Ihr gehts glaub ich garnicht gut und ich weiß nicht weiter. HILFE!

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von thea21 12.08.07 - 22:55 Uhr

Irgendwie brauch ich mal Hilfe, weil ich nichtmehr wirklich weiter weiß...

Sophia ist ja jetzt anderthalb Jahre.

Seit sie 12 Monate ist schläft sie mehr oder weniger durch.

Das heißt, sie schläft nur nicht durch, wenn sie krank ist oder halt dahingehend was nicht in Ordnung ist.

Einschlafen war ab da auch weniger ein Problem, entweder (das war zu 85% so, schläft sie allein, nach unserem "Gute-Nacht-Ritual" ein, ODER wenn sie nicht einschlafen kann und weint, bleib ich bei ihr bis sie ruhig ist und Sicherheit hat und gehe eben dann.

Nun, seit letztem Sonntag ist es so das sie die komplette Woche, ohne Ausnahme nicht mehr alleine einschlief. Aber eben nicht nur NICHT alleine einschlief, sondern SO fürchterlich schrie, wenn ich ging, das selbst ich Angst bekam.

Total Angsterfüllt, als ob sie verlassen würde. Dabei haben wir weder was am Abendritual geändert, noch umgestellt. Es ist alles beim Alten.

Damit hab ich mich eigentlich auch abgefunden nach 2-3 Tagen und dachte, naja Phase.

Freitag Nacht bekam sie dann (sie war wie immer am Wochenende bei Ben) Fieber und ab da begann eigentlich das schlimme...

Sie wurde wirklich im halbstundentakt wach, Ben ging rein, legte sie hin, blieb kurz bei ihr, streichelte ihr Köpfchen, als sie regelmäßig atmete wollte er gehen, kaum einen Schritt vom Bett weg schrie sie wieder fürchterlich (und unter fürchterlich konnte ich mir bis heute nix vorstellen...sie weint grausam, richtig angsterfüllt, Arme hochgerissen, hysterisch)

Irgendwann, nach den 100. Versuchen und etlichen Minuten schlief sie dann und er ging... in der Nacht jedoch wurde sie auch da zig mal wach, geendet hat es damit das er sie zu sich nahm wo sie dann mehr oder weniger gut schlief (halt unruhig, beide)

Bis heute am frühen Nachmittag behielt sie das Fieber, von da an war sie ohne Zäpfchen fieberlos, bis jetzt noch immer.

Als er sie mir brachte war sie so wie das ganze We und letzte Woche (steigerte sich bis zum Freitag halt immer mehr), weinerlich, hysterisch...ganz extrem halt.

Heute wieder das gleiche, nur das sie nicht wie bei Ben erst gegen 23 Uhr wach wurde, sondern schon 1 Stunde nach dem hinlegen (also nach ner Stunde Schlaf)

Sie schrie, ich rein, Körpfchen gestreichelt. Dachte sie schläft (saß jedesmal um die 15-20 Minuten), raus, geschrei als sie nur einen Mucks hörte...

Das nagt extrem an mir, weil ich ihr nicht wirklich helfen konnte. Sie tut mir unendlich leid und Angst macht es mir auch weil ich nicht weiß was los ist.

Jetzt ist sie nach 2 Stunden eingeschlafen...(mit 100. Mal rein raus und getröste)..und ehrlichgesagt graut es mri vor der Nacht...

Es ist kein Trotzgeschrei, Schmerzgeschrei...sondern total panisch, angsterfüllt und hysterisch...Bin ich bei ihr und fasse ihr nur ans Händchen macht sie sofort die Augen zu...

Könnt ihr vielleicht helfen? Ich weiß nämlich garnicht mehr weiter und könnte selbst grad heulen :-(

Thea

Beitrag von tatri 12.08.07 - 23:00 Uhr

Hallo!

Warum nimmst du sie nicht zu dir ins Bett?

LG Tatri

Beitrag von thea21 12.08.07 - 23:03 Uhr

Hallo,

Das werde ich ja heute Nacht, würde sie wach werden in der Nacht.

Nur klappt das eben JETZT bzw klappte das vor 2 Stunden nicht, weil ich selbst noch nicht schlief, da ich wichtige Briefe schreiben musste.

