Ungeduld, Wutanfälle und andere Probleme mit 13 Monaten!

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von kroete3333 13.08.07 - 21:43 Uhr

Hallo,

ich weiß einfach nicht, was ich richtig oder falsch mache.

Ich habe meiner Tochter bisher immer versucht zu vermitteln, daß sie sich immer auf Mama verlassen kann: Hab sie nie lange weinen lassen, hab versucht, auf ihre Bedürfnisse einzugehen usw.! Daß sie jetzt versucht, ihren Willen durchzusetzen und Wutanfälle bekommt, ist ja vielleicht normal in dem Alter.

Aber ich kann keinen Schritt mehr machen, ohne daß Mara mir an den Beinen klebt und auf den Arm will. Und ist sie auf dem Arm, ist es auch nicht richtig. Sie heult sofort, wenn ich den Raum verlasse (einzige Ausnahme: abends zur Schlafenszeit), fängt gleich an zu meckern, wenn ihr irgendwas nicht schnell genug geht. Sie macht morgens die Augen auf und fängt SOFORT an zu meckern, bis ich sie aus dem Bett geholt habe.

Ich habe das Gefühl, mittlerweile ist es nicht mehr "Ich hab Angst, daß Mama nicht wiederkommt" oder so, sondern einfach nur Protest, wenn ich nicht sofort das machen, was sie will! Kann ich das durchgehen lassen? Soll ich weiterhin "springen" oder soll ich das Gemecker auch mal ignorieren? Ich hab echt keine Ahnung, aber im Moment geh' ich echt auf'm Zahnfleisch!

Ich hoffe, Ihr könnt mir Tips geben oder zumindest Eure Erfahrungen mitteilen!

#danke
Sandra

Beitrag von araika 13.08.07 - 21:52 Uhr

Hi,

Lara ist jetzt auch grade 13 Monate und die letzten 4 wochen waren bei uns ebenso wie du es schreibst, dazu kam noch, dass sie jede nacht wach wurde und geplärrt hat bis sie zu uns ins Bett durfte. Ich wusste schon auch nicht mehr weiter, dachte schon sie ist vielleicht krank oder brütet was aus und ich merks nur nicht.
Seit 2 Tagen ist jetzt wieder alles gut, sie lässt wieder mit sich reden wenn was nicht so geht wie sie will, geht wieder ohne Murren ins Bett und hat zumindest letzte Nacht auch wieder durchgeschlafen.
Ich weiß natürlich nicht, wie das morgen oder übermorgen weiter geht, aber ich denke die Kleinen haben halt so ihre Phasen, vielleicht musst du dir da gar keine Gedanken machen und es gibt sich von selbst wieder. Versteh mich nicht falsch, ich bin nicht dafür Kinder zu verziehen und ihnen alles durchgehen zu lassen, aber vielleicht ist im Moment alles ein bisschen neu und anders für sie weil sie in ihrer Entwicklung weiter kommt und braucht eben ihre Mama zur Zeit mehr als sonst.
Kann dir nur sagen, dass ich eben ein paar Wochen meiner Maus gegeben habe was sie wollte, was sich für mich eben "richtiger" angefühlt hat, als da jetzt ganz konsequent zu sein und jetzt scheint wieder alles in Ordnung.

Viele liebe Grüße
Michi

Beitrag von anuk 13.08.07 - 21:53 Uhr

hallo sandra!

also du sprichst mir wirklich aus der seele, mir gehts leider genauso wie dir mit meiner kleinen maus, die am 19.8. fünfzehn monate alt wird.

ich hab genau wie du bisher immer nach dem motto gehandelt, dass man ein kind mit zuviel liebe eigentlich nicht verwöhnen kann, bin immer auf ihre bedürfnisse eingegangen; stella schläft sogar bei mir im bett und ich lieg halbe nacht auf einem 20-cm-breiten streifen matratze, ein horror eigentlich. tagsüber ist sie nur am nörgeln, ein zornanfall jagt den nächsten, sie beißt, schlägt, etc. etc.
geht irgendetwas nicht nach ihrem willen, flippt sie aus.
ich kann schön langsam auch nicht mehr, kann immer weniger geduld aufbringen, weil das von 7 uhr früh bis meist 21 uhr abends so dahingeht, schlafen will sie tagsüber nicht mehr und wenn ich mich nur kurz umdrehe um ins andre zimmer zu gehen, schreit sie und schlägt ihren kopf auf den boden...

soviel zu meiner situation, die sehr ähnlich ist...
zu deiner frage ob du das durchgehen lassen sollst oder nicht:

ich denke, dass unsere zwerge jetzt durchaus schon grenzen ausloten; sie zu schimpfen bringt aber nichts, weil sie noch nicht verstehen, was sie falsch machen und es ist ja eigentlich grad eine total wichtige phase der entwicklung ihrer persönlichkeit. sie lernen ihren willen durchzusetzen, auch fürs weitere leben. ich denke man sollte sie nicht jeden ""kampf" gewinnen lassen, aber auch nicht jeden verlieren.

ich wünsch dir viel viel geduld

anuk und stella

Beitrag von 221170 14.08.07 - 07:19 Uhr

Hallo,
bei uns ähnlich, nicht ganz so extrem mit dem meckern aber sonst...
Habe jetzt Wochen des grausigen Nicht-schlafens hinter mir, heute nacht kam sie nur 2 x, das war der reinste Himmel.....
Ich hol sie aber nicht zu uns ins Bett. Wir brauchen den Schlaf nachts (haha, welcher Schlaf?), aber zumindest mein Mann eben.
Ansonsten weint sie auch ab und an wenn ich nicht neben ihr sitze wenn sie spielt, hängt mir am Bein und sowas.
Vorgestern warf sie sich dann das erste Mal auf den Boden als wir gehen wollten (waren aufm Spielplatz). Da fackel ich aber nicht lange, ich hab sie geschnappt und in den Kiwa gehockt und dann war Ruhe.
Das fängt jetzt an, mit dem trotzen und bocken.
Ich regel das so, wenn sie nachts weint geh ich immer gleich hin. Tagsüber kann ich nicht immer alles fallen lassen und so muß sie dann mal warten. Muß sie auch lernen.

LG
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