wann und wie mit brei anfangen

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von wishes 11.08.07 - 16:52 Uhr

hallo ihr lieben...
meine süße ist heut 3 monate alt. ich weiß, dass es jetzt noch zu früh ist mit dem brei. das is mir klar. aber wann habt ihr denn angefangen?und wie? welche flasche wirde als erstes ersetzt und welche als 2. usw...!
bin en bisschen ratlos....


lg
jenny+lisa-michelle 3 monate alt

Beitrag von lele81 11.08.07 - 17:03 Uhr

Hallo!
Ich habe mit 51/2 Monaten (24 Wochen) angefangen.
Eigentlich fängt man mit dem Mittagsbrei an. Erst mal ein paar Löffelchen Karotte, Pastinake, Kürbis o.ä.
Nach einer Woche kann man dann zu dem bekannten Gemüse Kartoffeln geben und wieder eine Woche später Fleisch.

Danach kannst du den Abendbrei ersetzen. Also z.B. Reisflocken oder Gries in die Milch rühren + ein bisschen Obst.

Wichtig ist, dass man nur einmal pro Woche ein neues Lebensmittel gibt, wegen der Allergiegefahr und um zu testen, ob es vertragen wird.

LG lele

Beitrag von popmaus 11.08.07 - 17:07 Uhr

Stimmt, mit 3 Monaten ist es wirklich noch zu früh.
Chantal bekommt seit sie 5 Monate ist Mittags Brei.
Sprich:
Habe mit Pastinake angefangen, nach 1 Woche Pastinake mit Brokkoli und weil ihr das nicht so schmeckt probiere ich ab morgen mal Karotte aus.
Im Moment ist sie beim Zahnen und esstechnisch aus dem Gleichgewicht geworfen worden.
Sie ist z.Zt. ca ein halbes Gläschen ( von 190gr)
dann muss ich ungefähr ne halbe Stunde warten bis sie ihre Milch trinkt ( ca 150ml)
Anfangen soll man also mit Karotte oder Kürbis, oder Pastinake.
Du kannst jede Woche eine Zutat hinzufügen.
Aber wie gesagt, mit 3 Monaten musst du dir darüber eigentlich noch keinerlei Gedanken machen.

Liebe Grüsse
Carmen und #babyChantal * 27.02.07

Beitrag von nelifehr 11.08.07 - 17:36 Uhr

Wir sind mit 5 1/2 Monaten angefangen. Da sie Möhren nicht vertragen hat, bin ich mit Abendbrei (Reisflocken mit ihrer PRE-Milch) angefangen. Gaaaanz langsam. Und als wir dann mit 6 1/2 Monaten auch mit Mittagsbrei angefangen haben, hab ich Pastinake (von Alnatura) genommen. Da gabs kein Bauchweh.

Ersetzt haben wir jetzt die 1. Mahlzeit und meine Kleine ist jetzt 8,5 Monate.

Beitrag von darkblue6 11.08.07 - 19:12 Uhr

Hallo!

Die WHO empfiehlt, Beikost erst mit 6 Monaten einzuführen, v.a. bei allergiegefährdeten Babys.

Wie schon geschrieben wurde ist es wichtig, am Anfang nur 1 neues Lebensmittel pro Woche einzuführen.

Mit was Du anfängst bleibt letztendlich Dir überlassen. Viele starten mit der Mittagsmahlzeit (Gemüse); zum einen ist die nicht süß (wenn man z.B. mit einem eher süßen Abendbrei beginnt kann es sein, dass das Gemüse dann verweigert wird) und zum anderen kann man das Baby dann nachmittags besser umsorgen, falls es Verdauungsbeschwerden gibt.

Karotten gelten für allergiegefährdete Babys nicht als ideales Startgemüse; außerdem gibt Karotte pur bei vielen Babys heftige Verstopfung. Pastinake wirkt oft auch eher stopfend; Zucchini oder Kürbis wirken eher stuhllockernd.

Du kannst dann folgendermaßen vorgehen:

1. Woche: Startgemüse pur
2. Woche: Startgemüse + Kartoffel
3. Woche: Startgemüse + Kartoffel + etwas VitaminC-Reiches (z.B. ein paar Spritzer O-Saft oder Apfelsaft in den Brei rühren oder etwas Obstmus (immer die gleiche Sorte!).
4. Woche: Startgemüse + Kartoffel + VitaminC-Reiches + Fleisch

Das Vitamin C ist ganz wichtig für die Eisenaufnahme, deswegen empfiehlt es sich erst etwas Vitamin-C-Haltiges einzuführen und dann danach das Fleisch.

Außerdem solltest Du immer ein paar Tropfen Öl an den Brei geben (Rapsöl ist z.B. ideal was die Fettsäurenzusammensetzung angeht); ob kaltgepresst oder nicht, darüber scheiden sich die Geister...

Wenn soweit alles gut läuft kann man nach ca. 1 Monat dann z.B. die Abendflasche durch einen Milch-Getreide-Brei ersetzen. Der besteht aus Milch (die, die man sonst auch füttert; falls man noch stillt entweder abgepumpte Mumi oder Pre), Getreideflocken und etwas Obst. Ich bevorzuge so einen selbstgemachten Brei; die Fertigbreie find ich nicht so doll weil da oft Aromen, Zucker usw. enthalten sind.

Nach einem weiteren Monat kann man dann die Nachmittagsmahlzeit durch einen Getreide-Obst-Brei ersetzen (in Wasser angerührte Getreideflocken + Obst + etwas Öl).

LG,
darkblue + sarah (*7.10.06)

Beitrag von kuhlie 13.08.07 - 05:31 Uhr

Also ich kenne auch genügend Kinder, die schon mit drei Monaten Brei bekommen!!!

Man muss doch nicht so immer so nen Stress machen, von wegen die WHO empfiehlt blablabla!!! Ist doch das Gleiche wie mit den blöden Gewichtstabellen...

Meine Süße ist ein echter Nimmersatt und ich werd heut mal mit Brei anfangen, denn immer wenn ich mir was in den Mund stecke, guckt sie ganz gierig und macht den Mund auf!

Man sollte sich nicht ständig an irgendwelche Tabellen oder Richtwerte halten, man muss sein Kind genau beobachten und einfach mal ausprobieren! Wenn es nicht will, dann eben nicht...

Aber immer von vorn herein zu sagen "Oh nein, noch viel zu früh" ist echt dämlich!

Früher haben wir alle ab drei Monaten Brei bekommen und es gab nicht annähernd so viele Allergien wie heutzutage!