Mein Sohn ist ausgezogen (Vorsicht Lang)

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von harleymaus 11.08.07 - 23:30 Uhr

Hallo:-(

Mein Sohn (16) ist vor einer Woche mir nichts dir nichts ausgezogen. Ich kann da gar nicht gut mit umgehen und muß immer an ihn denken und ständig fang ich wieder an zu heulen.#heul
Aber jetzt erst mal von vorn:
Ich bin seit 8 Jahren von meinem 1. Mann geschieden. Eigentlich hatte mein Sohn nie viel Interesse an seinem Vater. Er wurde von ihm genauso behandelt wie er mich immer behandelt hat. Ständig macht er den Jungen fertig wenn ihm was nicht passt, Demütigt ihn vor anderen, kann in der Schule nicht gut genug sein. Wenn er krank war hat er ihn nie besucht. Zur Konfirmation war er,sowie seine Mutter, eingeladen. Aber natürlich kamen sie nicht. Der Junge hatte vor 4 Wochen seinen Schulabschluß, alles ganz feierlich. Wer nicht kam war der Vater. Obwohl er an dem Tag frei hatte. Ich könnte noch soviel hier schreiben. Aber das wäre dann doch zuviel. Auch mein Sohn hat immer nur über den Vater geschimft und erzählt was wieder vorgefallen war. Wie oft hat der Junge mir gesagt: " Das ist ein A...loch und da geh ich nicht mehr hin". Ich war so blöd gewesen und habe immer gesagt das er nicht so über seinen Vater reden soll ( obwohl er recht hat.
Eine Woche bevor mein Sohn auszog hatten wir eine Meinungsverschiedenheit. Angeblich wäre das der auslöser. Aber es war wirklich kein Grund da es eigentlich lächerlich war.
Nun hat er die Woche drauf kaum mit mir gesprochen und ist mir immer aus dem Weg gegangen. Am Mittwoch Abend habe ich ihn dann mal angesprochen was los ist und wie er sich das weiter vorstellt. Da hat er mir eiskalt ins Gesicht gesagt das er zu seinem Vater zieht.#schock Am Donnerstag kam er mit seinen Freunden und haben hier seine komletten sachen rausgeholt. Auch seine Freundin weiß nicht was mit ihm ist. Sie sagt auch das es mit dem Vater nicht gut gehen wird. Aber das sagen alle die uns und auch den Vater kennen. Z.ZT. schläft er auch noch bei seiner Freundin da der Raum für ihn noch nicht fertig ist. Aber wenn es ihm so wichtig ist zu seinem Vater zu gehen dann wäre schon alles fertig. So sagt es mir auch die Mutter seiner Freundin. Die glaubt auch das es einfach nur eine Kurzschluß Reaktion von ihm war.
Es macht mich wütend, traurig und auch richtig fertig. Ich habe die ganzen Jahre für ihn gesorgt, war immer für ihn da. Sein Vater hat sich einen Dreck um ihn gekümmert. Jetzt renoviert er für ihn ein Zimmer, kauft ihm noch kleinigkeiten an Möbeln. Aufeinmal ???:-[
Ich muß noch dazu sagen das ich seit 2Jahren wieder verheiratet bin und wir noch einen kleinen sohn bekommen haben. Der große liebt den kleinen über alles (kann also auch keine eifersucht sein). Mein Mann hat meinen Sohn seit seinem 7.Lebensjahr mit aufgezogen und war mehr sein Vater als sein leiblicher..... Mein Ex geht unsseit Jahren total aus dem Weg. Das bringt er dem Jungen auch immer als Grund warum er ihn nicht bei uns besucht. Wir wohnen alle in einem Dorf. Wenn wir irgendwo eingeladen waren u. er auch da war ist er immer gleich gegangen. Er hat nicht mehr viele Freunde weil er denen gedroht hat " Kommen die ,komme ich nicht" Das hat aber keinen beeindruckt. Wir haben auch alle Freunde zur Hochzeit eingeladen. Seitdem redet er mit kaum noch einem...Lächerlich#kratz Seit unserer Trennung hat er auch keine Freundin mehr gehabt.
Hat jemand von euch sowas alles selbst erlebt oder kennt einen Ähnlich fall??? Bitte antwortet mir. Ich mach mir nur noch sorgen um meinen Großen. Ich kann nicht mehr richtig schlafen, nicht essen und habe schon 3Kilo abgenommen in dieser einen Woche.
Ich habe z.Zt. nut noch einen Wunsch das mein Kind wieder zu uns zurück kommt. Ich hoffe das es einfach nur eine "Pubertäre Phase " ist.
Danke fürs zuhören. Ist vielleicht auch alles ein wenig wirr geschrieben#augen. Hat gut getan mal alles aufzuschreiben.
Sorry das es so lang geworden ist#hicks
#danke

