Welche Rasse (Hund) ist die richtige für uns?

Archiv des urbia-Forums Mein Tier & ich.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Mein Tier & ich

Welches Haustier passt zu unserer Familie? Wie oft muss ein Hund geimpft werden? Woher bekommen wir Rennmäuse? Tierliebhaber finden in diesem Forum Antworten auf alle Fragen rund um die Tierhaltung. Achtung: Über unser Forum dürfen keine Tiere weitergegeben werden.

Beitrag von nudelmaus27 14.08.07 - 13:49 Uhr

Hallo Ihr!

Vor einem Monat ist unsere Hündin gestorben #kerze und eigentlich wollten wir erstmal keinen #hund mehr aber irgendwie fehlt uns nun so eine kleine Wollmaus :-)! Wir haben eine kleine Tochter (fast 1 Jahr) und wollten eben gern, dass sie mit einem Hund aufwächst!

Jedenfalls überlegen wir, im Herbst oder im Frühjahr wieder einen Hund bei uns einziehen zu lassen ;-).

Unsere Wohnung (3-Raum) hat knapp 80 qm und liegt eher ländlich. In dem ersten Jahr werde ich höchstens Halbtags arbeiten, wenn überhaupt (da ich ja noch in der Erziehungszeit bin), eine Erziehung des Hundes wäre also gewährleistet.
Später würde ich dann wieder Vollzeit gehen, mein Mann arbeitet in Schichten und somit kann es auch mal sein, dass der Hund max. 8 Stunden allein zu Hause ist. Zur Not kann auch der "Hunde"-Opa mal eine Runde gehen, denn der ist in Rente!
Wir brauchen also eine Rasse, die nicht zu anspruchsvoll ist was die Bewegung betrifft (also keine 3 Stunden Spazieren jeden Tag!), dafür aber ein Familienfreund ist, gern mal kuschelt und nicht zu groß ist.

Wir dachten an einen Minibobtail oder Ähnliches! Was meint ihr? --> Wir hatten einen Malteser aber den fanden wir zu klein.

Bitte um eure Vorschläge #freu,
#danke, Nudelmaus

Beitrag von beggla 14.08.07 - 13:56 Uhr

Im Prinzip gehts bei uns genause wie bei Euch zu.

Wir haben nun das vierte Jahr einen Collie. Die Rasse ist für Familien ideal. Leicht zu erziehen, meiner war als Welpe schon total ruhig und gelassen (obwohl er angeblich der lebhafteste im Wurf war), mit Kindern total lieb und man kann ihn ohne Bedenken längere Zeit alleine lassen (bellt ganz wenig - nur beim Spielen -, macht keinen Blödsinn).

Von der Größe vielleicht nicht ganz so klein wie Ihr Euch das vorstellt. Es gibt aber auch noch den Shelti - ein Minicollie.

Pudel sollen auch toll sein.

Vielleicht hilfts Euch ein bisschen weiter.

Alles Gute

Carola

Beitrag von puppe2 14.08.07 - 14:20 Uhr

Hallo,


Also ich bin absoluter Goldi fan , würde auch jedem nen Goldi empfehlen, aber der scheint euch zu groß zu sein.
Muß es denn ein welpe sein?? wie sieht es mit einem älteren Hund aus schau doch mal bei euch im Tierheim nach.

Habe meinen Goldi (3 jahre ) auch vor einem Jahr zu mir geholt , kam aus schlechten Verhältnissen, aber ein überaus dankbares Tier .liebt die Kinder über alles , und ist Familienhund durch und durch....
Ich / wir bereuen es nicht ein älteres Tier genommen zu haben (aber was ist alt #kratz er ist erst 3)

zu der wohnung, ist meine Meinung auch ein wohnungshund kann glücklich sein , wenn man ihm gerecht wird.
Wir sind bei Wind und wetter mit den Kindern , und unserem Hund mehere Stunden am Tag draußen,und das auch gerne...

