Wie managt Ihr Euren Alltag mit Kind?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von danimami74 13.08.07 - 15:03 Uhr

Hallo zusammen,

ich weiss nicht, ob ich hier wirklich richtig bin, aber alle anderen Foren haben nicht gepasst.
Ich wollte gerne mal wissen, wie Ihr so mit Eurem Haushalt und den täglichen Aufgaben zurecht kommt. Ich habe einen 2jährigen Sohn und seit er auf der Welt ist bekomme ich meinen Haushalt eigentlich gar nicht mehr richtig gebacken. Ich weiss, das hört sich jetzt doof an und ich hätte vllt. schon längst was machen sollen. Ich hatte eine schlimme SS und Geburt und habe lange gebraucht, um mich davon zu erholen! Vllt. hängt es ja auch damit zusammen. Ich fühle mich teilweise gehemmt, meinen Aufgaben nachzugehen, weil mein Kleiner da ist. So fällt es mir schwer Wäsche zu waschen, weil ich dafür in Keller muss und ich den Kleinen nicht mitnehmen möchte, weil er immer Unfug anstellt. Wenn er schläft habe ich Angst er wacht auf. Also bleiben die Sachen immer viel zu lange liegen. Und das ist mit allem so!

Wie managt Ihr das so? Wie sieht bei Euch ein Tagesablauf aus und wie bezieht Ihr die Kleinen mit ein?

Mein Problem ist auch, dass ich irgendwie Angst habe, wenn ich mit dem Kleinen alleine bin, dass ich nicht mit ihm fertig werde oder so!

Für nette Ratschläge, Tips, Hilfe wäre ich Euch sehr dankbar!

Vielen Dank #danke Euch schonmal,
LG Daniela

Beitrag von cinderella2008 13.08.07 - 15:15 Uhr

Sorry, aber was gibt es mit einem Kind zu managen?;-)

Ich war zwar berufstätig seitdem meine Kinder 6 Monate alt waren, aber wenn ich dann aus irgendwelchen Gründen (Urlaub/Krankheit/Überstunden abbummeln) mal daheim mit ihnen war, dann ist mir das vorgekommen wie Urlaub. Der Haushalt machte sich quasi nebenbei, ich hatte Zeit, mich mit den Kindern zu beschäftigen, auch mal was zu lesen oder abends einen Film zu schauen. Alles Dinge, die ich nur selten geschafft habe, wenn ich tagsüber im Büro war, denn dann stand abends das volle Haushaltprogramm wie Wäsche, putzen etc. an. Ich hatte auch keine Höschenwindeln für meine Kinder, ich habe Stoffwindeln verwendet und diese auch noch selber gewaschen. Geschirrspüler konnte ich mir damals auch noch nicht leisten. All diese netten Hilfsmittel eben, die es heute so gibt.

Wenn Du solche Probleme (Du schreibst ja auch von Angst) hast, dann solltest Du evtl. ärztliche Hilfe beanspruchen, um Dein Leben mit Kind in den Griff zu bekommen. Sprich erst mal mit Deinem Hausarzt.

Beitrag von babsi1785 13.08.07 - 15:25 Uhr

Hallo,

also ich würde sagen, es gibt Menschen die schaffen einfach alles, und Menschen wie du und ich die nicht alles schaffen ;-)

Also Tagesablauf kannich dir schlecht sagen, Vormittags wo große im KiGa ist und die kleine pennt mache ich so viel im Haushalt wie es geht. Auch mal im Garten wäsche aufhänge. Wenn die kleine wach wird, muss sie halt warten. Aber wenn du unten wäsche machst, sind es doch höchstens 5 mindie du weg bist, die kein dein Schatz auch mal abwarten. Sonst mach wäsche wenn dein Mann abends da ist. Also bei mir gibt es so und mal so tage. Mal schaff ich viel auch mal schränke ausräumen und auswaschen und ab und an nur das nötigste.

Babsi

Beitrag von redhex 13.08.07 - 20:12 Uhr

Hallo Daniela!

Ich würde ihn, wenn er immer Unfug macht mit in den Keller nehmen und mithelfen lassen.
Falls die Waschmaschine nicht (wie bei uns) auf dem Podest steht, soll er Wäsche einräumen helfen. Dauert halt etwas länger, aber er ist beschäftigt.
Beim Wäsche aufhängen, Wäscheklammern anreichen lassen!
Du schaffst die Sachen und er ist stolz dir helfen zu können!

