Schwangerschaftsanzeichen nach Sex mit der Affaire !??

Archiv des urbia-Forums Ungeplant schwanger.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Ungeplant schwanger

Was ist, wenn eine Schwangerschaft überraschend und ungeplant kommt? Hier kannst du fragen, wie andere diese Situation bewältigt haben. Grundsatz-Diskussionen um das Thema Schwangerschafts-Abbruch sind allerdings besser im Forum "Allgemeines" aufgehoben.

Beitrag von cascoon 11.08.07 - 12:47 Uhr

Hallo Ihr,

ich habe eine Frage, die mich nun schon seit Tagen beschäftigt.
Ich hatte vor 11 Tagen Sex mit meiner Affaire.
Wir haben nicht verhütet, weil ich mir eigentlich sicher war, dass nix passieren konnte.
Es war der 5. oder 6. Tag des Zykluses.( Kurz nach der Regel)
Mein Zyklus varieiert immer mal..zwischen 25 und 30Tagen.

Jetzt ist es so, dass ich seitdem ab und an mal ein Stechen in der Brust habe, diese aber nicht praller sind als sonst und was mir noch viel mehr Sorge macht, ich ein ständiges Ziehen und Stechen im Unterleib habe , als ob ich morgen meine Regel bekommen würde.
Seit einer Woche bin ich total sensibel, weinerlich und nicht gut drauf....

Heute ist mir der Satz meiner Frauenärztin durch den Kopf geschossen, den sie mal vor Jahren zu mir sagte...
" Die Eier springen wie sie wollen, gerade wenn Emotionen mit im Spiel sind...Da kann man auf den Zyklus pfeifen"

Ich mag garnicht darüber nachdenken, wenn es wirklich so ist....dann ist das Chaos vorprogrammiert....

Eure Cas

Beitrag von tami1982 11.08.07 - 14:58 Uhr

Huhu Cas #liebdrueck

Hmm also was ich Dir raten kann, mache nen #schwanger-test.

Klar kannst du #schwanger sein oder auch eben nicht. ;-)

Ich drücke Dir ganz dolle die #pro



#herzlich Grüsse von Daniela

Beitrag von klau_die 12.08.07 - 11:12 Uhr

Sorry, aber ich würde Deine Frauenärztin schon Glauben schenken. So genau ist kaum ein Zyklus, zudem können die Spermien unter günstigen Bedingungen bis zu 10 Tagen in Deinem Körper überleben, dann bist Du schon wieder gut in der Zyklusmitte.

Du weißt inzwischen selbst, dass Ihr absolut leichsinnig gehandelt habt...Geh zum Arzt oder mach einen Test!

Gruß,

Andrea

Beitrag von dolgopolova77 12.08.07 - 13:16 Uhr

***

Beitrag von klau_die 12.08.07 - 14:22 Uhr

Deinen Ton ignoriere ich mal!

An Aufklärung scheint es Dir zu mangeln, ich weiß sehr gut, wovon ich rede, da ich mich mit genau dem Thema über Jahre sehr intensiv beschäftigt habe. Die durchschnittliche Lebensdauer wird mit 7 Tagen angebeben, das stimmt, aber das heißt nicht, dass danach definitiv nix mehr lebt.
Halt Dich mit so fahrlässigen Aussagen künftig besser zurück, es geht hier um lebenslange Konsequenzen.

Statt der Bravo kauf Dir mal ganz einfach ein Mikroskop und schau Dir die Viecher einer Portion Ejakulat mal über 10 Tage an! Je nach Qualität des Spermas wimmelt es selbst nach mehr als 10 Tagen oft noch gewaltig.

Beitrag von gaeltarra 13.08.07 - 09:36 Uhr

Guten Morgen klau,

ich habe mal einen Bericht in irgendeiner Ärztezeitung gelesen, wonach Spermien bis zu 6 Tagen überleben, man jedoch noch vereinzelte Spermien auch danach gefunden hat, die aber nicht mehr befruchtungsfähig waren. Ich denke ebenfalls, dass zehn Tage zu hoch gegriffen sind.#kratz

Na ja, ich würde mir im Fall der Fragestellerin keine Sorgen wegen einer Schwangerschaft machen, sondern eher massive Sorgen, mich mit Aids angesteckt zu haben. Also eher einen Aids-Test als einen Schwangerschaftstest....#aha

LG
Gael

Beitrag von klau_die 13.08.07 - 10:02 Uhr

Hi,

ich hab meine Weisheit von unserem TA, der Besamungsexperte ist :-)
Lt. seiner Aussage ist die Lebensdauer bei Mensch und Pferd absolut vergleichbar und auf dem Gebiet der Pferdebesamung sind auch meine Feldversuche gelaufen, die Schwimmer meines LG waren für unser Billig-Mikroskop zu mickrig.

