zurück von U4 und gaaaanz traurig

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Beitrag von chrischu 13.08.07 - 14:21 Uhr

Hallo
Kommen gerade von der U4 zurück und ich bin total traurig - könnte einfach #heul.
Die Kinderärztin hat festgestellt, dass unser kleiner Moritz schlecht hört.#schmoll#heul Er hat seinen Kopf garnicht zur Seite gedreht als sie neben dem Ohr gerasselt hat. Wir hatten ja zu Hause auch schon ab und an mal den Eindruck. Z.B. wenn der Papa pfeifft oder ruft dann dreht er sich nicht nach ihm um...Aber wenn ich nieße erschreckt er und wenn ich singe beruhigt er sich auch...#kratz Bin total verzweifelt, weil die Ärztin meinte wenn es sich nicht ändert braucht er ein Hörgerät!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Damals im KH ist nach der Geburt ein Hörtest gemacht worden und der war sehr gut. Wie kann es sein, dass er jetzt schlecht hört?????
Geht es jemandem ähnlich??
Auserdem hab ich der KiÄ gesagt, das er seit kurzem Nachts öfter Hunger hat, und sie hat gemeint ich solle abends mal ne Flasche #flaschehinterher geben. Wenn er noch Hunger hätte würde ich es dann schon sehen. Eigentlich wollte ich ja voll weiterstillen. Aber es nutzt ja nichts, bin allerdings schon etwas traurig.#schmoll
Naja ansonsten war alles in Ordnung: Er hebt seinen Köpfchen schön und greift geziehlt und hällt es auch fest.
Gewicht:6600g
Größe:64 cm
KU:40 cm
Die zweite 6.fach, Pneumokokken und Rotha Impfung hat er auch bekommen und nur ganz kurz geweint. Jetzt liegt er satt in seinem Bettchen und schläft, weil er so k.o. ist.

Sorry ist bischen lang geworden...
#herzliche Grüße
chrissi mit Moritz
http://chrissi84.milupa-webchen.de

Beitrag von boehsemama 13.08.07 - 14:26 Uhr

Also ich kann da aus eigener erfahrung reden unser sohn hat da auch nicht darauf gehört weil ihn das geräusch einfach nicht interresiert hat und wenn er keine lust hat hört er eh nicht hin aber wenn ich mal kurz weg war und ihn dan rufe hört er auch hin ohne probleme!Beruhig dich dein kind wird bestimmt kein hörgerät brauchen!


LG Jessy + #baby daniel

Beitrag von leni2807 13.08.07 - 14:37 Uhr

MAn sollte seinem KiA nicht immer vertrauen!
Mein kleiner hat auch lange nicht reagiert, habe mit meiner Hebi gesprochen und die hat ihn sich mal angeschaut, ihn interessierte es nicht und das wird bei deiner maus nicht anders sein! Es hört er alles auch auf seinen namen und wenn der Papa heim kommt!

Thema Abendflasche!
Lass es Still weiter, mein kleiner kommt heute manchmal noch 5 mal in der Nacht und bekommt Abends Schnitte und Einschlafstillen!
entscheide es für dich ob es dich stört, wenn er öfters gestillt werden möchte!
Befindet sich glaub auch grad im nächsten wachstum und milch muss sich umstellen!

Seh alles locker, hab ich auch gelernt und mein kleiner ist nun schon 9 Monate!

Leni

Beitrag von ajona2005 13.08.07 - 14:42 Uhr

"Auserdem hab ich der KiÄ gesagt, das er seit kurzem Nachts öfter Hunger hat, und sie hat gemeint ich solle abends mal ne Flasche hinterher geben. Wenn er noch Hunger hätte würde ich es dann schon sehen. Eigentlich wollte ich ja voll weiterstillen. Aber es nutzt ja nichts, bin allerdings schon etwas traurig."

Darauf solltest du dich gar nicht einlassen!!! Laß dich nicht verunsichern!
Still weiter voll.
Es gab bei uns auch ne Zeit, da kam Lara jede Stunde an die Brust und wurde nicht satt (hatte ich das Gefühl), aber die Mäuse wachsen und die Muttermilch passt sich ihnen an. Es ist ganz normal, wenn er mal mehr und mal weniger Brust verlangt, du hast genug! Die Milch wird während des Trinkes produziert.
Ich stille Lara auch noch, sie ist 8,5 Monate alt und kommt an schlechten Nächten bis zu 4x mal und will an die Brust. Ist doch in Ordnung! Das heißt ja auch nicht unbedingt, das sie nicht satt ist. Manchmal ist es nur Durst, da nuckelt sie 2 Min. Manchmal ist es auch nur das Bedürfnis nach Mama und Nähe, die Geborgenheit an der Brust... das lässt das Kind zufrieden werden, wenn es sich sicher fühlt. Man kann nicht immer alles auf den Hunger schieben.