Genauso im Haushalt, Lappen in die Hand drücken und den Tisch abputzen lassen. Muss ja nicht mal ein nasser Lappen sein.
Kauf ihm doch Mini-Besen und Kehrschaufeln, da haben Kids auch Spaß dran (ich sehe es an meinen Beiden).

Und mit der Angst, dass du nicht mit ihm fertig wirst, wenn du mit ihm alleine bist...wie hast du das denn bisher gemacht? Du schreibst, dass er zwei Jahre alt ist! War denn immer jemand bei dir?? Wenn nicht, dann sag dir, dass du DAS auch geschafft hast! Kopf hoch, das wird schon!

Abends oder mittags wenn der Kleine schläft erledigst du halt Sachen wobei er halt "stört" bzw. nicht helfen kann. Böden wischen z.B. meine Jungs wollten mir immer den Eimer umkippen #augen

Alles Gute!!

LG redhex

Beitrag von liesschen_1980 13.08.07 - 20:40 Uhr

Hallo,
also, wie "managt" frau so ihren Haushalt...
Klar bleibt bei uns auch mal etwsa liegen, aber z.B. staubsaugen geht doch super, wenn der kleine dabei ist. Zumindest bei uns... Da schnappt er sich seinen blöden Laufhund und rennt die ganze Zeit hin und her. genauso beim rasenmähen (obwohl ich das nie gedacht hätte, das sowas mit Kleinkind so gut klappt).
geschirrspüler ein- und ausräumen geht nebenher, Wäschewasche so wie schon jemand geschreiben hat: Helfen lassen beim einräumen und aufhängen.
Wischen (immer) dann, wenn man allein ist, sonst kannst Dus gleich nochmal machen ;-) Genauso wie Bad putzen. Und zur Not kann der Papa genauso mit anpacken!!
Mach Dir doch eine Putzplan, wenn es Dir momentan alles über den Kopf zu wachsen droht. Da kannst du dann ja auch mal alle man mit einspannen.
Und tröste Dich, bei uns kann man auch nicht immer vom Boden essen, ich würde sagen, wir sind einfach ein ganz normaler Haushalt ;-) und ich gehe stark davon aus, bei euch wirds nicht anders sein.
Was meinst Du mit "nicht fertigwerden" mit Deinem Sohn?? Dass Du mit IHM nicht fertig wirst oder mit dem HAUSHALT??
Kann es sein, dass Du Dir einfach gerade ein bisschen viel Gedanken wegen eurem zweiten Kind machst, wie es dann sein wird???
LG Anne

Beitrag von elea 13.08.07 - 20:55 Uhr

also, ich denke auch, ohne dir zu nahe treten zu wollen: vielleicht solltest du dich einfach mal professionell beraten lassen.

ich habe eine kleine tochter, sie ist jetzt 10 monate alt. ich kanns irgendwo nachvollziehen,das du z.b. nicht zur wäsche magst, ABER: du musst dir ein dickeres fell zulegen.

zur not steckst du ihn für die 5 minuten alleine in sein zimmer oder nimm ihn doch mit zur wäsche wenns nicht anders geht.

wenn laura wach ist,mache ich normalerweise meinen normalen haushalt und wenn sie schläft die wäsche. denn alles andere kann man irgendwie gemeinsam machen, auch wenns dann länger dauert.

ich hab mir z.b. angewöhnt, bei der spülmasche zuerst alles gefährliche rauszuholen, und dinge wie plastiklöffel oder schalen für sie drin zu lassen.
wenn sie mir dann nen rührlöffel nicht mehr geben mag und damit ne weile spielt - sind mutter und kind glücklich!

du könntest versuchen deinen jungen miteinzubezihen. lass ihn doch mal handtücher zusammenfalten oder so -ist ja eh klar das dus später nochmal machen musst aber egal. so ist er beschäftigt und du kannst nebenher deine sachen machen.
oder nimm ihn mit zur waschmaschine und lass ihn die sachen reinstopfen, den knopf drücken...es dauert dann zwar alles etwas länger, aber du wirst vielleicht etwas ruhiger.