Wir hatten da Sperma völlig ungeeignet gelagert (Zimmertemperatur) und über 14 Tage getestet und bis zum Ende lebte ein Großteil und bewegte sich ordnungegemäß.
Wie gesagt, lt. TA sind die Ergebnisse übertragbar und der ideale Aufbewahrungeort für die Samenzellen ist der weibliche Körper :-)


LG,

Andrea

PS: die Lebensdauer schwankte übrigens genau wie die ursprüngliche Qualität von Hengst zu Hengst :-)

Beitrag von gaeltarra 13.08.07 - 12:02 Uhr

Hi Andrea,

na ja, das will ich nicht abstreiten. ABER: Wieviele von den noch lebenden sind befruchtungsfähig? Darum gehts ja, nicht, wie viele sich noch bewegen. Es ist ja so: die Spermien gelangen in den Körper der Frau. Davon erreicht nur ein winziger Bruchteil den Eileiter. Die Spermien halten sich darin auf, um auf das Ei zu warten. Nur schwimmen viele dann wiederum weiter wenn noch kein Eisprung stattgefunden hat und es wurden sogar noch nach 6 Tagen schwimmende Spermien in der Bauchhöhle der Frau gefunden. Aber mit Befruchtung wars halt nichts mehr. Also die 10 Tage was BEFRUCHTUNG angeht, echt, die bezweifle ich weiterhin total. Aber interessant ist es, ich frage da mal beim Gyn nach.

Na ja, die schwankende Qualität und Lebensdauer leuchtet ein;-).

Übrigens: Wenns von Übertragung der Erkenntnisse Tier auf Mensch geht, sollten die Frauen jedwege künstliche Befruchtung besser vermeiden. Die Schwester meiner besten Freundin ist TÄ und hat ihre SCL Doktorarbeit über die Fortpflanzungsmedizin bei Rindern geschrieben. #schock NIE IM LEBEN würde ich mich künstlich - wie auch immer - befruchten lassen. Was die erzählt hat... Langzeitstudie usw. Welche Schäden auftreten, Krankheiten usw. usf. Was bestätigt, dass Mutter Natur am Besten weiß, was sie macht.

Ich hake da mit den zehn Tagen mal nach, interessiert mich. Weil, WENN es denn so wäre, müssten sämtliche Bücher umgeschrieben werden, in denen von - in Ausnahmefällen - bis zu 7 Tagen befruchtungsfähige Lebensdauer der Spermien ausgegangen wird. Aber da das noch nicht geschehen ist und die Lehrbücher nichts von 10 Tagen sagen, denke ich, dass das alles nicht unbedingt auf den Menschen übertragbar ist. Ein Pferd ist nicht ständig rossig? Wenn ja, muss vielleicht Pferdesperma so lange überleben, damits klappt. Beim Mensch ist der Zyklus anders, so dass es die Spermien nicht nötig haben, bis zu 10 Tagen befruchtungsfähig zu sein. Da reichen wirklich drei, vier Tage aus. Es gibt ja Tiere, die paaren sich und erst viele Wochen später kommt es zu einer Befruchtung der Eizellen.#kratz

Sei lieb gegrüßt.
Gael

PS: Ich freue mich immer, mit Leuten diskutieren zu können, die konstruktiv sind und nicht so einen Ton drauf haben, wie deine Vorschreiberin, auf deren Posting du geantwortet hast - und zwar in einem sehr neutralen Ton#pro, finde ich!#danke Ich meine, der Mensch lernt ja nie aus und wenn man was Neues erfährt, ist es doch nur von Vorteil.

Beitrag von klau_die 13.08.07 - 14:23 Uhr

Hi Andrea,

"na ja, das will ich nicht abstreiten. ABER: Wieviele von den noch lebenden sind befruchtungsfähig? Darum gehts ja, nicht, wie viele sich noch bewegen. Es ist ja so: die Spermien gelangen in den Körper der Frau. Davon erreicht nur ein winziger Bruchteil den Eileiter. Die Spermien halten sich darin auf, um auf das Ei zu warten. Nur schwimmen viele dann wiederum weiter wenn noch kein Eisprung stattgefunden hat und es wurden sogar noch nach 6 Tagen schwimmende Spermien in der Bauchhöhle der Frau gefunden. Aber mit Befruchtung wars halt nichts mehr. Also die 10 Tage was BEFRUCHTUNG angeht, echt, die bezweifle ich weiterhin total. Aber interessant ist es, ich frage da mal beim Gyn nach. "

Also beim Spermiogramm wird meines Wissens nur die Anzahl/Konzentration und die Beweglichkeit beurteilt. Normal bewegliche Spermien sollten dann auch befruchungsfähig sein, die armen „Kreisschwimmer“ usw. hab ich nicht berücksichtigt. Ich überlege gerade, wir haben in einem Fall auch noch ne 8Tage alte Portion verwendet und die Stute wurde tragend….da waren mehrere blöde Umstände zusammen gekommen und eben nichts anderes da #freu

"Na ja, die schwankende Qualität und Lebensdauer leuchtet ein ."

