Wie lange gestillt?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von celinejade03 12.08.07 - 14:15 Uhr

#mampfIch stille jetzt meinen Sohn fast 6 Monate voll! Nun ist die Diskussion aufgekommen,dass ich ja unbedingt beikost geben soll,weil er jetzt sonst nicht mehr genug versorgt werden würde.Ich würde aber gerne noch wenigstens einen Monat voll stillen. Welche Erfahrungen habt ihr gemacht??

Beitrag von bofan 12.08.07 - 14:21 Uhr

Hallo,

also ich finde auch, dass 6 Monate genug sind.
Was das VOLL-Stillen angeht, wohlgemerkt.
Es wird halt empfohlen, danach zuzufüttern wegen verschiedener Mineralien und Vitamine.(Eisen)
Andere sagen, man kann auch länger voll stillen.
Ich habe 6 Monate vollgestillt, 15 Monate (bis jetzt) und wollte nun langsam abstillen.
Erkundige Dich doch mal bei einer Stillberatung.

LG Samira

Beitrag von sunflower.1976 12.08.07 - 14:26 Uhr

Hallo!

Ich habe mich belabern lassen, meinem Sohn Beikost zu geben, als er 6 Monate alt war. Seine Anzeichen, dass er "unbedingt" Beikost braucht, waren noch nicht deutlich. Er musste vom Brei dann auch würgen. Nach zwei Wochen Pause mochte er seinen Brei sehr gerne - allerdings nie mehr als zwei oder drei Löffelchen zum probieren. Seine Nahrung war MuMi. Hätte er die paar Löffel Brei nicht unbedingt haben wollen, wäre er ausschließlich gestillt worden.
Mit 9,5 Monaten wollte er dann von jetzt auf gleich zwei Portionen Brei am Tag...

Zeigt Dein Sohn denn schon deultlich Beikostreife?
- sehr gute Kopfkontrolle im unterstützten Sitz (nur probeweise)!?
- Gieriges Schauen auf Euer Essen, ggf. mitkauen?
- Versucht er, Euer Essen zu greifen und in den Mund zu stecken?
- Ist der Zungenstreckreflex schon abgeschwächt? Der verhindert dass der Säugling etwas "falsches" verschluckt. Dazu zählt vor der Beikostreife auch der Brei. Schiebe Deinem Sohn mal probeweise einen leeren Löffel in den Mund, als ob Du füttern würdest. Wird der sofort herausgeschoben, ist der Refelx noch zu deutlich vorhanden.
- Hat Dein Sohn mehr HUnger, der sich nicht durch einen Wachstumsschub oder Erholung von einer Erkrankung begründen lässt?

Wenn Du den meisten Fragen zustimmen kannst, ist er beikostreif... Dann wäre es gut, wenn er Beikost bekommt weil es seiner Entwicklung entspricht. Sind die Zeichen noch nicht oder nicht deutlich ausgeprägt, warte noch ab.
Dein Sohn bekommt so lange aus der MuMi alle Nährstoffe, die er braucht, bis er selber zeigt, dass er etwas anderes benötigt.

LG Silvia

Beitrag von sunflower.1976 12.08.07 - 14:27 Uhr

Ach so...
Laut Ernährungsberaterin und KiA bekommt das Kind auch 9 oder 10 Monate oder sogar ein Jahr lang alle erforderlichen Nährstoffe, wenn es von sich aus ausschließlich gestillt werden möchte.

Beitrag von raleigh 12.08.07 - 16:44 Uhr

Beobachte dein Kind. Wenn es Interesse an Beikost hat, wäre es nicht ideal ihm die ersten Versuche zu verweigern.

Wenn er Beikost sowieso ablehnt, dann bist du selbstverständlich nicht gezwungen damit jetzt anzufangen.

Beitrag von ali939 12.08.07 - 16:47 Uhr

Ich habe Victoria 6 1/2 Monate voll gestillt, dann die Mittagsmahlzeit ersetzt, weil sie sooo gierig auf das Essen war (sonst hätte ich wohl noch ein, zwei Monaten voll gestillt).

Jetzt kriegt sie Mittags ihren Brei und am Abend acuh, aber am Abend stille ich im Anschluss noch.

Lass dihc nicht verunsichern - dein Baby zeigt dir selber , wan nes Beikost braúcht - das kann auch erst mit 7, 8 oder sogar 9 Monaten sein.

Hör nicht auf die Stimmen,k die dir das Gegenteil weiß machen wollen!

