AS (Kürettage) oder Absaugung?

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Beitrag von hinterdemhorizont 11.08.07 - 10:10 Uhr

Hallo an Alle!

Bei meinen Recherchen im Internet bin ich darauf aufmerksam geworden, dass es neben der AS (Kürettage) auch noch die Möglichkeit der Absaugung gibt. Die Absaugmetohode könne bis zur 14. SSW durchgeführt werden und habe eine niedrigere Komplikationsrate als die AS-Methode. Außerdem käme es beim Absaugen viel seltener zu Verletzungen der Gebärmutter und somit zu Infektionen. Deshalb solle die Absaugung bevorzugt werden.

Habe hier im Forum aber nie davon gelesen, dass jemand eine Absaugung gemacht bekommen hat. Oder doch?

Ich selbst war gestern zur AS im Krankenhaus. Würde es aber gerne fürs nächste Mal wissen, falls mir das nochmal bevorstehen sollte!

Wäre für zahlreiche Antworten dankbar!

Liebe Grüße
Aline

Beitrag von chatta 11.08.07 - 10:56 Uhr

Hallo!

Ich hab 6 Jahre im OP gearbeitet und kann Dir nur sagen, dass eine AS bei uns(!) immer mit stumpfen Küretten gemacht wurde, es gibt auch scharfe, aber da ist die Verletzungsgefahr eben grösser... und abgesaugt wurde, wenn die SS eben weiter fortgeschritten war.

LG
cha

Beitrag von nickira 11.08.07 - 12:01 Uhr

wieso warst du zur as?wegen ner fg oder wegen ungewollter ss?
der satz:

Würde es aber gerne fürs nächste Mal wissen...

hört sich n bissl komisch an.so nach dem motto,achjo,wenn ich halt nochmal ss werde obwohl ichs net will,weiß ich ja dann bescheid...

ich jedenfalls hatte wegen ner fg auch ne as,habe auch noch nie was anderes gehört.absaugung kenne ich jetzt nur unter abtreibung.

Beitrag von bobb 11.08.07 - 12:49 Uhr

ich denke,sie will einfach richtig informiert sein,falls sie nochmal zur op muß.und ist doch dann egal warum.

Beitrag von hinterdemhorizont 11.08.07 - 20:48 Uhr

Hallo,
vielen Dank schon mal für eure Antworten. Danke, dass Du mich in Schutz nimmst (bobb). Aber ich finde die Einstellung von "nickira" auch gut. Ich fänd`s auch nicht in Ordnung, wenn man leichtfertig darauf ankommen ließ, um das Kind dann abzutreiben. Ist ja schließlich auch schon ein Lebewesen. Und wieviele Paare wünschen sich sehnlichst ein Kind! Das fände ich auch unverantwortlich!
Sorry, hab mich halt sehr kurz gefasst, deshalb die Mißverständnisse. Natürlich wünschen wir uns so sehr ein Baby. Aber aufgrund meiner Schilddrüsenerkrankung (Hashimoto) besteht nunmal leider eine erhöhte Fehlgeburtengefahr. Es bringt nichts, die Augen davor verschließen zu wollen. Wenn ich Pech hab, passiert`s mir nochmal oder auch öfter. Habe schon so viel von Leidensgenossinnen hier im Internet gelesen.

Ich hätte den Embryo ja sowieso viel lieber auf natürlichem Wege verloren (ohne OP), aber da die Chancen sehr schlecht dafür standen, mußte ich zwangsläufig zur AS. Nur, dann hätte ich natürlich gern den schonensten Weg für meinen Körper. Und um das nächste Mal und wenigstens im Nachhinein besser informiert zu sein, wollte ich`s halt gern wissen.

Ich wäre ja auch hier auf der Seite unter Fehlgeburten total falsch, wenn ich einen gewollten SS-Abbruch gemacht hätte. Ist aber wie gesagt schon okay von Dir, dass Du Deine Meinung äußerst!

Liebe Grüße
Aline

Beitrag von bobb 11.08.07 - 22:03 Uhr

na,dann drück ich euch für die zukunft alle daumen!
es wird schon klappen#liebdrueck!

Beitrag von bohemia 11.08.07 - 15:42 Uhr

Hallo Aline,

aus meinem OP Bericht (AS in der 10SSW):

Therapie: Saugcurretage

Bin auch verwirrt...

Lg Gabi

Beitrag von hinterdemhorizont 11.08.07 - 20:55 Uhr

Hallo Gabi,

das hört sich für mich nach einer Absaugung an. Bei mir steht nämlich Abortabrasio. Aber die Ärztin hatte mir im Vorgespräch schon die Vorgehensweise erklärt. Und da war nie die Rede von einer Absaugung, sondern, dass mit einem Instrument in die Gebärmutter gegangen wird und das "Material" ausgeschabt wird. Hierdurch könne es nämlich im ungünstigen Fall zu einer Verletzung der Gebärmutterwand kommen.
Ich denke und hoffe aber, dass es gut gegangen ist, da ich null Schmerzen habe und es auch nicht mehr viel blutet (der Eingriff war gestern Mittag).

Danke Dir!