Nächstes Jahr wahrscheinlich 1000€ weniger im Monat :-((

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Forum: Finanzen & Beruf

Dieses Forum bietet Platz für alle Fragen und Antworten rund ums liebe Geld und die Absicherung der Familie - egal ob ALGII, Haushaltsgeld, Baufinanzierung oder Altersvorsorge. Auch Themen wie ElterngeldKindergeld sowie der Wiedereinstieg in den Beruf sind hier richtig.

Beitrag von michi3005 13.08.07 - 14:29 Uhr

Hallo,

ab Januar werden wir wahrscheinlich jedes Monat 1000€ weniger haben, durch Wegfall Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Überstunden und Gehaltskürzung (es werden weniger Stunden bezahlt), achja und kein Elterngeld mehr!

Doch brauchen wir das Geld für Haus, Autos und zum Leben, es bleibt ja jetzt schon nichts übrig.

Wie können wir uns darauf vorbereiten oder wäre es besser gleich zu kündigen?#schmoll

VG Michaela

Beitrag von goldtaube 13.08.07 - 14:33 Uhr

Das ist natürlich nicht schön. Bleibt eigentlich nur alles durchgehen und unnötige Dinge kündigen, Stromanbieter wechseln usw.

Kündigen wäre eine schlechte Idee, denn dann gibt es eine Sperre beim ALG I von 3 Monaten.

Ggf. lieber einen anderen Job suchen wo es mehr Gehalt gibt. Falls möglich.

Solltet ihr unter eurem Bedarf liegen könnt ihr ja auch ALG II ergänzend beantragen.

Beitrag von rudi333 13.08.07 - 14:34 Uhr

Kündigen, und dann?


Da fehlen doch aber mehr als 1000 € oder steh ich auf'm Schlauch?

Beitrag von michi3005 13.08.07 - 15:12 Uhr

Sorry meinte natürlich was anderes suchen und dann kündigen.

Beitrag von sunjoy 13.08.07 - 14:39 Uhr

Hi,

ich kann dir zwar kein Tipp geben, aber wie rudi verstehe ich irgendwie deine Logik nicht ganz, denn durch Kündigung wird doch das Geld nicht mehr, sondern weniger.... Konntest du uns vielleicht aufklären?

LG

Beitrag von michi3005 13.08.07 - 15:14 Uhr

Sorry, ich meinte mit kündigen was anderes suchen und dann halt kündigen.

Wenn eine Firma so dermaßen einspart, kann es ja eh sein dass die dann bald pleite gehen und er bzw. wir dann im Regen stehen.

LG

Beitrag von sunjoy 13.08.07 - 16:04 Uhr

Dann würde ich auch versuchen was anderes zu suchen und dann kündigen. Denn man weiss ja nie....

Wünsche Euch alles gute!

LG

Beitrag von manavgat 13.08.07 - 14:47 Uhr

Ich würde eine Anwältin prüfen lassen, ob diese Kürzungen rechtens sind.

Gruß

Manavgat

Beitrag von babylove22 13.08.07 - 18:05 Uhr

Und wenn sie doch restens sind - ist sie eine menge Geld los#hicks

Beitrag von cinderella2008 13.08.07 - 14:57 Uhr

Das ist zwar schlimm und besonders hart, wenn alles auf einmal wegfällt, aber in den letzten Jahren musste ich diese Kürzungen auch hinnehmen. Mit dem Gehalt gehts seit Jahren bergab, Urlaubs- und Weihnachtsgeld gibt es dieses Jahr das erste Mal nicht, Urlaubsansprüche wurden auch gekürzt.

Aber auf die Idee zu kündigen, würde ich deshalb niemals kommen.

Was stellst Du Dir vor, kommt dann?

Beitrag von michi3005 13.08.07 - 15:17 Uhr

Na ich meinte natürlich erst was anderes suchen und dann kündigen klar, wenn man ein Haus hat steht einem ja nicht wirklich Unterstützung zu, auch wenn es noch belastet ist.

Warum wurde bei Dir so massiv gekürzt? Unsere Angst ist halt dass das der Anfang vom Konkurs ist#kratz oder warum sollten sie sonst so einsparen.

Beitrag von meaculpa 13.08.07 - 15:27 Uhr

Hallo,
wie wäre es, wenn Du nach dem Elterngeld wieder arbeiten gehst? Oder ist das bereits eingerechnet?

Lg, Mea

Beitrag von michi3005 13.08.07 - 15:42 Uhr

Hallo,

das wäre auch eine Möglichkeit, die mein Mann aber eigentlich nicht will, wenn es sein müsste natürlich.

Bei meinem alten Arbeitgeber geht das im Moment auch leider nicht da ich 3 Jahre Elternzeit beantragt habe und die derzeit keine Leute brauchen.