Beitrag von ramona27 12.08.07 - 23:07 Uhr

Huhu,

du Arme, hoffentlich wirds bald wieder besser mit dem Schlaf. Vielleicht bekommt sie ja Zähne oder so!?
Also, ich hol meine Kleine dann auch immer zu mir ins Bett, auch wenn ich noch nicht schlafe, versteht sie das und schläft ohne mich in meinem Bett zufrieden wieder ein.
Also, ich hatte mir ihr eine sehr schwierige Schlafphase mit vielen nächtlichen Wein Phasen als sie ihre Backenzähne bekommen hat, da hatte sie scheinbar ziemliche Schmerzen.
Alle Liebe & hoffentlich eine ruhige Nacht bzw. baldige Besserung der Situation wünscht euch
Ramona #klee

Beitrag von thea21 12.08.07 - 23:11 Uhr

Danke :-)

Ehrlichgesagt ist mir MEIN Schlaf sorry Scheißegal... Wir hatten schon viel schlimmere Schlafphasen (7 Monatelang ohne Pause 10 Mal nachts wach und so ;-))

Mir tut SIE nur unendlich leid, weil ich ihr ja nicht wirklich helfen kann, weil ich nicht weiß was los ist.

Ich nehm sie, wie Ben es am Wochenende auch machte, mit zu mir, wenn sie aufwachen sollte nachts. Aber vorhin auch jetzt, ging es noch nicht, weil ich wichtige Akten durchforsten und Briefe schreiben muss :-( Sonst wär ich schon vorhin mir ihr in meinem Bett verschwunden.

Sie alleine im großen Bett (Mama bzw PApa) hatten wir auch schon versucht, aber auch da keine Verbesserung, bzw gleichschlimm UND da ist die Gefahr des runterfallens auch groß, wie ich mein Kind kenne.

Thea

Beitrag von svenja2006 12.08.07 - 23:04 Uhr

Hallo Thea!

Hört sich für mich an als durchlebe deine Maus gerade sehr starke Verlustängste!!!

Ich würde sie heute Nacht zu mir ins Bett nehmen, dann habt ihr sicher beide ne ruhigere Nacht als anders und morgen auf alle Fälle zum KiA um auszuschliessen das sie nicht doch was hat, aber für mich hört es sich nach Verlustängsten an.

Du schreibst "heute war sie bei Ben", ich gehe mal davon aus das Ben der Papa ist und ihr getrennt lebt?? Hat sie evtl. mit dieser Situation Probleme???

LG, Nicole & Svenja 16 Monate, die bei uns im Familienbett schläft, weil sie das einfach braucht und es uns allen dreien gut tut

Beitrag von thea21 12.08.07 - 23:08 Uhr

Hallo,

das vermute ich auch schon die ganze Zeit ganz stark, aber kommt sowas SO plötzlich, ohne jegliche Veränderung, die sie dazu hätte bewegen können?

Ich bin vom Papa getrennt seit 9 Monaten, seit 9 Monaten also geht sie jedes Wochenende zu ihm.

Also 5 Tage Mama, 2 Tage Papa. Sie hat es also seit sie 10 Monate alt ist so kennengelernt und hatte NIE Probleme.

Wir verstehen uns nach wie vor sehr gut, machen viel gemeinsam als Familie, sie weiß das Papa sie am Wochenende holt und auch da ist nichts vorgefallen das sie hätte Angst haben müssen das er nicht kommt, oder Mama sie nicht abholt...wirr geschrieben, sorry.

Beitrag von svenja2006 12.08.07 - 23:16 Uhr

Ich denke schon das das recht plötzlich kommen kann. Vielleicht realisiert sie ab einem bestimmten Alter einfach mehr. Und es fällt ihr vielleicht schwer Papa nur am Wochenende zu sehen oder vielleicht aber auch Mama am Wochenende nicht zu sehen. Oder es hat evtl. mit eurer Trennung garnichts zu tun und sie durchlebt die ganz normale Phase, in der Kinder begreifen das Mama/Papa nicht grundsätzlich immer da sind, auch weggehen können. Vielleicht solltest du da auch mit dem Kia drüber sprechen.

Svenja kämpft mit solchen Verlustängsten mir gegenüber auch, ich musste sie zu Anfang gesundheitlich bedingt 6 Wochen "im Stich lassen" (Wochenbettdepression) und als sie 8 Monate war nochmal 5 Tage (Gallenblasenentfernung). Seit diesen 5 Tagen hat sie enorme Verlustängste, die ich dadurch in den Griff bekomme, das ich ihr immer wieder zeige/beweise das Mama nicht weggeht, sondern IMMER wieder kommt, sie sich auf mich verlassen kann, begleitet wird dies durch eine homöopathische Behandlung.