er ist 2 jahre alt, er kann mama bei solchen sachen sicher zur seite stehen und freut sich nen bär wenn er helfen darf, dann sieht er ja das er eine wichtige rolle spielt :-)

lg und alles gute alex

Beitrag von branda 13.08.07 - 23:55 Uhr

Mit meinem ersten Sohn habe ich es mir anfangs auch schwer gemacht- weis auch nicht genau warum!!
Ständig fühlte ich mich überfordert, unter Druck gesetzt, ärgerte mich, weil ich nicht das mit Links schaffte, was andere Mütter so nebenbei machten.
Haushalt, Kind, Einkaufen, Mann, Familie..... das alles fand ich soooo furchtbar anstrengend!!!
Weis auch nicht wie ich aus der Schiene rauskam aber ich erkannte wohl eines tages, das alles nicht so schlimm ist! Es musste nicht immer wie geleckt aussehen, der kleine durfte auch mal schmutzig sein ohne das ich gleich mit dem Lappen hinter ihm herlief... ich wurde einfach lockerer und plötzlich ging alles wie von alleine.

Setzt dich nicht so unter druck und mach es dir nicht so schwer! Du wirst noch einige Jahre mit dem Kind zuhause arbeiten "müssen" und es darf dabei nicht in stress ausarten!

Und vieles wirst du in kauf nehmen müssen- das er mal was anstellt wenn du ihn mit in den Keller nimmst oder das er die eine Ecke ausräumt während du die ander einräumst... das ist alles ganz normal. Und wenn es mal gar nicht geht- dann geht es halt nicht, dann spiel ein bisschen mit ihm oder geh auf den Spielplatz...schalt einfach mal ab und mach es später- wenn du kannst natürlich!!!

Leg doch einfach mal eine lieblings CD ein- trällere ein Lied, genieße die Zeit- so klein und süß sind die kleinen nie mehr und er kann nichts dafür!!! Er wird immer älter, überleg dir schon mal, wie man ihn dann beschäftigen kann und ruck zuck kannst du wieder deiner Hausarbeit nachgehen, während er malt oder knetet oder Puzzlet!!! Dann kannst du dich auch wieder auf deinen Haushalt konzentrieren!!!

Noch ein Gedicht für dich, das bei mir im Flur hängt:

Freund, wenn Du dieses Haus betrittst;
vieles nicht ganz sauber blitzt.
Du merkst, daß es hier Kinder gibt,
die man mehr als das putzen liebt.
Da gibt es Spuren an den Wänden,
kreiert von flinken kleinen Händen.
Wir machen das mal später weg,
jetzt spielen wir zuerst Versteck.

Spielzeug liegt an jedem Ort,
doch eines Tages ist es fort.
Die Kinder sind uns kurz geliehen,
bis sie erwachsen von uns ziehen.
Dann wird auch alles aufgeräumt,
dann läuft der Haushalt wie erträumt.
Jetzt freuen wir uns an unseren Gören
und lassen uns dabei nicht stören.

Viel Spaß noch mit deinem Sohn!!!
Alles Liebe


Beitrag von evilmichi 14.08.07 - 00:00 Uhr

Hallo!

Naja, was soll ich sagen. In der Zeit wo ich meinen Kleinen hatte, sah es in der Wohnung tip top aus. Im Gegenteil zu jetzt.#schock

Dir würde ganz gut tun, mal etwas weniger "Angst" vor allem zu haben. Nimm ihn doch einfach mit in die Waschküche, anstatt immer den Sohn vorzuschieben, wenn du keine Lust hast. Soll er doch Unfug machen. Und dann?

Und wenn er schläft, hab ich ein Babyphon, was mir verrät, wenn der Kleine aufwacht, also Tür hinter ihm zu, und los gehts.

Schieb net immer alles auf morgen oder einen scheinbar besseren Zeitpunkt. Mit der Einstellung wird sich nix, aber auch gar nix ändern.

Bekämpfe mal deine Angst, und geh mal frohen Mutes in den Tag, du wirst sehen, es funktioniert.

Das alles mag für dich schrecklich altklug klingen, aber glaub mir, ich weiß wovon ich rede.

