KiTa oder Job kündigen?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von cvycg 13.08.07 - 23:56 Uhr

Hallo,

mein Arbeitgeber verweigert mir eine Teilzeitstelle. Am 06.11.2007 wird mein Sohn 3 und dann ist die Elternzeit rum. Also habe ich meinen Sohn Ruben (2,7) schweren Herzens in einem Ganztages-Kindergarten angemeldet. Er hat auch schon einen Platz ab 07.11..

Ich will meinen Job nach 12 Jahren nicht verlieren. Andererseits habe ich ein schlechtes Gewissen, meinen Sohn in einen Ganztages-Kindergarten abzuschieben.

Ich war noch nie arbeitslos, und möchte auch nicht noch eine mehr werden.

Was soll ich tun? Job oder Kind? Was würdet Ihr machen?

Vielen Dank für eure Antworten.

Grüße
Cristina und Ruben

Beitrag von bambolina 14.08.07 - 00:19 Uhr

Hallo Christina.

probier es doch einfach aus mit dem Job. Wenn du siehst, das klappt nicht, kannst du immer noch kündigen, bzw. dir was neues suchen...

Ganz ehrlich, ich könnte mit nicht vorstellen, den ganzen Tag zu arbeiten, kenne aber einige Mütter, die das super gut schaffen.

Alles Gute!!! lg bambolina

Beitrag von sturzgeburt 14.08.07 - 01:35 Uhr

Hallo

Arbeitest du denn in einer großen Firma? Wwenn über 15 Personen dort arbeiten darf er dir die Teilzeitstelle,glaub ich,garnicht verweigern.Ansonsten gibt es noch die Alternative,deinen Chef zu fragen ob du weietrhin unbezahlten Urlaub nehmen kannst,qusi als verlängerte Elternzeit.

Andrea

Beitrag von brianna123 14.08.07 - 04:14 Uhr

Hallo!

Ich kann mir vorstellen, wie es dir geht! Bei mir war es ähnlich. Weil ich noch keinen Festvertrag hatte, musste ich wieder anfangen zu arbeiten als mein Sohn 9 Monate alt war. Allerdings nur halbtags. War aber auch ziemlich hart, weil er noch so klein war.

In Georgs Kindergarten ist auch ein kleines Mädchen, deren Eltern beide Vollzeit arbeiten. Sie ist 18 Monate. Und es klappt super! Sie ist total glücklich und zufrieden.

Ich würde es auch erstmal ausprobieren und dir vielleicht nebenher noch einen Job suchen.

Wenn es nicht klappt, kannst du dir immer noch überlegen, ob du kündigst.

Ich finde es von deinem Chef aber wirklich unmöglich, dass er dir keine Teilzeitstelle gibt!

Sabrina, die froh ist, dass sie wieder angefangen hat zu arbeiten und inzwischen einen Festvertrag bekommen hat #huepf

Beitrag von snusnu 14.08.07 - 07:15 Uhr

Hast du keine Oma in der Nähe?
Ich hab Collin auch in einem Ganztages Kiga angemeldet, aber da die Oma in der Nähe ist, kann er mittags zu ihr und muss nicht den ganzen Tag bleiben, allerdings hab ich immer die Sicherheit, was mir, wichtig ist, wenn Oma mal nicht kann oder im urlaub ist, dass er gut aufgehoben ist und ich arbeiten kann.
Ich könnte es mir nicht virstellen zu Hause zu bleiben, und ich geh auch jetzt wieder halbtags arbeiten, allerdings nur weil ich weiss, dass er bei oma gut aufgehoben ist und ich finde es toll mal 23 stunden raus zu kommen.

Probiers einfach aus und dann kannst du dich immer noch entscheiden wenns nicht gut geht

LG

Beitrag von jamey 14.08.07 - 07:36 Uhr

also bei allem verständnis für deine sorgen und gedanken, aber was heißt hier "abschieben". ich weiß nicht, ob du schon mal nen kiga von innen gesehen hast... aber mit abschieben hat das nix zu tun, zumindest nicht bei dem was ich so kenn,

mein sohn geht auch ganztags, seit dem 5. monat. natürlich ist das nicht optimal, aber was ist schon die optimale lösung wenn man vor der entscheidung: alg1/2 oder kita steht....
die kleinen sind dort super aufgehoben (sicher gibt es negativbeispiele, aber man kann sich ja die in frage kommenden kitas vorher genau anschauen). soviel, wie mit den kleinen in der kita gemacht wird, kann man selbst als supermutter daheim nicht bieten. das muss man sich einfach mal eingestehen.wenn ich jeden abend am brett lese, was alles gemacht wurde, dann laufen mir manchmal ehrlich die augen über...da wär ich mit viel fantasie nicht drauf gekommen.

die kleinen sind dort unter ihresgleichen, lernen sich sozial zu verhalten, lernen ein aggieren in der gruppe, ist ja nicht so ganz unwichtig im hinblick auf schule usw....

ich könnt ewig reden. bei uns gibt es nen großelterntag, da verbringen oma und opa nen tag mit den enkeln in der kita, meine eltern waren hin und weg.

freilich habt ihr dann viel weniger zeit zusammen, aber es kommt nicht auf die quantität sonder auf die qualität der gemeinsamen zeit an.... du wirst diese wenige zeit sehr viel intensiver nutzen, jede minute bewußter erleben, auch wenn du dir das jetzt nicht vorstellen kannst weil du glaubst du würdest bereits alles geben.

ich finde man sollte mal von dem negativbild ner ganztageseinrichtung wegkommen. abschieben ist weiß gott nicht der geeignete ausdruck.

