich zu. So forschen wir nicht weiter nach, ob wir vielleicht weniger zahlen müßten. Schließlich fällt ja dadurch, dass er sie nicht sehen "darf" (Mutter verhindert das, redet auch Tochter an, dass sie selbst schon nicht mehr zu ihm will etc.) auch die gemeinsamen Wochenenden weg. Also Abholen, Verpflegung, Ausflug etc.

Gruß,
Bianca

Beitrag von mweiler25 13.08.07 - 10:26 Uhr

Hallo,

hat sich da nicht vor kurzem was geänder an dem Gesetz?
Meine ich hab da was gelesen.

Das die neue Familie des Mannes der ersteren gleichgestellt wird oder so was in dem Zusammenhang.

Kann mich aber auch täuschen.

Ganz sicher kann Dir das aber bestimmt das Amt sagen wo das Kindergeld bezahlt wird oder ein Anwalt.

:-)