Neue Stelle und nun schwanger

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von quackst 13.08.07 - 12:30 Uhr

Hallo,

das Glück meint es zu gut mit uns dieses Jahr.
Endlich habe ich nach meinem Studium eine Stelle bekommen, zwar nur auf ein Jahr erstmal befristet aber immer hin. Ich freue mich riesig auf die Arbeit. Alle Formalitäten sind erledigt. Arbeitsbeginn ist der 01.10.

Nun habe ich vor einer Woche erfahren, dass ich schwanger bin. Das war nicht so geplant und steh deshalb auch in einem Wechselbad der Gefühle.
Bei Arbeitsbeginn wäre ich schon im vierten Monat.

Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen und kann mir da ein paar Tipps geben.
Bis jetzt habe ich den Arbeitgeber noch nicht informiert, da ich eigentlich die kritische Zeit noch abwarten wollte. Aber ich will schon so mitte September um ein Gespräch bitten.

Warum passiert immer alles auf einmal...

Ich freue mich über eure Antworten.
Viele Grüsse Quackst#klee

Beitrag von zahnfee71 13.08.07 - 12:48 Uhr

Hallo,

na dann mal herzlichen Glückwunsch!!!!

Also, soweit ich weiß beginnt ein Arbeitsvertrag erst an zu wirken, wenn Du tatsächlich anfängst zu arbeiten.
Bei mir war es genauso, hab zum 1.6. neuen AG und war da in der 6. SSW. Habe erstmal gearbeitet. Leider hat er uns im Juli wieder gekündigt, da mußte ich ihn über meine Schwangerschaft informieren. Das ist aber eine andere Geschichte.

Es kann gut angehen, das wenn Du Deinen AG vor Arbeitsantritt informierst, Du dort gar nicht anfängst.

Denn wer will schon eine Schwangere einstellen und beschäftigen.
Es ist so, das Du den AG erst informieren mußt, wenn Du gekündigt wirst. Schlauer ist es natürlich vorher wegen dem Mutterschutz.
Also erstmal anfangen zu Arbeiten, damit Dein Arbeitsvertrag wirksam wird und dann über die Schwangerschaft informieren.
Ist zwar nicht sehr nett, aber Du bist auf der sicheren Seite.
Wünsch Dir viel Glück
LG Tanja die nun zu Hause sitzt, weil der Chef nie eine Schwangere eingestellt hätte. Nun läuft alles über ein Anwalt.

Beitrag von jamey 13.08.07 - 12:55 Uhr

war in ähnlicher situation. weiß ja nicht was du studiert hast?! ich wäre in ner führungsposition gewesen und hätte eine tochtergesellschaft aufbauen sollen. fairerweise habe ich meinem chef die schwangerschaft sofort mitgeteilt, habe bwl studiert und weiß daher welchen verlust ich andernfalls für das unternehmen bewirkt hätte, nicht nur finanziell, auch personell - ein wechsel der verantwortlichen mitten im aufbau... undenkbar.

ich habe die stelle also nicht angetreten. 4 monate nach der geburt habe ich ein neues gutes jobangebot bekommen. wurde geworben - musste nicht eine bewerbung schreiben #freu

es kann also dennoch alles gut werden! ich hätte die stelle nicht mit reinem gewissen antreten können, wäre ja ein unmögliches arbeitsverhältnis gewesen. lügerei von anfang an, was soll man da für ne stellung im unternehmen haben?!

musst du auch mit dir und deinem gewissen ausmachen! ich bin immer für ehrlichkeit. kannst dir ja ne gute argumenteation zurecht legen, nach möglichkeiten suchen die dir ermöglichen die stelle dennoch anzutreten und deine aufgaben zu erfüllen (homeoffice, teilzeit von anfang an (erst 4h dann 6 etc)...kenne ja deine famili. verhältnisse nicht. eltern in der nähe?!

Beitrag von quackst 13.08.07 - 13:09 Uhr

ersteinaml vielen Dank für die Antworten.

Ja, also ich werde es auf jeden Fall voeher sagen, egal was dann auch passiert.
Das Vorstellungsgespräch und das ganze drum rum war einfach einmalig und ich könnte mir nichts besseres vorstellen. (Nachmittagsbetreuung an einer Grundschule, das ist wirklich mein Traumjob im Moment)
Und da das alles so positiv und angenehm war, will ich der Fairness halber und besonderes auch meines Gewissens es vorher sagen...Kündigungsschutz hin oder her...und ich habe es ja vorher nicht gewusst, nicht mal annähernd daran gedacht.
Es wäre schon schön, wenn ich trotzdem anfangen könnte, aber ich kann es auch nachvollziehen, wenn sie nun jemanden anderes einstellen.
Es ist irgendwie alles so ärgerlich und doch schön zu gleich...

Leider habe ich auch keine Familie in der Nähe...naja wäre alles zu schön um wahr zu sein...:-(

Beitrag von jamey 13.08.07 - 13:30 Uhr

also nur mal für den fall der fälle: es gibt ja auch kitas die betreuen so ganz kleine...bei meinem sohn in der kita (er geht selbst seit dem 5.monat) ist jetzt auch so ne kleine maus, gerade ende der muschuzeit...also 8wochen alt :-)

sicher nicht die optimallösung, aber mal ehrlich: gibt es die? mach dich kundig, überleg dir genau was du willst und dann entscheide. viel glück

Beitrag von rudi333 13.08.07 - 14:37 Uhr

Ein dickes Lob.