Endlich (?) Kindergarten

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von diana160571 12.08.07 - 10:17 Uhr

Hallo, mein kleiner Mann kommt in den KIGA. Anfang September gehts los.

Obwohl er mein zweites Kind ist, ist er durch den großen Altersunterschied (10 Jahre) meiner Kinder eher als Einzelkind zu bewerten. Er war tagsüber bei meiner Mama, die ihn - omalike - verwöhnt hat. Klar fand ich das nicht immer so gut, aber solange der Kleine gesund und glücklich war hat es mich nicht weiter gestört. Jetzt habe ich das Problem, das der Kurze ständig auf Konfrontation geht. Er teilt nicht (musste er ja auch nie), hört weder auf das, was ich oder ein anderer Erwachsener sagt und wenn er auf andere Kinder trifft stellt er sich ihnen in den Weg (was er damit bezweckt weiß ich auch nicht) #kratz. Irgendwie hab ich schon ein echt schlechtes Gewissen der Kindergärtnerin gegenüber. #gruebel Mit Mühe und Not hab ich den kleinen Spätzünder jetzt wenigstens sauber bekommen. Obwohl er sich drauf freut graut mir wirklich schon vor dem ersten KiGa-Tag ...

Hat jemand auch einen Wirbelwind, der in den KiGa kommt, oder evtl. schon ein Jahr dabei ist und wie hat sich das dann entwickelt?




Beitrag von germany 12.08.07 - 10:33 Uhr

Huhu,

mein Sohn ist auch ein einzelkind und teilt trotzdem.Er hatte immer Konatkt mit Kindern und im Kiga klappt es super.Manchmal ist er ein bisschen frech,aber sonst läuft es Prima.Glaub mir,die erziherinnen haben schon ganz andere Kinder da gehabt.Meiner konnte auch nie still sitzen oder so und im KIga war er nur die ersten tage so wild.Mittleweile ist er da total brav.Die ersten Tage hat die erziherin ihn dauernd gesucht weil er immer so schnell weg war,ja aber nachdem sie ihm erklrt hat das er bescheid sagen muss läuft es super.Wenn er Pipi muss sagt er zu ihr: Kommste,ich muss Pipi.Voll süß ich musste so lachen wo die das gesagt hat.Und dann rgt er sich auf wenn er die Hose nicht runter bekommt: oooh,geht nich,kannste helfen?

Aber das sagt er in einem so süßen tonfall das die schon immer lachen müssen.Überhaupt ist er da so lieb wie er zuhause nie war.Das macht schon ganz schön was aus wenn die im Kiga sind.Nur bei den großen müssen die immer aufpassen,weil die finden die kleinen so niedlich und dann drehen die total auf und Justin ist ja so ein wirbelwind,da bekommt die schon immer nagst das was passiert.Oder wenn Justin da überall rumklettert dann bekommt sie auch angst,aber Justin kann ziemlich gut klettern,da ist noch nie was passiert.

lG germany

Beitrag von diana160571 12.08.07 - 10:41 Uhr

... na dann hab ich ja noch Hoffnung, das der Kleine sich an die Gemeinschaft anpasst, aber wirklich dran glauben kann ich (noch) nicht ...

Beitrag von germany 12.08.07 - 10:52 Uhr

Hätte ich bei meinem auch nicht gedacht das es so schnell geht.Er ist vollkommen anders seit er in den KIga geht.Danach ist er emist aufgedreht,aber eine erzieherin hat auf einen Beitrag weiter unten auch geantwortet und da steht auch interessantes drin.Musst mal gucken bei dem Beitrag: Mein Kind Beißt! Die kann dich sicher beruhigen.

