Bausparvertrag ausgezahlt, ALG II, Schuldentilgung???

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Beitrag von lilly_may1981 11.08.07 - 13:14 Uhr

Ich habe mal eine Frage an die ALG II Experten.

Mein Freund hat vor kurzem seinen Bausparvertrag ausgezahlt bekommen. Es waren ca. 2200 Euro.
Davon hat er einen Kredit von 1200 Euro abbezahlt. Und dann hat er noch Kindergeld zurückgezahlt, welches er zu viel bekam, für ca. ein halbes Jahr.
Das heißt von dem Bauspravetrag ist so gut wie alles drauf gegangen.
Wir haben der Arge nichts von dem Geld gesagt, weil es ja wie gesagt, schon wieder alles weg ist.
Jetzt möchte die ARGE einen aktuellen Kontoauszug des Bausparvertrages sehen. wo ja hervorgeht, dass er ausgezahtl wurde.

Nun meine Frage: Wenn wir belegen können, dass das Geld zur Schuldentilgung genommen wurde, müssen wir dann trotzdem irgendwas zurückzahlen???


Vielen Dank für alle HILFREICHEN Antworten


Katja

Beitrag von nightingale1969 11.08.07 - 14:03 Uhr

Wenn dieser Bausparer das einzige Vermögen ist, was er hatte, ist alles im grünen Bereich, denn es liegt innerhalb des Vermögensfreibetrag und die Aktion mit dem Auflösen fällt unter Vermögensumwandlung.

ABER: Warum ist der Bausparvertrag bei der Antragstellung nicht angegeben worden?

Oder muss man
"Wir haben der Arge nichts von dem Geld gesagt"
so verstehen, dass ihr nichts davon gesagt habt, dass der Bausparvertrag bereits aufgelöst ist, habt ihn aber bei der Antragstellung angegeben?

Beitrag von lilly_may1981 11.08.07 - 14:17 Uhr

Er wurde bei der Antragstellung angegeben. Nur als wir ihn ausgezahlt bekommen haben, haben wir nichts gesagt. Haben uns nichts dabei gedacht, weil das Geld ja eh schon "verplant" war.


Beitrag von lilly_may1981 11.08.07 - 14:18 Uhr

Und es ist bzw. war das einzige Vermögen.

Beitrag von nightingale1969 11.08.07 - 14:22 Uhr

Dann darf es nicht als Einkommen angerechnet werden, siehe oben, Vermögensumwandlung.

Gruß
Ch.