Rachenmandeln sollen entfernt werden (knapp 21 Monate)

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von anneswe 13.08.07 - 20:18 Uhr

Hallo,

nachdem meine Süße seit letztem Jahr Oktober ständig Schnupfen hat, haben wir nun endlich eine Überweisung zum HNO-Arzt bekommen. Die hat ihr dann in die Ohren und in den Hals geschaut und meinte dann, die Rachenmandeln sind zu groß und müssen entfernt werden. Sie macht das erst ab 2,5 Jahren und hat uns an die HNO-Klinik überwiesen. Sie meinte, sie bekommt dadurch schlechter Luft durch die Nase und die Schnotter kann nicht richtig ablaufen. Schnarchen tut sie auch. Ich war endlich froh dass eine Ursache gefunden wurde und habe nächste Woche einen Termin in der HNO-Klinik. Nun bin ich aber doch am grübeln, denn die Mandeln habe ja auch eine gewisse Funktion und es kann doch auch sein, dass die Mandeln vergrößert sind, weil sie ständig einen Infekt hat. #kratz
Ich bin total verunsichert. Bei meinem Cousin wurden diese auch entfernt und schnarchen tut er immer noch, denn das Gewebe ist doch stark vernarbt. Kann es nicht sein, dass es sich verwächst? Hat jemand Erfahrungen mit so einer OP und bringt es was, mal einen Heilpraktiker aufzusuchen?

Danke für Tipps und Hilfe.

Anne

Beitrag von sunnystorm 13.08.07 - 21:13 Uhr

Hallo Anne,

Die Rachenmandeln haben nicht so eine wichtige Aufgabe wie die Gaumenmandeln,... meines Wissens...

Jedenfalls hatte meine Große 22 Mittelohrentzündungen bis endlich etwas getan wurde. Sie war 3,5 Jahre als die Rachenmandeln rausgenommen wurden und gleichzeitig bekam sie Röhrchen in die Ohren.

Seitdem ist sie viel ausgeglichener, Erkältungen verlaufen harmlos und sie schnarcht nicht mehr. Für unsere Tochter war es eine gute Entscheidung.

Viel Glück!
SunnyStorm

Beitrag von nana141080 13.08.07 - 21:15 Uhr

hallo,
also meine mandeln waren bis zu meinem 23.geburtstag ewig eitrig und kaputt.zum schluß waren sie so kaputt das ich ne entzündung net mehr gemerkt habe.habe mich dann entschlossen sie raus nehmen zu lassen.und nun war nie wieder was!!!:-) nix krank etc.!!!
ich würde das meinem kind ersparen wollen denn je älter man wird desto schlimmer ist es!
lg nana
PS:wenn du es machen läßt,spare nicht mit paracetamol!echt!
und polypen würde ich auch gleich mit weg machen lassen!
meine meinung.

Beitrag von lilo2005 13.08.07 - 23:00 Uhr

Hallo liebe Anne,

wir hatten das gleiche Problem und auch bei meinem Sohn sollten Sie so schnell wie möglich entfernt werden. Alles war für einen Einschubtermin (sowas ähnliches wie Notfall)vorbereitet, als mein Schwager uns einen Termin bei einem Homöopathen gemacht hat. Wir waren uns sehr unsicher und bei der erst Untersuchung bei diesem Heilpratiker waren wir uns mehr als unsicher#kratz .Soetwas haben wir nicht gekannt. Er hat uns sofort garantiert !!! unserem Sohn innerhalb von 3 Monaten Dauerhaft zu heilen/helfen. Nur gab er uns für die vergrößerten Mandeln keine garantie. Er meinte auch diese werde ich verbessern, aber eine garantie gibt es nicht, weil jedes Kind anders reagiert.
Naja, ende der geschicht... dies alles liegt 2 Monate zurück, und seitdem ist unser Sohn nicht einmal krank geworden #freu!!!(Sonst wirklich ständig 10 Tage krank, 3Tage Gesund im wechsel). Also ich kann den Heilpraktiker auf jeden Fall emfehlen. Einen Versuch ist es immer wert.
Leider aber nicht kosten günstig. 1 Sitzung war bei uns 280,- + die Medikamente + jede weitere Sitzung 20-40 Euro.
Falls Du nähere Fragen hast kannst Du mich gerne konaktieren.
Herzliche Grüße

Gülay

Beitrag von eli1966 14.08.07 - 09:49 Uhr

Hallo Anne,

die Rachenmandeln sind das, was eher als "Polypen" bekannt ist, und dabei kann eine Entfernung durchaus sinnvoll sein, wenn die Nasenatmung erschwert ist, das Kind ständig krank ist und evtl. auch schlecht hört, weil der Gehörgang mit betroffen ist.

Dennoch würde ich abwägen, ob es so früh schon nötig ist und evtl. noch mal eine 2. Meinung eines anderen Arztes einholen. Hier bei uns gibt es HNO-Ärzte, die schnell dabei sind, wenn es um eine Polypen-Op geht, weil sie selbst im Kinderkrankenhaus operieren.

Bei unserem Großen sollte sie auch entfernt werden, aber wir haben es hinausgezögert, gerade, weil es eine OP unter Vollnarkose ist.
Die Polypen hatten sich später von selbst zurückgebildet und auch eine Entfernung bietet keinen 100% Erfolg, weil sie sich auch neubilden können.

Ich glaube, ich würde es an deiner Stelle ruhig mal mit dem Heilpraktiker versuchen oder einem HNO-Arzt, der auch homöopathisch ausgerichtet ist. Gerade bei Kleinkindern hat das ja häufig guten Erfolg.

LG, Gabriele