LG, Nicole und Svenja

Beitrag von friendlyfire 12.08.07 - 23:15 Uhr

Hallo Thea,

also abgesehen davon, dass es wirklich Verlustängste sein können, kann das auch "nur" ne Phase sein. Unsere Tochter hatte in dem Alter auch so ne Phase, in der die Nächte wirklich schlimm waren und ich am Zahnfleisch ging.
Hast du mal geschaut, ob sie Zähne kriegt? Fieber haben Kinder immer mal wieder und vielleicht hat sie was ausgebrütet und es ging ihr nicht gut.
Ich denke, wenn sie jetzt seit 9 Monaten mit eurer Sit. klar kommt und sich zwischenzeitlich jetzt nichts geändert hat, brauchst du dir keine Sorgen machen.
Nimm sie zu dir ins Bett und halte einfach durch. Bei uns ging das ca. 3 Wochen, danach wars wieder völlig normal. Vielleicht hat sie nen Wachstumsschub.

Alles Gute und ich hoffe, euch gehts bald wieder besser...

friendly

Beitrag von zuppel 12.08.07 - 23:18 Uhr

Hallo Thea!

Als ich das grad gelesen hab, fiel mir nur eins ein! Mein Finchen!!! Genau dasselbe, wie Du es beschreibst...!
Allerdings hat meine Süße das immer während des Zahnens so für max. 2 Wochen. Ne zeitlang hat es geholfen ihr dann ne Flasche Tee ins Bett zu geben.Die hat sie nach Minuten des nicht beruhigen Bekommens auch genommen und getrunken. Währenddessen konnte ich mich auch in aller Ruhe aus dem Zimmer entfernen und die Tür schließen. Sie ist danach auch wieder fast anstandslos eingeschlafen, wenn man ihr noch den Hutti gegeben hat. hin und wieder ist aber auch wieder hellwach und macht ein Riesentheater, wenn man sie nicht mit rausnimmt. Dann ist sie irre komisch und nen totaler Kasper für 1-2 Std. Danach schläft sie dann jedoch nur mit mir ein. Sonst am Abend haben wir da keine Probs, bis auf kurzes Gejammer für 20-30 Sekunden. Das ist aber eher die Ausnahme! Sonst wie gesagt, keine Probs.
Was die Lütten da so sehr verängstigt, weiß ich auch nicht. Aber wenn es bei uns passiert, dann ist es auch immer fast um die selbe Zeit!
Versuchs einfach mal mit ner warmen Flasche Fencheltee, oder Milch.

Viel Glück und Kraft Silvi

Beitrag von thea21 12.08.07 - 23:21 Uhr

Ihr seid soooo lieb :-) Danke!

Mir macht seelisch einfach dieses plötzliche zu schaffen. Mir ist mein Schlaf im Endeffekt wirklich egal, wie gesagt hatten schon schlimmere Zeiten, nur nicht zu wissen was ist, ist echt hart.

Sie hatte Fieber (schonmal vor 2 Wochen, einen Tag lang sehr hoch), jetzt 3 Tage lang um die 39-40...

ABER ohne Rotz, Schnupfen, Husten, Heiserkeit... nichts dergleichen.

Sie ist den ganzen Tag extrem schlimm...keinen Meter darf man weggehen oder ihr was anbieten. Geht ihr was gegen den Strich - Weinen. Geb ich ihr was und sie will nicht - weinen..geht Papa/Mama - Weinen....

Ansonsten weiß ich nicht, Zähne hatte ich auch schon überlegt, ihr fehlen nun noch 4 Backenzähne. Kommen bzw können die jetzt schon kommen, bzw kommen die letzten nicht erst sehr viel später?
Ansonsten war das vorherige zahnen zwar extrem schlimm/anstrengend aber nie mit Fieber verbunden.

LG und nochmal danke an alle Thea

Beitrag von zuppel 12.08.07 - 23:30 Uhr

Das mit dem Fieber haben wir auch alles durch. Auch ohne Schnupfen und dergleichen.
Bei uns liegt es wie gesagt an den Zähnen denke ich. Denn es passiert nur dann.
Finchen ist nun knappe 16 Monate alt und ihr fehlen nur noch 2 Zähne. Die Vampirzähnchen oben.