Alels Liebe
Alexandra

Beitrag von lucie_neu 12.08.07 - 18:56 Uhr

Also nur mal so für die Statistik, wir haben jetzt 3 Mahlzeiten (Mittags, Nachmittags, Abends) durch Brei ersetzt aber Emma stillt mehr als je zuvor. Holt sich halt alles in der Nacht #schwitz

Und ich dachte Beikost wäre der Anfang vom Abstillen... Denkste ;-)

Beitrag von zina27 12.08.07 - 20:30 Uhr

Hallo,

meine Kleine wollte mit 6 Monaten auch keinen Brei und hat geschrien wie am Spieß. Also habe ich noch 2 Monate voll gestillt und sie hat den nächsten Brei auch erst mit 8 Monaten gesehen. Auch da wollte sie noch nicht so richtig, hat sich dann aber dran gewöhnt. Und abends will sie heute noch bei mir trinken und auch einmal in der Nacht. Ich wurde auch ziemlich gedrängt, weil es immer heißt mit 6 Monaten Brei. Aber diese Schreierei beim Essen wollte ich uns beiden nicht antun. Und so haben wir glücklich weitergestillt.
Ich würde ganz normal weiterstillen, kannst es ja mal mit Brei versuchen, damit er sich an den Löffel gewöhnt. Vielleicht schmeckt es ihm ja. Aber voll Stillen ist durchaus länger als 6 Monate möglich.

LG, Andrea

Beitrag von pauli72 12.08.07 - 21:00 Uhr

Hallo,

meine Tochter ist nun 15 Monate alt und wir stillen immer noch, natürlich aber nicht voll #schwitz.

Ich habe sie fast 9 Monate lang voll gestillt, sie wollte nichts anderes.
Aus meiner Erfahrung, auch mit anderen Kindern aus dem Freundes- und Bekanntenkreis wird meiner Meinung nach viel zu früh mit Beikost angefangen.
Es heißt ja, dass mindestens im 1.Lebensjahr das Essen ergänzend zur Milch gegeben werden sollte (daher ja auch BEIkost).

Ich glaube nicht, dass die Vitamin- und Mineralienreserven der Mutter dann erschöpft sind - ich habe mich sehr genau und intensiv erkundigt.
Lass Deinem Kind Zeit, wenn es noch nicht will, dann hat es seinen Grund. Es weiß schon, was richttig ist.

Meine Tochter isst immer noch sehr wenig und sie hat Tage, da will sie fast nur stillen. Wenn das so ist, dann ist es auch okay für mich. Ich denke, wenn man in punkto Ernährung Druck oder Zwang ausübt, dann ist das ein Schuss, der nach hinten losgeht.

Ich kann das Buch von C.Gonzalez empfehlen "mein Kind will nicht essen".

LG
Pauli

Beitrag von birgit2 12.08.07 - 21:53 Uhr

Ich habe 6 Moante voll gestillt und habe dann mittags dann mit Brei angefangen. Es aht allerdings eine ganze Weile gedauert, bis sie den akzeptiert hat. Eine ganze Mahlzeit schafft sie immer noch nciht ganz. Den Abendbrei mag sie lieber ;-)

Wenn Du noch weiter stillen willst, ist das kein Problem. Dein Kind wird auch dnan noch mit allen versorgt, was es braucht - vorausgesetzt Du ernährst Dich gesund!!! Viel Babys wollen auch nach 6 Moanten noch keinen Brei und ernähren sich dann weiter mit der Miclh - kein Problem!

In der MuMi ist zwar nicht viel Eisen, dafür aber Stoffe, die die Aufnahme des Eisens beim Baby begünstigen.

LG,

Birgit

Beitrag von anarchie 12.08.07 - 22:06 Uhr

Hallo!

Du kannst und solltest dein Kind solange vollstillen, wie es da möchte und weiter gut gedeiht!

Diese 6-Monats-Grenze ist Schwachainn!
Dieser Unsinn vom Eisen, den Nährstoffen etc.....deine Mich enthält ALLES, was dein Kind braucht - auch wenn du ein Jahr vollstillst!

Wie kommen die Leute bloss immer drauf,dass die muMi 6 monate alles enthält und dann aufeinmal urplötzlich ungenügend ist???#kratz#augen

Ein Kind wird deutlich zeigen,wenn es mehr braucht!

Mein Sohn hat 7 Monate vollgestillt, meine Tochter 11 Monate...ich kenne auch Mütter die 17 und 18 Monate vollgestillt haben - ohne Mangelerscheinungen!#schein

lg

melanie mit nr.(36.SSW)

Beitrag von anarchie 12.08.07 - 22:08 Uhr

Achso:

für Kinder mit Allergiegefährdung wird sogar ausdrücklich 9 Monate vollstillen empfohlen!

lg

Beitrag von sonjahell 12.08.07 - 23:25 Uhr

Wichtig ist, daß du schaust was du an Nahrung brauchts! Dein Kind holt sich von dier alles was es braucht und mittlerweile eben mehr. Das kann ganz schön an die Supstaz gehen. Kuck wie du das wieder rein kriegst.

ein Rat von Sonja die Paule mit fast elf Monaten noch (fast) voll stillt