Mutterschaftsgeld, Steuerklasse, ich dreh noch hohl :-)

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von sun1982 13.08.07 - 11:02 Uhr

Hallo ihr Lieben!
Ich stelle hier gerade fest, dass ich zu oben genannten Themen völlig planlos bin und hoffe mal, ihr könnt mir helfen. Mein Mann und ich sind bis jetzt beide berufstätig mit Steuerklasse 4 gewesen. Jetzt bekomme ich ja seit letzter Woche nur noch Mutterschaftsgeld. Ist es jetzt sinnvoll, meinem Mann jetzt schon die dreier Steuerklasse zu geben oder erst, wenn die Mutterschutzfrist vorbei ist? Muss ich dann bei mir in der Arbeit auch eine neue Steuerkarte abgeben, weil ich ja dann die fünf hätte oder ist das egal, weil ich ja gar nicht arbeite????
Dankeschön schon mal für eure Hilfe
Steffi (34+6)

Beitrag von nina001 13.08.07 - 11:37 Uhr

ich würde die steuerklasse nach der mutterschutzfrist abändern. da ja dein mutterschaftsgeld mit der LST4 gerechnet ist. sonst musste wieder alles neu beantragen bzw. rückzahlen.
für den arbeitgeber sollte es nach dem mutterschutz erstmal egal sein in welcher klasse du bist, da er ja nix zahlt. aber du brauchst ja deine LSTkarte um die LSTklasse zu ändern. das wird der buchhaltung dann sicherlich auffallen.
grüße

Beitrag von smurfelchen 13.08.07 - 11:49 Uhr

Hallo Steffi,
mein Wissensstand ist der, dass das Mutterschaftsgeld ja ein Netto gezahltes Entgelt ist und daher die Steuerklasse irrelevant ist. Du kannst daher in die 5 ab Beginn Mutterschutzfrist und Dein Mann in die 3 wechseln - ist sinnvoller für Euch!
Liebe Grüße,
smurfelchen (32+5)

Beitrag von nina001 13.08.07 - 11:58 Uhr

aber ich dachte, dass die berechnungsgrundlage das normale gehalt inkl. steuer ist. und das das mutterschaftgsgeld lediglich die differenz ausgleicht.
oder lieg ich da falsch?
grüße

Beitrag von smurfelchen 13.08.07 - 12:05 Uhr

Die Berechnungsgrundlage ist Dein Netto, nicht das Brutto - und von dem herunter gerechneten täglichen netto werden dann die 12 (bin mir in der Höhe nicht ganz sicher) Euro, die man als gesetzlich versicherter von der Krankenkasse bekommmt, abgezogen.

Bsp.:
Brutto: 3000 Euro / Monat

Netto: 1500 Euro / Monat (es werden die letzten 3 Monate heran gezogen, also wenn es schwankt, wird addiert und dann wieder auf den Tag herunter gerechnet)

--> tägliches Netto: 50 Euro
--> Zuschuss KK: 12 Euro (wie gesagt, Höhe bin ich nicht sicher)
--> Mutterschaftsgeld AG: 38 Euro / Tag

--> für August (vorausgesetzt Du bist den kompletten August im Mutterschutz: 38 Euro x 31 Tage = 1178 Euro netto

Viele Grüße,
smurfelchen

Beitrag von sun1982 13.08.07 - 12:56 Uhr

Dankeschön Mädels :-)
Das ist ja ne ganz schöne Lauferei... Jetzt werd ich erst mal unsere alten Steuerkarten besorgen!
LG