Ich weiß nich, kann mir aber vorstellen , das ein kleiner Hund auch viel Auslauf braucht..also auch jeden tag ein paar Stunden...


wie sieht es aus mit cocker spaniel??
beagel?? (glaube habe ich falsch geschrieben)

lg janine mit Baxter

Beitrag von nudelmaus27 14.08.07 - 14:26 Uhr

Hey!

Naja wir wollen schon einen Welpen haben. Unsere Hündin haben wir auch als Welpe und aus einem Tierheim bekommen. Angeblich wollten die Leute den Wurf nicht. Es hat sich allerdings im Nachhinein herausgestellt, dass sie aus Tschechien illegal geholt wurde. Das erste Jahr war voll schlimm, da wäre sie beinahe ausgetrocknet und seit sie 5 Jahre alt war ca. hatte sie chron. Nierenversagen.

Wir wollen nun zum Züchter gehen und den Welpen dann auch erst vom Tierarzt checken lassen, bevor wir wieder so ein Drama haben, daher möchte wir auch kein älteres Tier aus dem Tierheim (auch wenn die mir immer total leid tun #schmoll).

Cocker und Beagle kommen allerdings nicht in Frage, sind Jagdhunde die viel Auslauf brauchen.

#danke dir und schönen Tag,
Nudelmaus

Beitrag von kartfahrerin 14.08.07 - 23:15 Uhr

ich dachte gerade ich spinne als ich deinen Beitrag gelesen habe :-)

Unser Goldie heißt auch Baxter und ist 4,5 Jahre alt.

Würdest Du dich mal melden über meine VK vielleicht kann man in Kontakt kommen * würde mich sehr freuen*

Stichwort: Baxter aus Urbia

Beitrag von fruitvegmam 15.08.07 - 12:27 Uhr

Hallo,

Baxter ist ein wirklich sehr passender Name für nen Goldi.

Unser ist nicht reinrassig (Mutter Flat-Coated, Vater G-Retriever reinrassig), aber vom Wesen sowie optisch ein 100 %Goldi-Schatz. Er heißt Balu, wird im September 6 Jahre. Immer zu haben für die gemütlichen Momente, Lieblingsplatz: unterm Küchentisch.

Haben mal einen Goldi mit Namen Obelix getroffen - fand ich auch knuffig und sehr treffend. Und auch so ein Freubär wie unserer.

Liebe Grüße von Ilka & Teddybär Balu.

Beitrag von kartfahrerin 15.08.07 - 12:30 Uhr

*lach*
in unserem Hundeverein sind noch 5 Goldies und die heißen

lach nicht so laut ;-)

Balu
Obelix
Idefix
Sammy
Baghira
Baxter

und ich kenne noch ein paar Goldies und da heißen auch noch 3 Stück BALU
der Bruder von unserem Baxter heißt auch Balu und einer Barnie

Beitrag von glu 14.08.07 - 14:47 Uhr

collies und goldis sind sicherlich tolle familienhunde, aber die wollen auch gefordert werden, sind sehr lernbegierig und dem sollte man auch gerecht werden...

ich versteh allerdings deine aussage nicht "also keine 3 Stunden Spazieren jeden Tag!"

ich finde, jeder hund hat mind. EINEN ausgedehnten spaziergang am tag verdient, egal bei welchem wetter.

was du vielleicht eher meinst, ist ein hund, wie beispielsweise schlittenhunde, die man richtig laufen lassen sollte, also morgens mind. ne stunde joggen, nachmittags nochmal 2 stunden mit dem rad und abends mind. noch ne stunde über die wiese toben...und dann is er wahrscheinlich noch lange nicht müde ;-)

wie wäre es mit hundesport?

lg glu

Beitrag von nudelmaus27 14.08.07 - 14:59 Uhr

Hey!

Sorry habe mich bissel doof ausgedrückt #augen, ich meine natürlich, dass ich keinen Hund möchte mit dem ich rennen, rennen, rennen #schwitz muss, dafür fehlt mir auf Dauer eventuell die Zeit!
Aber gegen Spaziergänge egal bei welchem Wetter oder eine schöne Radtour habe ich natürlich nichts, ich war ja mit unserer Hündin auch immer draußen und mit dem Kind ist man sowieso immer unterwegs!

