Blöde Frage: Wie lange dauert es, bis man die Trennung überwunden hat?

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von mammamia1982 12.08.07 - 12:22 Uhr

Ich glaube nicht, das es noch ein Funken Hoffnung gibt bei uns....er weiß das jedoch noch nicht. ich tue immer noch so als sei alles in ordnung, denn man brauht ja auch nicht mit ihm zu reden...das kann man nämlich nicht. ein wort zuviel von mir und er macht total dicht. also habe ich das gefühl, dass ihm eh alles egal ist, vielleicht ist es iohm auch nicht egal? ich werde aus diesem kerl nicht mehr schlau! ich versuche die trennung erstmal hinauszuschieben und durchzuplanen, doch was man nicht planen kann, ist der trennungsschmerz. vor dem habe ich ungeheure angst und das ist der jauptgrund, warum ich noch hier bin. am liebsten würde ich warten, bis ich am 1.januar eine neue psychotherapie anfange. dann könnte ich mir meine trauer wenigstens von der seele reden, denn ich liebe ihn ja. nur so geht nicht weiter...ich bin todunglücklich und stelle m,ir vor meinem inneren auge breits das singleleben vor, welches mich nicht unbedingt traurig werden lässt. ich will mir einen hund anschaffen eine tolle wohnung beziehen und so was alles.
wie lange hat das alles bei euch gedauert? ich habe einfach angst, denn für mich ist es so, als ob jemand sterben würde....#heul#heul#heul#heul#heul
bitte, wer kann mir einen tip geben? bekommt ein kind davon schon viel mit? 1,5 jahre alt???#schmollwie schade das alles ist und wie es mich mitnehmen wird!#heul

lg
mamma#schmoll

Beitrag von goingcrazy 13.08.07 - 14:05 Uhr

Ich weiss genau was Du meinst. Aber ganz genau. Mir geht es kein bisschen anders. Auch ich stelle mir schond as Single Leben vor und bin total zuversichtlich, dass das ganz grosse Klasse wird. Ich habe mich die letzten Jahre abgemüht und alles versucht. Leider hat er viel zu sehr auf seine Mutter gehört, die mich von Anfang an los haben wollte. Ich habe viel gelitten und viel versucht und dabei ist immer ein bisschen mehr kaputt gegangen. Inzwischen ist sehr viel im Eimer und das lässt sich einfach nicht wieder kitten. ABer auch mir fehlt noch der Mut ihn damit zu konfrontieren. Auch ich versuche noch einen auf heile Welt zu machen, obwohl es ihm schon ganz schön bewusst ist, wie schlecht unsere Beziehung ist.

Ich denke, es hilft bei uns beiden nichts: wir müssen sie damit konfrontieren und danach unsere Konsequenzen ziehen. Alles andere funktioniert nicht. Ich würde es toll finden, wenn wir uns gegenseitig ein wenig dabei helfen könnten. Was denkst Du? Liebe Grüsse Deine M.

Beitrag von cinderella2008 14.08.07 - 07:53 Uhr

Bei mir war es etwas anders. Ich wurde verlassen. Du hast schon mal den Vorteil, Dich schon im Vorfeld mit der Trennung befassen zu können, Du wirst von ihr nicht im Schock überrollt. Schwer ist es natürlich trotzdem.

Mir ging es 1 Jahr lang richtig schlecht. Nach 3 Jahren ging es mir wieder richtig gut.

Es gab in dieser Zeit immer Höhen und Tiefen. Aber es ist schon toll, sich eine eigene Wohnung einzurichten usw. Und es ist auch schön, am Abend heimzukommen und einfach seine Ruhe zu haben. Auch mit den Kindern läuft es oft besser.

Dein Kind wird mit 1,5 Jahren noch nicht so viel von der Trennung mitbekommen. In dieser Hinsicht denke ich, besser jetzt als später. Meine Kinder waren 18 und 16 und haben extrem gelitten. Zum Vater haben sie heute fast keinen Kontakt. Die Tochter meines neuen Partners war 4 Jahre alt und leidet auch heute (nach 2 Jahren) immer noch unter der Trennung der Eltern. Irgendwie scheint sie immer noch zu hoffen, dass ihre Eltern wieder zusammenkommen, obwohl beide neue Partner haben. Manchmal erzählt sie mir davon:-( und tut mir dann richtig leid.#heul Ein 1,5 Jahre altes Kind wird aber keine Erinnerungen an die gemeinsame Zeit haben. Wenn Ihr einfach Eltern bleibt, Streit um das Kind vermeidet und versucht in dieser Hinsicht gut miteinander auszukommen, wird das Kind keinen Schaden erleiden.