Die hängt mit der Haltung und Fütterung sehr stark zusammen ;-)


"Übrigens: Wenns von Übertragung der Erkenntnisse Tier auf Mensch geht, sollten die Frauen jedwege künstliche Befruchtung besser vermeiden. Die Schwester meiner besten Freundin ist TÄ und hat ihre SCL Doktorarbeit über die Fortpflanzungsmedizin bei Rindern geschrieben. NIE IM LEBEN würde ich mich künstlich - wie auch immer - befruchten lassen. Was die erzählt hat... Langzeitstudie usw. Welche Schäden auftreten, Krankheiten usw. usf. Was bestätigt, dass Mutter Natur am Besten weiß, was sie macht. "

Das ist interessant, welche Langzeitschäden sind denn da aufgetreten?
Bei vielen Pferderassen ist es ja leider kaum anders möglich, wir haben Friesen
gezüchtet und ich hätte lieber auf Nachzucht verzichtet, als meine Stuten zum Decken
(was dann ja auch unter unnatürlichen Bedingungen geschieht) nach Holland zu
karren. Ansonsten wäre mir Mutter Natur und ein Deckakt auf freier Wiese auch
lieber…Schäden speziell durch die künstliche Insemination wären mir aber bei Pferden jetzt nicht bekannt, eher durch den eingeschränkten Genpol und die zu schnelle zu große Vermehrung einzelner Vatertiere….

"Ich hake da mit den zehn Tagen mal nach, interessiert mich. Weil, WENN es denn so wäre, müssten sämtliche Bücher umgeschrieben werden, in denen von - in Ausnahmefällen - bis zu 7 Tagen befruchtungsfähige Lebensdauer der Spermien ausgegangen wird. Aber da das noch nicht geschehen ist und die Lehrbücher nichts von 10 Tagen sagen, denke ich, dass das alles nicht unbedingt auf den Menschen übertragbar ist."

Ich denke, in der Pferdezuchtliteratur wird auch von 5 – 7 Tagen ausgegangen, das wird der Durchschschnitt sein und Ausnahmen gibt es eben immer. Unser TA hat aber auch gestaunt, als wir ihn mal schauen ließen nach 2 Wochen…Im hier diskutierten Fall - ungeschützter Sex mit verheirateter Affäre würde ich aber so ungünstig und vorsichtig wie möglich rechnen und die 10 Tage wären mir noch zu wenig Sicherheitsspielraum…wobei ich so fahrlässig wohl nie wäre.

"Ein Pferd ist nicht ständig rossig? Wenn ja, muss vielleicht Pferdesperma so lange überleben, damits klappt. Beim Mensch ist der Zyklus anders, so dass es die Spermien nicht nötig haben, bis zu 10 Tagen befruchtungsfähig zu sein. Da reichen wirklich drei, vier Tage aus. Es gibt ja Tiere, die paaren sich und erst viele Wochen später kommt es zu einer Befruchtung der Eizellen."

Stuten haben nen ähnlichen Zyklus, etwa alle 3 Wochen 4 – 7 Tage….nur haben sie im Gegensatz zu uns nur dann überhaupt Sex ;-) folglich viel punktgenauer als wir mit unserer „stillen Brunft“

Sei lieb gegrüßt.

"PS: Ich freue mich immer, mit Leuten diskutieren zu können, die konstruktiv sind und nicht so einen Ton drauf haben, wie deine Vorschreiberin, auf deren Posting du geantwortet hast - und zwar in einem sehr neutralen Ton , finde ich! Ich meine, der Mensch lernt ja nie aus und wenn man was Neues erfährt, ist es doch nur von Vorteil."

Das geht mir genau so – zur vorherigen Antworterin erspare ich mir mal jeden Kommentar. Der Ton sollte schon passen und so ne pauschale Aussage ohne jegliches Hintergrundwissen finde ich weiterhin fahrlässig – würdest Du aufgrund Deines Wissensstandes definitiv ausschließen, dass am 8. – 10. Tag „was passieren“ kann???

LG,

Andrea

Beitrag von gaeltarra 13.08.07 - 15:08 Uhr

Hallo Andrea,

hihi, muss jetzt lachen. Ich gehe unter die Pferdezüchter.... Kenne mich leider mit Pferden null aus. Eher mit Katzen.