Lies dir das auch mal durch:

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Das Verhalten Ihrer Kleinen am Abend/in der Nacht entspricht nämlich lehrbuchmäßig dem eines Babys in diesem Alter und es gibt sogar einen wissenschaftlichen Ausdruck dafür: Clusterfeeding.

Das abendliche Dauerstillen ist NORMAL und keineswegs ein Anzeichen für zu wenig Milch. Deshalb ist es in der Regel auch nicht sinnvoll zuzufüttern, im Gegenteil durch das Zufüttern werden nur neue Probleme geschaffen.

So kleine Babys wollen durchschnittlich zwischen acht und zwölf Mal innerhalb von 24 Stunden an die Brust. Muttermilch ist innerhalb von 60 bis 90 Minuten verdaut und der Organismus eines Babys ist auf häufige Mahlzeiten eingestellt. Dabei ist es nun nicht unbedingt immer so, dass ein Kind zügig zwanzig Minuten trinkt und sich dann nach drei Stunden das nächste Mal rührt, sondern es kommt immer wieder zu Stillepisoden, die so ablaufen: das Kind trinkt eine kurze Weile, hört auf, döst vielleicht sogar weg und beginnt erneut kurz zu trinken usw.
Dieses Clusterfeeding und ist absolut normal für kleine Babys und vor allem am späten Nachmittag und abend kommt es verstärkt zu solchen Cluster-Phasen.

Dazu kommt, dass in bestimmten Alterstufen Wachstumsschübe zu erwarten sind, in denen die Baby manchmal schier ununterbrochen an die Brust wollen. Wachstumsschübe sind Zeiten erhöhter Nachfrage, in denen das Baby sehr oft gestillt werden möchte.

Wird das Baby dann auch häufig angelegt (etwa alle zwei Stunden, manchmal sogar noch häufiger), erhält der Körper der Frau das Signal „mehr Milch bilden" und nach ein paar Tagen ist der Spuk vorbei und die Milchmenge hat sich dem Bedarf des Babys wieder angepasst.
Stillen funktioniert nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage.
Du hast dann nicht zu wenig Milch, sondern der Bedarf des Babys hat sich vergrößert und die Brust muss darauf erst reagieren. Je häufiger angelegt und die Brust effektiv entleert wird, um so mehr Milch wird gebildet.
Wird in dieser Situation zugefüttert, kann das sehr schnell zu einem ungewollt frühen Abstillen führen.

Das Dauerstillen kann sehr anstrengend und auch nervend sein, aber es hat seinen Sinn. Rein wissenschaftlich gesehen ist es so, dass das Baby durch den Stillmarathon die Prolaktinausschüttung anregt und so dafür sorgt, das die Milchbildung angeregt wird und genügend Milch für das Kind zur Verfügung steht.
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Soviel dazu... und wegen dem Hörtest...

Wie hat sie festgestellt, das er schlecht hört? Nur, weil er nicht reagiert hat auf die Rassel?
Darauf würde ich noch nichts geben, vielleicht hat es ihn nicht interessiert?
Bei Lara ist das auch manchmal so, wenn sie nichts hören will, dann will sie nicht...
sucht lieber einen Ohrenarzt auf, dann seid ihr auf der sicheren Seite.

Irgendwie wird man heutzutage schnell "abgestempelt"... das Kind hört nicht auf ne Rassel = bestimmt schwerhörig...
Das Kind ist ein Zappelphilip = hat bestimmt ADHS
Was? Das Kind spricht mit 1,5 Jahren noch nicht?? = Geht lieber mal zum Logopäden... und so weiter und so weiter...

Lass dich nicht verunsichern, mach was du als Mutter für richtig hälst, dein Mutterinstikt und Bauchgefühl werden schon richtig sein, besonders was das Stillen jetzt angeht. Und wegen dem Hören macht euch nicht verrückt, bevor die Henne das Ei noch nicht gelegt hat. Geht euch erstmal andere Meinungen einholen!