Lieben Gruß, gute Nacht und einen schönen Sonntag

Sabrina

Beitrag von bambolina 12.08.07 - 00:18 Uhr

Hallo Sabrina,

ich kann dir nur von meiner Freundin berichten, deren Sohn war damals auch 16 als er zum Vater zog. Bis dahin war der Kontakt zum Vater eher spärlich.

So schlimm es für eine Mama ist. Irgendwann (spätestens nach einem harmlosen Streit) finden die Kinder es überall besser als daheim.

Der Sohn meiner Freundin hielt es keinen Monat beim Vater aus, dann wollte er schon wieder zurück. Aber Mama machte ihm das absichtlich schwer. Heute leben sie (Sohn 18) mehr oder weniger wieder glücklich zusammen.

Auch meine eine Pflegetochter hielt uns für die Schlimmsten überhaupt. Nachdem ich Stress mit ihr bekam, wegen dem Schule schwänzen meinte sie, ihre Freundin ihre Mutter würde sie schon aufnehmen. Ich meinte, na dann geh doch, wenn das wirklich stimmt. Wohl stimmte es nicht, sonst wäre sie schon mit 15 ausgezogen. Mit 16,5 Jahren zog sie nach einem großen Streit zu ihrem Vater (der sie nie wollte).
Der rief mich zwischenzeitlich an ich solle sie wieder aufnehmen, er würde auch mit ihr reden, dass sie sich anständig verhält. Nachdem ich abgelehnt hatte, drohte er mir die anderen Kinder mir auch noch wegzunehmen, ich meinte, er könne sie gerne haben wenn die das wollten. Ich wußte sie wollten das nicht ;-)
Durch ihre Schwestern habe ich erfahren, dass es von Anfang an nicht gut lief mit dem Vater. Sie biss sich zwei Monate durch bis sie über ihren Schwester fragte, ob sie wieder zurückkommen könne.

Mach dir nicht zuviele Gedanken, laß deinen Sohn seine eigenen Erfahrungen sammeln. Ich bin fast davon überzeugt, dass er wieder zurückkommt.

lg und alles Gute
bambolina

Beitrag von harleymaus 12.08.07 - 12:10 Uhr

Hallo

Danke für deine Antwort und dein Mut machen.
Ja, alle sagen mir die den Vater und auch meinen Sohn kennen, das er es nicht lange bei ihm aushalten wird.
Er selbst sagt mir auch das er es ausprobieren möchte.
Wenn er hier ist ( er kommt, gott sei dank, noch immer hier vorbei) habe ich manchmal das gefühl das er seine kurzschlußreaktion jetzt schon bereut.
Noch wohnt er ja nicht richtig bei seinem Vater sondern bei seiner Freundin und ihren Eltern. In den nächsten Tagen sind sie fertig mit renovieren und dann geht der Alltag erst los. Und dann werden die beiden sich sowieso in die Haare kriegen. Wenn er sonst länger wie einen Tag beim Vater war, kam er schon total entnervt zurück und war Sauer auf ihn.

