Wann weiß man, ob man den Partner noch liebt? - Trennung?

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Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von sacrifice3 12.08.07 - 22:55 Uhr

Hallo!

Ich schreibe zum ersten Mal hier in diesem Forum. Ich weiß auch nicht, ob es das richtige Forum ist. Aber in Partnerschaft wollte ich echt nicht schreiben....

Ich bin mit meinem Mann seid ein paar Jahren verheiratet. Probleme gab es oft, aber das wird es wohl in jeder Partnerschaft oder Ehe geben. - Davon gehe ich jetzt einfach mal aus!

Aber was mir hier geboten wird, ist einfach zuviel!!!! #schock

Nach der Hochzeit lief eigentlich alles sehr gut. Doch seid dem letzten Jahr fing mein Mann immer mehr an, sich zum negativen zu verändern. Vor allem, wenn er was getrunken hat. Ich habe nichts dagegen, wenn er seine paar Bier zum Feierabend trinkt. Auch am WE darf er das. Aber er soll verdammt nochmal mich dann in Ruhe lassen!!!!

Er wird dann aggressiv, gemein und beleidigend!!!

Ich könne nix, wäre eine schlechte Hausfrau, Ehefrau und Mutter!!!

Mal ehrlich: Ich habe jeden Tag das Kind, bringe es dann weg, um zu arbeiten, danach evtl. noch abholen, weil Mann es nicht schafft und danach noch Essen machen, Kind bettfertig machen und Hausarbeit fertig machen! Manchmal habe ich erst so gegen 22 Uhr für mich Zeit.

Dann will "der Herr" hier und da was...
Und wenn ich ins Bett will, will er natürlich noch das "gewisse Etwas"...

Aber das ich AUCH fertig von dem Tag bin, versteht er nicht!

Dann kommen Sprüche, wie: "Du bist ne Schlampe!" oder "Du gehst fremt!" "Wer weiß, wer tagsüber in dir rumstochert!"

Ich hab da keinen Bock mehr drauf.

Ich liebe unseren gemeinsamen Sohn sehr, aber ich empfinde so langsam eine gewisse Abneigung gegen meinen Mann - wegen seiner Sprüche!!!

Ab wann kann man eigentlich behaupten, dass man seinen Partner nicht mehr liebt?

Ich weiß es in meiner Situation nicht! Aber ich weiß, dass ich das nicht mehr lange mitmache.

Er geht zwar arbeiten, aber er kümmert sich nicht um unser Kind, geschweige denn, um seine Tochter (meine Stieftochter) und will, wenn er nach Hause kommt, am liebsten sein Essen und danach Sex.

Ich sehne mich aber nach Geborgenheit. Ich will mal nett in den Arm genommen werden, so, wie ich es bei meinem Mann mache und ihn fragen, wie sein Tag war.
Ich höre ihm zu. Aber er ist total desinteressiert, was ich und mein Sohn (und Stieftochter, die nur alle 2 WE. da ist) gemacht haben.

Das ist für mich kein Eheleben!!!!

Immer hat er was an mir auszusetzen!
- Die Spüle ist nicht sauber!
- Das Essen ist noch nicht fertig!
- Staub ist heute nicht gewischt worden!
- Warum haben wir kein frisches Brot?
Und und und....

An alles kann ich nun wirklich nicht denken und alles auf einmal kann ich auch nicht!!!!

Es bleibt mal was liegen, Herrgott! - Ich kann mich auch nicht zerteilen!!!

Er macht angeblich immer alles richtig und ich nur Fehler!!!

Ich mag echt nicht mehr!
Mittlerweile mag ich nicht mal mehr, dass er mich anfasst!

Ich möchte nur noch weg und in Ruhe mit meinem Sohn in Ruhe leben! Schade um meine Stieftochter, denn ich liebe sie nach 6 Jahren sehr! #herzlich

Also, was sagt ihr zu meiner Situation?
Ich denke, ich habe meine Entscheidung schon seid Wochen/Monaten getroffen. Hoffe aber, dass es besser eird.
Aber es wird bestimmt nicht besser, das weiß ich.
Aber ich denke, ich habe Angst, den großen Schritt zu wagen....

Was denkt ihr?
Wann merkt man, dass man den Partner nicht mehr liebt?
Und was ratet ihr mir?
Trennung?

#danke fürs lesen!

Sacrifice3#klee

Beitrag von sigru 12.08.07 - 23:03 Uhr

Hm, ich hab irgendwann gemerkt, daß ich ohne IHN besser dran bin - daß ich neben ihm keine Luft mehr bekomme und daß es den Kindern in dieser Situation schlecht geht.
Dann muß man sich nur noch überlegen wie man die Trennung vollziehen will.

Alles Gute, Sigru

Beitrag von lucky1278 12.08.07 - 23:31 Uhr

ganz ehrlich ich würd meine sachen packen mein Kind nehmen und weg.
Ich mein das is doch nich normal das ein der eigene Mann als Schlampe bezeichnet.So wie du das beschreibst wär es für mich kein eheleben mehr.
Auch wenn du Angst vor dem grossen Schritt hast sei dir im klaren das es vielleicht immer so weiter geht.Irgendwann bekommt das dein Kind auch mit und das is nich gerade toll.Lass dich doch einfach mal Beraten was dir an Hilfe und co zusteht und entscheide dich dann in ruhe.

Drück dir die Daumen das du eine entscheidung zu deinen Wohle und dem wohl des kindes treffen kannst.
gruss Lucky

Beitrag von schlange66 13.08.07 - 09:00 Uhr

heutzutage nörgeln die frauen nur noch ...ich mit eingeschlossen nörgel auch den ganzen tag rum.....und möchte anerkennung und dank...

meine mutter nörgelt seit 40 jahren nicht sie macht was zu machen ist


heutzutage möchte jeder anerkennung und sein ding durchziehen.

ein schlechtes ziel für die ehe

Beitrag von silberstreifen 13.08.07 - 09:11 Uhr

Hallo,
wie ich Deinen Text gelesen habe, dachte ich sofort, der könnte von mir sein. Mein Mann trinkt auch, kümmert sich auch nichts ums Kind. Ich arbeite den ganzen Tag, muss das Kind vom Kindergarten abholen etc. und dann wird auch noch an mir rumgemeckert, dass ich nicht richtig putze. Sex muss ja immer sein, wenn der Herr der wünscht, auf Knopfdruck wie eine Maschine, auch wenn man dazu keine Lust hat.
Ich denke mal, dass ich meinen Mann auch nicht mehr liebe und nur noch aus Gewohnheit zusammen bin. Hätten wir nicht zusammen ein Haus gebaut und ich hänge da verdammt mit drin mit den Schulden, dann hätte ich schon lange meine Koffer gepackt. Aber ich denke, alles geht nur eine gewisse Zeit und dann ist der Punkt erreicht, wo es nicht mehr geht.
Viele Grüsse

Beitrag von mamastern77 13.08.07 - 23:52 Uhr

Nach Liebe klingt das nicht wirklich.

Der Text hätte, etwas abgeändert, auch von mir stammen können.

Ich merke immer mehr, dass mein Partner und ich keinen Respekt mehr voreinander haben. Und eigentlich wäre es jetzt an der Zeit zu gehen.

Aber wir haben eine Tochter und gerade erst umgebaut. So einfach ist das da nicht, die Koffer zu packen.

Aber ich merke, dass es mir täglich schlechter geht.

Und bei dir klingt es auch so. Wenn du kannst und jemanden hast, der dir über den steinigen Weg hilft, dann geh am besten so schnell du kannst.

Alles Gute, Nicole