Das mit dem "Sicherheitsspielraum" von 10 Tagen, irgendwo haste schon recht - ich würde da auch auf Nummer sicher gehen und lieber (wenns mit den 10 Tagen so sein sollte, definitiv kann man es wahrscheinlich tatsächlich nicht ausschließen, wenns denn auch wie ein 6er im Lotto wäre) ein paar Tage dazuzählen. Velleicht ist die Affaire ja so einer, bei dem es nach 10 Tagen noch schnaggelt. Ich wäre nie im Leben sooo fahrlässig und ohne Kondom losgezogen. Sowas kapiere ich nicht.

Ach ja, meine Freundin hat mir erzählt, ihre Bekannte hatte am 3. Tag der Mens #sex mit ihrem Mann, der dann mehrere Wochen beruflich im Ausland war. Normalerweise dürfte nichts passieren.... die hat aber nach 9 Monaten so einen Lotto-6er bekommen. :-p

Das mit den Langzeitschäden wegen künstlicher Befruchtung: es kamen oft kranke Tiere zur Welt scheints, die Immunabwehr war schlechter, die Tiere also anfälliger, sie lebten nicht so lange wie auf dem "normalen" Weg gezeugte usw. Sie hatte Kulturen angelegt etc. und Auffälligkeiten bei der Teilung festgestellt. Halt lauter so Sachen. Bei Nutztieren ist das ja nicht soo wichtig, wird sowieso bald geschlachtet, aber Gedanken darüber sollte man sich schon machen. Vom zu engen Genpool mal abgesehen - bei Menschen ist das ja nicht der Fall (es sei denn es gäbe Fremdspender - da habe ich auch mal was Interessantes gelesen, dass die halbe Menschheit überspitzt ausgedrückt dann von einem einzigen Mann abstammen können, wenn man hochrechnet).

Sag mal, wie lange trägt ein Pferd eigentlich?? Bei Katzen sind es zwischen 62 und 70 Tagen. Irgendwie fantastisch, nach so kurzer Zeit dann einen Haufen kleiner Minitiger im Nest zu haben. Ich habe jahrelang Katzen gezüchtet, daher weiß ich da einiges, auch was Vererbung usw. angeht und habe da gelernt, Stammbäume zu "lesen", sofern man über die Macken informiert war... meistens haben die Züchter nichts erzählt und beim eigenen Tier kam dann das eine oder andere zum Vorschein....

Und ich werde jetzt mal MEINEN Nachwuchs versorgen. Die Sonne scheint endlich mal wieder.

LG
Gael

Beitrag von klau_die 14.08.07 - 12:15 Uhr

Hi,

da bin ich wieder.

Ja nun, Pferde sind nun mal nicht so aufs Vergnügen aus wie wir Menschen....und wenn man sich nen Natursprung mal anschaut, versteh ich die Stuten schon ganz gut!

Rein theoretisch müssen die ja nur einmal im Jahr "ran" - wir haben immer mit 333 Tagen Trächtigkeit gerechnet, Stuten können das aber beeinflussen und die Dauer kann stark abweichen - selbstverständlich in beide Richtungen.

Ich hab nochmal überlegt - wenn Du von der künstlichen Besamung bei Rindern sprichst, dann vermutlich von Tiefgefriersperma, oder? Da kann ich mir Schädigungen schon eher vorstellen, das ist bei Pferden aber weniger üblich, höchstens bei bereits verstorbenen oder sehr gefragten Hengsten. Tiefgefriersperma haben wir nie verwandt, immer Frischsamen und da dürfte doch kaum ein Unterschied zum normalen Deckakt vorliegen, oder?

Auch, wenn es wissenschaftlich nicht belegt ist, nachdem ich die kleinen Flitzer nach 2 Wochen bei sommerlicher Küchentemperatur gesehen hab, bin ich noch vorsichtiger! Aber in eine Situation wie die Usrprungsposterin würde ich mich eh nicht begeben, da ist die Schwangerschaft ja nur eines der Risiken.

Du hast Katzen gezüchtet? Welche Rasse denn? Ich hab mal ne Weile Norweger gezüchtet, bin dann aber irgendwie eher zum Sammler mutiert und konnt micht nicht trennen, deshalb hab ich es aufgegeben.
Ja, ist schon erstaunlich, nach so kurzer Zeit so perfekte kleine Minikatzen, fasziniert mich immer wieder. Pferde brauchen deutlich länger, allerdings ähnlich lange wie Menschen und ne Stunde nach der Geburt flitzen die Fohlen schon mit der Mutter mit...

LG,

Andrea