Beitrag von ennovi 14.08.07 - 08:02 Uhr

#schock Mein Gott! Woher bekommt man nur solche Gedanken...

Kein Kind ist "abgeschoben", nur weil es in der Kiga geht! Wer redet solch einen Sch...???

Qualität!!! Nicht Quantität! Das ist das Maß!!!


LG von der schon lange wieder arbeitenden ennovi und ihren schon lange in der Kiga "gehenden" Mini #cool

Beitrag von nuckelspucker 14.08.07 - 08:03 Uhr

huhu,

erst mal solltest du dich etwas belesen. ab einer gewissen mitarbeiterzahl hat man nen anspruch auf ne teilzeitstelle.

wenn das bei euch nicht der fall ist, dann probier vollzeit aus. wenn es nicht klappt, such dir was anderes.

ich drück dir die daumen, dass alles so klappt, wie du dir das wünschst.

lg claudia

Beitrag von binnurich 14.08.07 - 08:22 Uhr

KITA!

Ich arbeite nur noch teilzeit, aber Vollzeit ginge auch.
Meine kleine war erst für 6 Stunden zur Kita angemeldet.
Sie will aber mit frühstücken, d. h. sie ist 7.30 bereits da und nach dem Mittagsschlaf und dem Vesper will sie auch noch etwas spielen, so dass wir selten mal vor 16.00 da raus kommen.

Also könnte ich gut Vollzeit arbeiten, zumal mein Weg vom Büro zur Kita 3 minuten dauert.

LG ich

Beitrag von larasma 14.08.07 - 08:27 Uhr

Ich würde es auf jeden Fall versuchen. Nimm Dir die Zeit die dir bleibt auch wirklich für dein Kind und steck einen Teil des Geldes, was du verdienst, in eine Putzfrau. So hat du nach der Arbeit auch wirklich Zeit für deinen Sohn und musst dich nicht noch um den Haushalt kümmern. Das entlastet ungemein. Einen Job nach 12 Jahren sausen zu lassen, wäre schon ein bisschen verrückt.
LG Alex mit Rasselbande

Beitrag von dana_maus 14.08.07 - 08:53 Uhr

Hallo Christina,

ich denke jedes Kind verkraftet es anders. Deswegen kommt es bei euch auf einen Versuch an.

Bei meiner Tochter würde ich es aber nicht machen und das obwohl sie schon fast ein Jahr im Kiga ist.

Was ich allerdings bissel blöd finde ist, dass dein Kleiner ja von jetzt auf gleich so lange gehen müsste. Gibt es vielleicht vom Kiga aus die Möglichkeit, dass er schon bissel früher gehen kann, dass er sich erstmal an den Kiga gewöhnt.

lg Sandy

Beitrag von caro_22_de 14.08.07 - 09:12 Uhr

Hallo,

ich denke auch, daß Ruben mit fast 3 schon alt genug ist für einen Ganztags-KiGa - allerdings kenn ich ihn ja nicht, da ist auch jedes Kind ein bißchen anders. Ich schließe mich aber meinen Vorschreiberinnen an: Was die im KiGa alles machen, kann ich zu Hause gar nicht alles bieten (mal abgesehen vom riesen Garten mit Rutsche, Schaukel usw). Außerdem ist es klasse für die Kleinen wenn sie mit anderen Kindern zusammen sind. Sie lernen wahnsinnig viel und es ist einfach viel lustiger. Vllt. siehst du's einfach mal von der Seite? Ich würde aber auch versuchen, die Eingewöhnung früher zu starten, damit er schon gerne und sicher in den KiGa geht, bevor du anfängst zu arbeiten.

Alles Gute!
Maria, dessen Tochter auch gerade in der Krippe ist, weil die so gerne mit vielen Kids spielt.

Beitrag von cvycg 16.08.07 - 22:16 Uhr

Hallo an Alle,

vielen Dank für die Zahlreichen Antworten. Ich wollte auch niemanden verurteilen mit dem Wort "abschieben". Ich bewundere alle Mütter bei denen es gut klappt (Job und Kind).

Ich habe nur eine eigene Meinung was es bedeutet ein Kind zu haben. Ich versuche es so selten wie möglich bei meinen Eltern zu lassen, da ich dann immer ein schlechtes Gewissen habe. Und für mich (nicht für die anderen) wäre es ihn abzuschieben, wenn ich meinen Job vorziehe.

Wie auch immer, trotzdem Danke auch für die negativen Antworten!

Grüße
Cristina und Ruben