Es müsste halt mehr so ein gemütlicher Typ #hund sein, also kein Dauersportler. Auch möchte ich gern zur Hundeschule gehen, damit er oder sie gutes Benehmen lernt, darauf lege ich sehr viel wert egal ob der Hund groß oder klein ist!

Gruß, Nudelmaus

Beitrag von glu 14.08.07 - 15:19 Uhr

okay :-)

na da wäre ein bobtail ja gar nicht so schlecht...oder vielleicht ein berner sennen oder bernhardiner, boxer, dalmatiner, hovawart, leonberger...etc...

schau mal hier http://www.zooroco.ch/index.htm?http://www.zooroco.ch/de/frame_hund.htm?http://www.zooroco.ch/de/heimtier/hunderassen.htm

lg glu

Beitrag von akasha1802 14.08.07 - 19:47 Uhr

@ Glu,da hast Du ihr aber große Hunde empfohlen,sie schrieb doch,das es nicht zu große sein sollte

Beitrag von glu 14.08.07 - 21:18 Uhr

ach so...hatte nur im kopf das der malteser ihnen zu klein war :-)

aber die großen sind nun mal auch meist die gemütlichen...

lg glu

Beitrag von hunaro 14.08.07 - 21:42 Uhr

*kreisch*

Da passt ja gar nix zu den Anforderungen der Ausgangsposterin!

Bobtails sind Hütehunde >>> Old English Sheepdog, also nichts für "einmal nur um den Block Geher".
Boxer und Hovawart sind Hunde, die aus dem Dienst- und Gebrauchshunde-Sektor kommen. Noch Fragen?
Dalmatiner waren Reit- und Kuschenbegleithunde. Dann kannste auch gleich nenn Husky empfehlen.
Bernhardiner, Berner Sennen und Leonberger in eine 80 qm Wohnung? Nee, ne!

Sorry, aber Thema verfehlt.;-) Nich bös sein.

Grüßchen, Ute

Beitrag von glu 14.08.07 - 22:05 Uhr

ausgedehnte spaziergänge sind kein prob, nur nicht toben/rennen..also, passt es wieder...im übrigen hab ich die infos von der seite die ich verlinkt habe!

und zu dem thema größe der whg gehen die meinungen auseinander.

lg glu

Beitrag von hunaro 14.08.07 - 22:34 Uhr

"...im übrigen hab ich die infos von der seite die ich verlinkt habe! "

Ich glaube schon lange nicht mehr alles, was ich im Net so zu lesen kriege.;-) Erfahrungswerte sehen oft ganz anders aus.

"und zu dem thema größe der whg gehen die meinungen auseinander. "

Hm, ich weiß das. Aber hast du schon mal einen Leonberger oder Bernhardiner live erlebt? Wäre schade, wenn der Arme bei einer so kleinen Wohnung und einem Krabbelkind zu Haus und noch zwei Erwachsenen nicht mehr weiß, wo er sich ungestört zur Ruhe legen soll. Aber naja...

Beitrag von hunaro 14.08.07 - 21:52 Uhr

Eigentlich würde ich dir unter den Bedingungen kaum einen Hund empfehlen. Ist der dann wirklich 8 Stunden allein zu Haus, oder arbeitet ihr so lange? Dann käme ja noch die An- und Abfahrtszeit dazu, und schnell sind es mal 9 - 10 Stunden.


"In dem ersten Jahr werde ich höchstens Halbtags arbeiten, wenn überhaupt (da ich ja noch in der Erziehungszeit bin), eine Erziehung des Hundes wäre also gewährleistet. "
*hüstel* Nicht die Zeit, wo man zu Hause ist, gewährleistet eine Hundeerziehung, sondern wie man sie nutzt. Und, ob man 'n bischen Peilung hat, wie man nem Hund was vermittelt.

Minibobtails gibt es nicht. Du meinst sicher PONs? Das sind aber polnische Hütehunde. Meine Bekannte hat zwei davon, und das sind voll die Tempramentsbolzen, und sie hüten! Obwohl es nichts zu hüten gibt. Da kann es schon mal sein, das sie in die Hacken knibbeln, um ihre "Herde" zusammen zu treiben.

