Magenbeschwerden während der Stillzeit

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Beitrag von ninas1977 14.08.07 - 07:52 Uhr

hallo,

ich habe seit freitag auf samstag sehr starke magenschmerzen. mal mehr mal weniger. am samstag abend war es so schlimm, dass wir ins krankenhaus gefahren sind. dort haben sie bei mir gallensteine festgestellt. also könnten die schmerzen daher kommen. kann aber auch sein, dass es stressbedingt ist. allerdings gehen sie eigentlich davon aus, dass es sich um eine reizung der magenschleimhaut handelt und da ich stille kann man ja eh nix machen. mir wurde dann gesagt, ich könnte mir riopan holen und ich solle milch trinken. hab beides getan, und beides hilft nicht. die schmerzen sind seit letzter nacht wieder so schlimm,dass ich mich nicht mal richtig um meine kleine kümmern kann. sie ist jetzt 7 wochen alt. kann es dagegen eine alternative methode wie z.b. homöopatie oder akupunktur geben und wird sowas in einem solchen fall vielleicht von der krankenkasse bezahlt? ich will nicht umbedingt jetzt schon abstillen, damit ich behandelt werden kann.

oder weiß jemand andere tipps für mich?? #heul

vielen dank für antworten

lg nina + #baby annica

Beitrag von vreni5 14.08.07 - 16:29 Uhr

Hi!

Meine Hebi hat mir mal von nem Fall erzählt, wo die Frau Schmerzen hatte, weil der Darm sich wieder in die richtige Position gelegt hat. (die war wohl auch vor lauter Schmerzen ins KH). Mir hat sie dann vorsorglich Kümmel gegeben, den ich nehmen sollte, Falls soetwas auftritt. Die genaue Dosierung weiss ich leider nicht mehr. Frag am Besten mal deine Hebi!

LG

+ gute Besserung

Vreni+#babyJohanna(6Monate)

Beitrag von baumrock 15.08.07 - 17:08 Uhr

Hallo,

An Deiner Stelle wuerde ich wirklich abklaeren woher die Schmerzen kommen. Vielleicht nochmal zum Hausarzt.
Wenn eine zuverlessige Diagnose gestellt ist, dann wuerde ich mich darauf konzentrieren wie man eine Behandlung am besten mit dem Stillen abstimmen kann. Oft sind da Aerzte nicht so kompetent, ich wuerde da also die Hebamme oder Stillberaterin (LLL) mit einbeziehen und nach einer Loesung suchen.
Oft sind Medikamente fuer Stillende nicht zugelassen, was aber nicht bedeutet das sie schaedlich sind (Pharmakonzerne muesten aber eine Menge Geld investieren um die Zulassung zu bekommen). Oft genug existieren aber Daten was in die Muttermilch uebergeht, wann die hoechste Konzentration erreicht ist (na gut, wenn sie 7 Wochen ist, kann man noch nicht so wirklich um die Peaks herum das Stillen vermeiden) etc.

Man glaubt gar nicht was alles machbar ist, wenn man die richtige Unterstuetzung und Hilfe bekommt.
Bitte, stillen und schmerzen muessen nicht sein.
Und man muss wirklich in den wenigstens Situation abstillen und dann meist auch nicht fuer lang.

Viele Gruesse
Baumrock, die lange gestillt hat und so manche Krankheit in der Zeit ueberstehen musste