Alles Gute!

michi

Beitrag von lena007 14.08.07 - 08:06 Uhr

Ich könnte jetzt ja was schreiben, aber ich bleibe nett,-)
Also ich habe 4 Kinder , bin schwanger mit Nummer 5 und bin selbstständig!
Meinen Haushalt mit 150qm und einem Garten von 1500qm schaffe ich trotzdem noch!
Den Popo einfach mal ein bisschen drehen, schnapp dir deinen kleinen Schatz und nehme ihn mit ihn jeden Raum ,in dem du dich aufhältst.
Ich z.b habe in der Küche einen Schrank der voll ist mit Plastikschüsseln, Plastiklöffeln, eine alte ausgediente Fernbedienung und und und!(auch im Wohnzimmer)
Das ist der Schrank von den Kleinen, dort können sie spielen was das Zeug hält, einräumen und ausräumen nach belieben!
So , machst du das von Raum zu Raum!
Musst du in den Keller, nimmst du ihn mit, willst /kannst Du das nicht, einfach mal eben in sein "Kindersicheres"Kinderzimmer gesetzt oder am besten , so habe ich es gemacht, Wäsche aufgehängt wenn die kleinsten Mittagschläfchen machen!
Am Nachmittag habe ich dann immer noch das 5!MINUTEN Programm drin;-)
5 MIN Programm heißt ich gehe in jedes Zimmer und halte mich dort 5 Minuten auf und Räume dort zusätzlich was auf!
Küche meinetwegen Schublade sortieren, Wohnzimmer noch mal Staubwischen, Kinderzimmer Spielsachen zusammenräumen und so in jedem Raum, aber zusätzlich zur normalen hausarbeit ;-)

Mach dir einen Tagesplan liebe Daniela!
Wann du aufstehst, Frühstück, Küche aufräumen u.s.w Einkauf, Mittagessen kochen , und was bei dir noch so alles anfällt!
Ich z.b stehe so früh auf das ich VOR den Kids wach bin ,das ist wichtig !
Dann trinkst du in Ruhe Dein Käffchen und bist schon richtig wach und fit wenn dein Schatz wach wird!
Teilweise kann man dann auch schon was schaffen bevor der /die kleinste aufsteht!
Was machst Du eigentlich wenn der Kleine schläft?
Nicht böse sein jetzt, aber Talkshows schauen?
Ran wenn der Lütsche heiert , er ist doch kein Säugling mehr!

Bist Du eiegntlich verheiratet oder lebst du in einer Beziehung?
Was sagt denn Dein Partner dazu?

Lieben Gruß

Beitrag von kajulju 15.08.07 - 09:23 Uhr

Super Tips, das mit den 5 Min. werde ich mal testen, habe zwar nur 1 Sohn und arbeite nur 30 Stunden und hab eigentlich alles gut im Griff, aber das gefällt mir echt gut der Trick.
Der Tagesplan funktioniert bei mir als Wochenplan seitdem Jamie auf der Welt ist, jeden Tag eine Sache putzen so bleibt der Sa. fast Wohnungsputz frei.
Alles Gute für Nummer 5 ;-)

Beitrag von sweety03 14.08.07 - 11:07 Uhr

Hallo Daniela,

das klingt für mich eher so, dass da noch andere Ängste hinterstecken, nämlich dass Du Angst hast, mit Deinem Sohn und eventuell mit dem zweiten Kind nicht fertig zu werden.
Er ist 2 und kann durchaus helfen. Ich habe zwei Kinder (4 und 2), die entweder mithelfen, z. B. Wäsche sortieren oder Spülmaschine ausräumen. Ausser bügeln mache ich alles, wenn meine Kinder wach sind. Finde ich auch völlig normal, ausserdem können sich auch Zweijährige durchaus mal eine halbe Stunde allein beschäftigen.
Wenn Du wirklich solche Ängste hast und Deinen Alltag schwer bewältigen kannst, sprich doch mal Deinen Hausarzt an, ob er Dich zum Psychotherapeuten überweist. Sicher wäre dort ein Vesuch in Verbindung mit einer Therapie ganz hilfreich, gerade im Hinblick auf das zweite Kind.

Sweety

Beitrag von curlysue2 14.08.07 - 19:45 Uhr

Hallo Daniela!