Ich denke bei Hunden für euch eher an molossoide Tiere:
Mops
Continentale Bulldogge
Englische Bulldogge
Old English Bulldog
evtl. noch Französische Bulldogge, aber die sind auch keine Schlaftabletten

Die meisten Vertreter dieser Rassen sind eher phlegmatisch, so das du zwar spazieren gehen kannst, aber nicht das volle Hundebespaßungs-Agility-Dogdance-Teamsport-Programm abfahren musst.
Aaaaber, ob du in der Lage bist, dich auf den seeehr eigentümlichen Charakter der Molosser einzulassen...? Man kann und sollte diese Hunde nämlich nicht mit Härte und Druck zu einem Kadavergehorsam erziehen wollen. Das funktioniert bei denen nicht ein Stück. Für diese Hunde bräuchte man Fingerspitzengefühl.

Grüßchen, Ute

Beitrag von mondheulerin 15.08.07 - 09:50 Uhr

Hi du,

ich empfehle dir folgenden Link www.vdh.de
Dort findest du alle vom Verband für das deutsche Hundewesen betreuten Rassen und ihre Mitgliedsvereine, sowie seriöse Züchter!

Geh doch mal auf eine VDH-Ausstellung. Dort gibt es immer Veranstaltungen wie "Welcher Hund passt zu mir?" und so.
Es lohnt sich auf jeden Fall, lange und gründlich darüber nachzudenken. Dann findet ihr auch "eure" Rasse.
Geh auf jeden Fall zum seriösen VDH-Züchter, wenn du einen gesunden, charakterlich einwandfreien und rassetypischen Welpen möchtest. Die haben nämlich Auflagen zu erfüllen und die Zuchtwarte haben auf ihr Tun ein Auge drauf. ;-)

Nur zur Info:
Ich habe Chinese Crested Dogs und Perro sin pelo del Peru.
Seltene, aber sehr tolle Rassen. Für mich ideale Familienhunde. Haaren nicht, hüten und jagen nicht, sind seeeehr kinderlieb und brauchen keine allzu ausgedehnten Spaziergänge. Dafür aber seeeeehr viel Liebe!

Alles gute für eure Suche!

LG
Rebecca

Beitrag von nina1511 19.08.07 - 01:57 Uhr

Hallo Nudelmaus#blume,

ihr sucht prinzipiell das gleiche wie wir. Nur dass wir ein Haus mit Garten haben und ich noch 2 Jahre zuhause bleiben werde und danach nur noch halbtags arbeiten gehen werde.

Wir haben einen kleinen Sohn der in 10 Tagen 1 Jahr wird und daher waren wir auch auf der Suche nach einer kinderfreundlichen, leicht erziehbaren, keiner allzugroßen und eher etwas "gemütlicheren" Hunderasse (wir sind viel im Garten und gehen bei jedem Wetter spazieren, aber eben keine 15 km tägl.;-)). Und da ich in 2 Jahren ja wieder halbtags arbeiten gehen werde sollte es auch eine Rasse sein die auch mal ein paar Stündchen alleine bleiben kann, was natürlich auch erziehungssache/Gewohnheit ist.

Habe mich gründlich informiert und für uns kamen letztendlich folgende Rassen in Frage:

- Tibet Terrier (sind keine Terrier im eigentlich Sinn)
- Mops
- Elo, bzw. Klein-Elo

Wir haben uns für den Tibet Terrier entschieden (der übrigens auch aussieht wie ein kleiner Bobtail) und warten nun darauf bis unser Welpe alt genug ist um bei uns einziehen zu können !!!

Aber ich muss auch ehrlich anmerken, dass ich 8 Stunden alleine bleiben für einen Hund schon heftig finde. Das würde ich dahingehend nochmal überdenken #gruebel.

Nichts für ungut ;-), vielleicht findet ihr ja eine Lösung und dann viel #klee bei der #hund-Suche

Viele Grüße
Nina