Ich werde abwarten müssen was kommt. Auch wenn es mir sehr schwer fallen wird :-(

Danke und noch einen schönen Sonntag

Gruß Sabrina

Beitrag von bambolina 12.08.07 - 21:15 Uhr

Hallo Sabrina,

bei den Wochendpapas ist es doch so, dass man dort viel mehr Freiheiten hat, es gibt weniger Regeln und Grenzen als daheim, weil es wie "Urlaub" ist. Wenn man plötzlich täglich zusammen ist, wird es plötzlich doch Regeln geben.

So ist es auch bei einem Papa, den man kaum sieht. Kind baut sich eine Traumwelt mit Papa auf und merkt schnell, dass es im realen Leben ganz anderster ist.

Wie gesagt, lass ihn seine eigenen Erfahrungen sammeln, er wird schnell lernen, dass es daheim noch am Besten ist ;-)
Du sagst ja selbst, dass du den Eindruck hast, dass er es bereut. Und er ist keine 2 Wochen weg. Jetzt kommt erst mal die "ich-bin-zu-stolz-Phase" - ja nicht zugeben wollen dass man unrecht hatte ;-) und irgendwann kommt die Überwindung und er steht wieder vor deiner Tür.

Kopf hoch, auch wenns schwer fällt

#liebdrueck bambolina

Beitrag von harleymaus 13.08.07 - 13:04 Uhr

Hallo bambolina

Danke, du hast recht: Kopf hoch, auch wenns schwer fällt.

Heute habe ich beim Jugendamt angerufen und wurde gleich mit einer, für uns zuständigen, Sozialarbeiterin verbunden. Habe ihr alles erzählt. Da Tobias schon 16 ist können wir leider auch nix machen. Das wollte ich auch nicht, aber ich dachte das die den Vater endlich dazu bewegen können für den Jungen einen anderen raum zur verfügung zu stellen. Da Tobias ja auch die Schimmelpilzallergie hat und er auf kippe zwischen Asthma und akuter Bronchitis steht. Auch da kann sie leider nix tun. Ich sollte erst nochmal mit Tobias reden und ihn dazu bringen noch mal einen Allergietest zu machen. Das werde ich jetzt auch tun. Wenn er einverstanden ist,mache ich auch gleich einen Termin bei der Ärztin.
Tobias seine Freundin hat mir heute morgen erzählt, das sie ihn gestern abend vorsichtig gefragt hat ob er vieleicht ANGST vor seinem Vater hat. Er hat mit gesenktem Kopf genickt#schock.
Irgendwas stimmt da nicht. Aber leider konnte seine Freundin nicht weiterreden weil er wieder rein kam.
Ich werde die Zeit jetzt abwarten und wenn er zurück kommt mit offen Armen empfangen. Und das weiß er. Auch mein Mann hat ihm gesagt das er es sich wünscht. Das hat Tobias auch gut getan, das hat man ihm angemerkt.
Ich danke dir das du mir so zuhörst. Tut richtig gut hier zu schreiben.

LG
Sabrina

Beitrag von glucke68 13.08.07 - 08:11 Uhr

Hallo Sabrina,

einer Bekannten von mir ist das gleiche passiert,sie hatte auch Stress mit ihrer Tochter und sie zog dann einfach zu ihrem Vater,weil es ihr da angeblich besser ging #gruebel

Meiner Bekannten ging es damals auch sehr schlecht,aber sie hat es durchgezogen und nach ca. 2-3 Wochen stand ihr Töchterchen wieder vor der Tür.

Wünsche Dir alles Gute

Daniela

Beitrag von harleymaus 13.08.07 - 13:08 Uhr

Hallo Daniela:-)

Danke fürs Mut machen. Manchmal denke ich schon das er zurück kommt, aber ein anderes mal habe ich das schon abgehakt.
Jeder der uns kennt sagt mir auch das er es mit sicherheit nicht lange bei seinem Vater aushalten wird. Ich hoffe es. Er fehlt mir trotz das er ab und zu mal herkommt. Ich werde die Zeit abwarten und hoffen. Wenigstens soll es ihm gut gehen.

