Freundin tut mir leid, aber...

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Beitrag von knochenmaid 12.08.07 - 22:28 Uhr

Hallo!

Eine sehr gute Freundin von mir hat ein 6 Wochen jüngeres Baby und arge Probleme.

Ich würde ihr gern helfen, weil ich denke, dass ich die Ursache für ihre Probleme kenne.
Ihr Leben ist einfach zu hektisch und zu unregelmäßig. Außerdem sind da viel zu viele Leute, die ihr reinquatschen und das Kind auf ihre Weise erziehen. Und zuletzt mangelnde Konsequenz ihrerseits - aber das kommt wohl hauptsächlich von der Erschöpfung...

Das Problem: meine Freundin ist 8 Jahre älter als ich und hat nen Dokter in Veterinärmedizin. Ich bin Tierarzthelferinlehrling.

Wie soll ich ihr also sagen, was sie verkehrt macht? Ich kann ihr doch nicht sagen, was sie zu tun hat!?
Jonas ist genauso mein erstes Kind, wie ihres.

Ich möchte ihr so gerne helfen. Versuche jetzt auch öfter sie zu besuchen und ihr ein paar Strategien vorzuleben, aber möglichst so, dass ich sie nicht wieder so belehre...
Allerdings hat sie auch ganz andere körperliche Voraussetzungen als ich (sie kann ihr Kind nicht so viel tragen wie ich).

Ich hätte gern ein paar Strategieideen von euch, wie ihr selbst mit euren Kindern umgeht.
Vielleicht sind eure Babys eine Zeit lang auch sehr schwierig gewesen und dann habt ihr einen Weg gefunden, wie es ruhiger bei euch wurde.

Ich kenne nur meinen Weg - der ist aber auf Jonas und mich zugeschnitten. Ich habe keinen Bauernhof und kaum Familie. Während meine Freundin Pferde zu versorgen hat und eben mit 3 Generationen in einem Haus wohnt.

#danke
LG
kathrin

Beitrag von budges... 12.08.07 - 22:32 Uhr

ich heiße auch katrin und bin aber schon ausgelernte tierarzthelferin ;-)




vielleicht erwähnst du mal tipps am rande.... standpauken würde ich ihr nicht halten

Beitrag von knochenmaid 12.08.07 - 22:46 Uhr

ist ja cool! *gg*
Aber der Name Kat(h)rin ist auch nicht wirklich selten - als ich noch Schmidt hieß, sollte ich mal irrtümlicherweise zu einer Mandel-OP... #schock

Standpauken halte ich meiner Freundin nicht. Ich versuche so diplomatisch wie möglich zu sein, aber es ist halt ziemlich schwierig...

Beitrag von budges... 12.08.07 - 22:50 Uhr

oh weh :-)

ich würde es mal versuchen, wenn sie etwas berichtet..

" hast du schon mal probiert...."

Beitrag von elke77 12.08.07 - 22:42 Uhr

Sage ihr lieber nicht, was sie falsch macht - sondern lieber, was sie richtig macht bzw wie sie es besser machen kann.
Mütter sind sehr sehr empfindlich. Man lässt sich ja nicht gerne sagen, dass man "versagt".
Zumal deine Freundin ja schon von allen Seiten sicher gutgemeinte Tipps bekommt - da ist es wahrscheinlich das letzte was sie will, dass noch eine ankommt und ihr einen "Vortrag" hält ;-)

Versuche es doch mal anders herum:
Biete ihr an, dass sie dich besuchen kann, wenn es ihr zuhause zuviel wird. Dann soll sie ihr Baby einfach einpacken und einen ruhigen, entspannten Tag bei dir und deinem Baby verbringen. Mit gemütlich Kaffee trinken, spazierengehen, ausreden lassen, Erfahrungen austauschen, Babies bewundern usw usw. Biete ihr eine kleine "Fluchtmöglichkeit", wo sie ganz sicher nicht bevormundet wird und einfach mal einen Tag lang in Ruhe Mama sein kann. Ich denke das wird deiner Freundin sicher besser helfen als noch mehr Ratschläge - auch wenn du es sicher nur gut meinst! #liebdrueck

LG, Elke+Anna #blume

Beitrag von knochenmaid 12.08.07 - 22:50 Uhr

sorum hab ich das noch gar nicht gesehen... #kratz Vermutlich wegen den schon gesagten Gründen...
Ich werd mal versuchen, das zu verwirklichen... #freu
#danke!

Beitrag von fayuan 13.08.07 - 07:53 Uhr

Hallo Kathrin!

Ich bin auch Tiermedizinerin und stehe oft genauso ratlos vor meinem Baby wie alle anderen auch...
Wenn man was medizinisches gelernt hat, ist man meistens noch ein bißchen hysterischer als alle anderen, weil man ständig denkt: Ogottogott, das könnte jetzt dies und jenes sein usw.
Es ist eben einfach so, dass jeder mir etwas voraus hat, der schon ein größeres Kind hat als ich. Und das ist von Alter und Bildung unabhängig.
Ich würde einfach meine Tips als Frage formulieren, z. B. "Hast Du schon mal ... probiert?"
Kaum jemand kann es leiden, wenn er gesagt kriegt: "Du MUST das jetzt so machen."
Mein Kleiner war am Anfang auch ein bißchen schwierig, weil eben Hektik war (Umzug, Besuche bei meiner Familie, phasenweise alle zwei Nächte woanders schlafen, Chaos eben).
Was da geholfen hat, waren einfach ein paar "Fixpunkte" im Tagesablauf, die immer gleich waren, egal wo wir waren oder wer dabei war. Z. B. jede Mahlzeit läuft gleich ab, also erst Wickeln (gut zum Runterkommen, weil Routine), dann essen und dann für eine Viertelstunde mit Baby über der Schulter herumsitzen. (Ich kann ihn auch nicht ewig rumtragen und Tragen aller Art hasst er.) Das war (und ist) immer das gleiche, ob im Auto, auf der Baustelle oder sonstwo.
Mittlerweile "takten" wir beide wie ein Uhrwerk, egal, was für Katastrophen zwischen den Mahlzeiten passieren.
Ich würde mir nicht so viele Gedanken machen, wenn ihr euch gut versteht, dann ist sie vielleicht froh, wenn sie mal mit jemand anderem als der lieben Familie reden kann...

LG

fayuan