Kind und Job?

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Forum: Kinderwunsch

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Beitrag von pearly75 14.08.07 - 14:40 Uhr

Ich weiß zwar nicht, ob ich hier richtig bin, aber vielleicht kann mir ja trotzdem jemand helfen.......

Anfang Juli habe ich einen Schwangerschaftstest gemacht, der positiv war. Obwohl wir kein Kind geplant hatten, war die Freude riesengroß!!!! Ich war wirklich unglaublich glücklich. Leider hatte ich dann eine Fehlgeburt :-(. Obwohl ich nicht lange von der Schwangeschaft wußte, war die Fehlgeburt für mich schrecklich. Mittlerweile geht es mir wieder etwas besser und mein Freund und ich wollen unbedingt wieder ein Kind. Jetzt das Problem: Ich habe vor kurzem einen Job in einer anderen Stadt angenommen und muss am Wochenende pendeln. Mein Gefühl sagt mir, dass ich diesen Job aufgeben muss, wenn ich ein Kind haben möchte. Mein Verstand sagt mir, dass ich weitermachen muss, weil ich sonst kein Geld verdiene. Was mache ich denn jetzt? Kann mir irgendwer helfen???? #gruebel

lg, Pearly

Beitrag von sunny-jake 14.08.07 - 14:51 Uhr

Hi Perly,
mach den Job doch erst mal weiter, du weißt ja gar nciht ob du schnell schwanger wirst oder ob´s wie bei mir ewig dauert. (schon fast 2 Jahre). Mach dir am besten gar keine Gedanken darüber, denn es kommt eh meistens anders als man denkt.
Viel #klee beim #schwanger werden
wünscht dir sunny-jake

Beitrag von pearly75 14.08.07 - 15:09 Uhr

Hast ja Recht. Aber die ganze Fahrerei und der Job sind bloß so anstrengend für mich, dass ich Angst habe, es wird deshalb nicht funktionieren........:-(

lg, Pearly

Beitrag von sunny-jake 14.08.07 - 15:31 Uhr

Stell dir aber im Gegenzug mal vor, du kündigst den Job und es klappt trotzdem nicht gleich, dann kommen andere Sorgen und Probleme auf dich zu und ob das besser für einen Kiwu ist, bezweifle ich stark.

Kopf hoch, wenn du pessimistisch an die Sache rangehst stehen die Chancen auch nicht besser. Drum halte dein Gesicht in die #sonne und denke nicht so viel darüber nach. Genieße den Tag!

sunny-jake

Beitrag von laohu 14.08.07 - 15:13 Uhr

Hallo Pearly,

bis zur SS kann es lange dauern und selbst dann ...
Daher würde ich denn Job auf keinen Fall aufgeben. Wir üben seit ca. 1 Jahr.

LG
Laohu

Beitrag von sommer2004 14.08.07 - 15:20 Uhr

Ich würde auch auf jeden Fall den Job weitermachen. Wie meine Vorrednerinnen schon sagten, Du weißt nicht, wie lange es dauert schwanger zu werden.

Viele Grüße
Cindy

Beitrag von sonnenpetra 14.08.07 - 15:26 Uhr

Hallo Pearly,

ich habe auch als unser erstes Kind in Planung war gedacht:
Du kannst Dir gar kein Kind leisten und war an meinem PC sitzend den Tränen nahe........

Bei uns war es Bedingung das ich arbeiten muß, da mein Mann noch Unterhalt zahlt und nicht sehr viel verdient.

Ich habe dann als schwanger war mich im Umkreis bei 12 Kindertagesstätten angemeldet und eine Woche vor meiner Frühgeburt hatte ich eine Zusage.

Jetzt arbeite ich 30 Stunden im Hauptjob und unterrichte an zwei Abenden wenn mein 2 jähriger Sohn im Bett liegt im Fitnessstudio.
Und meinem Sohn mangelt es an gar nichts, er bekommt soviel Aufmerksamkeit und er ist ein ganz glückliches Kind!!

Die Behörden sprich Stadtverwaltungen helfen einem auch bei den Möglichkeiten, die es mit Tagesmutter etc. gibt. Ich habe auch einfach vor der SS dort angerufen und man hat mir dort sehr geholfen.

Es ist als Mutter zwar nicht leicht, aber wenn man es richtig anstellt mangelt es dem Kind an nichts und es profitiert in seiner Entwicklung davon.

Hast Du da schon mal drangedacht!

Es gibt bestimmt Möglichkeiten ein Kind zu haben und zumindest in Teilzeit zu arbeiten!

Kopf hoch und viel Glück bei Eurer Entscheidung!

liebe Grüsse sonnenpetra






Beitrag von pearly75 14.08.07 - 15:46 Uhr

Wann hast du denn nach der Geburt wieder angefangen zu arbeiten? Und für wieviel Stunden in der Woche?

Ich denke auch, dass eine Frau trotz Kind arbeiten sollte. Ich sehe bei mir bloß im Moment das Problem, dass mein Job ca. 250 km von meinem Freund entfernt ist. Ich kann mir nicht vorstellen, wie ich das mit einem Kind vereinbaren soll. Und vor allem damit, erstmal schwanger zu werden, wenn wir uns nur am Wochenende sehen.....

Beitrag von sonnenpetra 14.08.07 - 20:23 Uhr

Hallo Pearly,


Tut mir Leid das ich so spät erst antworte aber nach der Arbeit hatte ich noch "English for Minis" mit meinem Sohn :-) und jetzt liegt er erst seit einer halben STunde im Bett.

Mein Sohn ist am 23.01. 2005 geboren und er war seit August 2005 in der KiTa.

Ich hatte Glück im Unglück, da er eine Frühgeburt war (aber gesund) hatte ich längeren Mutterschutz als normalerweise. Ich glaube im Mai musste ich wieder arbeiten und hatte aber den kompletten Mai noch alten Urlaub. Zwei Monate mußten wir noch mit Oma überbrücken denn der Kindergarten fing glaube ich im August erst an und im Juní habe ich wieder gearbeitet.


liebe Grüße sonnenpetra

Beitrag von kuschi87 14.08.07 - 16:27 Uhr

Hallo,

ich spreche jetzt aus eigener Erfahrung:

Ich habe als ich schwanger wurde gerade meine Probezeit im neuen Job (60 km entfernt) rum. War während der Schwangerschaft oftmals sehr anstrengend. Da ich aber sehr soziale Arbeitgeber habe, hat mich dort keiner unter Druck gesetzt und ich hatte nie Probleme. Kurz vor dem Mutterschutz bin ich auch von meiner FÄ krank geschrieben worden, da ich durch den ewigen Stress (Fahrtweg) viel Wehen hatte.

Mach den Job erstmal weiter. Es wäre riskant das ganze hinzuschmeißen. Es ist zu schaffen, und ein guter FA erkennt, wenn Du nicht mehr fähig bist Deinen Job auszuüben und wird Dich krankschreiben oder ein Beschäftigungsverbot erteilen. Geld erhälst Du dann trotzdem ;-)

LG
Anja

Beitrag von pearly75 15.08.07 - 11:12 Uhr

Du hast Recht. Den Job einfach aufzugeben, wäre wohl tatsächlich etwas zu riskant.
Wie sieht denn ein Beschäftigungsverbot aus, bzw. worin besteht der Unterschied zu einer Krankschreibung?

Schonmal vielen Dank ;-) und lg, Pearly