Abpumpen und Flasche füttern?

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von huepfkatze 14.08.07 - 13:44 Uhr

Hallo,

manchmal habe ich das Gefühl, Leah (9 Wochen) wird mit meiner Milchmenge nicht fertig. Sie trinkt manchmal ziemlich schlecht, dockt an und ab und weint dabei.
Ich habe das Gefühl, sie hat eigentlich noch Hunger, aber mag nicht mehr andocken und trinken. Denn in der Brust ist immer noch was drin.
Wenn sie dann allerdings nicht mehr weitertrinkt, scheint sie trotzdem zufrieden und unsere Stillabstände sind auch 3-4 Stunden...
Zugenommen hat sie die letzten Wochen ca. 150g pro Woche, das ist also auch im Rahmen...

Aber vielleicht würde sie gerne mehr haben...#kratz
Ich weiß jetzt halt nicht, ob ich vielleicht die überschüssige Milch abpumpen soll und es einmal mit der Flasche probieren soll, da schießt es ja nicht so raus...

Hat jemand damit Erfahrung?

Danke und Grüße
Christine

Beitrag von doppelherz 14.08.07 - 13:49 Uhr

Hallo Christine,

eine Brust ist nicht wie eine Flasche ;-). Sie wird nie leer, immer ist noch etwas drin und das ist auch gut so. Solang deine Maus zufrieden ist und zunimmt ist doch alles schicki. Und das die Milch schießt, damit lernt jedes Kind entsprechend umzugehen. Nicht ohne Grund heißt es StillARBEIT. Beide müssen daran arbeiten, bis alles richtig gut klappt.

Mein Sohn ist inzwischen 19 Wochen und ich denke, erst als er so 12, 13 Wochen alt war, konnte man davon sprechen, dass wir ein richtig gutes Team wurden. Also: Keine Bange und weitermachen!

LG von Simone, Emely (2,5 Jahre) und Steffen (19 Wochen)

Beitrag von giftzucker 14.08.07 - 14:52 Uhr

hallo christine,

bei uns fingen auch in diesem alter die ersten stillprobleme an. er zappelte, schrie, trank schlecht. dann ein bis drei wochen später lief wieder alles gut. manchmal war ich so gernervt, dass ich abstillen wollte. hab ich aber nicht! - und das ist gut so :-)
jetzt seit ein paar tagen haben wir wieder so eine phase - aber eben, du siehst, es sind nur phasen.

halte durch!!

liebe grüße
jani und philipp leif (7,5 mo)

Beitrag von metamarlene 14.08.07 - 18:16 Uhr

Hallo,

bei uns war das so, dass Mika sehr viel leichter aus der Flasche trinken konnte als aus der Brust, er sich bei der Brust wesentlich mehr anstrengen musste! Dadurch ist er beim Trinken immer eingeschlafen (und nach 30 min vor Hunger wieder aufgewacht...). Deshalb habe ich schließlich abgepumpt und die Muttermilch via Flasche gefüttert.
"Zuviel" trinken die Kleinen eigentlich nicht, egal wie leicht die Milch fließt, vorausgesetzt, man "überredet" das Baby nicht zum Weitertrinken, "zu wenig" bemerkt man durch häufiges ("Hunger"-)Klagen.
Wenn Du die Milch abpumpst, hast Du natürlich die Möglichkeit, Dein Baby vom Vater/von der Oma füttern zu lassen, oder einen "Vorrat" einzufrieren, um vielleicht bei einem Arzttermin o.ä. von Dir etwas flexibler zu sein.
Das Andock-Abdock-Spiel mag aber auch mit einem Etwicklungsprung des Babys zusammenhängen: Sie versteht vielleicht gerade nicht alles, was so mit ihr passiert. Da kann so ein Würmchen schon mal verwirrt sein... Das geht bestimmt in ein paar Tagen von allein vorbei!

Gruß
Andrea

Beitrag von judithsche 14.08.07 - 19:34 Uhr

hatte das gleiche problem,
seit ca einer woche pumpe ich ab und geb das fläschchen. der kleine ist jetzt total friedlich und schläft richtig 4 stunden und nachts 5 stunden. er ist total zufrieden und ist auch mal richtig friedlich wach ohne zu quängeln.