Du solltest versuchen etwas an Deiner Angst zu machen, es kann evtl. wirklich noch mit der Geburt zusammenhängen (evtl. dass Du Deinen Kleinen nicht wirklich loslassen kannst, weil ihr schon nach der Geburt getrennt wurdet und du viele Ängste ausstehen musstest) oder viell.gehen auch die SS-hormone mit Dir durch und Du denkst einfach nur zu viel nach. Ich bin jedoch kein Psychologe. Im Zweifelsfalle würde ich wirklich mal mit jemanden Kompetenten darüber reden.
Ich muss mich manchmal auch zusammenreißen um meinen Sohn nicht überzubehüten. Er ist mit beids. Klumpfüssen auf die Welt gekommen (ausserdem hatte er schon 2 Fieberkrämpfe und Krupphusten) und wir haben auch schon einiges hinter uns, was aber im Vergleich zu anderen Behinderungen noch ziemlich harmlos ist. Dennoch scheint sich der Spruch "Sorgenkinder liebste Kinder" oft zu bestätigen.
Aber ich habe gemerkt, dass dieses Überbehüten nicht gut tut, Mutter und Kind nicht. Mama ist schnell überfordert und Kind verliert an Selbstvertrauen und wird ausgebremst. Du kannst Deinem Kleinen schon einiges zutrauen. Bei uns hat folgendes geholfen, viell. ist ja was für Dich dabei:
- in der Küche hatte ich Anfangs eine Holzkiste als Herd angemalt, da waren dann Tuppersachen usw. drin und Linus konnte dann nach Herzenslust mit ein- und ausräumen und "kochen", mit zwei Jahren durfte er auch schon mit einem (stumpfen) Messer weiche Sachen schneiden (Kartoffeln, Gurke usw.) Heute bekommt er auch mal einen Kessel in die Hand und nen schneebesen und wenn ihm das Spielen zu langweilig wird darf er auch mitschneiden bzw. auch mit den Rührbesen halten usw. Immer ein wenig mehr. Er liebt es z.B. beim Kuchen backen die Zutaten mit in die Schüssel zu geben (ich habe sie vorher abgemessen) oder bei Rühreiern die Eier zu verquirlen - das hat er auch schon mit gut 2 Jahren gemacht (zwar nicht perfekt, aber immerhin...)
- Beim Putzen hat er auch immer einen Lappen in die Hand bekommen und durfte die Flächen putzen die ich noch NICHT gemacht hatte, beim Wanne säubern durfte er (mit meiner Führung) dann auch schon mal den Duschkopf halten
- Waschmachine einräumen - durfte er helfen, aus der Maschine in den Korb auch, dann Wäscheklammern angeben und seitdem ich auf einem Kindertrödel einen Kinderwäscheständer gefunden habe ist der der Hit. Inzwischen kann er sogar Kleinigkeiten aufhängen (Socken, Handtücher Unterhosen usw.)
- Wir haben einen Staubsauger zum Hinterherziehen, Linus setzt sich super gerne darauf und spielt Auto oder Bahn. bei meiner Freundin hat es super funktioniert, nachdme sie Ihrer Tochter einen Ministaubsauger gekauft hat (auch vom Trödel)

Wichtig ist, dass Du nicht erwartest, dass alles perfekt ist. Und etwas mehr Zeit einplanst und dass es auch mal chaotisch zugehen kann. Auch ist es normal, wenn dein Kleiner schon mal das eine ausräumt, während du mit was anderem beschäftigt bist.

Viell. stellst Du Dir für den Anfang einen PLan auf, was willst Du schaffen, was muss unbedingt gemacht werden, was kann warten... Dann schaust Du nach ein paar Tagen was hast Du geschafft, wie realistisch war Dein Plan und korrigierst evtl. Es hilft auch, wenn Du Dir für jeden Tag ein Zimmer vornimmst und das gründlicher machst. In den anderen wird dann nur das Augenscheinliche/Nötigste gemacht. Und abends könntet Ihr gemeinsam aufräumen. Auch zweijährige können da schon helfen: Wer kann am schnellsten die Spielsachen in die Kiste legen usw. Es sollte halt spielerisch gehalten werden und die Eltern sollten natürlich mitmachen.

Achja: auch ich habe nur ein Kind (hoffe, dass es bald mehr sind) und auch mein Haushalt ist nicht immer tiptop. Es gibt gute und schlechte Tage.


LG

curlysue