Halte durch. Das hat alles irgendwann ein Ende...

Beitrag von pialogo 12.08.07 - 23:31 Uhr

hi thea,
also zaehne koennen bei kindern zu sehr unterschiedlichen zeiten kommen wie ich im vergleich mit den kindern meiner freunde feststellen muss (koennen gut die backenzaehne sein!).
beim zahnen koennen kinder ja auch fiebern. das mit der warmen flasche fencheltee finde ich eine gute idee, zur beruhigung, wenn nichts geht, gebe ich die benjamin auch.
und ich wuerde mich jetzt nicht verrueckt machen bzgl. trennung usw, klingt, als habt ihr das gut im griff.
koennte mir echt vorstellen, dass das trennungsangst ist (was ja alle kinder zu unterschiedlichen zeitpunkten bekommen, also normal!) verbunden mit zahnen.
geh' echt morgen mal zum arzt und mache dich nicht verrueckt!
liebe gruesse von pia #liebdrueck

Beitrag von sami.flower 13.08.07 - 07:33 Uhr

guten morgen thea:-)

lass dich mal #liebdrueck
wie war eure nacht?

als ich das ganze gelesen habe,musste ich an yannick denken.das was ihr derzeit durchmacht haben wir mit unserem sohn auch durchgemacht. zu dem zeitpunkt bekam er alle backenzähne!!!!#schock es war eine furchtbare zeit. hohes fieber,viel #heul. es war sehr anstrengend und schlimm,sich das mit an zusehen#schmoll

ich wußte anfangs auch nicht was los ist,konnte es mir nicht erklären. wir mussten uach nachts teilweise alle 30minuten rein zu ihn! nach ein paar tagen war der erste backenzahn da und endlich hatten wir eine erklärung für das verhalten von yannick. mittlerweile hat er alle backenzähne und die anderen zähne kommen ohne probleme.

ich tippe daher darauf,das es wirklich die backenzähne sind bei deiner maus.

ich hoffe ihr übersteht die zeit gut.

ich habe yannick immer Chamomilla D 6 Globuli gegeben. das half wenigstens etwas. ansonsten ist echt durchhalten angesagt.#klee

ich drücke euch die daumen das es bald überstanden ist,bei uns dauerte es leider ganze 4wochen#schock

ganz liebe grüße von kathi+yannick,der mit 11monaten schon alle backenzähne hatte!!!;-)

Beitrag von bibabutzefrau 13.08.07 - 07:50 Uhr

Oh Oh kenne ich:-p

Ich glaube das durchlebt so ziemlich jedes Kleinkind mal.Wir hatten das im Dezember,da war Ida 22 Monate alt.Es waren 4 Horrorwochen.Ich hochschwanger und musste auf der kleinen Couch neben ihrem Bett schlafen (weil sie bei uns im Bett nicht schlief)#augen und ein Kind das brüllte sobald man aufs Klo oder so wollte (und frag mal wie oft man als SS aufs Klo muss#augen)


Es war wirklich so anstrengend und irgendwann liess es nach.
Von da an mussten wir aber die Türe offen lassen und sie versicherte sich ca 100 mal ab.Erst blieb ich im Flur und dann wenn sie eingeschlafen war ging ich erst ins WZ.

Wir hatten ein hom. Mittel-

Schläfrig, doch kann nicht einschlafen, Angst vor dem Alleinsein und vor Dunkelheit, braucht Licht zum Einschlafen, Angst vor Geistern, Angstträume, schreit auf im Schlaf, erwacht voller Furcht
besser durch helles Licht, Gemeinschaft, Wärme
verschlechtert in dunklem Zimmer, Alleinsein, nach dem Schlaf
Stramonium D 6
1 Tablette oder 3 Globuli oder 5 Tropfen 1/2 Stunde vor dem Schlafengehen, alle halbe Stunde wiederholen, bis der Schlaf eingetreten ist

das hat zumindest uns soweit geholfen dass sie nicht mehr hysterisch rumbrüllte und gar keine Ruhe fand.

Euch alles Gute ,mir graut schon ob das bei Ole auch irgendwann mal kommt#schwitz

LG Tina