Zuviel Fruchtwasser festgestellt?!

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von maren912 11.08.07 - 20:01 Uhr

Hallo an Alle. Ich war letzte Woche für eine Woche im KH wegen vorzeitigen Wehen. Es ist soweit alles wieder in Ordnung. Es wurde nur festgestellt das ich zuviel Fruchtwasser hätte. Aber nur 1. Grades. Dann hat die Ärztin aber sofort wieder das Thema gewechselt und ich konnte sie schlecht nochmal nachfragen. Schwupp war sie schon wieder weg. Was hat das jetzt für mich zu bedeuten?
Dachte immer mehr Fruchtwasser wäre besser als zuwenig?!
Was kann denn passieren wenn man zuviel hat.

LG Maren

Beitrag von emmy06 11.08.07 - 20:22 Uhr

Hallo....

kopiere Dir mal etwas....


Polyhydramnion
So viel Fruchtwasser, dass ein zweiter Fetus in der Fruchthöhle Platz fände, bezeichnet man als Polyhydramnion. Eine objektive Angabe kann durch Messen des größten Depots in allen vier Quadranten erreicht werden. Die Ursachen sind vielfältig. Grundsätzlich gilt, dass ein Gleichgewicht bestehen muss zwischen der Menge des geschluckten Fruchtwassers und dem neu über die Nieren und die Blase durch Miktion des Fetus ausgeschiedenen Wassers. Am häufigsten sind die Schluckstörungen wie Verlagerung oder Verschluss der Speiseröhre, Stenose des oberen Dünndarms, neurologisch bedingte Unfähigkeit zu schlucken wie z.B. bei Trisomie 18 oder Arthrogryposis. Zu viel Urin wird beim Bartter-Syndrom (Hyperprostaglandin-E-Syndrom) ausgeschieden und bei allen Formen der Belastung des rechten Herzens, die zur vermehrten Freisetzung von ANP, einem Hormon, das die Urinausscheidung anregt, führen, z.B. bei fetofetalem Transfusions-Syndrom. Die Therapie besteht - wenn möglich – in der Beseitigung der Ursache, der Punktion der Fruchthöhle und Drainage des Fruchtwassers (innerhalb weniger Tagen können bis zu 3 – 4 l abgelassen werden) oder einer Einschränkung der Produktion mit Indometacin, einem Prostaglandininhibitor, der auch die Wehen hemmt. Durch zuviel Fruchtwasser steht oft der Fundus der Gebärmutter so früh am Rippenbogen, dass es zur schmerzhaften Einschränkung der Atmung kommt. Die Patientinnen können nicht mehr sitzen und nicht mehr schlafen. Dann muss eine Drainage erfolgen oder die Patientin muss entbunden werden.


Ist von der Seite....
http://www.praenatal-medizin.de/leistungenmutter.html#polyhy




Schwangerschaft: Medizinisches - Komplikationen - Zuviel Fruchtwasser

Zuviel Fruchtwasser

Ein Polyhydramnion oder Hydramnion bezeichnet die übermässige Ansammlung von Fruchtwasser um den Fetus herum und ist eine Komplikation, die für gewöhnlich erst in der mittleren oder späten Schwangerschaftsphase auftritt. Ein Polyhydramnion wird bei weniger als 0,5 % aller Schwangeren diagnostiziert.

In den meisten Fällen ist die Ursache dieser Störung zwar unbekannt, jedoch betrifft sie Frauen mit Diabetes mellitus oder Mehrlingsschwangerschaften häufiger als andere. Sie tritt auch dann auf, wenn das Baby aufgrund einer kindlichen Fehlbildung nicht richtig schlucken kann. Solche Fehlbildungen gibt es beispielsweise als Verengungen oder Verschlüsse im Verdauungssystem, an der Wirbelsäule, dem Kopf, dem Gehirn oder den Muskeln. In neun von zehn Fällen wird sich auch überhaupt keine Ursache finden lassen. Je schwerer das Polyhydramnion, umso wahrscheinlicher ist eine Fehlbildung.

Die Symptome umfassen Beschwerden im Unterleib, angespannte Unterleibsmuskeln, glänzende und gespannte Haut am Unterleib sowie eine für das jeweilige Schwangerschaftsstadium ungewöhnlich grosse Gebärmutter, verstärkte Wassereinlagerungen vor allem in den Beinen, Kurzatmigkeit und Verdauungsstörungen. Ein Polyhydramnion kann durch die erhöhte Spannung der Gebärmutter zu vorzeitigen Wehen, wegen des vergrösserten Raumangebots aber auch zu einer Steisslage des Kindes führen.

Zur Abklärung wird man zunächst eine Ultraschalluntersuchung durchführen. Ausserdem wird man Sie auf Diabetes untersuchen, um die Ursache für die Störung zu finden. Wenn es sich in Ihrem Fall um ein leichtes Polyhydramnion ohne Anzeichen einer Fehlbildung des Fetus handelt, werden Ihnen eventuell Medikamente zur Entspannung der Gebärmutter verabreicht. Damit soll das Risiko vorzeitiger Wehen verringert werden. In schweren Fällen wird jedoch möglicherweise sogar Fruchtwasser entnommen, um eine vorübergehende Erleichterung zu verschaffen und das Risiko vorzeitiger Wehen zu senken. Befindet sich die Schwangerschaft bereits in einem fortgeschrittenen Stadium, kann die Geburt auch künstlich eingeleitet werden.

Stand: 06/06, BH


Das ist von der Seite....
http://www.swissmom.ch/anzeige.php?docname=MEDSCHWPOLYHYDR



LG Yvonne 25.SSW

Beitrag von maren912 12.08.07 - 11:17 Uhr

Liebe Yvonne!
Danke für die Informationen darüber. Hast mir sehr geholfen.

#danke

LG MAren