Alles Gute


Beitrag von schnecke1 13.08.07 - 14:47 Uhr

hallo Chrissi..

laß dich erst mal drücken#liebdrueck.. so ging es mir auch nach der U4... Lilly hatte absolut keine Lust den Kopf zu drehen, weder rechts noch links.. den Kopf mit anheben auch nicht.. alles war ihr zuviel an diesem Tag.. die Ärztin meinte auch, daß es sein kann, daß sie schlecht hört und das wir wohl beim nächsten Mal nen Test machen müssen.. das sei nicht üblich, daß die Kleinen nicht reagieren würden.. :-(.. mein Freund hatte dann schon richtig Panik.. aber soll ich dir mal was sagen.. nicht üblich... das müßte sie aber jetzt schon können..und und und... Mensch.... immer dieses reingequetsche in die Norm.. unsere Kleine hört sehr gut.. das rascheln, das Blubbern das Singen und nur weil sie keine Lust auf irgendein Klingeln hatte wird sofort Panik geschoben.. ich warte jetzt einfach Mal ab.. ich seh ja wie sie sich hier zuhause entwickelt... ich finde die Kinderärzte machen einem oft ein schlechtes Gefühl.. und mit dem Stillen.. mach wie du denkst.. wenn es dir nichts ausmacht ihn öfter anzulegen, tu´s einfach.. fertig aus:-).. wir lassen uns alle viel zu sehr verrückt machen#augen( einschließlich meiner Wenigkeit)


LG Schnecke, die jetzt erst Mal die U5 abwartet

Beitrag von huepfkatze 13.08.07 - 15:06 Uhr

Hallo Chrissi,

lass Dich drücken! Ich hab auch Schiß vor der U4 und bin daher ganz froh über die vielen netten Antworten hier. Manchmal denke ich auch, Leah (9 Wochen) reagiert kaum auf Geräusche. Aber unser Hörtest im Krankenhaus war auch in Ordnung!

Ich warte jetzt nochmal ab und hoffe, bei Euch kommt alles in Ordnung!

Viele Grüße
Christine

Beitrag von sandra_123 13.08.07 - 15:07 Uhr

ja gehts denn noch? ein baby ist doch nicht gleich schwerhörig, nur weil es den kopf nicht in richtung rassel dreht und braucht dann ein hörgerät!

hat meine kleine vor ein paar tagen bei der u4 übrigens auch nicht gemacht! die kä hats im heft vermerkt, aber sonst nix weiter dazu gesagt. ich fands auch eher normal. sie war halt müde und hatte keinen bock! einfach zu hause weiter beobachten, das kommt bestimmt noch. schließlich war der hörtest im kh ja auch ok!

und keine angst, dein kind bekommt genug milch von dir! es wächst gerad und braucht dann halt mal mehr. dann ist phasenweise halt nix mehr mit durchschlafen! das ist normal! klar kannste zufüttern, musste aber nicht.

ich glaube, ärzte sind da eher etwas prakmatisch und nicht so emotional wie wir mütter. da kommen öfter mal tips die man gar nicht hören wollte, anstelle eines "das ist normal und es wird wieder besser"!

lg sandra mit mausi 14 wochen

Beitrag von chrischu 13.08.07 - 15:08 Uhr

Vielen lieben Dank für eure Antworten.
Werden jetzt erstmal abwarten und weiter beobachten.#danke

Beitrag von momtobe2 13.08.07 - 17:03 Uhr

Hi,

sehe es prinzipiell genauso, aber die Ohren würd ich vorsichtshalber checken lassen.

Tut ja nicht weh, und wenn wirklich was dran ist, dann ist es wichtig, dass es früh erkannt wird.

LG

julia

Beitrag von marmelade_82 13.08.07 - 21:35 Uhr

Das einzige was mich in diesem Text wütend macht ist die Aussage der Kinderärztin, dass dein Kind einen Hörgerät tragen muss, wenn sich nichts ändert. Schön und gut. Aber das kann nur ein HNO-Arzt entscheiden. Und nicht sie. Bis dahin muss das Kind einige und sehr anstrengende Untersuchungen durchmachen. Ich weiß wovon ich spreche. Ich bin selber hörgeschädigt. Es gibt wirklich Ärzte denen nicht bewusst ist, dass man einen Satz die Eltern verunsichern lassen. Ich hasse sowas. Ich vermute mal, dass dein KLeiner keine Lust hatte sich auf die Geräusche zu reagieren. Mein Kleiner ist auch nicht besser ;-)

LG
Melli