LG

Beitrag von meaculpa 13.08.07 - 17:26 Uhr

Ich weiß nicht, ob es wirklich sooo dramatisch aussieht beim Arbeitgeber Deines Mannes - ich kenn die Firma ja nicht :-) Aber wenn die das jetzt bereits ankündigen, was im Januar ist?! #kratz Dann kann es ja soooooooo akut nicht sein.
Wenn Dein Mann das nicht möchte, daß Du arbeiten gehst (das Leben ist allerdings kein Wunschkonzert ;-) ), dann wäre es vielleicht ne Möglichkeit, wenn er/du sich noch nen 400-Euro-Job sucht. Schau, mein Freund würde es sicher auch besser finden, wenn ich länger wie das eine Jahr daheim bleiben würde - und vielen anderen wird es ähnlich gehen -aber gerade heutzutage ist das nicht so einfach. Das können sich echt nicht allzu viele leisten.

Ein Teil Deines Elterngeldes ist in den 1000Euro-weniger ja mit einbezogen, da die Ihr ab Februar 08 eh nicht mehr hättet. Das habt Ihr ja so geplant, wieviel Geld fehlt Euch denn dann tatsächlich noch im Monat? Wie gesagt, vielleicht wäre ein 400-Euro-Job ne Möglichkeit.

Beitrag von michi3005 14.08.07 - 08:20 Uhr

So ca. 600 € (ich bekomme blos den Regelsatz da es mein zweites Kind ist) aber ganz genau kann ich es noch nicht sagen da es ja Stundenabhängig ist.

So ein 400 € Job ist sicher eine Möglichkeit, meine Freundinn meinte auch mit Ebay würde sich so einiges verdienen lassen#kratz

Beitrag von meaculpa 14.08.07 - 21:44 Uhr

Dann brauchst Du doch aber wieder einen Gewerbeschein? Ich würde bei Ebay vorsichtig sein...als Privatverkäufer dauerhaft Geschäfte zu machen: Da warten einige Anwälte tagtäglich drauf um Dich abzumahnen. Und das wird dann RICHTIG teuer. Ist echt nicht so einfach #kratz

Beitrag von michi3005 15.08.07 - 07:20 Uhr

Ne ich meinte mehr Sachen aus unserem Haushalt, Kinderkleidung, Spielzeug...........

LG

Beitrag von meaculpa 15.08.07 - 08:01 Uhr

...und damit willst Du dann Einnahmen in Höhe von monatlich 600 EUR bewerkstelligen? #kratz

Beitrag von michi3005 15.08.07 - 12:32 Uhr

Naja nicht ganz, nicht jedes Monat, aber ein kleiner Beitrag wäre es#hicks

Naja war ja auch blos eine Möglichkeit.

Beitrag von cinderella2008 13.08.07 - 19:41 Uhr

<das wäre auch eine Möglichkeit, die mein Mann aber eigentlich nicht will,>

Und wie sieht es bei Dir aus, willst DU? Wenn ja, dann würde ich mir an Deiner Stelle nichts vorschreiben lassen und schnellstmöglich auf irgendeinem Weg (z.B. 400 Euro Job oder einen neuen Job suchen) zum Familieneinkommen beitragen.

Ich verstehe immer nicht, wie sich eine Frau vom Mann vorschreiben lassen kann, daheim zu sitzen. Das hört sich sehr nach vermieften 50er Jahren an.:-(

Beitrag von meaculpa 13.08.07 - 21:25 Uhr

Och, ich glaube, daß paßt ihr vielleicht ganz gut :-D

Soll jetzt völlig wertungsfrei sein, aber wenn der Mann das "sagt", dann klingt es nicht, als sei man faul ;-) Ich meine das wirklich ohne Wertung!!!

Beitrag von michi3005 14.08.07 - 08:28 Uhr

Klar passt mir das ganz gut, wir haben uns für die Rollenaufteilung beide so entschieden, da es unser Traum so war.

"Faul" hab ich mir früher auch immer gedacht was macht man den ganzen Tag zuhause, allerdings meinte ich in meinem Vollzeitjob, wo ich irgendwann Feierabend hatte nicht so beansprucht zu werden wie jetzt von den zwei Kleinen (6 Monate + 2 1/2 Jahre)

Beitrag von michi3005 14.08.07 - 08:25 Uhr

Eigentlich haben wir uns beide dafür entschieden dass ich mich die ersten 6 Jahre (es ist unser zweites Kind) um die beiden kümmere.

Klar wenn es gar nicht anders geht werde ich natürlich wieder arbeiten gehen, bin da nicht zu faul dazu, im Gegenteil finde sogar als ich noch Vollzeit gearbeitet habe war es stressfreier als jetzt mit zwei Kleinen Kids#schwitz.

Außerdem stille ich noch voll, meine Tochter nimmt leider keine Flasche, was mich noch zur Verzweiflung bringt#augen,
dann wohnen wir noch voll in der Pampa wo ich zum nächsten Arbeitsplatz ca. 20 Km einfach einkalkulieren muß.

Alles nicht ganz so einfach#kratz.

Beitrag von mamastern77 13.08.07 - 22:55 Uhr

So wie du schreibst, habt ihr es aber sehr wohl ab nächstes Jahr nötig, dass du arbeiten gehst. Oder etwa nicht#kratz?

Beitrag von michi3005 14.08.07 - 08:29 Uhr

Wenn nicht noch Wunder geschehen oder mein Mann eine neue Arbeit findet, dann schon.

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