LG
Sabrina

Beitrag von scullyagent 12.08.07 - 17:16 Uhr

Nun, was Du gerade erlebst sind die benahe klassischen Symptome eines Scheidungskindes mir abwesenden Elternteil:

http://www.wirbelwind.de/themen/pas/sponsel-11042001-PAS.html

Dafür spricht auch, das dein neuer Partner seinerzeit die Vaterrolle ausgeübt hat.

Versteh mich nicht falsch, aber war das nicht der Zeitpunkt, als der KV im Leben deines Sohnes immer mehr verschwunden ist??

Es ist keine Phase, sondern der Beginn einer einer ernstzunehmenden psychischen Erkrankung. Ich kann Dir nur raten, dich so schnell als irgend möglich Dich mit deinem Ex - vorwurfsfrei - zusammenzusetzten und deinem Sohn die Therapie zukommen zu lassen um Schlimmeres zu verhüten.

Unbehandelt wird es immer schwerer Deinem Kind zu helfen.

Alles Gute für Eure Zukunft

Scully

Beitrag von raleigh 12.08.07 - 22:05 Uhr

Hast du den Text mal gelesen, den du da anbringst?
Da wird das Konzept des PAS-Syndrom ja eher kritisiert - und zwar als unausgegoren und einseitig.

Dem würde ich zustimmen, denn dass Kinder sich dem Elternteil entfremden, der nicht das Sorgerecht hat, ist schon oft so.
Allerdings hat das vielschichtige Ursache und es ist leichtsinnig mal eben so eine Diagnose zu stellen, vor allem da einige der Symptome nichtmal zutreffen.

Beitrag von harleymaus 12.08.07 - 23:32 Uhr

Hallo Scully

Danke erstmal für deine Antwort.
Wir ( mein Ex-Mann und ich) haben das gemeinsame Sorgerecht. Und wir wohnen in einem Dorf. Mein Sohn konnte jederzeit, wann er es wollte, zu seinem Vater. Ich habe es ihm nie verboten. Aber leider gab es bei dem Vater (wenn Junge länger als ein, zwei Tage da war) immer nur Ärger, leider.
Der Junge hat ihn im Grunde nie richtig interessiert. Auch das gemeinsamme Sorgerecht nicht, nur wenn es für ihn zum Vorteil war.
Beispiel: Sohn hatte mit sieben Jahren einen Unfall in der Schule. Rettungswagen, ab ins KKH. Diagnose: Armbruch (Elle u. Speiche durch). Sofort OP. Ich habe meinen Ex-Mann sofort angerufen u. ihm alles Berichtet. Er musste ja auch eigentlich die Zustimmung geben. Er sagte nur, wenn er Feierabend hat kommt er dann mal vorbei. Obwohl er bei gemeinsamen Bekannten von uns gearbeitet hat u. die nie was gesagt hätten wenn er gefahren wäre. Die Narkoseärztin war total sauer. Der Junge wurde trotzdem Operiert. Als er dann kam hat er nur wieder was zu meckern gehabt. Obwohl es dem Jungen nach der OP schlecht ging und er alles mitbekommen hat.
Ich könnte dir noch viele ähnliche Beisiele schreiben, aber das würde zu viel werden.
Ich war auch mit ihm mal bei einer Kinderphsychologin. Damals wollte er gar nicht mehr zu seinem Vater und war total komisch geworden. Bei der 2. Sitzung hat er dann auch mal alles aus sich rausgelassen. Der Grund für sein verhalten war: " Papa labbert immer so viel Sche.... über Mama und Freund u. ich weiß nicht ob es stimmt" Das hat er wortwörtlich so gesagt.
Auch mein jetztiger Mann hat sich nie als Vater vor ihn gestellt. Eigentlich mehr als Kumpel. Klar hat er ihm auch mal gesagt das es mit dem Verhalten was er manchmal hatte nicht geht. Es wurde auch mal geschimpf. Aber alles total harmlos. Alles keine Gründe für einen Auszug.
Ich werde es mal abwarten was kommt.