lG germany

Beitrag von zaubertroll1972 12.08.07 - 10:54 Uhr

Hallo,
der Sohn einer bekannten ist ähnlich. Er ist 3 172 und gerade in den Kiga gekommen. Mein Sohn besucht die selbe Gruppe aber ist schon ein Jahr dabei.
Ich muß sagen daß die Erzieherinnen da ganz schön was mit ihm mitmachen. Man kann das eigentlich täglich beim Abholen beobachten. Er hört nicht, schmeißt sich auf den Boden, steht im Stuhlkreis auf und will die Tür öffnen, macht dann einen Aufstand weil diese zu ist, etc.
Mein Sohn erzählt häufig davon, daß es Theater gab, er nicht hörte, die Erzieherin schimpfen mußte.
In diesem Fall wundert es mich nicht. Die Eltern und Großeltern haben immer alles erlaubt, der Junge durfte einfach alles und bekam alles. Wenn es nicht so ging wie er wollte gab es riesen Geschrei und dann bekam er natürlich wieder seinen Willen durchgesetzt.
Es war eigentlich abzusehen daß es so läuft wie es gerade läuft. Aber das ist ja erst der Anfang, natürlich kann und wird es sich vermutlich verbessern in der nächsten Zeit.
Der Junge kann ja nichts dafür und die Mutter ist eigentlich nett, aber ich habe mich von denen distanziert. Es war mir zu anstrengend.
Naja...das tut jetzt alles nichts zur Sache.
Es muß bei Euch ja nicht gleichermaßen ablaufen, vielleicht reagiert Dein Sohn ja auch anders.
Wichtig ist eben daß Ihr Eure Erziehung überdenkt und auch mit den Großeltern abstimmt wenn Euer Kind öfter dort ist. Grenzen setzten und Konsequenz ist da gefragt. Also nicht nur allein dem Kindergarten alles überlassen sondern das auch zuhause leben.
Etwas anders kann ich gerade nicht dazu sagen.

Viel Glück, LG Z.

Beitrag von diana160571 12.08.07 - 11:11 Uhr

hm, na erlaubt haben wir ihm nicht alles und durchgehen lassen auch nicht, auch das mit dem "auf den Boden schmeißen" kenne ich (dem Himmel sei Dank) nicht. Wenn ich vom Verwöhnen schreibe, dann meine ich Aufmerksamkeit - ich fürchte, das er sich sehr umstellen muss im KiGa, weil er nicht der Einzige ist und Nummer eins ist er dort auch nicht mehr ...

Beitrag von zaubertroll1972 12.08.07 - 11:15 Uhr

Hallo nochmal.....die Beschreibung sollte ja auch nicht auf Deinen Sohn zutreffen. Es war die Beschreibung des bekannten Jungen. Ich wollte nur einen Erfahrung schildern die ich erlebt habe, mehr nicht.

LG Z.

Beitrag von diana160571 12.08.07 - 11:22 Uhr

hmm, meistens wenn man hört, das ein Kind verwöhnt ist, dann assoziiert man, das es Spektakel macht, wenns was nicht bekommt oder darf - geht mir auch so. Darum auch nochmal die Erklärung, was ich mit dem "verwöhnt-sein" meinte ...

Beitrag von zaubertroll1972 12.08.07 - 11:30 Uhr

Die Frage ist vielleicht was resultiert aus "nicht teilen" und " sich anderen in den Weg stellen" ? Das ergibt ja automatisch Zank und Streit. Du hast ja selber geschrieben daß dies Dinge sind, die auf Deinen Sohn zutreffen.
Wie setzt er seinen Willen durch ohne "Spektakel" zu machen, frage ich mich gerade.

Beitrag von diana160571 12.08.07 - 13:07 Uhr

"sich anderen in den Weg stellen" habe ich interpretiert als "hallo, hier bin ich, spiel mit mir, beschäftige dich mit mir", jedoch nicht als Aggression. Sonst würde er sich auch mir in den Weg stellen, oder seiner Schwester. Mit unserem Nachbarssohn (3) kommt er gut klar und sie spielen auch zusammen, nur mit fremden Kindern (Spielplatz etc.) teilt er eben nicht. Und der KiGa wird voll fremder Kinder sein .... #kratz