Stillkrise - Wer weiß Rat?

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Beitrag von wolfswelpe 11.08.07 - 15:52 Uhr

Hallo liebe Urbis.

Bin heut und gestern schon den ganzen Tag am #heul weil ich nicht mehr weiter weiß...
Vorgeschichte: Ich war gestern mit Maja (12wo.) bei der Kinderärztin, die zweite Impfung geben lassen. Dabei fiel ihr auf, dass die Kleine in zwei Wochen nur 80g zugenommen hat#schock. Sie meinte eben, wir sollten das mal beobachten etc.
Dabei war ich bislang eigentlich der Meinung, dass die Maus satt würde (tagsüber lege ich so alle 2-3 Stunden an), was ich der Ärztin auch gesagt habe. Sie meinte dann aber zu mir, dass wenn die Kleine nach dem Füttern nicht schreit, habe das nichts zu bedeuten, schließlcih mache das Trinken müde.. (aber sie ist hinterher wach und lacht #kratz)
Dann hat sie gefragt, wieviel ich so beim Abpumpen rausbekomme. Ich habe länger nicht gepumpt, aber damals waren es so zwischen 80 - 150ml pro Mahlzeit, teilweise sogar 80ml pro Brust.

Nach langem hin und her diskutieren bin ich schließlich total verunsichert nachhause gefahren. Zuhause hab ich Maja dann angelegt und hinterher gepumpt (dabei kam nichts mehr...), und im Unterscuhungsheft habe ich gesehen, dass sie garnicht nur 80g sondern 140g in zwei wochen zugelegt hat (müssen sich verrechnet haben #kratz)

Ich weiß eigentlich, dass ich genug Milch haben sollte... Aber es spricht auch so viel dagegen:
- Maja trinkt nur extrem kurz (max 3-5 min pro brust) und heute (gut, sie hat auch vom Impfen etwas Fieber) und wird manchmal maulig, wenn es ihr nicht gerade in den Mund spritzt

- die KiÄ meinte, ich hätte ziemlich kleine Brüste (obwohl es ja eigentlich heißt, das habe damit nix zu tun) und hat gefragt, ob die immer hart wären:
Nein, sind sie nicht. Nur wenn ich anlege, werden sie etwa 10sekunden lang hart.
Jetzt bin ich verunsichert? Müßten die die ganze Zeit oder länger hart sein?? #heul

- beim Pumpen, kam allein aus Verwirrung fast garnix :-( - Früher hatte ich da keine Probleme mit...

Ich weiß eigentlich, dass ich mich völlig sinnlos fertig mache, aber ich kann meinen kopf einfach nicht abstellen... #heul
Leider habe ich auch keine gute Hebamme, an die ich mich wenden kann?

Habt ihr vielleicht einen Rat? Wie habt ihr dergleichen überwunden?
Habt ihr schonmal bei so einer Stillberatung angerufen und hat es etwas gebracht? #schmoll

hach Mann... :-( tut mir leid das #bla

Liebe Grüße,
Steffi & Maja (12wo)

Beitrag von dragonmother 11.08.07 - 15:59 Uhr

Ach lass dich nicht von der doofen Ärztin verunsichern.

Mein Kleiner hat die letzten Tage seine 80-100 ml auch in insgesammt 10 min. weg gezogen.
Und das dann beim Pumpen nix mehr kommt ist ja auch klar...erstens hat sie ja schon getrunken, und zweitens ist Pumpen nicht so stimmulierend wie wenn sie saugt.

Wenn sie noch hunger haben sollte, würd sie nach ne halben Stunde oder Stunde schon wieder was haben wollen. Bis dahin hätte sie sich nämlich ausgeruht könnte wieder weinen.

Und was die Brüste angeht...vergiss es...sie müssen nicht hart sein.

Lass dich nicht verunsicher.

Lg Steffi * Kilian

Beitrag von clautsches 11.08.07 - 16:04 Uhr

Ähm sorry, ich enttäusche dich ja nur ungern - aber du hast überhaupt keine Stillkrise!

Du hast vielleicht eine etwas merkwürdige Kinderärztin und lässt dich leicht verunsichern - das war´s aber auch schon! ;-)

Es ist völlig normal, dass Babys mit der Zeit immer kürzer an der Brust trinken.
Du produzierst einfach soviel Milch und dein Baby saugt so kräftig, dass der Hunger schnell gestillt ist.

Die Größe der Brüste hat ÜBERHAUPT NICHTS mit der Milchmenge zu tun.
Und dass die Brüste nach einigen Wochen nicht mehr hart sind, ist ebenfalls völlig normal.

Und dass mit der Pumpe nichts rauskommt, wenn du a.) grade gestillt hast und b.) völlig gestresst bist, ist absolut logisch!

Ein Stillrythmus von 2 - 3 Stunden ist völlig normal und gut!
Wenn dein Kind nicht satt werden würde, würde es ständig an deiner Brust hängen und in der Zwischenzeit weinen.

Manche Kinder nehmen sehr schnell zu, andere weniger.
Ausserdem hat eine einzige Messung innerhalb von 2 Wochen nichts zu sagen. Durchaus möglich, dass dein Zwerg in den nächsten 2 Wochen plötzlich 500 Gramm zunimmt.
Wichtig ist, dass die Babys auf lange Sicht (!!) überhaupt zunehmen...

Ich kann dir nur einen Rat geben:
Entknote dein Hirn, entspann dich und still weiterhin nach Bedarf wie bisher. Vergiss Waage und ml-Angaben und beobachte einfach dein Kind. Du merkst, ob es ihm gut geht und es satt wird!

Du machst alles goldrichtig - ich wünsche dir weiterhin alles Gute! #herzlich

LG Claudi + Leon Alexander *23.03.2007
http://www.unserbaby.de/miclau/content-r108857.html

Beitrag von wolfswelpe 11.08.07 - 16:21 Uhr

Ach, Danke ihr Lieben... :-D

Es ist ja so, dass ich es eigentlich besser weiß. Aber bin halt so ein furchtbarer Kopfmensch.
Ich hatte hier halt schon immer mit Kommentaren von Mutter und Verwandtschaft zutun, jedes Mal wenn das Kind schrie: "Bekommt sie denn auch genug?" - konnte das auch immer ganz gut abschmettern bislang...
Aber generell scheint bei der älteren generation (wozu acuh die Ärztin zu gehören scheint) das Stillen irgendwie als unzureichend betrachtet zu werden. Ich für meinen Teil finde es wunderschön und konnte bislang eigentlich auch ganz gut meinem Gefühl vertrauen - aber das von der Ärztin zu hören ist schon ein merkwürdiges Gefühl :-(
Nun ist die Kleine heut natürlich auch noch nörgelig und weinerlich (fieber) - da macht man sich gleich doppelt nen Schädel, dass sie auch ja nich dehydriert etc pp... #augen

#danke Euch :) Es hilft mehr, Zuspruch von anderen Muttis zu bekommen als von "Außenstehenden"

Beitrag von wolfswelpe 11.08.07 - 16:26 Uhr

@clautsches : Du hast immer so wunderschöne Bilder in deiner VK :-) Eine sehr fotogene Familie #freu

Beitrag von clautsches 11.08.07 - 17:55 Uhr

Vielen Dank! :-)