Vielleicht wird er mal wieder wach und kommt zu mir zurück:-(
Hoffentlich !!!

Gruß
Sabrina



Beitrag von scullyagent 12.08.07 - 17:26 Uhr

Hier noch was zum nachlesen - insbesondere über die Spätfolgen:

http://www.wirbelwind.de/themen/pas/vonBoch-2002-PAS.html

Scully

Beitrag von nele0511 13.08.07 - 12:39 Uhr

Hallo, Harleymaus,

wir beide machen da gerade dasselbe durch. Mein Sohn ist vor drei Wochen ausgezogen. Er ist 13, auch ein Scheidungskind und ein "schwieriges Kind", weil einerseits hochbegabt, andererseits sozial ziemlich "unterbelichtet". Solange es nach seinem Kopf ging, war er der lustigste, liebste Kerl der Welt. Aber wenn mal was nicht nach - seinem - Plan lief, gab's Zoff, und zwar heftig. Es war wirklich nicht einfach mit ihm. Ich hab hier schon ab und zu mal gepostet, als ich nicht so recht weiter wusste. Trotzdem habe ich alles getan, was ich konnte, kann mir da eigentlich nichts vorwerfen. Andererseits frage ich mich natürlich seit seinem Auszug ständig, was ich falsch gemacht habe. Du sicher auch.
Ich bin seit 2000 geschieden, seit 2004 lebe ich mit einem neuen Mann zusammen. Das gemeinsame Sorgerecht habe ich auch mit dem Ex. 2003 wolle Eric mal bei seinem Vater wohnen für ein halbes Jahr, kam danach wieder und meinte "nie wieder will ich da hin!" Nicht mal mehr das Wochenende wollte er dort verbringen. Das gab sich aber nach einer Zeit wieder, auch weil ich ihm gut zugeredet habe.
Mein Sohn hat dieses Jahr die 7. Klasse nicht geschafft (totz Hochbegabung!). Er wurde zum Schulverweigerer, schwänzte die Schule. Da der nachfolgende Jahrgang an seinem Gymnasium nicht exisitert, muss er sowieso die Schule wechseln. Ich hatte endlich nach vielem Suchen und Beratungen mit einer Psychologin in seinem (Erics) Beisein und alleine eine Möglichkeit gefunden, wie er optimal gefördert werden kann: ich hatte ein Internat für ihn gefunden. Die Schule dabei war für Hochbegabte und "normale" Schüler. Es gab tausend Angebote zur speziellen Förderung für Begabungen und Defizite der Schüler und wunderbare Angebote zur Freizeitgestaltung... Vom Prospekt war auch mein Sohn sehr begeistert. Als wir es uns dann vor Ort angeschaut hatten (sein Vater war mit dabei), sagte er, dass er nicht mehr will, was natürlich meinerseits auf Unverständnis stieß, nachdem er vorher so Feuer und Flamme war.

Leider packte er zuhause dann seinen Kram zusammen und sagte "ich zieh zu Papa und ich will auch nicht mehr mit euch in den Urlaub."
Inzwischen hat Papa auch seine Möbel geholt und ich habe mehrere Tage heulend sein Zimmer beräumt. Eric hat den Kontakt zu mir völlig abgebrochen.
Ich habe noch einen großen Sohn, mit dem ich solche Probleme wie mit Eric nie hatte. Aber der ist schon fast 19 Jahre alt und geht mehr oder weniger inzwischen sowieso eigene Wege.

Ich habe auch keine Ahnung wie mit der Situation umzugehen ist, kann dir keinen Rat und keine Erfahrungen berichten. Ich kann dir nur sagen, du hast mein Mitgefühl. Ich weiß, man leidet wie ein Tier...

Traurige Grüße

Nele